ᐅ Erfahrungen mit Kern-Haus Heidelberg / BB-Haus24
Erstellt am: 05.05.10 09:35
Hallo an Alle,
ich kann mich Hans65 leider nur anschließen.
Am Anfang war mit BB-Haus24 alles klasse und der Rohbau zügig aufgebaut. Aber danach wurde es still auf der Baustelle. Über ein halbes Jahr Verzug hatten wir am Ende; wohnen in dem Haus und noch immer gibt es einige große Mängel zu beseitigen.
Bei der Mängelbeseitigung zeigt sich die wahre Vorgehensweise von BB-Haus24.
Daher rate ich von der BB-Haus24 ab.
Gruß
Obbes
ich kann mich Hans65 leider nur anschließen.
Am Anfang war mit BB-Haus24 alles klasse und der Rohbau zügig aufgebaut. Aber danach wurde es still auf der Baustelle. Über ein halbes Jahr Verzug hatten wir am Ende; wohnen in dem Haus und noch immer gibt es einige große Mängel zu beseitigen.
Bei der Mängelbeseitigung zeigt sich die wahre Vorgehensweise von BB-Haus24.
Daher rate ich von der BB-Haus24 ab.
Gruß
Obbes
Zu den Ausführungen von BRI:
Den Wasserdampfdiffusionswiderstand von unterschiedlichen Baustoffen zu vergleichen und zu behaupten niedriger ist besser ist - mit Verlaub gesagt - Unsinn.
Prinzipiell sollte ein Wandaufbau bauphysikalisch betrachtet so gestaltet sein, dass der Wasserdampfdiffusionswiderstand der einzelnen Bauteilschichten von Innen nach Außen abnimmt. Warum? Vereinfacht ausgedrückt: Damit die Feuchte aus der Raumluft nur schwer in das Bauteil eindringen kann. Nach Außen hin weniger Widerstand, damit dennoch eingedrungene Luftfeuchte auf dem Weg nach Draußen einen geringen Widerstand hat.
Ein feuchtetechnisch unproblematischer Aufbau kann auf unterschiedlichste Weise erreicht werden. Über eine entsprechende bauphysikalische Berechnung kann man feststellen ob ein konkreter Wandaufbau durchfeuchtet oder nicht. Ein auf die Dauer der Nutzung trockener Wandaufbau ist das Einzige was zählt. Alles andere ist irrelevant.
MFG
Joey
Den Wasserdampfdiffusionswiderstand von unterschiedlichen Baustoffen zu vergleichen und zu behaupten niedriger ist besser ist - mit Verlaub gesagt - Unsinn.
Prinzipiell sollte ein Wandaufbau bauphysikalisch betrachtet so gestaltet sein, dass der Wasserdampfdiffusionswiderstand der einzelnen Bauteilschichten von Innen nach Außen abnimmt. Warum? Vereinfacht ausgedrückt: Damit die Feuchte aus der Raumluft nur schwer in das Bauteil eindringen kann. Nach Außen hin weniger Widerstand, damit dennoch eingedrungene Luftfeuchte auf dem Weg nach Draußen einen geringen Widerstand hat.
Ein feuchtetechnisch unproblematischer Aufbau kann auf unterschiedlichste Weise erreicht werden. Über eine entsprechende bauphysikalische Berechnung kann man feststellen ob ein konkreter Wandaufbau durchfeuchtet oder nicht. Ein auf die Dauer der Nutzung trockener Wandaufbau ist das Einzige was zählt. Alles andere ist irrelevant.
MFG
Joey
U
unser-kern-haus06.05.11 15:09Erfahrung mit Kern-Haus (allg - nicht Heidelberg)
@ Zedia: mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung hat man schon viel gewonnen. Kern-Haus bietet eine WRL standardmäßig mit an. Ich würde allerdings schon empfehlen eine zentrale WRL zu nehmen (sieh besser aus) - ist allerdings auch ein preislicher Unterschied. Die WRL hat auch den Vorteil, dass man das Lüften vernachlässigen kann (wenn beide berufstätig sind, kommt man häufig nicht dazu täglich mehrfach zu lüften)
Wir haben den Vertrag bei Kern-Haus unterschrieben und haben uns bewusst für das Bausystem von Kern-Haus entschieden. U.a. auch weil die Heizkosten sehr gering ausfallen (haben einige Bauherren im Umkreis befragt). Die gesetzlichen Vorschriften werden zudem auch immer höher und die Richt-U-Werte werden geringer. nicht umsonst dämmen viele Leute ihre Häuser nachträglich noch mit Styropor - von daher kann Styropor ja nicht so schlecht sein.
