ᐅ Virtus Massivhaus Erfahrungen wie Ablauf, Nachträge, Kostenrealismus etc.
Erstellt am: 27.10.25 14:27
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Erik Müller27.10.25 14:27Hallo zusammen,
ich stehe aktuell kurz vor dem Hausbau und überlege, mit Virtus Massivhaus zu bauen. Bevor ich eine finale Entscheidung treffe, würde mich sehr interessieren, ob hier jemand eigene Erfahrungen mit Virtus gemacht hat – gerne auch detailliert.
Mich interessieren vor allem folgende Punkte:
Wie war die Zusammenarbeit während der gesamten Bauphase, also vor und nach Vertragsabschluss?
War die Beratung und Betreuung durch Virtus verlässlich und transparent?
Wurden euch bei den Behördenangelegenheiten (z. B. Bauantrag, Vermessung, Bodengutachten etc.) klare Abläufe und Zuständigkeiten erklärt, oder musstet ihr euch vieles selbst erarbeiten?
Wie sah es bei euch mit Nachträgen aus – wurde hier fair kalkuliert, oder gab es häufig Mehrkosten durch Kleinigkeiten?
Sind die Baunebenkostenaufstellungen realistisch, oder habt ihr im Verlauf gemerkt, dass einige Positionen „schön gerechnet“ waren oder wichtige Punkte (z. B. Erdarbeiten, Hausanschlüsse, Außenanlagen, Versicherungen, Gutachten etc.) unzureichend dargestellt wurden?
Gab es bei euch positive oder negative Überraschungen, die man hier als Bauherr vorher wissen sollte?
Ich habe selbst bereits eine Baunebenkostenaufstellung von Virtus erhalten, die mir ehrlich gesagt etwas lückenhaft erscheint. Einige Punkte wirken zu günstig angesetzt, andere potenzielle Kosten, die laut Baubeschreibung theoretisch entstehen können, sind gar nicht aufgeführt. Daher würde ich mich sehr über ehrliche Einschätzungen oder Erfahrungsberichte freuen – gerne auch, wenn ihr im Nachhinein sagen würdet, was ihr heute anders machen würdet.
Vielen Dank schon mal an alle, die etwas teilen können!
Viele Grüße
ich stehe aktuell kurz vor dem Hausbau und überlege, mit Virtus Massivhaus zu bauen. Bevor ich eine finale Entscheidung treffe, würde mich sehr interessieren, ob hier jemand eigene Erfahrungen mit Virtus gemacht hat – gerne auch detailliert.
Mich interessieren vor allem folgende Punkte:
Wie war die Zusammenarbeit während der gesamten Bauphase, also vor und nach Vertragsabschluss?
War die Beratung und Betreuung durch Virtus verlässlich und transparent?
Wurden euch bei den Behördenangelegenheiten (z. B. Bauantrag, Vermessung, Bodengutachten etc.) klare Abläufe und Zuständigkeiten erklärt, oder musstet ihr euch vieles selbst erarbeiten?
Wie sah es bei euch mit Nachträgen aus – wurde hier fair kalkuliert, oder gab es häufig Mehrkosten durch Kleinigkeiten?
Sind die Baunebenkostenaufstellungen realistisch, oder habt ihr im Verlauf gemerkt, dass einige Positionen „schön gerechnet“ waren oder wichtige Punkte (z. B. Erdarbeiten, Hausanschlüsse, Außenanlagen, Versicherungen, Gutachten etc.) unzureichend dargestellt wurden?
Gab es bei euch positive oder negative Überraschungen, die man hier als Bauherr vorher wissen sollte?
Ich habe selbst bereits eine Baunebenkostenaufstellung von Virtus erhalten, die mir ehrlich gesagt etwas lückenhaft erscheint. Einige Punkte wirken zu günstig angesetzt, andere potenzielle Kosten, die laut Baubeschreibung theoretisch entstehen können, sind gar nicht aufgeführt. Daher würde ich mich sehr über ehrliche Einschätzungen oder Erfahrungsberichte freuen – gerne auch, wenn ihr im Nachhinein sagen würdet, was ihr heute anders machen würdet.
Vielen Dank schon mal an alle, die etwas teilen können!
