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ᐅ Welche Versicherung nach Grundstückserwerb?


Erstellt am: 15.06.18 09:59

K
Kabelmodem87
15.06.18 09:59
Hallo,

wir Beurkunden ende Juni den Kaufvertrag unseres Grundstücks, bin ich ab dem Tag Haftbar für alle Schäden, oder erst wenn ich vom Notar Wochen später den Brief bekomme und zur Zahlung aufgefordert werden? (Nach gegenprüfen diverser Sachen) Die Eintragung ins Grundbuch erfolgt ja wohl eh erst ziemlich verspätet..

Wir wollen Anfang nächstes Jahr mit dem Bau beginnen, sprich sind spätestens in 2 Jahren fertig.

Welche Versicherungen brauchen wir sofort ? Haus und Grundbesitzerhaftplicht? Bauherrenhaftpflicht? Bauleistungshaftplicht?

Will nicht unbedingt ein und das selbe 2x mal absichern..

Hat jemand Erfahrungen gemacht ob man in der Regel bei den Banken wo man die Kredite abschließt gute Konditionen bekommt für diverse Versicherungen zum Haus, Grundstück, Risikolebensversicherung.. ?

Der Vergleich ist ja wirklich mühsam und auch im Internet kaum durchsichtig..

Ist es schlimm wenn unser Grundstück frei zugänglich ist ohne Zaun / Mauer etc..?
A
Alex85
15.06.18 14:44
Du bist für das Land verantwortlich sobald der Gefahrenübergang statt fand, dh. sobald du Besitzer (nicht zwangsweise Eigentümer) bist. Oft ist das der Zeitpunkt der vollständigen Bezahlung. Details stehen in deinem Vertrag.

Eine Grundbesitzhaftpflicht macht Sinn, falls sich jemand auf/durch dein Grundstück verletzt, Streupflichten versäumt werden usw. Ist häufig in der Privathaftpflicht mit drin, check mal deine Police. Separat sowas zu versichern macht keinen Sinn, da würde ich eher die Privathaftpflicht wechseln, falls es aktuell nicht inkludiert ist.

Bank und Versicherung sind zwei paar Schuhe und ich würde da auch gar nicht erst den Anreiz setzen, etwas koppeln zu wollen. Ich finde eigentlich das Versicherungsthema rund ums Haus überschaubar, es ist eigentlich nicht viel anders als Mieter zu sein, wenn man mal die Bauphase selbst ausklammert.

Die Grundbesitzerhaftpflicht hatten wir ja schon, dazu wird dein Kreditgeber eine Wohngebäudeversicherung wollen. Du wirst diese auch wollen ;-) ggf. ergänzt um Elementarschäden. Die schließt du vor Baubeginn ab, bis Einzug kostet sie nix, der Rohbau ist aber gegen Feuer versichert (sofern man das mit einschließt, ist aber üblich. Stichwort Feuerrohbauversicherung). Kostenpunkt 250-500€ im Jahr.
Dann macht eine Bauherrenhaftpflichtversicherung Sinn. In sehr guten Privathaftpflichtversicherungen ist die auch mit drin, da muss man aber genauer hin schauen, oft ist sie nur für Umbauten gedacht oder durch Bausummen limitiert z.B. für Umbauten bis 100.000€. Auch da hilft der Wechsel auch ein besseres Produkt oder der separate Abschluss der Bauherrenhaftpflicht für die Bauphase. Kostet so um 80€.

Das war schon das "Muss".
Das größte "Kann" für die Bauphase wäre die Bauleistungsversicherung, die gegen Schäden während der Bauphase schützt.

Hausrat ist nicht anders wie in einer Mietwohnung. Kann man machen, der Großteil der Deutschen hat wohl keine, soweit ich weiß. Risikolebensversicherung fordern manche Banken, hat aber eher was mit persönlichem Bedürfnis zu tun und weniger mit äußeren Zwang.
K
Kabelmodem87
15.06.18 14:54
Alex85 schrieb:
Du bist für das Land verantwortlich sobald der Gefahrenübergang statt fand, dh. sobald du Besitzer (nicht zwangsweise Eigentümer) bist. Oft ist das der Zeitpunkt der vollständigen Bezahlung. Details stehen in deinem Vertrag.

Eine Grundbesitzhaftpflicht macht Sinn, falls sich jemand auf/durch dein Grundstück verletzt, Streupflichten versäumt werden usw. Ist häufig in der Privathaftpflicht mit drin, check mal deine Police. Separat sowas zu versichern macht keinen Sinn, da würde ich eher die Privathaftpflicht wechseln, falls es aktuell nicht inkludiert ist.

Bank und Versicherung sind zwei paar Schuhe und ich würde da auch gar nicht erst den Anreiz setzen, etwas koppeln zu wollen. Ich finde eigentlich das Versicherungsthema rund ums Haus überschaubar, es ist eigentlich nicht viel anders als Mieter zu sein, wenn man mal die Bauphase selbst ausklammert.

Die Grundbesitzerhaftpflicht hatten wir ja schon, dazu wird dein Kreditgeber eine Wohngebäudeversicherung wollen. Du wirst diese auch wollen ;-) ggf. ergänzt um Elementarschäden. Die schließt du vor Baubeginn ab, bis Einzug kostet sie nix, der Rohbau ist aber gegen Feuer versichert (sofern man das mit einschließt, ist aber üblich. Stichwort Feuerrohbauversicherung). Kostenpunkt 250-500€ im Jahr.
Dann macht eine Bauherrenhaftpflichtversicherung Sinn. In sehr guten Privathaftpflichtversicherungen ist die auch mit drin, da muss man aber genauer hin schauen, oft ist sie nur für Umbauten gedacht oder durch Bausummen limitiert z.B. für Umbauten bis 100.000€. Auch da hilft der Wechsel auch ein besseres Produkt oder der separate Abschluss der Bauherrenhaftpflicht für die Bauphase. Kostet so um 80€.

Das war schon das "Muss".
Das größte "Kann" für die Bauphase wäre die Bauleistungsversicherung, die gegen Schäden während der Bauphase schützt.

Hausrat ist nicht anders wie in einer Mietwohnung. Kann man machen, der Großteil der Deutschen hat wohl keine, soweit ich weiß. Risikolebensversicherung fordern manche Banken, hat aber eher was mit persönlichem Bedürfnis zu tun und weniger mit äußeren Zwang.


Ich danke dir für die Hilfe;)
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