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wanderjupp11.11.14 18:36Vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten.
Gestern nahm ich noch einmal Kontakt mit dem Bürgermeister auf und habe um eine schriftliche Bestätigung der Ablehnung inklusive der Begründung gebeten und als Antwort erhalten, dass es für die Vergabe von Bauplätzen keine konkrete Vergaberichtlinien gebe und jedes Gemeinderatsmitglied über jede Bewerbung nach eigener Einschätzung entscheide. Er sei deshalb nicht in der Lage, mir von jedem Gemeinderatsmitglied seine persönlichen Entscheidungsgründe zu übermitteln".
Insgesamt halten es die anderen Gemeinden in der Nähe so, mit Hilfe eines Punktesystems zu entscheiden. Das ist wenigstens transparent.
Wir haben mit dieser Gemeinde nun abgeschlossen und wollen dort auch nicht mehr wohnen, aber rein auf der rechtlichen Ebene besteht mittlerweile schon der Wunsch, gegen diese Entscheidung anzugehen. Außerdem habe ich noch gehört, dass eine Gemeinde eine Bewerbung nicht ablehnen darf, wenn es keine weiteren Bewerber gibt und keine Vergaberichtlinien bestehen, da die Gemeinde das somit durch den Verkauf verdiente Geld nicht einfach liegenlassen darf.
Viele Grüße
Gestern nahm ich noch einmal Kontakt mit dem Bürgermeister auf und habe um eine schriftliche Bestätigung der Ablehnung inklusive der Begründung gebeten und als Antwort erhalten, dass es für die Vergabe von Bauplätzen keine konkrete Vergaberichtlinien gebe und jedes Gemeinderatsmitglied über jede Bewerbung nach eigener Einschätzung entscheide. Er sei deshalb nicht in der Lage, mir von jedem Gemeinderatsmitglied seine persönlichen Entscheidungsgründe zu übermitteln".
Insgesamt halten es die anderen Gemeinden in der Nähe so, mit Hilfe eines Punktesystems zu entscheiden. Das ist wenigstens transparent.
Wir haben mit dieser Gemeinde nun abgeschlossen und wollen dort auch nicht mehr wohnen, aber rein auf der rechtlichen Ebene besteht mittlerweile schon der Wunsch, gegen diese Entscheidung anzugehen. Außerdem habe ich noch gehört, dass eine Gemeinde eine Bewerbung nicht ablehnen darf, wenn es keine weiteren Bewerber gibt und keine Vergaberichtlinien bestehen, da die Gemeinde das somit durch den Verkauf verdiente Geld nicht einfach liegenlassen darf.
Viele Grüße
Ich kann mir schon vorstellen, dass ein Dorf nicht einfach zur Schlafstadt für die nächste Großstadt werden möchte. Da wird man dann auch mal einen Bewerber ablehnen, der bisher noch keine Beziehung zum Ort hatte, auch wenn das Grundstück erst mal nicht verkauft wird.
Manche Gemeinden haben durchaus eine gut gefüllte Kasse, so dass das Argument des Geld Liegenlassens auch nicht zählt.
Manche Gemeinden haben durchaus eine gut gefüllte Kasse, so dass das Argument des Geld Liegenlassens auch nicht zählt.
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wanderjupp11.11.14 19:11nathi schrieb:
Ich kann mir schon vorstellen, dass ein Dorf nicht einfach zur Schlafstadt für die nächste Großstadt werden möchte.Allerdings wohnen wir nicht in einer Großstadt und unsere jetzige Gemeinde hat leider keinen Platz mehr für neues Bauland.
Moin,
in der Gemeinde würdest Du wahrscheinlich sowieso nicht glücklich werden. Wärst immer ein Fremder........ Wahrscheinlich warten die Gemeindevertreter solange, bis tatsächlich jemand eine "kleine" Spende gibt oder vielleicht auch auf Freunde, Bekannte und Verwandte, die ein Grundstück suchen.
Ich kann mich über sowas maßlos ärgern, weil ich genau weiß wie es abläuft. Musste berufsbedingt oft an solchen Sitzungen teilnehmen. Man man, was da so teilweise abläuft.........
Gruß
P.S. will damit nicht sagen, dass es überall so ist. Nicht, dass es jemand falsch versteht
in der Gemeinde würdest Du wahrscheinlich sowieso nicht glücklich werden. Wärst immer ein Fremder........ Wahrscheinlich warten die Gemeindevertreter solange, bis tatsächlich jemand eine "kleine" Spende gibt oder vielleicht auch auf Freunde, Bekannte und Verwandte, die ein Grundstück suchen.
Ich kann mich über sowas maßlos ärgern, weil ich genau weiß wie es abläuft. Musste berufsbedingt oft an solchen Sitzungen teilnehmen. Man man, was da so teilweise abläuft.........
Gruß
P.S. will damit nicht sagen, dass es überall so ist. Nicht, dass es jemand falsch versteht
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DerBjoern12.11.14 11:22E.Curb schrieb:
Wahrscheinlich warten die Gemeindevertreter solange, bis tatsächlich jemand eine "kleine" Spende gibt oder vielleicht auch auf Freunde, Bekannte und Verwandte, die ein Grundstück suchen.Würde mich nicht wundern. Bekannter musste auch Schmiergeld zahlen um ein Grundstück erwerben zu dürfen. Korruption kommt auch hierzulande deutlich öfter vor als die allermeisten Glauben. Auch wenn es nur indirekte Korruption ist...
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