ᐅ Zweifamilienhaus in der Eifel
Erstellt am: 01.02.17 20:58
S
SimoneBohne01.02.17 20:58Hallo Zusammen, ich oder wir sind neu hier im Forum und wir haben direkt eine Frage.
Am Besten arbeite ich den angepinnten Beitrag mal ab:
Allgemeines zu Euch:
Wohnkosten: Summe 1590 Euro
Einnahmen- und Ausgabensummen:
Allgemeines zur Immobilie:
Wir haben noch keine Angebote bisher eingeholt, weil wir nicht wissen, ob das eine Nummer zu groß für uns ist. Daher sind wir jetzt hier. Vielleicht könnt ihr uns auch noch Tipps geben, worauf wir achten sollen oder was wichtig ist.
Am Besten arbeite ich den angepinnten Beitrag mal ab:
Allgemeines zu Euch:
- Wer seid ihr? Wir sind Simone, Peter, Luna und Artemis (2 Hauskatzen)
- Wie alt seid Ihr? Wir sind 30 und 31
- Gibt es Kinder?
- Sind Kinder geplant? Noch nicht, aber wollen wir demnächst schon.
- Was macht Ihr beruflich? Wir arbeiten in Trier im Bereich Consulting M&A bzw. als Industriekletterer
- Seid Ihr angestellt, selbstständig, in Rente, Hausfrau, Hausmann etc... beide angestellt
- Wie viele Stunden arbeitet Ihr? Zwischen 40 und 50 Stunden/Woche
- Welche Einkünfte habt Ihr (brutto/netto)? Er: 2.600 bis 3.000 netto, 12 Gehälter
- Wie viel Kindergeld gibt es? keins
- Weitere Transferleistungen wie Elterngeld, Krankengeld, etc...? keins
- Wie viel Eigenkapital habt ihr? 30.000 Cash
- Wie viel Eigenkapital wollt Ihr davon in das Projekt Haus stecken? Das Grundstück, auf dem wir bauen wollen, darüber hinaus wollen wir unser Geld eigentlich da lassen, wo es ist.
Sie: 3.200 netto, 14 Gehälter + Provisionen, in den letzten Jahren bis zu 10.000 p.a., variabel
50.000 Aktien & Fonds
100.000 Festverzinsliche Wertpapiere
1.500qm geerbtes Grundstück, davon 750 qm Bauland
Wohnkosten: Summe 1590 Euro
- aktuelle Kaltmiete 400 Euro Wohnung 1
- aktuelle Warmmiete 200 Euro Wohnung 1
- diverse Nebenkosten 150 Euro Wohnung 1
- Telefon, Internet, Mobilfunk 160 Euro (da 2x)
350 Euro Wohnung 2
180 Euro Wohnung 2
150 Euro Wohnung 2
- Sparen Auto 300 Euro
- Versicherung 50 Euro
- Steuern 10 Euro
- Kraftstoff 50 Euro
- Reparaturen ???
- Sonstiges ???
- Wir haben 2 Firmenwagen, die im Gehalt versteuert sind. Eigentlich steht unser Auto mehr, als dass es gefahren wird, aber hier braucht man immer ein Auto.
- Private Krankenversicherung (auch Krankenzusatzversicherung, Krankentagegeld etc.) 50 Euro
- Haftpflichtversicherung (auch Tiere) 5 Euro
- Kapital- oder Risikolebenversicherung 30 Euro
- Rentenversicherung (auch Riester, Rürup, etc...) 300 Euro
- Berufsunfähigkeitversicherung ---
- Unfallversicherung 20 Euro
- Hausratversicherung 20 Euro (2 Wohnungen)
- Rechtsschutzversicherung ---
- Sonstige Versicherungen (wie z.B. Reiseversicherung, Sterbegeldversicherung) ---
- Lebensmittel 500 Euro
- Restaurantkosten 100 Euro
- Pflege/Drogerie 30 Euro
- Haustiere (Futter, Arzt, Medikamente, Stallkosten) 50 Euro
- Medikamente ---
- Kleidung puh... schwer zu sagen... 200 Euro?
