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ᐅ Hauskauf - Gesamtkosten, Eigenkapital vs. Bankkredit -> Wie kalkulieren?


Erstellt am: 29.01.20 13:46

S
Smeagol
29.01.20 13:46
Hallo liebe Foristen,

Wir haben ein Objekt in Aussicht.
KP sind 550k EUR, macht in Summe mit den Kauf Nebenkosten 650k EUR (6% Steuern, 3% Notar/Grundbuch, 6% Makler).
Hinzu kommen gewisse Umzugskosten und Herrichtung des Gebäudes. Würde ich auf ca. 30k EUR schätzen.
An sich haben wir ca. 400k EUR Eigenkapital derzeit frei Cash (zwar in Wertpapieren, aber börsentäglich auflösbar).

Einnahmen:
Netto Einkommen von 2 ERW (4k +2,5k) und 3 Jahre altem Kind => 6,5k pro Monat

Wie würdet Ihr das kalkulieren und welche Summe sollte ich bei der Bank als Kredit anfragen?
Aktuell würde ich ja lieber mehr aufnehmen(wenn ja, was lässt die Bank hier zu?!), und dann lieber noch ein bisschen an der Börse partizipieren.
Auch vor dem Hintergrund, dass man beim Haus doch noch mehr Geld investiert als gedacht.

Danke und Grüße,
Smeagol
R
RotorMotor
29.01.20 17:25
Zum großen Teil wohl Geschmackssache.
Wie viel Sicherheit braucht/will man etc.?
Wie ich schon oft geschrieben habe, kann halt niemand die Börse vorhersagen.

Grundsätzlich kann man wohl sagen, dass ein Beleihungsauslauf von unter 50% keinen besseren Zinssatz bringt.
Selbst 60% reichen oft schon für einen sehr guten Zins.
Euer Einkommen ist auch recht hoch, lässt also Grundsätzlich Spielraum für Zockereien an der Börse.
Je nach Geschmack könnte man wohl darüber nachdenken 80-160k zurückzuhalten und mit dem Finanzierungsberater sprechen, wo Zinsgrenzen liegen.

Müssen noch Steuern auf die 400k bezahlt werden?
S
Smeagol
29.01.20 18:28
@RotorMotor

Danke für die Infos!

Ja, mit der Börse hast du natürlich absolut recht. Soll auch kein Freifahrtsschein zum Zocken sein (das habe ich bislang auch nie gemacht, sondern Buy&Hold über Jahre betrieben).

Berechtigte Frage mit den Steuern:
Die 400k wären das was nach Steuern rauskommt (Quasi netto).

Ich hab halt auch so gedacht:
Angenommen es kommt was dazwischen bei der ganzen Konstruktion (toi toi toi), sprich Einnahmen fallen weg, so könnte man ja auch noch mal aus dem Cash die ersten Monate die monatlichen Annuitäten besser abfedern.
Nur wie gesagt: Mir fehlt das "Feingespür", was hier der richtige Weg wäre...
R
RotorMotor
29.01.20 18:44
Smeagol schrieb:

Die 400k wären das was nach Steuern rauskommt (Quasi netto).
Das ist dann ja wirklich eine sehr ordentliche Summe.
Smeagol schrieb:

Nur wie gesagt: Mir fehlt das "Feingespür", was hier der richtige Weg wäre...
Was gut ist hängt halt von sehr vielen Parametern ab: Euer Alter, Finanzierungsdauer, Zinsfestschreibung, Risikobereitschaft, sonstige Eigentum zur Abfederung von Problemen, monatliche Ausgaben, die die Rate gefährden könnten, ...
Und eben auch von vielen Dingen, die man nicht vorhersagen kann: Entwicklung an der Börse, Entwicklung der Zinsen, ...
S
Smeagol
29.01.20 19:15
RotorMotor schrieb:

Das ist dann ja wirklich eine sehr ordentliche Summe.
Ja, recht asketisch gelebt und Rücklagen gebildet.
RotorMotor schrieb:

Was gut ist hängt halt von sehr vielen Parametern ab: Euer Alter, Finanzierungsdauer, Zinsfestschreibung, Risikobereitschaft, sonstige Eigentum zur Abfederung von Problemen, monatliche Ausgaben, die die Rate gefährden könnten, ...
Und eben auch von vielen Dingen, die man nicht vorhersagen kann: Entwicklung an der Börse, Entwicklung der Zinsen, ...

Ja, das ist mit Sicherheit Glaskugel.
An sich galt ja früher immer die Prämisse: Tilge alle Schulden so schnell es geht.
In der Niedrigzinsphase denke ich aktuell etwas anders:
Lassen wir als Annuitätendarlehen laufen auf 10 Jahre, und parallel weiter investiert bleiben.
Falls der Zins steigt im Laufe des 10 jährigen, sparen wir halt bis dahin noch ein wenig mehr (in Erwartung der steigenden Schuldendienste in Folge des Zinsanstiegs) und sichern uns, falls nötig wirklich noch mit einem Forwarddarlehen ab.

Wir wollen eben auch die Rate nicht so hoch ansetzen, da in "besten Jahren" 40er mit Kind dennoch Urlaube drin sein sollen und wir uns nicht den Hals abschnüren wollen.
G
ghost
29.01.20 19:52
RotorMotor hat ein paar gute Dinge bereits genannt.

Ich würde so vorgehen: Max. Rate festlegen (bzw. für euch angenehme Rate) z.B: 1250 bis 1500
Bis wann wollt ihr den Kredit getilgt haben? z.B: 20J
Da wird man bei 4,5 bis 5% Annuität landen.
Dann kommst du schnell auf ein möglich Kreditsumme.

Die andere Alternative:
Von der Vermögenssicht kommend: Wie soll dein Zielportfolio in 10J aussehen
50% Kapitalmarkt, 50% Immobilien etc...
Oder andere Aufteilung.

Gibt hier viele Möglichkeiten.
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