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ᐅ Lage des Grundstücks Akzeptable Distanzen im Alltag?


Erstellt am: 03.09.18 10:53

K
KEVST
03.09.18 10:53
Hallöchen miteinander.

Ich bin seit einer weile auf Grundstückssuche und bisher haben wir uns größtenteils nur über die Entfernung bzw. Fahrzeit bis zur Arbeit Gedanken gemacht.
Wir sind beide in einer Großstadt (Köln) aufgewachsen. Die alltäglichen Wege sind daher vergleichsweise kurz. Das ÖPNV ist gut ausgebaut.

Jetzt haben wir ein interessantes Grundstück gefunden was etwas außerhalb liegt, mit dörflichen Charakter. Die Wege und Fahrzeiten bis zur Arbeit sind immer noch akzeptabel.
Dennoch fragen wir uns nun wie es mit den alltäglichen Dingen ausschaut, auch in Bezug auf Kinder.

Die nächstgelegene Bushaltestelle ist ca. 10 min entfernt. Der Bus fährt nur einmal die Stunde und nur zur Hauptverkehrszeit.
Kindergarten und Grundschule befinden sich im Nachbarort.
Bis zur Weiterführenden Schule im nächstgrößeren Ort fährt man ca. 30 Minuten mit dem Bus.
Der nächste Supermarkt ist 3km entfernt.
Wenn man nach Köln möchte braucht man mit Umsteigen ca. 50-60 Minuten . Falls der Bus noch fährt.

Keine Frage wir wollen beide raus aus der Stadt. Dennoch fragen wir uns jetzt ob das alles noch akzeptable Distanzen sind, oder ob das auf Dauer alles nerven könnte wenn wir wirklich alles mit dem Auto machen müssten. Oder gewöhnt man sich mit der Zeit daran ?

Wie schaut es mit den Kindern aus ? 30 min mit dem Bus bis zur Schule. Wenn die Abends mal Weg möchten kommen die hier nicht so schnell weg. Die Fahrzeit bis zur Uni könnte Später auch zu lang sein, sodass sie nur aus dem Grund weg ziehen müssten?
Möchten auch keine unglücklichen Teenager großziehen die bloß schnellstmöglich hier weg wollen.
Oder sehen wir das alles in Bezug auf Kinder zu kritisch ?

Wie seht ihr das ?. Bzw, wie sind da eure Erfahrungen ?
N
Nordlys
03.09.18 11:18
Wir lebten die ersten 10 Jahre in einem Koog, also direkt hinterm deich an der Nordsee, Bus existierte faktisch null, nächstes Städtchen von 5000EW war 20km entfernt, Hamburg 1,5 h, Kiel ähnlich. Krankenhaus 35km entfernt, da kamen unsere Kids zur Welt, beide nahe Hochwasser, wie die Hebamme es profezeite,
Und dennoch. Sie hatten ultraglückliche Kinderjahre. Es gab keine abgeschlossenen Türen, schon im KiTa Alter waren sie unterwegs im Dorf wie sie wollten, wir buhlten uns im Schlamm bei Ebbe, badeten im Priel bei Flut, Fernsehen war fast unbekannt, Entertainment bestand aus Seehundgucken. Schieb es also nicht auf die Kinder, die werden glücklich groß werden, wenn ihr Erwachsenen nicht rummault und das auf die Kids übertragt. -
Ich konnte mich dann beruflich entwickeln, und wir zogen um in den jetzigen Badeort an der Ostsee, wo wir noch leben. Auch der ist noch ländlich, zum Gymnasium musste unser Sohn auch 30 Minuten Bus fahren, zum Studium zog er natürlich aus, nach Rostock, warum sollte er zuhause bleiben? Was ist das für ein Studium, Hotel Mama. Auch von hier ist es weit in die nächsten größeren urbanen Centren, Kiel 1h, Lübeck dito, Hamburg 1,5 -2h, je nachdem, wo man hin will. Zug gibt es praktisch nicht, Bus ja, aber maxx im Stundentakt und bis 20.00 Uhr, dann aus die Maus. Also bitte- ich wollte nicht anders leben, meine Frau, gebürtig aus der Landwirtschaft, erst recht nicht, unsere Kinder...Tochter lebt noch hier, dreht Touristen um, schüttelt denen die Taschen aus und schickt sie dann zurück nach Köln und so, Sohn lebt in Austria, aber er fliegt oft zu uns, um sein altes "Paradies" wieder zu sehen. Und die Freunde und Freundinnen zu treffen. Überlegt. Könnt Ihr ländlich leben? Den Kindern wird es kein Problem. Karsten
K
Kekse
03.09.18 11:27
Wie viele Einwohner hat der Ort denn? Gibt es perspektivisch ein Jugend-Dorfleben oder werden sie die einzigen in ihrem Alter sein? Gibt es Vereine, wo sie heimisch werden können (Jugendfeuerwehr, Waldjugend, Pfadfinder? Die können alle idR gut feiern)? 30 min zur Schule ist völlig unkritisch, wenn man nicht der einzige ist. Auf Mopedführerschein solltet ihr euch allerdings mental einstellen.
3 km zum Supermarkt ist ja wohl großartig, das hat man zuweilen in der Stadt nicht und ist auf jeden Fall mit dem Fahrrad machbar.