- möbel keine Ahnung
- Kita/Schul-Gebühren (und Essensgeld) ---
- Vereinsbeiträge/Fitnessstudio 30 Euro
- Sonstiges 100 Euro
- Urlaub 400 Euro
- Haus 1.000 Euro
- Altersvorsorge ---
- Hobbys/Geschenke ---
- Sonstiges Der Rest der übrig bleibt geht aufs Tagesgeld.
Einnahmen- und Ausgabensummen:
- Einnahmen gesamt 5.800 - 6.200 Euro (plus mind. 5.000 Euro aus Weihnachts- und Urlaubsgeld plus evtl. Bonus)
- Ausgaben gesamt 4.935 Euro
- Saldo 865 Euro
- davon Summe Kaltmiete und verzichtbare Sparleistungen (z.B. Sparrate für Haus) 1.000 + 400 Wohnung 1
Allgemeines zur Immobilie:
- Wie groß ist das Grundstück? 1.500 qm
- Welche Maße hat es? 25 x 30 + dahinter und gegenüber Gartenland
- Wie hoch ist der Bodenrichtwert? 45-50 Euro
- Neubau, Altbau (Baujahr), Haustyp? Neubau Zweifamilienhaus, Satteldach
- Garagen? 2-3
- Wie groß ist das Haus? (Wohnfläche / Nutzfläche) Keller
- Welchen Marktwert haben Grundstück und Haus nach Fertigstellung? keine Ahnung
- Grundstückskosten keine
- Erschließungskosten keine, voll erschlossen
- Erwerbsnebenkosten (Notar, Gericht, Grunderwerbsteuer, Makler) keine
- Bau- oder Kaufkosten (inkl. Architekt, Statiker) 540.000 Euro
- Baunebenkosten (z.B. Hausanschlüsse, Bodengutachter, Baustrom etc.) 60.000 Euro
- Außenanlagen/Terrasse, Wege, Gartengestaltung, Zäune etc... 20.000 Euro
- Finanzierungskosten (z.B. Gebühren oder Bereitstellungszinsen) aus Eigenkapital
- Gesamtkosten 620.000 Euro
Wir haben von einem örtlichen Bauunternehmer zwar kein Angebot, aber so eine groben Preis genannt bekommen.
- Küchenkosten aus Eigenkapital
- Möbel, Lampen, Deko aus Eigenkapital
- Gesamtkosten 620.000 Euro
- abziehbares Eigenkapital keins
- Finanzierungssumme 620.000 Euro
Wir haben noch keine Angebote bisher eingeholt, weil wir nicht wissen, ob das eine Nummer zu groß für uns ist. Daher sind wir jetzt hier. Vielleicht könnt ihr uns auch noch Tipps geben, worauf wir achten sollen oder was wichtig ist.
Hallo und Willkommen in unserem Hausbauform 🙂
Ich hoffe, ihr konntet Euch schon etwas hier einlesen.
Ich bin ehrlich gesagt des "Fragebogens" etwas verwundert: ist das nicht die Auflistung, die man für sich selbst machen soll??
Nun denn,
Ich bin nicht die Finanzkraft hier, aber ich frage mal anders herum (weil ja doch viele Beträge oben etwas verwirren)
Was habt ihr Euch als Abtrag denn so vorgestellt? Wie sieht die FinanzLage aus, wenn Kinder da sind?
Die Zahlen haben sich anfangs sehr gut gelesen, auch das Vorhandensein von einem Grundstück sowie gutes Eigenkapital. Warum kann es dann nicht einfach mal einfach sein, dass man sich ein Haus im mittleren Preissegment aussucht?
Ich kann mich nicht erinnern, dass ein Paar sich solch eine Summe zusätzlich zum Vorhandenen aufnehmen wollte.
Ich glaube, da seid ihr zur Zeit in Top 😉
Außerdem lese ich heraus, dass ihr noch nicht gemeinsam wohnt?
In aller Kürze Grüsse
Ich hoffe, ihr konntet Euch schon etwas hier einlesen.
Ich bin ehrlich gesagt des "Fragebogens" etwas verwundert: ist das nicht die Auflistung, die man für sich selbst machen soll??
Nun denn,
Ich bin nicht die Finanzkraft hier, aber ich frage mal anders herum (weil ja doch viele Beträge oben etwas verwirren)
Was habt ihr Euch als Abtrag denn so vorgestellt? Wie sieht die FinanzLage aus, wenn Kinder da sind?
