ᐅ Dampfsperre für erste Etage, wenn Erdgechoss eine Garage ist?
Erstellt am: 25.01.26 23:51
S
Schwabe6725.01.26 23:51Hallo,
mein Wohnraum besteht momentan nur aus der Betondecke der Garage, hier soll Laminat verlegt werden, jetzt ist nur die Frage ob mit Dampfsperre oder ohne?
Gruß
Schwabe67
mein Wohnraum besteht momentan nur aus der Betondecke der Garage, hier soll Laminat verlegt werden, jetzt ist nur die Frage ob mit Dampfsperre oder ohne?
Gruß
Schwabe67
Schwabe67 schrieb:
mein Wohnraum besteht momentan nur aus der Betondecke der Garage, hier soll Laminat verlegt werden, jetzt ist nur die Frage ob mit Dampfsperre oder ohne?Vermute ich recht, daß die Motivation Deiner Frage daher rührt, daß diese erste Etage das unterste Stockwerk der Thermischen Hülle ist, und die Garage darunter als Kaltgarage praktisch in einer anderen Klimazone liegt, und Du daher Kondensation an der Garagendecke / dem Wohnzimmerfußboden als Grenzfläche erwartest ?
Die Dämmung und thermische Isolation des Bauteils Garagengeschoßdecke wäre hier sinnvoll als Ganzes zu betrachten, also ihr gesamter Aufbau (und nicht nur die Frage, ob einzeln unter dem Laminat eine Folie einzubringen sei).
In diesem Sinne also auch an Dich meine Standard-Anallenewbies-Anregung: diskutiere im Zusammenhang, und auch nicht als reine "Textaufgabe"; mache Dir bewußt, daß hier nur wenige Gedankenleser unterwegs sind; zeige also den Gesamtentwurf. Reden wir von einem Neubau ?
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S
Schwabe6726.01.26 01:20Danke für die Ausführliche Antwort, in diesem Fall bin ich leider komplett unwissend welche Rolle hier eine Grenzfläche oder eine Thermische Hülle.
Es handelt sich um eine Mietwohnung, der letzte Mieter war 9 Jahre drin, mehr kann ich zum Alter nicht sagen. Aufbau der Decke ist auch unbekannt.
Das Garagentor sieht eher danach aus das da ein Lüftchen reinkommt und Kondenswasser mitnimmt.
Gerade beim Googlen das hier gefunden, da wird auf Dampfbremse wegen Mineralischem Boden gesetzt.
https://www.dasheimwerkerforum.de/threads/neu-verlegter-laminat-hat-sich-ausgedehnt.12744/
Es handelt sich um eine Mietwohnung, der letzte Mieter war 9 Jahre drin, mehr kann ich zum Alter nicht sagen. Aufbau der Decke ist auch unbekannt.
Das Garagentor sieht eher danach aus das da ein Lüftchen reinkommt und Kondenswasser mitnimmt.
Gerade beim Googlen das hier gefunden, da wird auf Dampfbremse wegen Mineralischem Boden gesetzt.
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Das Lüftchen nimmt nicht nur Kondenswasser mit, es bringt auch welches - allerdings an der Garagendecke (also Unterseite), während der Dampf, den Du sperren willst, ja auf der Oberseite der Decke (also Deinem Boden) ausfiele. Ob die Geschossdecke nur Beton und Estrich ist (also zweischichtig monolithisch) oder noch weitere Schichten (unterschiedlicherer Materialien) beteiligt sind, ist für die Beantwortung Deiner technischen Frage leider von erheblicher Bedeutung. Vielleicht kann Dir @KlaRa dazu etwas sagen. Falls Du selber Mieter bist, solltest Du Dein Vorhaben mit dem Vermieter abstimmen, und falls Du Eigentümer innerhalb einer WEG bist, dann mit der Miteigentümerversammlung. Eine Grenzfläche meint z.B. eine Oberfläche, oder auch eine Kontaktfläche zweier (insbesondere in ihren physikalischen Eigenschaften unterschiedlicher) Schichten. Die Thermische Hülle ist die Einschließung eines Baukörper(teile)s, beispielsweise das Paket der Wohnetagen zwischen einem Kaltkeller und einem Kaltspitzboden, bei denen an der Kellerdecke und auf dem Dachboden eine Dämmschicht angebracht ist. Wenn Du von diesem ganzen Kram keine Ahnung hast und es Dir böhmische Dörfer sind, solltest Du allein schon aus "Gewährleistungsgründen" auf die Verlegung des Laminates in Eigenleistung verzichten. Nimmst Du einen Fachhandwerker, dann sollte er die Beantwortung eigenständig vornehmen können, das gehört zur fachlichen Qualifikation. Wer "Handwerker" als "Derkopfwirdnichtgebrauchtwerker" interpretiert, sollte sich darin tunlichst nicht gewerblich betätigen. Und ein Mieter sollte die Mietsache nicht schädigen (wie es durch Pfusch leicht geschieht).
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Schwabe67 schrieb:
in diesem Fall bin ich leider komplett unwissend welche Rolle hier eine Grenzfläche oder eine Thermische Hülle.
Es handelt sich um eine Mietwohnung, der letzte Mieter war 9 Jahre drin, mehr kann ich zum Alter nicht sagen. Aufbau der Decke ist auch unbekannt.
Das Garagentor sieht eher danach aus das da ein Lüftchen reinkommt und Kondenswasser mitnimmt.
Das Lüftchen nimmt nicht nur Kondenswasser mit, es bringt auch welches - allerdings an der Garagendecke (also Unterseite), während der Dampf, den Du sperren willst, ja auf der Oberseite der Decke (also Deinem Boden) ausfiele. Ob die Geschossdecke nur Beton und Estrich ist (also zweischichtig monolithisch) oder noch weitere Schichten (unterschiedlicherer Materialien) beteiligt sind, ist für die Beantwortung Deiner technischen Frage leider von erheblicher Bedeutung. Vielleicht kann Dir @KlaRa dazu etwas sagen. Falls Du selber Mieter bist, solltest Du Dein Vorhaben mit dem Vermieter abstimmen, und falls Du Eigentümer innerhalb einer WEG bist, dann mit der Miteigentümerversammlung. Eine Grenzfläche meint z.B. eine Oberfläche, oder auch eine Kontaktfläche zweier (insbesondere in ihren physikalischen Eigenschaften unterschiedlicher) Schichten. Die Thermische Hülle ist die Einschließung eines Baukörper(teile)s, beispielsweise das Paket der Wohnetagen zwischen einem Kaltkeller und einem Kaltspitzboden, bei denen an der Kellerdecke und auf dem Dachboden eine Dämmschicht angebracht ist. Wenn Du von diesem ganzen Kram keine Ahnung hast und es Dir böhmische Dörfer sind, solltest Du allein schon aus "Gewährleistungsgründen" auf die Verlegung des Laminates in Eigenleistung verzichten. Nimmst Du einen Fachhandwerker, dann sollte er die Beantwortung eigenständig vornehmen können, das gehört zur fachlichen Qualifikation. Wer "Handwerker" als "Derkopfwirdnichtgebrauchtwerker" interpretiert, sollte sich darin tunlichst nicht gewerblich betätigen. Und ein Mieter sollte die Mietsache nicht schädigen (wie es durch Pfusch leicht geschieht).
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