Zur Uni sollte man imo sowieso ausziehen.
D
dertill
03.09.18 11:33
Das ist das Problem mit den "Speckgürteln" der Großstädte:
Wo gute Infrastruktur (Schulen, Krankenhaus, Verkehrsanbindung, ÖPNV) vorhanden ist, sind die Grundstückspreise fast so hoch wie in der Innenstadt und abseits dieser Entwicklungsachsen verkommen die Kleinstädte und Dörfer zu reinen Schlafsiedlungen ohne eigene Infrastruktur. An den Zentren der Speckgürtel steigt neben den Grundstückspreisen auch der MIV ins unermessliche und die Lebensqualität leidet auch dort. Da dort mittelfristig keine Änderung in Sicht ist, würde ich mir beides nicht antun wollen.

Entweder rein in die Großstadt und alle Vor- und Nachteile nutzen oder in ein Mittelzentrum / Kleinstadt außerhalb der Einzugsgebiete der Großstädte ziehen bzw. dort Arbeit suchen und dann dorthin ziehen.
J
Josephine2489
03.09.18 11:42
Wir sind so aufgewachsen und es fehlte uns an nichts. Meine Schwester und ich sind beide zum Studium/Ausbildung in die entsprechenden Städte gezogen, orientieren uns jetzt wieder Richtung Land.

Ich hätte es nicht anders haben wollen.

Wenn die Eltern zufrieden sind, dann sind es die Kinder allemal.

Kann mich da Nordlys nur anschließen.
H
haydee
03.09.18 12:13
Ich kann mich auch nur Nordlys anschließen.
Jugendlichen schadet es auch nicht, wenn sie mal wegziehen und weg sind von Mama. Selbst wenn ihr mitten in einer Großstadt wohnt, heißt das noch lange nicht, das dort auch die Uni besucht wird.

Mit Kleinkind/Kind ist der ländliche Raum super. Sehe es wie meine Nichte aus Köln aufdreht. Rennen, Toben, kein "Leise die Nachbarn".
Viele Jugendliche wollen gar nicht weg, also muß es auch gehen. Ja das Nachtleben ist nicht das gleiche wie in der Stadt, aber die finden auch ihre Lösungen.
Klar fand ich es Klasse mit Anfang 20 in die Großstadt zu ziehen, irgendwann ist er Reiz weg. Viele aus meiner Generation, sind mit Kindern wieder zurück gezogen.
Alles was es bei uns nicht gibt liefert ein großer Versandhändler am nächsten Tag frei Haus. Dafür hat das Land vieles, was man nicht kaufen kann.

Ob Land, Stadt, Speckgürtel das könnt nur ihr entscheiden. Sucht euch ein Fleckchen in dem Schulen, Krankenhäuser, Ärzte, Arbeit innerhalb von 30 Minuten zu erreichen sind und ein Supermarkt auf dem Weg liegt.
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