Die Zahlen haben sich anfangs sehr gut gelesen, auch das Vorhandensein von einem Grundstück sowie gutes Eigenkapital. Warum kann es dann nicht einfach mal einfach sein, dass man sich ein Haus im mittleren Preissegment aussucht?
Ich kann mich nicht erinnern, dass ein Paar sich solch eine Summe zusätzlich zum Vorhandenen aufnehmen wollte.
Ich glaube, da seid ihr zur Zeit in Top 😉
Außerdem lese ich heraus, dass ihr noch nicht gemeinsam wohnt?
In aller Kürze Grüsse
S
SimoneBohne02.02.17 00:06Hallo,
Ich glaube bei der ganzen Aufstellung sind Informationen abhanden gekommen. Wir führen kein Haushaltsbuch, aber wir wissen dass wir gut verdienen, aber auch hohe Fixkosten haben.
Wir sind seit 3 Jahren verheiratet und wohnen natürlich zusammen. In der Woche habe ich des Jobs wegen eine Wohnung in Trier und eine Wohnung dort, wo wir auch bauen wollen. Mein Mann ist in der Woche auch oft unterwegs, aber auch immer wieder mal Zuhause. Ich mag diese tägliche Fahrerein nicht. Darum die zweite Wohnung.
Es soll ein Zweifamilienhaus werden, weil die Eltern meines Mannes ihr Haus in Köln verkaufen und zu uns in die Eifel ziehen wollen um dann ihr im Haus steckendes Vermögen verleben möchten, bevor es unter die Erde geht. Sie werden dann zur Miete wohnen.
Wir denken, dass wir so mit 2.000 Euro im Monat für das Haus rechnen müssen. Davon ginge dann ja noch die Miete ab, so dass 1.600 Euro für uns übrig bleiben.
Ist das so verständlich? Ich finde das wahnsinnig komplex, auch wenn ich sonst sehr strukturiert denke. Das ist einfach wahnsinnig Viel Geld.
Ich glaube bei der ganzen Aufstellung sind Informationen abhanden gekommen. Wir führen kein Haushaltsbuch, aber wir wissen dass wir gut verdienen, aber auch hohe Fixkosten haben.
Wir sind seit 3 Jahren verheiratet und wohnen natürlich zusammen. In der Woche habe ich des Jobs wegen eine Wohnung in Trier und eine Wohnung dort, wo wir auch bauen wollen. Mein Mann ist in der Woche auch oft unterwegs, aber auch immer wieder mal Zuhause. Ich mag diese tägliche Fahrerein nicht. Darum die zweite Wohnung.
Es soll ein Zweifamilienhaus werden, weil die Eltern meines Mannes ihr Haus in Köln verkaufen und zu uns in die Eifel ziehen wollen um dann ihr im Haus steckendes Vermögen verleben möchten, bevor es unter die Erde geht. Sie werden dann zur Miete wohnen.
Wir denken, dass wir so mit 2.000 Euro im Monat für das Haus rechnen müssen. Davon ginge dann ja noch die Miete ab, so dass 1.600 Euro für uns übrig bleiben.
Ist das so verständlich? Ich finde das wahnsinnig komplex, auch wenn ich sonst sehr strukturiert denke. Das ist einfach wahnsinnig Viel Geld.
Das einfachste wäre, mit Eurer Auflistung die Dienste eines unabhängigen Finanzberaters in Anspruch zu nehmen und parallel dazu Euch Angebote von 1-2 konventionellen Finanzdienstleistern/Banken einzuholen und zu schauen, zu welchen Konditionen,Laufzeiten und monatlichen Belastungen Ihre eine bestimmte Summe über 10/25 Jahre finanzieren könnt. Danach richtet sich dann Größe + Ausstattung Eures Hauses. Diese wiederum kann ein Architekt als Vorentwurf Eures Hauses in 2-3 Varianten mit einer Kostenschätzung/Kostenberechnung nach DIN 276 umsetzen. Ohne Details zu kennen: die Summe ist für ein Zweifamilienhaus realistisch.
