ᐅ Problem mit EPS-Einblasdämmung (ausrieselndes Granulat)
Erstellt am: 03.01.26 18:09
Moin zusammen,
Diese Forum hier wurde mir empfohlen um Hilfe für mein nachfolgend geschildertes Problem zu finden. Ein Frohes Neues Jahr erstmal allen! 🙂
Unser Wochenendhäuschen in Holzständerbauweise hat in der Außenverschalung eine Einblasdämmung der Art Yuma-Perl, die meiner Meinung nach völlig ungeeignet für das Haus ist. Die Holzverschalung hat Spalten und Lücken, durch welche das EPS-Granulat herausrieselt. Da die Holzverschalung früher hinterlüftet war, hatte man auf der Unterseite ein Ungezieferschutzgitter angebracht, dessen Löcher jedoch größer sind als das EPS-Granulat, sodass auch dort das Ganulat herausrieselt. Das ist eine riesen Sauerei, den das Granulat ist überall im Garten. Ich habe versucht, das Ungezieferschutzgitter mit Panzertape abzudichten, aber das klebt natürlich nicht ewig. Dann habe ich Holzlatten drunter geklemmt, aber das ist auch nur eine temporäre Lösung. Ebenso habe ich versucht, die Spalten der Holzverschalung abzudichten, aber auch das hält nicht gut.
Am liebsten würde ich das ganze Zeug entfernen. Ich habe bereits eine Firma kommen lassen, die auf sowas spezialisiert ist, kontaktiert, aber deren Saugdüsen passen nicht hinter die Verschalung, da das zu eng ist. Ich hatte auch den Eindruck, dass die darauf nicht wirklich Bock hatten. Also habe ich testweise mit einer Lochsäge ein paar 8cm große Löcher gebohrt und das Granulat versucht abzusaugen. Das ging einigermaßen, aber das ist zeitlich unglaublich aufwändig und kann man nur bei schönem Wetter bei Windstille machen.
Hättet Ihr vielleicht ein paar Ideen, wie ich damit am besten umgehe?
Granulat entfernen? Aber wie am schlausten? Wen kann man dafür beauftragen?
Granulat drin lassen und abdichten? Aber wie?
Ein weiteres Problem is das Ungezieferschutzgitter, welches an manchen Stellen lose ist und erneuert werden müsste. Wir haben Mäuse in der Verschalung, die auch dazu beitragen, dass das Granulat. rausdrückt. Wen kann man für solche Arbeiten beauftragen?
Vielen Dank im voraus!




Diese Forum hier wurde mir empfohlen um Hilfe für mein nachfolgend geschildertes Problem zu finden. Ein Frohes Neues Jahr erstmal allen! 🙂
Unser Wochenendhäuschen in Holzständerbauweise hat in der Außenverschalung eine Einblasdämmung der Art Yuma-Perl, die meiner Meinung nach völlig ungeeignet für das Haus ist. Die Holzverschalung hat Spalten und Lücken, durch welche das EPS-Granulat herausrieselt. Da die Holzverschalung früher hinterlüftet war, hatte man auf der Unterseite ein Ungezieferschutzgitter angebracht, dessen Löcher jedoch größer sind als das EPS-Granulat, sodass auch dort das Ganulat herausrieselt. Das ist eine riesen Sauerei, den das Granulat ist überall im Garten. Ich habe versucht, das Ungezieferschutzgitter mit Panzertape abzudichten, aber das klebt natürlich nicht ewig. Dann habe ich Holzlatten drunter geklemmt, aber das ist auch nur eine temporäre Lösung. Ebenso habe ich versucht, die Spalten der Holzverschalung abzudichten, aber auch das hält nicht gut.
Am liebsten würde ich das ganze Zeug entfernen. Ich habe bereits eine Firma kommen lassen, die auf sowas spezialisiert ist, kontaktiert, aber deren Saugdüsen passen nicht hinter die Verschalung, da das zu eng ist. Ich hatte auch den Eindruck, dass die darauf nicht wirklich Bock hatten. Also habe ich testweise mit einer Lochsäge ein paar 8cm große Löcher gebohrt und das Granulat versucht abzusaugen. Das ging einigermaßen, aber das ist zeitlich unglaublich aufwändig und kann man nur bei schönem Wetter bei Windstille machen.
Hättet Ihr vielleicht ein paar Ideen, wie ich damit am besten umgehe?
Granulat entfernen? Aber wie am schlausten? Wen kann man dafür beauftragen?
Granulat drin lassen und abdichten? Aber wie?
