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ᐅ Ist dieser Boden noch zu retten?


Erstellt am: 19.03.23 09:10

T
Trautes Heim
19.03.23 09:10
Hallo zusammen,

wir sind Mitte letzten Jahres in ein Haus gezogen und haben einen Garten übernommen, bei dem die letzten Jahre eigentlich nur Unkraut und Wildkräuter niedrig gemäht wurden. Es ist eine Mischung aus verschiedensten Unkrautsorten, Wildpflanzen, Gräsern, jeder Menge Moos, z.T. Pilzen und nur vereinzelt Rasen sowie einer Hand voll Bäumen und Sträuchern.

Aufgrund der Vielzahl an Wurzeln und Samen in der Erde wird auch dieses Jahr das Unkraut sprießen, außerdem deutet der dichte Moosbewuchs für mich auf Nährstoffprobleme hin.

Wie muss ich vorgehen, damit ich aus dieser Unordnung einen schön angelegten Garten mit Beeten und Rasenfläche bekomme, in dem wächst, was wachsen soll und nicht was da ist?

Kann ich das noch mit einer Motorhacke/-fräse umpflügen und alles rausreißen, was ich finde und dann mit etwas Sand und frischer Erde auffüllen sowie reichlich Dünger einsetzen? Falls ja: wie oft werde ich das machen müssen, bis ich den Großteil entfernt habe? Doch wahrscheinlich mindestens zwei Saisons, oder?

Oder wäre es sinnvoller, einmal 10-20 cm abzutragen / abtragen zu lassen und einen kompletten Austausch des Mutterbodens vorzunehmen, weil der Boden schon so mit Unkraut "verseucht" und nährstoffarm ist?

Ich möchte an einem Rand Rhododendren pflanzen und würde dort aufgrund der Voraussetzungen (hier ist es eher lehmig, Rhododendron braucht aber leichtere und deutlich saurere Erde) vermutlich komplett die obersten Schichten Erde tauschen.

Muss bzw. sollte ich das in den Bereichen ebenfalls machen, wo "nur" Rasen geplant ist oder geht auch das umpflügen und auffüllen mit vertretbarem Resultat?

Anbei noch Bilder vom Status quo.

Herzlichen Dank für euer Feedback! Man merkt, ich bin (noch) Gartenlaie, habe aber schon viele Pläne 😉
Metallleiter lehnt im Garten an einem Zaun, moosiger Rasen und Baum im Hintergrund.

Gartenfläche mit gemischtem Gras, kahler Kiesfläche und Moos; Zaun im Hintergrund
K
kati1337
19.03.23 11:12
Wir hatten am Miethaus auch einen solchen "Wiesen-Rasen", und haben am Neubau dann alles neu angelegt und gehofft, einen schöneren Rasen zu erzielen. Ich musste ernüchtert feststellen, dass der englische Rasen wie in "mein schöner Garten" leider mehr als eine reine Neuanlage bedarf.
Auch bei unserem Neubau hatten wir schnell das problem, dass sich selbstständig wachsendes Begleitgrün eingefunden hat, und zwar solche Mengen, dass es schnell den Rasen verdrängt.

Da muss man eigentlich kontinuierlich hinterhersein. Auch bei Neuanlage kann man viel falsch machen, zB bei der Bewässerung. Und wir du schon sagst spielt auch der Boden eine Rolle. Selbst wenn du neue Muttererde aufbringst wird sich aus der Umgebung das Zeug wieder einsamen, 100% los wird man das nur schwer.

Ich würde da glaube ich im ersten Step gut mit dem Vertikutierer durchgehen, und mit Rasenreparaturmischung versuchen, den eigentlichen Rasen dichter zu bekommen. Wo Gras dicht wächst hat Unkraut weniger Platz.
W
WilderSueden
19.03.23 12:30
Du musst hier ein bisschen unterscheiden. Regelmäßig gemähte Flächen sind auch bei unkrautverseuchten Böden relativ unproblematisch. Die meisten Pflanzen vertragen den Schnitt nicht gut. Je häufiger und niedriger du mähst, desto eher bleibt nur noch Gras übrig. Aber auch für Blumenwiesen und Blumenrasen kann man damit arbeiten, Stichwort Burri-Methode.

Bei Beeten sind das etwas anders aus, weder das Gemüse noch das Staudenbeet wird regelmäßig gemäht. Hier musst du fleißig jäten. Alternativ kann man den Boden auch auf eine Grasfläche versetzen und stattdessen sterilen (=unkrautfreien) Boden anfahren. Das lohnt sich aber nur, wenn man wirklich unkrautfreien Boden bekommt. Die meisten Mutterböden sind nämlich auch unkrautverseucht
H
haydee
19.03.23 21:52
schau mal auf den Kanal von Wurzelwerk vorbei. So ähnlich wie sie die Kompostbeete anlegt würde ich die Beete für Stauden anlegen. Die Erde und der Mulch muss zu den Pflanzen passen. Rhododendron kann tatsächlich Rindenmulch abhaben.

Rasen ja der grünen aus den Zeitschriften macht sehr viel Arbeit. Willst du das überhaupt?
Für Haupsache grün: Bodenanalyse. Löwenzahn und Sauerampfers ausstechen, vertikutieren, Düngen, ansäen.
Für Zeitschrift grün: mindestens wie oben plus. Rollrasen auslegen. evtl Bodenaustausch
S
Steffi33
20.03.23 07:47
Unser „Rasen“ sieht genauso aus und wir leben sehr gut damit. Im Sommer wird selbst so ein Rasen schön grün. Wir müssen nicht wässern.. er wächst ja so, wie er ist. Und das „Unkraut“ sieht man nur von nahem. Beete habe ich auch wie Marie (von Wurzelwerk) angelegt.. also ohne umgraben. Klappt hervorragend.

Hier mal verschiedene Ansichten von einem Standpunkt:
Garten mit Baum, gelbem Blütenbeet, Rasenfläche und Weg im Vordergrund, Geräte im Hintergrund.

Garten mit Beeten, Strohmulch, Pfosten, Haus mit Veranda im Hintergrund

Garten mit Gemüsebeeten, Glasdach-Gewächshaus, Holzstapel links, Einfamilienhaus im Hintergrund.

Garten mit grünem Geodome-Klettergerüst und Schaukel; Häuser im Hintergrund.
S
Schorsch_baut
20.03.23 17:06
Rhododendron gibt es auch in Züchtungen, die mit weniger sauren Böden klarkommen.
rasenunkrautgartenumpflügenneubauneuanlagegrasbödenwurzelwerkbeete