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ᐅ Vestaxx Fensterheizung - Erfahrungen?

Erstellt am: 13.11.21 20:56
E
EinHausfür5
Hallo zusammen,
Mein Mann und ich waren heute auf der Hausmesse eines Holzhausbauers aus der Region (Schleswig-Holstein) und haben dort die Vestaxx Fensterheizung kennengelernt.
Gibt es hier jemanden, der mit der Vestaxx Fensterheizung Erfahrungen hat?
Zunächst klingt es erstmal befremdlich, die Heizung in den Fenstern zu haben. Bei den 3-fach verglasten Fenstern wird auf der Rückseite der innersten Scheibe über Nanotechnologie irgendeine unsichtbare Schicht aufgebracht, die über Infrarot die Scheibe auf bis zu 40 Grad erwärmt und den Raum aufheizt. Die Wärme hat sich tatsächlich sehr angenehm angefühlt und die Fenster waren von außen (heute <10 Grad) tatsächlich eiskalt. Angeblich soll die Vestaxx Fensterheizung 92% der Wärme an den Raum abgeben und die TU Berlin hat dieses Vestaxx Fensterheizungs-System getestet und für gut befunden. Auf dem Markt ist das wohl erst seit kurzem.
Insgesamt finde ich das ganz interessant, deutlich günstiger als andere Heizsysteme, man kann jeden Raum individuell steuern und im Gegensatz zu einer Fußbodenheizung ist sie sehr agil.
Sinnvoll ist das ganze natürlich nur bei einem Niedrigenergiehaus (der Holzbauer baut bevorzugt 40+), da das ganze über Strom betrieben wird. In diesem Fall soll die Vestaxx Fensterheizung aber echt nicht viel Strom verbrauchen.
Soweit der Eindruck von der Messe, natürlich wollen die das auch verkaufen.
Was sind eure Vestaxx Erfahrungen? Habt ihr von dem System schon mal gehört? Ist das eine Alternative zu den herkömmlichen Heizungen? Hat das eine Zukunft?
S
SoL
08.10.22 08:32
Nachtrag: Ich hab mich nochmal durchgelesen, um konkrete Zahlen für einen 20 Jahreszeitraum zu finden.
Da gibt Statista eine Steigerung von 2002 bis heute von 125.5% an...
S
SaniererNRW123
08.10.22 09:13
Ich werfe noch mal einen ganz anderen Aspekt in den Raum. Nachhaltigkeit, Taxonomie, ESG und Gebäudeenergiegesetz.

Glaubt ihr wirklich, das eine Elektrodirektheizung (egal welcher Art) eine Zukunft hat? Ich würde darauf wetten, dass diese Art der Heizung in nicht allzu ferner Zukunft verboten wird und sich alle hier im Kreis drehenden Diskussionen erledigen. Der Energieverbrauch ist einfach zu hoch. Vielleicht geht es am Ende noch als Notfalllösung im Passivhaus. Mehr aber nicht.
C
Christian 65
08.10.22 09:38
h
RotorMotor schrieb:



Hier ist die Antwort noch viel einfacher. Ja, du verrechnest dich.
Zinsen Wären 9.013€, können aber vollkommen ingoriert werden, da auf den Strom die Erhöhung auch nicht berücksichtigt wird.
Wen die auch bei 3-4%/a liegt, gleicht sich das aus.

Nö, der Taschenrechner lügt nicht: 23.000x 3,5% = 805,- x 20 Jahre = 16.000,-
R
RotorMotor
08.10.22 09:41
Du musst den Luft-Wasser-Wärmepumpe Kredit natürlich tilgen mit dem Geld was du bei der Direktheizung in Strom stecken würdest.
C
Christian 65
08.10.22 09:44
ich glaube, am besten produziert man seinen Strom selber, da kann einem der Strompreis doch egal sein.
Am besten soviel, dass ich nichts zukaufen muss. Vergütungen sind doch jetzt schon sehr gering.

Aber so ne grosse Photovoltaik - Anlage ist bestimmt teuer.
R
RotorMotor
08.10.22 09:48
Auch das wurde doch schon hundert Mal durchgekaut. Photovoltaik Strom gibt es im Winter nicht viel und die Dachfläche auf einem Einfamilienhaus ist halt auch begrenzt.
stromphotovoltaik