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ᐅ Holzständerbauweise mit eigenem Holz


Erstellt am: 07.08.17 23:12

M
Maline2018
07.08.17 23:12
Hallo,

ich bin neu hier und hätte ein paar Fragen, habe dazu leider nichts mit der Suchfunktion gefunden.

Ich würde gerne ein Haus bauen in der Holzständerbauweise, da wir einen Wald besitzen würde ich gerne das Holz selbst abschlagen(Borkenkäfer wütet) und dann ins Sägewerk fahren.

Hat hier jemand Erfahrung mit dem Bau von selbstgeschlagenen Holz.

Ist es notwendig die Ständer(ich ging mal von 6/18 aus) zu hobeln?

Bei einigen Fertighäuseranbietern habe ich gelesen das die Ständer imprägniert sind, ist dies unbedingt notwendig? Falls ja, warum ist dies notwendig?

Spricht etwas gegen die Verwendung vom Borkenkäfer befallenen Holz?

Haus wird selbstverständlich von einem Zimmerer aufgestellt.

Wie verhalten sich die Kosten gegenüber einem Ziegelhaus.


Vielen Dank schon mal für eure Erfahrungsberichte
Max
T
Traumfaenger
07.08.17 23:17
Wenn ich Holzständerbauweise richtig verstanden habe, kommt es auf die richtige Restfeuchte an. Das heißt, einfach schlagen und ins Sägewerk fahren ist etwas zu kurz gedacht. Und ob das günstiger wird mag ich nicht beurteilen, aber m.E. ist ein Holzhaus so teuer wie ein Massivhaus. Beide können natürlich je nach Machart und Qualität im Preis variieren. Ob Du so viel Geld sparst bei einem Rohbau aus eigenem Holz, mag ich mir Momenten nicht vorstellen.
R
RobsonMKK
07.08.17 23:17
Ich hab jetzt nicht so die Ahnung von Holz, aber muss das nicht wie ein gutes Steak erst mal eine Weile liegen?
M
Maline2018
07.08.17 23:20
danke für deine Antwort. Damit ist es sicher nicht abgetan das stimmt, die Ständer und Dachstuhl usw. sollen natürlich auch in die Trockenkammer damit Sie die richtige Restfeuchte haben(hatte ich vorab vergessen zu schreiben).
R
RobsonMKK
07.08.17 23:24
Damit wird aber der Kostenvorteil dahin sein.
Ein Unternehmen das große Mengen technisch trocknet wird sicher andere Konditionen haben.
T
Traumfaenger
07.08.17 23:30
Du kannst Dich aber einfach mal zu einer Werksführung bei einem Fertighausbauer / Holzhausbauer anmelden. Die erklären den potenziellen Kunden immer lang und breit wie das Holz vorbereitet wird, damit es nach Einbau nicht mehr arbeitet und sich verzieht. Ich meine, mit dem Trocknungsprozess werden dem Holz auch alle Nährstoffe entzogen, die potenzielle Schädlinge anlocken könnten. Und die Imprägnierung ist m.E. auch nicht bei allen Anbietern gleich, insbesondere nicht wenn sie sich "wohngesundes" Bauen auf die Fahnen geschrieben haben. Du kannst sicherlich auch einige Bauleistungsbeschreibungen online runterladen, da steht so etwas teilweise drin.
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