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ᐅ Risikolebensversicherung zur Kreditabsicherung


Erstellt am: 28.04.17 13:46

M
mertmk3
28.04.17 13:46
Hallo zusammen,

zur Kreditabsicherung soll eine Risikolebensversicherung abgeschlossen werden. Dabei sind folgende Fragen aufgekommen;

1.) Summe: Gesamte Summe des Kreditbetrags absichern?
2.) Laufzeit: Gesamte Kreditlaufzeit absichern?
3.) Sollen beide Partner (wir verdienen ähnlich gut, Frau wird in den ersten 4 Jahren nur Elterngeld Plus bekommen, danach wiedereinstieg geplant) eine Versicherung abschließen? Macht eine Partnerversicherung Sinn?
4.) Macht eine flexible Summe Sinn, die sich mit der Höhe der Restschuld jedes Jahr reduziert um die Beiträge gering zu halten?

Danke für eure Einschätzung/Erfahrungen.

Grüße
C
Caspar2020
28.04.17 13:54
Da ja Kinder anstehen, würde ich anders rechnen.

Welche Kosten muss die RLV abdecken, wenn nur ein Partner allein sich um Kind + Haus kümmern muss. Alleinerziehend zu sein bedeutet halt oft größere Einschränkung als nur der Wegfall des 2. Gehalts.

In manchen Fällen ist man schon damit bedient wenn das Eigentum schuldenfrei ist. In manch anderen muss man noch was draufpacken.

Und ja, beide sollten berücksichtigt werden.
H
HilfeHilfe
29.04.17 08:52
Erstmal sichten was ihr sonst noch habt . Oftmals gibt es Einmalzahlungen im Todesfall ( bestehende Rentenversicherung usw ) . Dann gibt es ja Witwen / weisenrente und evtl betriebliche Renten die gezahlt werden . Zum Schluss stimme ich Caspar zu das im besten Fall die Todesfall Summe der Restschuld entsprechen sollte . Bei uns sind es ca 75% fallende Summe und 20 Jahre was der Festschreibung entspricht
O
ONeill
29.04.17 09:07
Wir haben die gesamte Restschuld abgesichert, also Betrag stetig sinkend. Jeder von uns könnte mit seinem Gehalt alleinerziehend ohne große Sorge leben, wenn das Haus schuldenfrei ist. Und für unter 30 Euro im Monat für die Absicherung in beide Richtungen kann man nichts falsch machen.
L
Lanini
30.04.17 15:11
Wir haben die gesamte Kreditsumme + 15 % über die gesamte Kreditlaufzeit abgesichert, also effektiv ist die Absicherung höher als der Kredit. Lag bei uns daran, dass es so gut wie keinen finanziellen Unterschied gemacht hat (ca. 50 Cent pro Monat pro Person). Die Versicherungssumme fällt mit der Kreditsumme (annuitätisch), der Auszahlungsbetrag ist aber durch die "Überversicherung" immer höher als die Restschuld des Kredites, damit man Beerdigungskosten und/oder Vorfälligkeitsentschädigung zusätzlich zum Kredit bedienen kann. Haben wir wie gesagt aber nur so gemacht, weil es finanziell keinen großen Unterschied gemacht hat, sonst hätten wir uns mit der reinen Kreditsumme zufrieden gegeben. Wir haben keinen Partnervertrag sondern zwei einzelne Versicherungen, da auch das keinen gravierenden finanziellen Unterschied gemacht hat (ca. 2 Euro pro Monat). Wir zahlen jetzt 22 € monatlich für beide Verträge zusammen, bei 280.000 € Versicherungssume annuitätisch fallend auf 30 Jahre.

Wie ihr es macht, hängt natürlich vom Einzelfall ab. Ich würde auf jeden Fall aber beide Partner versichern, ob im Partnervertrag oder einzelne Verträge müsst ihr selbst wissen; lasst euch mal ausrechnen wie sehr sich da die Beiträge unterscheiden, oft ist das nicht die Welt. Ob ihr den gesamten Kredit (oder sogar mehr) oder nur einen Teil davon absichert, ist auch wieder Einzelfallabhängig. Kommt darauf an, wie gut man sich bzw. den Partner absichern will. Viele sichern z.B. "nur" 50 % des Kredites ab, uns war das zu unsicher. Was die Laufzeit angeht: Ich würde zumindest annähernd die ganze Laufzeit absichern, zumindest bis zu einem Betrag, wo die Restschuld nicht mehr so hoch ist, dass ein einzelner Partner das nicht mehr stemmen kann. Du bist in etwa in unserem Alter (ich 27, Mann 29), da geht das noch gut, ohne dass die Beiträge enorm steigen. Eine annuitätisch fallende Summe würde ich sehr empfehlen, das drückt die Beiträge ziemlich deutlich (war zumindest bei uns so)! Dann lieber, so wie wir, ein Stück mehr als den Kredit absichern und annuitätisch abfallen lassen, das war bei uns deutlich günstiger als über die gesamte Laufzeit einen so hohen gleichbleibenden Betrag. Wart ihr mal bei einem unabhängigen Versicherungsmakler (z.B. Dr. Klein) oder habt mal die Internetportale durchstöbert? Spielt mal bisschen mit den Rechnern und schaut, wie sich die Beiträge verändern.
A
Alex85
30.04.17 16:56
Bei uns verdiene ich ganz erheblich mehr als meine Frau.
Das Haus wird ohne mich auf gar keinen Fall zu halten sein, das gibt ihr Job einfach nicht her, selbst wenn sie 160 Stunden die Woche arbeiten würde. Daher haben ich eine RLV, deren Summe meiner Frau ermöglicht neben ihrem Beruf die Kinder im Haus groß zu bekommen, dh. Laufzeit und Summe kalkuliert ab Geburt + 25 Jahre. Danach müsste sie vermutlich verkaufen, da schon die Nebenkosten und Instandhaltung in späteren Jahren ihre Liquidität aufzehren würde.
Insofern ist der Anspruch quatsch, jemanden zu haben, der nach meinem Tod diesen Lebensstandard aufrecht erhalten würde. 30€/Monat täte ich niemals bezahlen (respektive 10.800€ auf übliche 30 Jahre Finanzierungslaufzeit). Die Prämie liegt durch das vergleichsweise niedrige Endalter bei 6-7€ p.M.

Meine Frau hat auch eine RLV mit deutliche niedrigerer Summe. Diese wurde so kalkuliert, dass der Mehraufwand für die Kinderbetreuung ab Geburt + 25 Jahre gedeckt ist. Prämie 3€ pro Monat.

Abfallende Schadenssummen haben den Kohl nicht fett (ob auf 7€ dann 6€ werden ist Wumpe) gemacht. Partnertarife waren im Vergleich teurer oder maximal preisgleich, zudem kann die Koppelung bei etwaiger Kündigung Ärger machen.

btw. hat in Finanzierungsgesprächen bisher keine Bank auf RLV bestanden, die meisten habe nicht einmal gefragt. Und das obwohl bei meiner Frau aktuell eine 0 beim Einkommen steht (Erziehungszeit).
dr. kleinkreditlaufzeitrestschuldrlvannuitätischkreditsummeschuldenfreipartnervertragverträgeprämie