Viele Grüße
Hi,
Kurze Antwort. Man kann mit denen bauen, ich würde es aber nicht wieder machen.
Lange Antwort bzw. Beantwortung deiner Fragen.
Bei den Nebenkosten war unser Fall deutlich zu niedrig. Außer der Kaufnebenkosten vom Grundstück, waren die meisten Posten weit unter tatsächlichen dem Preis. Habe keine genauen Zahlen mehr im Kopf, aber hier lohnt es sich selber zu recherchieren.
Mehrkosten bei den Gewerken waren bei uns gar nicht erst aufgeführt. Hier lohnt sich ein Blick in die Baubeschreibung. Wenn die Fliesenformate oder auch die Anzahl der Steckdosen nicht passt, wird es schnell teuer. Alleine Fliesenleger und Elektriker waren bei uns grob 12k€ extra. Wir mussten beispielsweise ca. 2000€ Euro Aufpreis für den Schaltschrank zahlen, da der im Standard enthaltene keinen Platz für den Anschluss einer Wärmepumpe bot. Da wir diese aber im Haus konfigurieren konnten, hätte ich erwartet, dass alle benötigten Komponenten, wie Schaltschrank auch passend sind. Fehlanzeige.
Der Ablauf vor dem Bau war sehr nervenaufreibend. Du bekommst eine Liste mit Bearbeitungszeiten von Virtus. Von dem Tag deiner Unterschrift bis Baubeginn ( bei Virtus bedeutet das Fertigstellung der Bodenplatte) darf maximal ein Jahr vergehen. Ansonsten etwa 10% Aufpreis. Trotz, dass wir alles immer sofort gemacht haben, den Bauantrag persönlich zum Amt gebracht haben und teilweise auch Unterlagen direkt bei Virtus abgegeben haben, waren wir genau 2 Wochen vor Ende der Frist soweit. Bei Virtus hat alles immer ein paar Tage länger, als auf dem Zeitplan gedauert, weswegen ich viele schlaflose Nächte hatte. Auch hier spielt timing eine Rolle. Ich würde zu dieser Jahreazeit nichts unterschreiben. Wer sagt, ob heute in einem Jahr noch Bodenplatten gegossen werden. Dann lieber Mai Juni…
Die Bauphase war durchwachsen. Der Bauleiter hat mir mal gesagt, er betreue über 20 Bauvorhaben. Gutachter ist Pflicht, sofern du nicht selber genug Sachverstand hast. Mein Bauleiter hat im Rahmen seiner verfügbaren Zeit einen super Job gemacht. Aber 20 Bauvorhaben mit Fahrzeiten und Büroarbeit zwischendurch. Rechne selber wie viel Zeit er hat sich alles genau anzugucken.
Alles in allem war die Bauzeit aber ok. Nach 8 Monaten sind wir eingezogen.
Wir hatten und haben im Nachhinein noch kleinere Mängel. Deren Beseitigung bzw. die Abwicklung ist ein Graus und wird von mir als sehr widerwillig empfunden.
Wir sind am Ende übrigens deutlich über dem gelandet, was in der ersten Kostenaufstellung stand. So sind wir auf ähnlichen Niveaus gelandet, was die Konkurrenz veranschlagt hat.
Kurze Antwort. Man kann mit denen bauen, ich würde es aber nicht wieder machen.
Lange Antwort bzw. Beantwortung deiner Fragen.
Bei den Nebenkosten war unser Fall deutlich zu niedrig. Außer der Kaufnebenkosten vom Grundstück, waren die meisten Posten weit unter tatsächlichen dem Preis. Habe keine genauen Zahlen mehr im Kopf, aber hier lohnt es sich selber zu recherchieren.
Mehrkosten bei den Gewerken waren bei uns gar nicht erst aufgeführt. Hier lohnt sich ein Blick in die Baubeschreibung. Wenn die Fliesenformate oder auch die Anzahl der Steckdosen nicht passt, wird es schnell teuer. Alleine Fliesenleger und Elektriker waren bei uns grob 12k€ extra. Wir mussten beispielsweise ca. 2000€ Euro Aufpreis für den Schaltschrank zahlen, da der im Standard enthaltene keinen Platz für den Anschluss einer Wärmepumpe bot. Da wir diese aber im Haus konfigurieren konnten, hätte ich erwartet, dass alle benötigten Komponenten, wie Schaltschrank auch passend sind. Fehlanzeige.
