ᐅ Vinylboden im Keller (Betonplatte 1960)?
Erstellt am: 05.01.24 23:34
Hallo Forum,
wir haben ein Haus, Bj1960 in den letzten Jahren kernsaniert. Hier und da gibts zwar noch ein paar Kleinigkeiten fertigzustellen, aber jetzt ist erst mal ein Raum im Keller dran, der "Werkstatt" werden soll.
Aktuell ist dort nur der reine Betonfußboden (Bodenplatte - müssten 10cm sein - nähere Details sind nicht bekannt - mit einem Abfluss in der Mitte)
Damit das ein bisschen "fußwärmer" und gehfreundlicher wird, steht die Überlegung im Raum, dort einen Vinylboden reinzulegen.
Meine Bedenken / Fragen:
- Wie groß ist die Gefahr von Kondenswasser unter dem Vinyl? (an sich ist der Raum trocken)
- Den Abfluss in der Mitte soll offen bleiben. Wird nur in Außnahmefällen genutzt - sollte aber mit Vinyl auch kein Problem sein, oder?
- Macht es Sinn, unter den Vinyl-Belag noch eine Trittschall- (in dem Fall eher Wärme)-dämmung zu verlegen, z.B. 2mm Kork?
Heizung gibts in dem Raum keine (ggf. mal bearfsweise Heizlüfter)
Weitere Anregungen und Gedanken sind gern willkommen!
Vielen Dank,
Micha
wir haben ein Haus, Bj1960 in den letzten Jahren kernsaniert. Hier und da gibts zwar noch ein paar Kleinigkeiten fertigzustellen, aber jetzt ist erst mal ein Raum im Keller dran, der "Werkstatt" werden soll.
Aktuell ist dort nur der reine Betonfußboden (Bodenplatte - müssten 10cm sein - nähere Details sind nicht bekannt - mit einem Abfluss in der Mitte)
Damit das ein bisschen "fußwärmer" und gehfreundlicher wird, steht die Überlegung im Raum, dort einen Vinylboden reinzulegen.
Meine Bedenken / Fragen:
- Wie groß ist die Gefahr von Kondenswasser unter dem Vinyl? (an sich ist der Raum trocken)
- Den Abfluss in der Mitte soll offen bleiben. Wird nur in Außnahmefällen genutzt - sollte aber mit Vinyl auch kein Problem sein, oder?
- Macht es Sinn, unter den Vinyl-Belag noch eine Trittschall- (in dem Fall eher Wärme)-dämmung zu verlegen, z.B. 2mm Kork?
Heizung gibts in dem Raum keine (ggf. mal bearfsweise Heizlüfter)
Weitere Anregungen und Gedanken sind gern willkommen!
Vielen Dank,
Micha
I
i_b_n_a_n07.01.24 14:30für eine Werkstatt finde ich Vinyl (Vollvinyl 100% wasserfest) einen passenden Belag. Einfach zu reinigen, günstig. Trittschalldämmung einzubauen um mehr "Fusswärme" zu haben halte ich hingegen für überflüssig. Du wirst hoffentlich mehr als "Sicherheitssocken" anziehen in der Werkstatt? Wir haben am Eingang einer Gemeinschaftswerkstatt diese holländische Holzschuhe stehen ;-) Schwere Geräte / Maschinen würden diese Dämmung sowieso zusammendrücken. Herunterfallende Werkstücke bzw. Werkzeug den Boden mehr beschädigen. Epoxygrundierung kostet vermutlich deutlich mehr?. Sonst sicherlich auch eine gute Wahl. Den Boden nivellieren würde ich sowieso vorher. Das kann man nach der Werkstatteinrichtung kaum noch machen und ist sonst unnivelliert immer so "üselig"
@Babbaaa:
Das Thema "Fußwärme" können wir komplett streichen, da es dafür bei einer erdberührten Bodenplatte ohne entsprechende Wärmedämmschichten unterhalb eines schwimmenden Estrichs keine Möglichkeit gibt!
Bei kleineren Raummaßen könnte man zwecks optischer Raumgestaltung einen lose verlegten elastischen Bodenbelag verlegen.
Das ist jedoch keine Empfehlung meinerseits!
Alles andere, was hier angedacht wird, wird nicht von Erfolg gekrönt.
Der Kellerboden ist planerisch seinerzeit einer untergeordneten Nutzung zugeteil worden.
Mit einem vertretbaren Aufwand ist eine "Neu-Nutzung mit gehobenem Anspruch" nicht möglich.
Für einen Werkstattboden sollte ein einfacher Anstrich mit einer Betonfarbe reichen, was allerdings nur der Optik zuträglich sein wird.
--------------------
Gruß: KlaRa
Das Thema "Fußwärme" können wir komplett streichen, da es dafür bei einer erdberührten Bodenplatte ohne entsprechende Wärmedämmschichten unterhalb eines schwimmenden Estrichs keine Möglichkeit gibt!
Bei kleineren Raummaßen könnte man zwecks optischer Raumgestaltung einen lose verlegten elastischen Bodenbelag verlegen.
Das ist jedoch keine Empfehlung meinerseits!
Alles andere, was hier angedacht wird, wird nicht von Erfolg gekrönt.
Der Kellerboden ist planerisch seinerzeit einer untergeordneten Nutzung zugeteil worden.
Mit einem vertretbaren Aufwand ist eine "Neu-Nutzung mit gehobenem Anspruch" nicht möglich.
Für einen Werkstattboden sollte ein einfacher Anstrich mit einer Betonfarbe reichen, was allerdings nur der Optik zuträglich sein wird.
--------------------
Gruß: KlaRa
Ähnliche Themen