ᐅ Dach weg, Bitumenbahnen aufgebracht und dennoch Wassereinbruch
Erstellt am: 09.10.22 11:57
B
Bayerwaldler09.10.22 11:57Hallo zusammen,
Wir befinden uns mitten in einer Aufstockung mit Holzständerbauweise auf ein Massivhaus
Sprich: Der Dachstuhl ist weg, die Mauern und zwei Kamine wurden abgetragen und die ebene, blanke Betondecke liegt frei.
Das Bauunternehmen hat jetzt teure V60 Bitumenbahnen aufgeschweißt und alles mit Planen zugedeckt, nachdem die Nivellierschwellen aufgebracht worden sind - als Feuchtigkeitsschutz
Leider erfolglos.
In den Vertiefungen der Plane durch die bereits aufgebrachten Schwellen haben sich riesige Seen an Regenwasser gebildet. Durch andere Löcher in der Plane hat sich aber darunter Wasser auf den Bitumenbahnen gesammelt. Diese haben nicht dicht gehalten sodass sich das Mauerwerk um die Kamine im Erdgeschoss und auch bis zum Keller mit viel Wasser vollgesogen hat. Jetzt ist die Frage, wie man weiter vorgeht. Die Firma hat zwei Trocknungsgeräte aufgestellt: "das trocknet schon wieder".
Die Wand hat sich gelblich verfärbt, alles riecht, nach einer Woche jetzt, modrig. Es sind fast alle Innenwände betroffen, auch eine Holzdecke und ein Teil einer Küche.
Müsste hier nicht der Putz überall abgeschlagen werden etc? Wie geht man hier weiter vor?
Inzwischen ist das Obergeschoss sowie das Dach drauf, dass kein neues Wasser mehr eindringen kann.
Viele Grüße
Daniel
Wir befinden uns mitten in einer Aufstockung mit Holzständerbauweise auf ein Massivhaus
Sprich: Der Dachstuhl ist weg, die Mauern und zwei Kamine wurden abgetragen und die ebene, blanke Betondecke liegt frei.
Das Bauunternehmen hat jetzt teure V60 Bitumenbahnen aufgeschweißt und alles mit Planen zugedeckt, nachdem die Nivellierschwellen aufgebracht worden sind - als Feuchtigkeitsschutz
Leider erfolglos.
In den Vertiefungen der Plane durch die bereits aufgebrachten Schwellen haben sich riesige Seen an Regenwasser gebildet. Durch andere Löcher in der Plane hat sich aber darunter Wasser auf den Bitumenbahnen gesammelt. Diese haben nicht dicht gehalten sodass sich das Mauerwerk um die Kamine im Erdgeschoss und auch bis zum Keller mit viel Wasser vollgesogen hat. Jetzt ist die Frage, wie man weiter vorgeht. Die Firma hat zwei Trocknungsgeräte aufgestellt: "das trocknet schon wieder".
Die Wand hat sich gelblich verfärbt, alles riecht, nach einer Woche jetzt, modrig. Es sind fast alle Innenwände betroffen, auch eine Holzdecke und ein Teil einer Küche.
Müsste hier nicht der Putz überall abgeschlagen werden etc? Wie geht man hier weiter vor?
Inzwischen ist das Obergeschoss sowie das Dach drauf, dass kein neues Wasser mehr eindringen kann.
Viele Grüße
Daniel
I
i_b_n_a_n09.10.22 21:18eine V60 Bitumenbahn ist doch eher günstig (4€ je m²?)
Einlagig sehe ich als Laie! ein hohes Risiko das diese eher günstige Schweißbahn versagt, ist ja bei dir passiert.
Halte ich für einen groben Mangel. Such dir dringend einen unabhängigen Bausachverständigen!
Einlagig sehe ich als Laie! ein hohes Risiko das diese eher günstige Schweißbahn versagt, ist ja bei dir passiert.
Halte ich für einen groben Mangel. Such dir dringend einen unabhängigen Bausachverständigen!
B
Bayerwaldler09.10.22 21:23i_b_n_a_n schrieb:
eine V60 Bitumenbahn ist doch eher günstig (4€ je m²?)
Einlagig sehe ich als Laie! ein hohes Risiko das diese eher günstige Schweißbahn versagt, ist ja bei dir passiert.
Halte ich für einen groben Mangel. Such dir dringend einen unabhängigen Bausachverständigen!Naja, 2500€ hat uns die Beschichtung gekostet… Jetzt stehen wir mit feuchten Wänden da. Danke für den HinweisI
i_b_n_a_n09.10.22 21:29vermutlich war doch der Auftrag das Haus trocken zu halten während der Bauphase. Das ist nicht gelungen. Ein Werkvertrag schuldet Leistung.
2500€ beinhaltet ein wenig Material und viel Arbeit. Für eine temporäre Abdichtung geeignet, nun hattet ihr (eigentlich der Unternehmer) das Pech das es heftig gemeimelt hat. Das muss der nun wieder geradebiegen. Kann sein das er das nicht freiwillig macht denn seine Versicherung nimmts von den Lebendigen und wenn er das selber zahlt ist das Projekt ein Minusgeschäft. Deswegen: Sachverständigen anrufen
2500€ beinhaltet ein wenig Material und viel Arbeit. Für eine temporäre Abdichtung geeignet, nun hattet ihr (eigentlich der Unternehmer) das Pech das es heftig gemeimelt hat. Das muss der nun wieder geradebiegen. Kann sein das er das nicht freiwillig macht denn seine Versicherung nimmts von den Lebendigen und wenn er das selber zahlt ist das Projekt ein Minusgeschäft. Deswegen: Sachverständigen anrufen
i_b_n_a_n schrieb:
Sachverständigen anrufenWürde ich auch machen.Dennoch wäre ich optimistisch, dass man das Haus innen auch wieder trocken bekommt. Es ist nicht das erste Haus, was trockengelegt wird.