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ᐅ Calciumsulfat Estrich vs. konventionellen Zementestrich


Erstellt am: 13.05.18 22:40

D
Dirk5000
13.05.18 22:40
Hallo zusammen,

wir überlegen einen Calciumsulfat-Fließ-Estrich anstatt eines konventionellen Zementestrich zu verwenden. Laut unserem Estrichleger ist dadurch die Einbaudicke ca. 20% weniger und damit die Wirkung der Fußbodenheizung besser. Auch soll man dadurch Heizkosten sparen können. Eine Kostenkalkulation liegt mir noch nicht vor.

Was meint ihr? Gibt es Nachteile beim Calciumsulfat-Fließ-Estrich ggü. eines konventionellen Zementestrichs?
Vielen Dank!
K
KlaRa
14.05.18 18:31
Nein, Nachteile gibt es nicht.
Der Vorteil liegt bei Fließestrichen einfach darin, dass die Ummantelung der Heizelemente durch den Estrichmörtel durch fließfähige Massen einfach besser ist. Dadurch ist auch der Wärmeübergang von Rohrmantel zu Estrichmörtel besser, effektiver.
Doch wer hier mit dem Taschenrechner die Erbsen (Verzeihung: die Centstücke) zählt, die er einsparen könnte, der wird nur schwer die objektive Grundlage für seine Rechenkünste (z.B. als Tabellenwerk) finden.
Calciumsulfat-Fließestriche (CAF) können in geringeren Dicken als Zementestriche eingebaut werden, dafür sind sie bei den materialkosten wieder etwas höher. Es gleicht sich also weitgehend alles aus!
Pluspunkt ist die schnellere Reaktionszeit der CAF gegenüber konventionellem Einbau, da besserer Wärmeübergang und geringere EInbaudicke.
Gruß: KlaRa
M
Mastermind1
15.05.18 10:28
KlaRa schrieb:
Nein, Nachteile gibt es nicht.
Der Vorteil liegt bei Fließestrichen einfach darin, dass die Ummantelung der Heizelemente durch den Estrichmörtel durch fließfähige Massen einfach besser ist. Dadurch ist auch der Wärmeübergang von Rohrmantel zu Estrichmörtel besser, effektiver.
Doch wer hier mit dem Taschenrechner die Erbsen (Verzeihung: die Centstücke) zählt, die er einsparen könnte, der wird nur schwer die objektive Grundlage für seine Rechenkünste (z.B. als Tabellenwerk) finden.
Calciumsulfat-Fließestriche (CAF) können in geringeren Dicken als Zementestriche eingebaut werden, dafür sind sie bei den materialkosten wieder etwas höher. Es gleicht sich also weitgehend alles aus!
Pluspunkt ist die schnellere Reaktionszeit der CAF gegenüber konventionellem Einbau, da besserer Wärmeübergang und geringere EInbaudicke.
Gruß: KlaRa
Uns wurde damals von "Fliessestrich" abgeraten, da er bei einem Wasserschaden aufbläht und dann restlos erneuert werden muss. Das heißt die Schadstelle + den zusätzlich beschädigten bereich. Der zemenstrich dagegen muss nur an der Schadstelle ausgetauscht werden (z.b. im Bereich eines Rohrbruchs) der Rest kann wieder trocknen...

Natürlich muss bei einem Zementestrich der boden erstmal abgeschliffen werden, damit der Fliesenleger zufrieden ist.

Ist das richtig, oder haben wir das (vor 8 Jahren) falsch verstanden? :-)
K
Knallkörper
15.05.18 10:30
Mastermind1 schrieb:
Natürlich muss bei einem Zementestrich der boden erstmal abgeschliffen werden, damit der Fliesenleger zufrieden ist.

Äh? Warum das?
M
Mastermind1
15.05.18 10:50
Der Fliesenleger Bestand darauf da unsere Fliesen ein für damals grosses Format hatten (60*60). Ich muss dazusagen dass unser Fliesenleger ein 110% war.

Es gab tatsächlich kleinste Knubbel in dem Zementestrich. Ist natürlich ein nachteil des Zementestriches. Der Fliesenleger war aber in unter nem halben Tag im kompletten EG mit abschleifen durch (knapp 90qm).
Knallkörper schrieb:
Äh? Warum das?
K
KlaRa
15.05.18 10:57
Entschuldigt, aber das ist wieder so eine Information aus der Branche, wo ich mich beherrschen muss!!
Mit Halbwissen schürt man nur Unsicherheit.
Richtig ist, dass Estriche auf Calciumsulfatbasis für den Wohn- und auch den Gewerbebereich uneingeschränkt geeignet sind.
Richtig ist auch, dass Calciumsulfatestriche empfindlich gegenüber eindringender Feuchte und Nässe sind.
Im Wohnbereich werden deswegen bodengleiche Duschtassen immer aus Zementestrichen hergestellt, wenn mit vorgefertigten Duschtassen gearbeitet wird, dann dichtet man die Badezimmerflächen (so wie auch die Wandflächen) mit einer Alternativen Abdichtung ab.
Ein Wasserschadensereignis ist keine "übliche Nutzung", sonder eben immer, wie der Name bereits sagt, ein Ereignis, mit welchem man nicht rechnen muss.
Bei Zementestrichen, die auch für Nassbereiche geeignet sind, muss ohnehin nichts "ausgetauscht" werden, warum auch? Betonbauwerke aus Zement als Bindemittel werden auch unter Wasser errichtet, ohne dass es ihnen etwas ausmacht.
Weder bei Zement- noch bei Calciumsulfatestrichen muss "abgeschliffen" werden. Abschleifen bedeutet immer: Mangelbeseitigung.
Ein Reinigungsschliff dagegen ist obligatorisch vor jeder Bodenbelagverlegung und unabhängig vom Estrich-Bindemittel!
Dieser dient dazu, die Estrichoberfläche von Schmutzanhaftungen, Feinsedimenten etc. zu befreien, damit die Folgeschichten (auf der Grundierung) richtig haften können.
Ja, da ist tatsächlich einiges von der Fußbodentechnik falsch verstanden (oder falsch vermittelt) worden.
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Gruß: KlaRa
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