ᐅ Feuchtigkeitsmessgerät für Estrich
Erstellt am: 24.06.17 07:50
Hallo,
unser Estrich wurde jetzt 6 Wochen lang angeheizt. Ich wollte demnächst mit meinem Vater die Fliesen verlegen, aber vorher muss ich natürlich die Restfeuchtigkeit im Estrich prüfen.
Wie ist der aktuelle Stand der Technik? CM-Gerät irgendwo ausleihen oder sind inzwischen auch andere Techniken zuverlässig (Impedanz, Leitfähigkeit,...). Ich meine, Conrad zum Beispiel hat ein Gerät womit man angeblich auch die Feuchtigkeit im Estrich messen kann und das mit einer Toleranz von nur +-0,5%, was mir ausreichen würde.
Beste Grüße
M.
unser Estrich wurde jetzt 6 Wochen lang angeheizt. Ich wollte demnächst mit meinem Vater die Fliesen verlegen, aber vorher muss ich natürlich die Restfeuchtigkeit im Estrich prüfen.
Wie ist der aktuelle Stand der Technik? CM-Gerät irgendwo ausleihen oder sind inzwischen auch andere Techniken zuverlässig (Impedanz, Leitfähigkeit,...). Ich meine, Conrad zum Beispiel hat ein Gerät womit man angeblich auch die Feuchtigkeit im Estrich messen kann und das mit einer Toleranz von nur +-0,5%, was mir ausreichen würde.
Beste Grüße
M.
Hallo "bvlgari".
Das mit den elektrischen Prüfgeräten, das lasse lieber; das Geld wäre unnötig aus dem Fenster geschmissen!
Stand der Technik bei der Feuchtigkeitsmessng von Estrichen ist nach wie vor das CM-Gerät. Man kann es sich zwar ausleihen, doch Ungeübte sollten auch da die Finger weglassen. Es gibt einfach zu viel Fehlerquellen, die man kennen muss um sie ausschließen zu können; abgesehen vom Systemfehler des Messverfahrens!
Bei keramischen Fliesen, das nur am Rande, muss besonders gewissenhaft vorgegangen werden. Lösen sich beispielsweise elastische Bodenbeläge "nur" wellenförmig ab, wenn die Restfeuchte zu hoch war, kommt es bei starren Belägen wie Fliesen und Platten häufig zu einem Totalverlust auch des Estrichs!! Egal, was andere Quellen Dir zuflüstern.
KEIN SCHERZ
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Gruß: KlaRa
Das mit den elektrischen Prüfgeräten, das lasse lieber; das Geld wäre unnötig aus dem Fenster geschmissen!
Stand der Technik bei der Feuchtigkeitsmessng von Estrichen ist nach wie vor das CM-Gerät. Man kann es sich zwar ausleihen, doch Ungeübte sollten auch da die Finger weglassen. Es gibt einfach zu viel Fehlerquellen, die man kennen muss um sie ausschließen zu können; abgesehen vom Systemfehler des Messverfahrens!
Bei keramischen Fliesen, das nur am Rande, muss besonders gewissenhaft vorgegangen werden. Lösen sich beispielsweise elastische Bodenbeläge "nur" wellenförmig ab, wenn die Restfeuchte zu hoch war, kommt es bei starren Belägen wie Fliesen und Platten häufig zu einem Totalverlust auch des Estrichs!! Egal, was andere Quellen Dir zuflüstern.
KEIN SCHERZ
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Gruß: KlaRa
Die Trocknungsdauer eines Estrichs ist abhängig von seiner Dicke und von den klimatischen Umgebungsbedingungen.
Sorgte man nicht für regelmäßige Frischluftzufuhr, dann würde ein Zementestrich niemals die Verlegereife erreichen.
Faustregel bei konventionellen Zementestrichen:
für 50mm ca. 6 Wochen, für jeden cm Mehrdicke rund 1 Monat mehr.
Und das bei optimalem Klima.
Ab 10cm bis 11 cm trocknet ein Zementestrich freiwillig, heißt aus eigenen Stücken und ohne Zwangstrocknung, nicht mehr aus!
Gruß: KlaRa
Sorgte man nicht für regelmäßige Frischluftzufuhr, dann würde ein Zementestrich niemals die Verlegereife erreichen.
Faustregel bei konventionellen Zementestrichen:
für 50mm ca. 6 Wochen, für jeden cm Mehrdicke rund 1 Monat mehr.
Und das bei optimalem Klima.
Ab 10cm bis 11 cm trocknet ein Zementestrich freiwillig, heißt aus eigenen Stücken und ohne Zwangstrocknung, nicht mehr aus!
Gruß: KlaRa
Gilt das auch für Retanolestriche? So einen hat man in unser Haus vor genau zwei Wochen gelegt, und sie wollen nächste Woche fliesen. Er ist schwimmend über Fußbodenheizung, die auch läuft. Und alle Fenster immer auf, gut Durchzug, viel Wind, wenig Regen, der Estrich sieht optisch schon knochentrocken aus, ganz hellgrau. Karsten
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