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ᐅ Lebens- und Rentenversicherung für höhere Tilgung kündigen?


Erstellt am: 19.08.13 20:11

P
Projekt2013
19.08.13 20:11
Hallo zusammen,
die Finanzierung für unserer Traumhaus steht.
Allerdings stellen wir uns jetzt die Frage, ob es Sinn macht, durch Beitragsfreistellung/Kündigung von unserer Lebensversicherung und Rentenversicherung (evtl. auch Riester-Versicherung), die monatliche Tilgung zu erhöhen.
Momentan laufen 550 Euro monatlich in diese Versicherungen.
Im Prinzip stellt unser Haus nach Abzahlung unsere Altersabsicherung da. Wir wären durch die Beitragsfreistellung/Kündigung viel viel schneller mit der Abzahlung fertig. Oder würdet Ihr weiterhin einzahlen?
Ich bin gespannt auf Eure Meinungen!
ach ja, der momentane Rückkaufswert aller Versicherungen liegt bei etwa 20.000 Euro. Wir würden aber jeweils dann eine Risiko-Lebensversicherung für Beide über je 100.000 Euro abschließen.
N
nordanney
19.08.13 21:25
Die Frage ist nicht einfach zu beantworten. Neben der Todesfallabsicherung bei der LV ist die Garantieverzinsung und der Schaden bei Kündigung zu berücksichtigen. Zahlt Ihr mit den ersparten EUR 550 tatsächlich die Finanzierung zurück oder landet das Geld evtl. im allgemeinen Haushaltsetat?
Ich persönlich würde meine beiden bestehenden LVen nicht kündigen, da diese noch aus 1990 und 2000 stammen. Da ist noch einen bomben-Garantieverzinsung drin!
B
backbone23
19.08.13 23:42
Ihr solltet euch selbst die Frage stellen ob ihr im Rentenalter nur von der gesetzlichen Rente leben könnt/wollt oder nicht. Stichwort Rentenlücke.

Was nutzt das Haus wenn im Alter dann der gewohnte Lebensstil nicht mehr möglich ist?
H
HilfeHilfe
20.08.13 07:36
Projekt2013 schrieb:
Hallo zusammen,
die Finanzierung für unserer Traumhaus steht.
Allerdings stellen wir uns jetzt die Frage, ob es Sinn macht, durch Beitragsfreistellung/Kündigung von unserer Lebensversicherung und Rentenversicherung (evtl. auch Riester-Versicherung), die monatliche Tilgung zu erhöhen.
Momentan laufen 550 Euro monatlich in diese Versicherungen.
Im Prinzip stellt unser Haus nach Abzahlung unsere Altersabsicherung da. Wir wären durch die Beitragsfreistellung/Kündigung viel viel schneller mit der Abzahlung fertig. Oder würdet Ihr weiterhin einzahlen?
Ich bin gespannt auf Eure Meinungen!
ach ja, der momentane Rückkaufswert aller Versicherungen liegt bei etwa 20.000 Euro. Wir würden aber jeweils dann eine Risiko-Lebensversicherung für Beide über je 100.000 Euro abschließen.

Hallo,

LV auflösen um das Geld als Eigenkapital einzubinden könnte bei alten nicht steuerschädlichen LVs durchaus Sinn machen. Das solltet ihr für euch durchrechnen welchen Zinsvorteil ihr habt. Rentenverträge wie Riester beitrag freizustellen halte ich auch aufgrund der Förderung und Lücke nicht für sinnvoll. Zumal ihr diese auch zu Anschlussfinanzierung nützen könnt.


Aber man sollte es mit dem gesunden Menschenverstand angehen. Auf jeden Fall empfhielt es sich die Darlehenssumme teils oder komplett als Risiko-LV abzuschliessen wenn ihr die bestehenden LVs platt macht !
F
f-pNo
20.08.13 09:53
Projekt2013 schrieb:

Allerdings stellen wir uns jetzt die Frage, ob es Sinn macht, durch Beitragsfreistellung/Kündigung von unserer Lebensversicherung und Rentenversicherung (evtl. auch Riester-Versicherung), die monatliche Tilgung zu erhöhen.
Momentan laufen 550 Euro monatlich in diese Versicherungen.

ach ja, der momentane Rückkaufswert aller Versicherungen liegt bei etwa 20.000 Euro. Wir würden aber jeweils dann eine Risiko-Lebensversicherung für Beide über je 100.000 Euro abschließen.

Wenn ich sehe, dass Ihr derzeit 550 Euro/Monat einzahlt und der Rückkaufswert aller Versicherungen bei 20.000 Euro liegt, denke ich, dass die Verträge noch nicht so lange laufen, dass eine Kündigung zur steuerfreien Auszahlung führt.
Habt Ihr evtl. in diesen Versicherungen noch eine Berufsunfähigkeitsabsicherung integriert? Wenn ja, würde ich die Finger davon lassen.

Ich plane bei meiner Finanzierung auch eine laufende LV (seit 1999) ein. Hier allerdings als zusätzliche Tilgungsvariante bei Ablauf (nur die Garantiesumme nehmen). Bei mir ist in der LV auch ein nicht unerheblicher Anteil meiner BU-Absicherung enthalten, auf den ich nicht verzichten will/kann. Obwohl ich eher ein Gegner von Tilgungsersatz (LV oder Bausparer) bin, halte ich es in meinem Fall aus den genannten Gründen für sinnvoll. Muss jeder für sich individuell entscheiden.

Sicherlich kann man auch die BU als Risiko-Versicherung machen (so läuft der zweite Teil meiner BU-Absicherung), aber man ist jetzt ggf. älter/kränker ist, etc.
*
*Andre*
20.08.13 20:11
Hallo Projekt2013,

da stimme ich meinen Vorrednern zu 100 %ig zu.
Ihr müsst das für euch entscheiden.
Es hat Vorteile und Nachteile.
Meines Erachtens überwiegen aber die Nachteile, womit ich dann die Finger davon lassen würde.
Um das aber zu prüfen, besteht die Möglichkeit eine ziemlich genau Rentenberechnung durchzuführen,
um zu sehen wieviel Kapital ihr nach heutiger Kaufkraft (bitte an Inflation denken) benötigt um als Rentner zu leben/überleben.

Alternativ würde ich aber keinesfalls die Tilgung in einem klassischen Annuitätendarlehen erhöhen,
sondern eher einen Bausparvertrag besparen, damit ihr euch die Zinsen nach Zinsfestschreibung (solltet ihr sie nicht bis zum Ende festgeschrieben haben) sichern könnt und alternativ an das Guthaben ran könnt, wenn irgendeine Notsituation auftritt.
ODER
in eine andere Sparform einlegen.


Viel Spaß in Eurem Eigenheim.


Viel Glück
André
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