ᐅ 3-Felder-Wirtschaft
Erstellt am: 27.07.08 21:03
Hi!
Also ich habe darüber gelesen, dass es nicht gut ist, immer wieder die selben Pflanzen auf dem selben Platz im Garten Wachsen zu lassen. Die 3-Felder-Wirtschaft hat sich ja auch schon vor sehr langer Zeit bewährt, um den Boden nicht kaputt zu machen, und somit die Erträge zu steigern. Könnt ihr mir genaueres zu der Überlegung sagen? 😕
LG,
sennor 🙂
Also ich habe darüber gelesen, dass es nicht gut ist, immer wieder die selben Pflanzen auf dem selben Platz im Garten Wachsen zu lassen. Die 3-Felder-Wirtschaft hat sich ja auch schon vor sehr langer Zeit bewährt, um den Boden nicht kaputt zu machen, und somit die Erträge zu steigern. Könnt ihr mir genaueres zu der Überlegung sagen? 😕
LG,
sennor 🙂
Hi!
die Zweifelder- oder Dreifelderwirtschaft kann man also als eine Methode der Fruchtfolge bezeichnen, stimmt das? Wie kann man im eigenen Garten so ein System anwenden? Reicht es beispielsweise den Garten in 3 Beete einzuteilen, und die Pflanzen Jahr für Jahr rotieren zu lassen?
LG,
sennor 😀
die Zweifelder- oder Dreifelderwirtschaft kann man also als eine Methode der Fruchtfolge bezeichnen, stimmt das? Wie kann man im eigenen Garten so ein System anwenden? Reicht es beispielsweise den Garten in 3 Beete einzuteilen, und die Pflanzen Jahr für Jahr rotieren zu lassen?
LG,
sennor 😀
M
Maier GmbH30.07.08 23:07Fruchtfolge
Hi!
Der Wechsel von bestimmten Fruchtarten in festliegender Reihenfolge auf der gleichen Anbaufläche wird als Fruchtfolge bezeichnet. Wenn diese zweckmäßig angewandt wird, dann kann man die Fruchtbarkeit des Bodens positiv beeinflussen.
Dabei gilt: zwischen Stickstoffzehrern und Stickstoffmehrern, Flachwurzlern und Tiefwurzlern, Humusmehrern und Humuszehrern, garezehrenden und garemehrenden Pflanzen sowie Schwach- und Starkzehrern muss ein geregelter Fruchtwechsel eingehalten werden.
Dabei muss die Verträglichkeit der Pflanzen mit sich selbst und anderen Kulturpflanzen bedacht werden. Beispielsweise sind Weizen, Erbsen, Klee, Rüben oder Luzerne mit sich selbst unverträglich, während Bohnen, Kartoffeln oder Mais mit sich selbst verträglich sind.
Wenn man daran nicht denkt, dann kann es zu Mangelerscheinungen, vermehrtem Schädlingsbefall und Krankheiten kommen.
LG,
Gartengestaltung 😉
Hi!
Der Wechsel von bestimmten Fruchtarten in festliegender Reihenfolge auf der gleichen Anbaufläche wird als Fruchtfolge bezeichnet. Wenn diese zweckmäßig angewandt wird, dann kann man die Fruchtbarkeit des Bodens positiv beeinflussen.
Dabei gilt: zwischen Stickstoffzehrern und Stickstoffmehrern, Flachwurzlern und Tiefwurzlern, Humusmehrern und Humuszehrern, garezehrenden und garemehrenden Pflanzen sowie Schwach- und Starkzehrern muss ein geregelter Fruchtwechsel eingehalten werden.
Dabei muss die Verträglichkeit der Pflanzen mit sich selbst und anderen Kulturpflanzen bedacht werden. Beispielsweise sind Weizen, Erbsen, Klee, Rüben oder Luzerne mit sich selbst unverträglich, während Bohnen, Kartoffeln oder Mais mit sich selbst verträglich sind.
Wenn man daran nicht denkt, dann kann es zu Mangelerscheinungen, vermehrtem Schädlingsbefall und Krankheiten kommen.
LG,
Gartengestaltung 😉
M
Maier GmbH03.08.08 22:42Flach- und Tiefwurzler
Hi sennor,
sicher kann ich dir da ein paar Infos geben.
Flachwurzler: So nennt man Pflanzen, deren Wurzeln sich tellerförmig in den oberen Bodenschichten ausbreiten. Wenn die Bodenverhältnisse ungünstig sind, dann können Flachwurzler keinen guten Halt finden. Dies kann dazu führen, dass sie bei Sturm einfach umfallen, was bei Fichtenarten auch öfter vorkommt. Bei einer Monokultur sind Flachwurzler also sehr gefährdet, was wieder dafür spricht sich für eine Mischkultur zu entscheiden.
Tiefwurzler: Pflanzen, die man so bezeichnet, bilden Pfahlwurzeln. Pfahlwurzeln haben eine sehr ausgeprägte Hauptwurzel. Es bilden sich kaum Seitenwurzeln, und die Hauptwurzel dringt tief in das Erdreich ein. Auf diese Art und Weise kommen Pflanzen an die Nährstoffe, die in den unteren Bodenschichten zu finden sind. Zu nennen sind beispielsweise Karotten, Lärchen, die Gemeine Nachtkerze oder der Löwenzahn.
Aus der Beschreibung geht, wie ich denke, genauestens hervor, warum man Flach- und Tiefwurzler miteinander kombinieren sollte.
LG,
Gartengestaltung 🙂
Hi sennor,
sicher kann ich dir da ein paar Infos geben.
Flachwurzler: So nennt man Pflanzen, deren Wurzeln sich tellerförmig in den oberen Bodenschichten ausbreiten. Wenn die Bodenverhältnisse ungünstig sind, dann können Flachwurzler keinen guten Halt finden. Dies kann dazu führen, dass sie bei Sturm einfach umfallen, was bei Fichtenarten auch öfter vorkommt. Bei einer Monokultur sind Flachwurzler also sehr gefährdet, was wieder dafür spricht sich für eine Mischkultur zu entscheiden.
Tiefwurzler: Pflanzen, die man so bezeichnet, bilden Pfahlwurzeln. Pfahlwurzeln haben eine sehr ausgeprägte Hauptwurzel. Es bilden sich kaum Seitenwurzeln, und die Hauptwurzel dringt tief in das Erdreich ein. Auf diese Art und Weise kommen Pflanzen an die Nährstoffe, die in den unteren Bodenschichten zu finden sind. Zu nennen sind beispielsweise Karotten, Lärchen, die Gemeine Nachtkerze oder der Löwenzahn.
Aus der Beschreibung geht, wie ich denke, genauestens hervor, warum man Flach- und Tiefwurzler miteinander kombinieren sollte.
LG,
Gartengestaltung 🙂