Allerdings muß auch klar sein, das die Vulkaneifel keine "Boomregion" ist, außer vielleicht im direkten Einzugsgebiet von Trier, Das zeigt allein der Bodenrichtwert. Hier zu bauen lohnt sich nur bei langfristiger Eigennutzung. Ein vorzeitiger Verkauf der Immobilie wird kaum die Herstellungskosten decken; das werden die Banken auch bei der Finanzierung berücksichtigen. Es ist natürlich auch schön zu hören, das Menschen auch wieder in die wirklich schöne Eifel ziehen wollen.
Und anders gefragt: weshalb möchten die Eltern Deines Mannes in die tiefe Eifel ziehen, wo es im Alter eher praktischer ist, in der Stadt zu wohnen. Wäre der Umbau/die Erweiterung etc. des Hauses in Köln zu einem Mehrgenerationenhaus keine Option ? Ihr müsstet diverse Szenarien durchspielen.
Allerdings muß auch klar sein, das die Vulkaneifel keine "Boomregion" ist, außer vielleicht im direkten Einzugsgebiet von Trier, Das zeigt allein der Bodenrichtwert. Hier zu bauen lohnt sich nur bei langfristiger Eigennutzung. Ein vorzeitiger Verkauf der Immobilie wird kaum die Herstellungskosten decken; das werden die Banken auch bei der Finanzierung berücksichtigen. Es ist natürlich auch schön zu hören, das Menschen auch wieder in die wirklich schöne Eifel ziehen wollen.
Und anders gefragt: weshalb möchten die Eltern Deines Mannes in die tiefe Eifel ziehen, wo es im Alter eher praktischer ist, in der Stadt zu wohnen. Wäre der Umbau/die Erweiterung etc. des Hauses in Köln zu einem Mehrgenerationenhaus keine Option ? Ihr müsstet diverse Szenarien durchspielen.
N
Noelmaxim02.02.17 01:26Hallo SimoneBohne,
einer Darstellbarkeit eurer Finanzierung für das Bauvorhaben steht nichts im Wege. Diese wird - so es keine überraschenden weiter in Erfahrung zu bringenden Information gibt - aufgrund der sehr guten Bonität und ausreichendem Eigenkapital in einem positiven Kreditvotum münden.
Es wird zu besprechen und zu klären sein, wie das Finanzierungskonzept in punkto Zinsfestschreibungszeit, Zinssicherheit, Flexibilität, Fördermöglichkeiten Kfw und Landesfördermittel, Optionen wie Tilgungssatzänderungsoption (Familienplanung) und Sondertilgungsoption auszugestalten ist.
einer Darstellbarkeit eurer Finanzierung für das Bauvorhaben steht nichts im Wege. Diese wird - so es keine überraschenden weiter in Erfahrung zu bringenden Information gibt - aufgrund der sehr guten Bonität und ausreichendem Eigenkapital in einem positiven Kreditvotum münden.
Es wird zu besprechen und zu klären sein, wie das Finanzierungskonzept in punkto Zinsfestschreibungszeit, Zinssicherheit, Flexibilität, Fördermöglichkeiten Kfw und Landesfördermittel, Optionen wie Tilgungssatzänderungsoption (Familienplanung) und Sondertilgungsoption auszugestalten ist.
H
HilfeHilfe02.02.17 07:21Das Grundstück ist Eigenkapital und wird sich ebenfalls auf den Beleihungsauslauf und Konditionsfindung auswirken. Man müsste schauen ob es sinnvoll ist ein wenig Eigenkapital einzubringen.
Ansonsten die Rahmenbedingungen TOP. Einzige unwohlsein wäre wenn Kinder ins Spiel kommen und Frau (?) und Teilzeit geht. In RP gibt es soweit ich weiß keine Kosten für Krippe /Kita, man hat aber Einkommensverlust. Auch die Frage ob dann M&A noch geht. aber ich merke ihr seid gut vorbereitet
Ansonsten die Rahmenbedingungen TOP. Einzige unwohlsein wäre wenn Kinder ins Spiel kommen und Frau (?) und Teilzeit geht. In RP gibt es soweit ich weiß keine Kosten für Krippe /Kita, man hat aber Einkommensverlust. Auch die Frage ob dann M&A noch geht. aber ich merke ihr seid gut vorbereitet
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