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ᐅ Gesamtkosten Fertighaus


Erstellt am: 05.03.12 17:43

6
619
05.03.12 17:43
Hallo,

ich bin derzeit auf der Suche nach einem Haus. Ich schwanke zwischen einer bestehenden Immobilie und einem Fertighaus.

Also die Grundstücksfläche für das Fertighaus würde 460 qm betragen.
Kosten inkl. Notar und Grunderwerbsteuer: 83.000 Euro

Das Netz bietet nun eine vielfältige Auswahl von Fertighäusern.
U.a. bin ich auf folgendes Angebot gestoßen:

133.000 Euro
130qm Wohnfläche
Ausbaustufe „schlüsselfertig plus“ (inkl. Maler, Fliesen und Bodenbeläge)
Aufsatzrollläden
Heizungsanlage mit solarer Warmwasserbereitung
Energiesparfenster mit 3-Scheiben Isolierverglasung
Transportkosten

Hab nun mit dem Herren telefoniert und mich über die restlichen Kosten informiert. Er sagte mir, diese würden ca. 35.000 Euro betragen für:

- Bodenplatte
- Anschlüsse
- Bauantrag
- Architekt
- Vermessung
- Strom / Wasser
- Müllcontainer
- Versicherung
- Erdarbeiten

Dauern soll das ganze ca. 5-6 Monate (Bestellung, Fertigung, Bauplatte, Hausbau)

Würde also im Endeffekt ca. 251.000 Euro betragen.



Ist das ein realistischer, marktüblicher Preis für ein Fertighaus?
H
Häuslebauer40
05.03.12 21:10
Für das Haus ohne Grundstück schon.
B
booger
06.03.12 10:35
Naja der Hauspreis beträgt ca. 1300€ den qm also unrealistisch ist das doch nicht!?
H
Häuslebauer40
06.03.12 12:43
booger schrieb:
Naja der Hauspreis beträgt ca. 1300€ den qm also unrealistisch ist das doch nicht!?

Bei einem Hauspreis von 133.000 komm ich auf 1023,- pro qm für das eigentliche Haus. Was das über die Qualität aussagt, das kann sich jeder selbst ausrechnen, zumal die qm-Preise bei kleinen Häusern üblicherweise höher sind, als bei größeren.

Da bei dem Preis Arbeitsleistungen wie Erdarbeiten und Bodenplatte nicht enthalten sind, halte ich die genannten 35.000 für die Nebenkosten ebenfalls für unrealistisch bzw. für deutlich zu niedrig angesetzt.

Angebote, die ein schlüsselfertiges Haus ohne Bodenplatte auspreisen, finde ich generell immer zum Schmunzeln. Wie kann ein Haus Schlüsselfertig sein, wenn es nirgendwo darauf stehen kann?

Da gehört in erster Linie mal ein Bodengrundgutachten gemacht und Kosten wie Erdarbeiten, das Gießen einer Bodenplatte oder das Errichten eines Kellers sollten vorab genauestens abgeklärt, kalkuliert und mit in das Festpreisangebot für das Haus eingearbeitet werden. Gleiches gilt für Kosten wie Vermessung, Planung und Erstellung von Bauantragsunterlagen.
Mit ner ca. Angabe für diese Positionen kann kein Bauherr rechnen und bei
unklaren Bodenverhältnissen kann das schnell zum finanziellen Ruin führen, sofern nicht genug Reserven zur Verfügung stehen, weil vorab zu knapp kalkuliert wurde oder sich auf eine ca. Angabe verlassen wurde.
C
Cascada
06.03.12 15:01
Es gibt noch sehr viele Variablen. Beispielsweise Giebel. Diese kosten auch paar 1000er zusätzlich. Welche Heizungsart? Überall Fußbodenheizung? Qualität der Bodenbeläge usw.? Hier entspricht der "Standard" selten dem persönlichen Geschmack - das stellt sich dann bei der Bemusterung heraus.
133.000 € für ein Haus dieser Ausbaustufe erscheinen mir aber ziemlich... - sagen wir mal - billig. Und billig ist nicht gleich günstig.
In der Größe vergleichbare Fertighäuser, die ich kenne, kosten in der Ausbaustufe "Ausbauhaus" schon soviel, ohne Heizung, Böden, Malerarbeiten usw. Die 35.000,- für die anderen beschriebenen Leistungen halte ich für machbar.
D
Der Da
16.03.12 14:07
Sehr klar Antwort ... niemals.

Ganz wichtig: Schaut Euch den Wandaufbau an (so billig heisst meist nur Rigipsplatten) und lasst Euch die Bauleistungsbeschreibung geben....
Ich wette der Anbieter wird sich sträuben, bis Ihr unterschrieben habt. Und den Anbieter googeln. Viele Kunden werden sich Luft über Ihren Ärger machen.

5-6 Monate ist bei einem guten Hausanbieter auch sehr unrealistisch.

Und das Bezahlmodell sollte sein: Erst bauen, dann Abnahme, dann zahlen. Alles andere wird Euch wahrscheinlich alles kosten, da der Anbieter dann in Insolvenz gehen wird, und n halbes Jahr später unter neuem Namen neu anfängt.
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