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ᐅ Altbausanierung: Wärmepumpe / Solar / Gas / Öl


Erstellt am: 25.02.12 13:41

A
ALF_BE
25.02.12 13:41
Hallo,
wir werden wir in der Schweiz einen Altbau Bj. 1900 übernehmen, der sich noch im Originalzustand befindet. Das heisst:
- Ofenheizung
- Doppelkastenfenster
- ungedämmt Fassade
- kein Gasanschluss

Jetzt habe ich folgende Randbedingungen:
- aus steuerlichen Gründen ist es sinnvoll die Institionen über mehrere Jahre zu stecken
- ein Gas-Neuanschluss kostet >> 20.000€
- Nachtstrom kostet ca. 15 cent/khw, Tagstrom 30 cent, Gas ca. 17 cent und Öl etwas weniger

Die Fenster müssen auf jeden Fall saniert werden - da kommt man nicht drumherum.
Die Frage stellt sich mir jetzt nur: Rein wirtschaftlich sind schon die reinen Betriebskosten (ohne Investment) einer Gas-Therme höher als die eines Elektro-Heizstabes (selbst 106% Wirkungsgrad reissen das nicht mehr raus).

Die Grundkosten für eine Gaserschliessung oder einen Öltank scheue ich derzeit ein bisschen. Daher wäre Luft-Wasser-Wärmepumpe mit 2Kubikmeter Speicher eine Idee. Auf der anderen Seite werde ich im Altbau keine sonderlich geringen Vorlauftemperaturen hinbekommen, da die Dämmung wohl noch warten muss und ich auch nicht überall Flächenheizungen installieren kann.

Wie seht ihr das? Oder hat sich da bei den Wärmepumpen deutlich was getan ("Luft-Wasser-Hochtemperatur-Wärmepumpe")?

Gartenfläche hätte ich auch noch etwas. Also Sole-Wasser-Wärmepumpe wäre auch möglich.

Was mache ich aber bei knackigen -20°C?

Gruss
ALF_BE
A
ALF_BE
25.02.12 14:31
Korrekt ist:
"Nachtstrom kostet ca. 10.5 cent/khw, Tagstrom 20 cent, Gas ca. 11.5 cent und Öl etwas weniger"
€uro
25.02.12 17:17
ALF_BE schrieb:
....
- ein Gas-Neuanschluss kostet >> 20.000€...!!!
Wo gibt es denn so etwas???????????????? In D kostet dieser ~ 2T€.
ALF_BE schrieb:
....(selbst 106% Wirkungsgrad reissen das nicht mehr raus).
Wo sollten die 6% herkommen? Den feuerrungstechnischen Wirkungsgrad sollte man nicht mit dem Jahresnutzungsgrad verwechseln. Der liegt bei Gasbrennwert ~ bei 80% je nach Anteil Heizung/Warmwasser.
ALF_BE schrieb:
....Die Grundkosten für eine Gaserschliessung oder einen Öltank scheue ich derzeit ein bisschen.
Verständlich bei diesen Anschlusskosten !
ALF_BE schrieb:
....Daher wäre Luft-Wasser-Wärmepumpe mit 2Kubikmeter Speicher eine Idee.
Warum dieser Speicher?
ALF_BE schrieb:
....Auf der anderen Seite werde ich im Altbau keine sonderlich geringen Vorlauftemperaturen hinbekommen, da die Dämmung wohl noch warten muss und ich auch nicht überall Flächenheizungen installieren kann.
Unnatürlich hohe VLT wirken sich wegen der naturgemäß geringeren Jahresarbeitszahl bei Luftwärmepumpe spürbarer aus, als bei Solewärmepumpe.
ALF_BE schrieb:
...Was mache ich aber bei knackigen -20°C?
Mit einer Solewärmepumpe heizen!

v.g.
B
BerndJaro
09.03.12 17:48
Mit einer Solewärmepumpe zu heizen war auch mein erster Gedanke.
Allerdings muss dabei vorausgesetzt sein, das diese auch baulich umsetzbar ist und von den Behörden genehmigt wird. Wenn aus baulichen Gründen keine Sole/Wasser-Wärmepumpe eingesetzt werden kann, ist die Luft/Wasser-Wärmepumpe eine gute Alternative. Auch im Winter, bei frostigen Außentemperaturen sorgt die Luft/Wasser-Wärmepumpe für behagliche Wärme im gut gedämmten Haus.
Attraktiv ist sie auch für den nachträglichen Einbau in Altbauten, bei denen die Wärmequelle Erdreich aus baulichen Gründen nicht genutzt werden kann. Hier kann oft das bestehende Heizungssystem weiter verwendet und gleichzeitig an den Energiekosten gespart werden. Wenn der Dämmstandard Deines Hauses zu gering und somit der Energiebedarf besonders hoch ist, würde ich Dir doch zur Solewärmepumpe raten.
€uro
09.03.12 18:50
BerndJaro schrieb:
...Allerdings muss dabei vorausgesetzt sein, das diese auch baulich umsetzbar ist und von den Behörden genehmigt wird.
Das dürfte für jede Lösung zutreffen.
BerndJaro schrieb:
...Wenn aus baulichen Gründen keine Sole/Wasser-Wärmepumpe eingesetzt werden kann, ist die Luft/Wasser-Wärmepumpe eine gute Alternative.
Warum gerade diese? Es gibt wesentlich interessantere Alternativen, sofern eine Luftwärmepumpe überhaupt in Frage kommen sollte.
BerndJaro schrieb:
...Attraktiv ist sie auch für den nachträglichen Einbau in Altbauten, bei denen die Wärmequelle Erdreich aus baulichen Gründen nicht genutzt werden kann. Hier kann oft das bestehende Heizungssystem weiter verwendet und gleichzeitig an den Energiekosten gespart werden.
Das dürfte wohl eher das Märchen eines Verkäufers bleiben :o

v.g.
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