Kontra-Meinungen bezogen auf das "Duo-Therm-Mauerwerk" von Kern-Haus beruhen i.d.R. nie auf eigene Erfahrungen der Aussagenden - immer nur auf Theorien und Annahmen (ich habe zumindest bis heute noch keine "echten" Erfahrungsberichte gelesen / gehört, wo ein Kern-Haus Besitzer sagt, er würde im Haus "schwitzen" wie in einer Plastikfolie.....)
Einziger Hinweis, denn ich eindringlich geben kann, ist: genau vorher schriftlich abzuklären, was genau inklusive ist - v.a. auch bezogen auf Bauleitung, Anpassung der Planungsunterlagen an die örtlichen Gegebenheiten und Erstellung der Bauantragsunterlagen. In der Bauleistungsbeschreibung ist es ziemlich schwammig und z.T. nicht stringent beschrieben, was eigentlich ein "Typenhaus" ist - denn sobald Sie auch nur eine Wand oder Fenster zum Kataloghaus verschieben, ist es kein Typenhaus mehr und dann kommen evtl. noch Zusatzkosten auf Sie zu.
Ebenfalls hilfreich, sich vor (!) Vertragsunterschrift einige Zusatzpositionen (z.B. elektr. Rollläden, Schornstein ...) verpreisen zu lassen.
@ Zedia: mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung hat man schon viel gewonnen. Kern-Haus bietet eine WRL standardmäßig mit an. Ich würde allerdings schon empfehlen eine zentrale WRL zu nehmen (sieh besser aus) - ist allerdings auch ein preislicher Unterschied. Die WRL hat auch den Vorteil, dass man das Lüften vernachlässigen kann (wenn beide berufstätig sind, kommt man häufig nicht dazu täglich mehrfach zu lüften)
Wir haben den Vertrag bei Kern-Haus unterschrieben und haben uns bewusst für das Bausystem von Kern-Haus entschieden. U.a. auch weil die Heizkosten sehr gering ausfallen (haben einige Bauherren im Umkreis befragt). Die gesetzlichen Vorschriften werden zudem auch immer höher und die Richt-U-Werte werden geringer. nicht umsonst dämmen viele Leute ihre Häuser nachträglich noch mit Styropor - von daher kann Styropor ja nicht so schlecht sein.
Kontra-Meinungen bezogen auf das "Duo-Therm-Mauerwerk" von Kern-Haus beruhen i.d.R. nie auf eigene Erfahrungen der Aussagenden - immer nur auf Theorien und Annahmen (ich habe zumindest bis heute noch keine "echten" Erfahrungsberichte gelesen / gehört, wo ein Kern-Haus Besitzer sagt, er würde im Haus "schwitzen" wie in einer Plastikfolie.....)
Einziger Hinweis, denn ich eindringlich geben kann, ist: genau vorher schriftlich abzuklären, was genau inklusive ist - v.a. auch bezogen auf Bauleitung, Anpassung der Planungsunterlagen an die örtlichen Gegebenheiten und Erstellung der Bauantragsunterlagen. In der Bauleistungsbeschreibung ist es ziemlich schwammig und z.T. nicht stringent beschrieben, was eigentlich ein "Typenhaus" ist - denn sobald Sie auch nur eine Wand oder Fenster zum Kataloghaus verschieben, ist es kein Typenhaus mehr und dann kommen evtl. noch Zusatzkosten auf Sie zu.
Ebenfalls hilfreich, sich vor (!) Vertragsunterschrift einige Zusatzpositionen (z.B. elektr. Rollläden, Schornstein ...) verpreisen zu lassen.
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