ᐅ Lohnt sich ein Tagesgeldkonto
Erstellt am: 03.05.16 17:34
Moin zusammen,
bei den Meisten von uns wird sicherlich beim Bauvorhaben viel Geld hin und her überwiesen, nun meine Überlegung dazu,
1. Macht es aus euren Erfahrungen Sinn ein "Hauskonto" einzurichten auf das das Geld der Kreditgeber geht und von dem ihr die offenen Rechnungen zahlt. Und später dann die Tilgungen und jährlich fälligen Beträge wie zB. die Nebenkosten abbuchen lasst.
2. Ist es sinnvoll ein Tagesgeldkonto dafür zu nutzen, den Zeitweise würden hier ja gerade in der Bauphase nicht unerhebliche Summen drauf liegen?
LG
Frank
bei den Meisten von uns wird sicherlich beim Bauvorhaben viel Geld hin und her überwiesen, nun meine Überlegung dazu,
1. Macht es aus euren Erfahrungen Sinn ein "Hauskonto" einzurichten auf das das Geld der Kreditgeber geht und von dem ihr die offenen Rechnungen zahlt. Und später dann die Tilgungen und jährlich fälligen Beträge wie zB. die Nebenkosten abbuchen lasst.
2. Ist es sinnvoll ein Tagesgeldkonto dafür zu nutzen, den Zeitweise würden hier ja gerade in der Bauphase nicht unerhebliche Summen drauf liegen?
LG
Frank
T
toxicmolotof03.05.16 18:29Wir haben mit Hauskonto gebaut und können das nur empfehlen. Rein aus Zinsgründen lohnt sich ein Tagesgeldkonto aber kaum noch. Einzig die Trennung der Geldflüsse war es mir wert.
Ein Tagesgeldkonto dient allerdings nicht dem Zahlungsverkehr. Damit wirst du also keine Rechnungen zahlen können.
Am idealsten ist in meinen Augen ein Girokonto bei der finanzierenden Bank. Dort sammelt man sein Eigenkapital, die Bank benötigt keine separaten Nachweise für Eigenkapital mehr und Auszahlungen vom Darlehen aufs Konto erfolgen taggleich.
Mag sein, dass das dann am Ende 60 Euro im Jahr kostet, aber daran sollte es ja beim Hausbau nicht scheitern.
Ein Tagesgeldkonto dient allerdings nicht dem Zahlungsverkehr. Damit wirst du also keine Rechnungen zahlen können.
Am idealsten ist in meinen Augen ein Girokonto bei der finanzierenden Bank. Dort sammelt man sein Eigenkapital, die Bank benötigt keine separaten Nachweise für Eigenkapital mehr und Auszahlungen vom Darlehen aufs Konto erfolgen taggleich.
Mag sein, dass das dann am Ende 60 Euro im Jahr kostet, aber daran sollte es ja beim Hausbau nicht scheitern.
Wir hatten für die Sanierung ein Baukonto, dahin gingen alle Auszahlungen aus dem Sanierungskredit und von dort aus wurde nur für Sanierungsdinge überwiesen oder bezahlt. Ansonsten verliert man komplett den Überblick. Das Baukonto war weder bei der Hausbank noch bei der Bank, welche die Hausfinanzierung gemacht hat. Es gab zum Girokonto automatisch ein Tagesgeldkonto dazu. Wir haben dann die Auszahlungen erstmal aufs Tagesgeldkonto gepackt und dann alle paar Wochen etwas auf das Girokonto dort umgelegt, und von dort aus die Überweisungen oder Abbuchungen laufen lassen. Es gab ein paar Zinsen. Jetzt wo das Baukonto leer ist, wird es als Sparkonto weitergenutzt.
B
Bieber081503.05.16 22:58toxicmolotow schrieb:
Mag sein, dass das dann am Ende 60 Euro im Jahr kostetFür diesen Zwecke wäre mir das viel zu teuer!Eher interessant finde ich die Frage, ob man nach Fertigstellung ein separates Tagesgeldkonto hält, um Rücklagen anzusparen. Oder ob das im gleichen Topf wie die allgemeine Lebensrücklage landet. Dazu habe ich noch keine abschließende Meinung (wir sind noch in der Bauphase).
T
toxicmolotof03.05.16 23:16Es handelt sich um 1-2 Jahre. Da kenne ich andere Positionen (alle anderen?) die deutlich teurer sind. Das dürfte vermutlich das Billigste am ganzen Bau sein.
Es spricht natürlich nichts dagegen, später einen eigenen Topf für die Rücklagen zu haben. Ob jetzt Sparbuch, Tagesgeld oder Sparstrumpf... aus Ertragssicht vernachlässigbar.
U.u. kann es Sinn machen, für langfristige Rücklagen (> 10Jahre) über Sparpläne nachzudenken. Da sind auch noch halbwegs vernünftige Renditen (Inflationsausgleich) möglich.
Es spricht natürlich nichts dagegen, später einen eigenen Topf für die Rücklagen zu haben. Ob jetzt Sparbuch, Tagesgeld oder Sparstrumpf... aus Ertragssicht vernachlässigbar.
U.u. kann es Sinn machen, für langfristige Rücklagen (> 10Jahre) über Sparpläne nachzudenken. Da sind auch noch halbwegs vernünftige Renditen (Inflationsausgleich) möglich.
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