ᐅ Abstand Dachpfannen zu Regenrinne
Erstellt am: 20.01.20 14:00
Hallo zusammen,
ich saniere ein Reihenendhaus aus den 60ern. Der ganze Häuserblock hat leider eine durchgehende Dachrinne und nur an den Eckhäusern gibt je ein Fallrohr. Die mittleren Häuser haben keine eigenen Fallrohre.
Wegen der Dämmung ist mein Dach nun ca. 9cm höher gekommen, sodass der Abstand zwischen Dach und Dachrinne nicht mehr passt. Höher kann ich die Dachrinne nicht setzten, sonst fliest das Wasser des Nachbarn nicht mehr ab. Was kann ich am einfachsten tun?
Das Dach hat 35° Steigung. Ich hätte gesagt, man macht einfach ein längeres 60° Traufblech, sodass das Wasser in der Rinne landen kann. Der Dachdecker meint aber, das würde nichts bringen. Das Wasser würde bei stärkerem Regen einfach drüberrauschen und nicht in der Rinne landen. Leider ist sein Vorschlag nicht besser. Er würde am liebsten beim Nachbarn einen Stopfen reinmachen und die Rinne hoch hängen. Das endet wahrscheinlich aber nur im Rechtsstreit.
ich saniere ein Reihenendhaus aus den 60ern. Der ganze Häuserblock hat leider eine durchgehende Dachrinne und nur an den Eckhäusern gibt je ein Fallrohr. Die mittleren Häuser haben keine eigenen Fallrohre.
Wegen der Dämmung ist mein Dach nun ca. 9cm höher gekommen, sodass der Abstand zwischen Dach und Dachrinne nicht mehr passt. Höher kann ich die Dachrinne nicht setzten, sonst fliest das Wasser des Nachbarn nicht mehr ab. Was kann ich am einfachsten tun?
Das Dach hat 35° Steigung. Ich hätte gesagt, man macht einfach ein längeres 60° Traufblech, sodass das Wasser in der Rinne landen kann. Der Dachdecker meint aber, das würde nichts bringen. Das Wasser würde bei stärkerem Regen einfach drüberrauschen und nicht in der Rinne landen. Leider ist sein Vorschlag nicht besser. Er würde am liebsten beim Nachbarn einen Stopfen reinmachen und die Rinne hoch hängen. Das endet wahrscheinlich aber nur im Rechtsstreit.
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Vicky Pedia24.01.20 12:18Hallo, ich verstehe das Problem. Es ist aus der Ferne und ohne Bilder nicht so einfach. Schade, dass dich der Dachdecker als Experte so hängen lässt. ich hätte zwei Denkansätze: es gibt längere Rinneisen, sodass Du (er) die Rinne weiter raus setzen könntest. Zudem gibt es auch breitere Dachrinnen. Vielleicht ist auch die Kombination aus beiden die Lösung, denn am Gefälle kannst Du ja nichts ändern.
Vielen Dank eurer Vorschlage.
Die pragmatische Lösung ist jetzt, dass die Sparren nicht mehr nach oben, sondern nach unten aufgedoppelt werden. Die Situation im Dach mit den großen Gauben gibt es her. Der Wohnraumverlust ist minimal. Auf der einen Hausseite ist das Treppenhaus: Hier ist die niedrigere Decke egal. auf der anderen Seite ist nur noch ein ca. 1m breiter Streifen mit Dachschräge, der etwas tiefer kommt. Das stört hier nicht sonderlich.
Vicky Pedia schrieb:Ja, die haben gefehlt. Mea culpa.
Hallo, ich verstehe das Problem. Es ist aus der Ferne und ohne Bilder nicht so einfach.
Müllerin schrieb:Naja, ein zusätzliches Fallrohr muss ja auch irgendwo angeschlossen werden. Mein Fallrohr geht meines Wissens nach direkt zur Kanalisation weiter. Viel zu teuer und der Nachbar wird natürlich darauf bestehen, dass ich das alles zahlen soll. Hinzukommt, dass an der Stelle zwischen uns ein gemeinsames Vordach liegt und kein Platz für ein neues Fallrohr ist.
am Sinnvollsten wäre es wohl, an der Ecke zum Nachbarn ein neues Fallrohr zu legen. Oder eben zu machen...
Vicky Pedia schrieb:Das Gegenteil ist der Fall. Er hat mir alle Bastellösungen ausgeredet, denn bei starkem Regen führt das alles dazu, dass das Wasser über die Rinne hinweg schießt, zum Haus läuft, sich staut und ähnliche Probleme.
Schade, dass dich der Dachdecker als Experte so hängen lässt.
Vicky Pedia schrieb:Ja, die Idee gab es, aber dann kann gibt es Probleme mit dem Rettungsweg aus dem Gaubenfenster. Der Abstand Fenster zur Vorderkante Regenrinne darf 1m nicht übersteigen. Wenn der Prüfer streng ist, dann muss da eine Trittstufe vor die Gaube gesetzt werden. Auch uncool.
Zudem gibt es auch breitere Dachrinnen.
Die pragmatische Lösung ist jetzt, dass die Sparren nicht mehr nach oben, sondern nach unten aufgedoppelt werden. Die Situation im Dach mit den großen Gauben gibt es her. Der Wohnraumverlust ist minimal. Auf der einen Hausseite ist das Treppenhaus: Hier ist die niedrigere Decke egal. auf der anderen Seite ist nur noch ein ca. 1m breiter Streifen mit Dachschräge, der etwas tiefer kommt. Das stört hier nicht sonderlich.
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Vicky Pedia24.01.20 23:23Tassimat schrieb:
Die pragmatische Lösung ist jetzt, dass die Sparren nicht mehr nach oben, sondern nach unten aufgedoppelt werden. Die Situation im Dach mit den großen Gauben gibt es her. Der Wohnraumverlust ist minimal. Auf der einen Hausseite ist das Treppenhaus: Hier ist die niedrigere Decke egal. auf der anderen Seite ist nur noch ein ca. 1m breiter Streifen mit Dachschräge, der etwas tiefer kommt. Das stört hier nicht sonderlich.Oh Gott, grüß Greta! Sei froh, wenn das die Lösung ist!Ähnliche Themen