Ein weiteres Problem is das Ungezieferschutzgitter, welches an manchen Stellen lose ist und erneuert werden müsste. Wir haben Mäuse in der Verschalung, die auch dazu beitragen, dass das Granulat. rausdrückt. Wen kann man für solche Arbeiten beauftragen?
Vielen Dank im voraus!
Hi,
Yuma-Perl hinter einer offenen Holzschalung ist ehrlich gesagt genau so glücklich gewählt wie Teppich im Regenwald, das Problem ist weniger das Material als die Konstruktion drumrum. EPS-Granulat braucht absolute Dichtheit, sonst sucht es sich jeden 2mm Spalt und gewinnt immer. Dass das früher hinterlüftet war, macht es noch heikler, weil das System bauphysikalisch jetzt weder Fisch noch Fleisch ist. Abdichten von außen mit Tape oder Latten ist nett gemeint, hält aber keine 2Winter, das hast du ja selbst gemerkt. Granulat absaugen geht technisch schon, aber nur mit vielen Zugängen und Unterdruck, Firmen aus dem WDVS-Rückbau können das, nur lohnt sich das bei kleinen Hütten oft wirtschaftlich nicht, deshalb vermutlich auch die Lustlosigkeit. Drin lassen und sauber abdichten würde nur funktionieren, wenn du unten ein feinmaschiges Edelstahlgitter einziehst und die Schalung wirklich schließt, sonst drücken dir die Mäuse das Zeug weiter raus, die brauchen dafür nicht viel Motivation. Apropos Mäuse, die kommen nicht wegen dem EPS, sondern wegen der Hohlräume, das wird gern verwechselt. Hast du mal geprüft, ob zwischen Dämmung und Schalung überhaupt eine funktionierende Ebene existiert oder ist alles vollgeblasen? Und wie alt ist die Hütte eigentlich, 10J oder eher 30J?
Yuma-Perl hinter einer offenen Holzschalung ist ehrlich gesagt genau so glücklich gewählt wie Teppich im Regenwald, das Problem ist weniger das Material als die Konstruktion drumrum. EPS-Granulat braucht absolute Dichtheit, sonst sucht es sich jeden 2mm Spalt und gewinnt immer. Dass das früher hinterlüftet war, macht es noch heikler, weil das System bauphysikalisch jetzt weder Fisch noch Fleisch ist. Abdichten von außen mit Tape oder Latten ist nett gemeint, hält aber keine 2Winter, das hast du ja selbst gemerkt. Granulat absaugen geht technisch schon, aber nur mit vielen Zugängen und Unterdruck, Firmen aus dem WDVS-Rückbau können das, nur lohnt sich das bei kleinen Hütten oft wirtschaftlich nicht, deshalb vermutlich auch die Lustlosigkeit. Drin lassen und sauber abdichten würde nur funktionieren, wenn du unten ein feinmaschiges Edelstahlgitter einziehst und die Schalung wirklich schließt, sonst drücken dir die Mäuse das Zeug weiter raus, die brauchen dafür nicht viel Motivation. Apropos Mäuse, die kommen nicht wegen dem EPS, sondern wegen der Hohlräume, das wird gern verwechselt. Hast du mal geprüft, ob zwischen Dämmung und Schalung überhaupt eine funktionierende Ebene existiert oder ist alles vollgeblasen? Und wie alt ist die Hütte eigentlich, 10J oder eher 30J?
Moin,
Das Haus ist Baujahr 1990.
Ich dachte auch schon daran ein feinmaschigeres Gitter unten zu montieren, aber wie macht man das nachträglich? Bzw wen beauftragt ma für sowas? Einen Zimmermann?
Womit kann man die Verschalung vernünftig abdichten? Wir haben es mit Fenster-Isolierband versucht, aber das hält auch nicht lang.
Das Haus ist Baujahr 1990.
Ich dachte auch schon daran ein feinmaschigeres Gitter unten zu montieren, aber wie macht man das nachträglich? Bzw wen beauftragt ma für sowas? Einen Zimmermann?
Womit kann man die Verschalung vernünftig abdichten? Wir haben es mit Fenster-Isolierband versucht, aber das hält auch nicht lang.
Die ganze Aktion ist bauphysikalischer Nonsens, der zudem bauwerksschädlich sein kann. Sie haben offenbar die Hinterlüftungsebene der Wandkonstruktion ausgedämmt, die damit ihre Funktion verliert. Es wäre besser gewesen, wenn Sie sich Gedanken über einen neuen, gedämmten Wandaufbau des Holzständerwerks gemacht hätten.