ᐅ Pfahlgründung bei Grenzbebauung
Erstellt am: 18.02.20 19:09
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Heidi196518.02.20 19:09Die Bodensondierung hat ergeben, dass eine Pfahlgründung notwendig ist weil der tragfähige Boden erst in 8 m Tiefe beginnt. Da es sich um ein schmales Grundstück handelt, soll das Carport mit Geräteschuppen auf 9 m Länge auf die Grenze zum Nachbarn gebaut werden. Hier müssten 3 Pfähle gesetzt werden, was das Nachbarhaus in Mitleidenschaft ziehen könnte. Die Gründungsfirma hat alternativ eine Pfahlgründung vorgeschlagen, bei der die Pfähle quasi in die Erde "geschraubt" werden. Das wäre für den Nachbarn erschütterungsfrei, aber für uns fast doppelt so teuer. Hat jemand Erfahrung mit so etwas?
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Vicky Pedia18.02.20 19:31Du hast es im Grunde schon selbst recht gut zusammengefasst. Das sind die zwei Alternativen und deren finanzielle Auswirkungen. Macht bitte vor Baubeginn ein Beweissicherungsverfahren und dokumentiert die Bausubstanz nebenan, um für spätere Unstimmigkeiten gewappnet zu sein.
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Heidi196518.02.20 19:59Und die Schäden an den Nachbarhäusern bezahlen wir dann und nicht die Bauherrenhaftpflichtversicherung.
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Tina mit K18.02.20 20:09Ja wir haben mit Pfahlgründung Erfahrung. Bei uns wurden Micropfähle verwendet die in den Boden gebohrt wurden. Hat einiges mehr gekostet (wir haben einen Bungalow gebaut, also größere Grundfläche), aber wir wussten von den Kosten vor dem Grundstückskauf. Sind mit der Firma die das gemacht hat auch sehr zufrieden.
Wegen der Absicherung zum Nachbarn kann ich aber leider nichts sagen, da dass nicht nötig war. Bedenkt bitte das die Bodenplatte u. U auch stärker ausgeführt werden muss.
Wegen der Absicherung zum Nachbarn kann ich aber leider nichts sagen, da dass nicht nötig war. Bedenkt bitte das die Bodenplatte u. U auch stärker ausgeführt werden muss.
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Heidi196525.02.20 21:47Wir haben jetzt einen Kostenvoranschlag für Bohrpfähle. 19 Stück mit ca. 13 bis 14,50 m Länge. Die ganze Aktion soll 47.000,-- € kosten. Ist das normal?