Der Ablauf vor dem Bau war sehr nervenaufreibend. Du bekommst eine Liste mit Bearbeitungszeiten von Virtus. Von dem Tag deiner Unterschrift bis Baubeginn ( bei Virtus bedeutet das Fertigstellung der Bodenplatte) darf maximal ein Jahr vergehen. Ansonsten etwa 10% Aufpreis. Trotz, dass wir alles immer sofort gemacht haben, den Bauantrag persönlich zum Amt gebracht haben und teilweise auch Unterlagen direkt bei Virtus abgegeben haben, waren wir genau 2 Wochen vor Ende der Frist soweit. Bei Virtus hat alles immer ein paar Tage länger, als auf dem Zeitplan gedauert, weswegen ich viele schlaflose Nächte hatte. Auch hier spielt timing eine Rolle. Ich würde zu dieser Jahreazeit nichts unterschreiben. Wer sagt, ob heute in einem Jahr noch Bodenplatten gegossen werden. Dann lieber Mai Juni…
Die Bauphase war durchwachsen. Der Bauleiter hat mir mal gesagt, er betreue über 20 Bauvorhaben. Gutachter ist Pflicht, sofern du nicht selber genug Sachverstand hast. Mein Bauleiter hat im Rahmen seiner verfügbaren Zeit einen super Job gemacht. Aber 20 Bauvorhaben mit Fahrzeiten und Büroarbeit zwischendurch. Rechne selber wie viel Zeit er hat sich alles genau anzugucken.
Alles in allem war die Bauzeit aber ok. Nach 8 Monaten sind wir eingezogen.
Wir hatten und haben im Nachhinein noch kleinere Mängel. Deren Beseitigung bzw. die Abwicklung ist ein Graus und wird von mir als sehr widerwillig empfunden.
Wir sind am Ende übrigens deutlich über dem gelandet, was in der ersten Kostenaufstellung stand. So sind wir auf ähnlichen Niveaus gelandet, was die Konkurrenz veranschlagt hat.
Hallo Erik,
wir haben mit Virtus gebaut uns sind kurz vor der Fertigstellung.
Der Preis, für den Virtus ein Haus aufstellt, ist sehr günstig. Es muss dem Auftraggeber dann aber auch klar sein, dass von Virtus wirklich auch nur das Minimum erfüllt wird.
Hausanschlüsse und anderer wichtige Dinge bleiben an einem selbst hängen. Wir mussten uns um vieles kümmern, von dem wir gar keine Ahnung hatten.
Kurzum gesagt: Wer mit Virtus baut, sollte schon einige Erfahrung und Kontakte haben.
Die Gewerke werden ausschließlich von Subunternehmern ausgeführt. Zum Teil kommen da merkwürdige Arbeiter auf die Baustelle und schuften bis spät in die Nacht.
Die Resultate waren aber zumeist okay, soweit wir das beurteilen können.
Der Bauleiter ist bemüht und freundlich, steht bei Konflikten aber natürlicherweise auf der Seite seines Arbeitgebers.
wir haben mit Virtus gebaut uns sind kurz vor der Fertigstellung.
Der Preis, für den Virtus ein Haus aufstellt, ist sehr günstig. Es muss dem Auftraggeber dann aber auch klar sein, dass von Virtus wirklich auch nur das Minimum erfüllt wird.
Hausanschlüsse und anderer wichtige Dinge bleiben an einem selbst hängen. Wir mussten uns um vieles kümmern, von dem wir gar keine Ahnung hatten.
Kurzum gesagt: Wer mit Virtus baut, sollte schon einige Erfahrung und Kontakte haben.
Die Gewerke werden ausschließlich von Subunternehmern ausgeführt. Zum Teil kommen da merkwürdige Arbeiter auf die Baustelle und schuften bis spät in die Nacht.
Die Resultate waren aber zumeist okay, soweit wir das beurteilen können.
Der Bauleiter ist bemüht und freundlich, steht bei Konflikten aber natürlicherweise auf der Seite seines Arbeitgebers.
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