ᐅ Erfahrungen mit Büdenbender Hausbau
Erstellt am: 30.04.23 09:58
MachsSelbst schrieb:
Ich glaube wir sollten mal mit dem Vorurteil aufräumen, dass Ingenieure. Und das sind Bauleiter ja oft... vorbehaltlos und blind einfach nur das durchsetzen und für gut befinden, was ihr Auftrag- oder gar Brötchengeber ihnen aufträgt.Auftragnehmer"bauleiter" - übrigens häufig Poliere - haben eine völlig andere Aufgabenstellung als Architektbauleiter. Nämlich - regelmäßig mit einem beinahe skandalösen Betreuungsschlüssel - Subunternehmer zu moderieren, Fehllieferungen zu reklamieren und ihnen nachzutelefonieren, Springer herbeizubeordern um Stillstand zu vermeiden etcetera. Wenn sie sehen, daß (nicht selten erstmals eingesetzte) Subs qualitativ underperformen, erwartet ihr Brötchengeber, daß er das reklamiert (damit die ihren Murks bzw. die Zeit und das Material für dessen Behebung nicht auch noch bezahlt haben wollen). Mit dem Unterschied zwischen Kumpelvorgesetztem / Hühneraugenzudrücker und Sklaventreiber / Erbsenzähler hat das maximal am Rande zu tun. Für den Bauherrn ist ein "Bauleiter" ohne einen danebengestellten Bauleiter ohne Anführungszeichen immer schlecht.Valeria schrieb:
Es gibt solche und solche.(Interessenbereinigt) als kompetent anerkennbar sind sie fast alle, aber auch überwiegend burnoutnah überlastet. Und wegen der unterschiedlichen Interessenlagen und entsprechend auch Tätigkeitsprofile ist es eben wichtig, auch einem fachlich hoch fitten Auftragnehmer"bauleiter" einen Architektbauleiter oder baubegleitenden Sachverständigen danebenzustellen.https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
S
SebastianS12.03.26 01:50Hallo,
ist das Thema um Erfahrungen mit Büdenbender noch aktuell?
Wir haben mit Büdenbender gebaut, im Februar 2025 wurde das Haus gestellt, Ende Juli sind wir eingezogen. Aktuell warten wir auf die Fertigstellung kleinerer Restarbeiten, was allerdings nur sehr schleppend vorangeht. Das beschäftigt und ärgert mich auch sehr, so dass ich - auch aus anderen Gründen - von Büdenbender enttäuscht bin und die Firma leider nicht weiterempfehlen kann.
Sollte das Thema noch aktuell sein, schreibe ich gern mehr.
Grüße, S
ist das Thema um Erfahrungen mit Büdenbender noch aktuell?
Wir haben mit Büdenbender gebaut, im Februar 2025 wurde das Haus gestellt, Ende Juli sind wir eingezogen. Aktuell warten wir auf die Fertigstellung kleinerer Restarbeiten, was allerdings nur sehr schleppend vorangeht. Das beschäftigt und ärgert mich auch sehr, so dass ich - auch aus anderen Gründen - von Büdenbender enttäuscht bin und die Firma leider nicht weiterempfehlen kann.
Sollte das Thema noch aktuell sein, schreibe ich gern mehr.
Grüße, S
SebastianS schrieb:
Sollte das Thema noch aktuell sein, schreibe ich gern mehr.Die "Erfahrungen mit Firma XY" bleiben stets aktuell, so lange es die betreffende Firma (noch) gibt. Erst wenn ein Anbieter seinen Geschäftsbetrieb aufgibt oder eine Firma gelöscht wird, hört das auf.
SebastianS schrieb:
Aktuell warten wir auf die Fertigstellung kleinerer Restarbeiten, was allerdings nur sehr schleppend vorangeht.Baut Ihr denn so weit vom Firmensitz entfernt, daß zu den örtlichen Subunternehmern keine wirklich aktiven Verbindungen bestehen ?
SebastianS schrieb:
so dass ich - auch aus anderen Gründen - von Büdenbender enttäuscht bin und die Firma leider nicht weiterempfehlen kann.Das Phänomen der Kundenunzufriedenheit tritt naturgemäß bei Anbietern im Segment "Nobelmarken" gehäuft auf ;-)
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
S
SebastianS13.03.26 00:51Hallo,
Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob das miteinander zusammenhängt, aber falls es hilft: Wir haben etwas südlich von Stuttgart gebaut. Die "örtlichen" Subunternehmer gab es kaum. Es gab ein Gewerk aus der Nähe von Karlsruhe und noch den Gipser/ Maler, der keinen allzu weiten Anfahrtsweg hatte. Der Elektriker kommt aus der Frankfurter Gegend. Alle anderen kamen von weiter weg.
Das ist ja ein seltsames Argument, welches mir ehrlicherweise ziemlich unpassend vorkommt: Egal, mit wem ich baue (oder was auch immer ich plane), egal, wie viel Geld ich ausgebe vertraue ich doch immer darauf, dass Profis am Werk sind, die wissen, was sie tun. Ich wähle ja niemanden, von dem ich schon zu Beginn das Gefühl habe, dass es nichts wird. Zumindest denke ich so und irgendwie erscheint es mir auch logisch. Bei so einer Aussage hat man ja gleich Lust, hier seine Erfahrungen zu teilen..
Kurze Beispiele zu unseren Erfahrungen mit BB:
Vorab: Das Haus wurde im Februar 2025 gestellt, Ende Juli hatten wir die Übergabe mit dem Bauleiter. Einige Arbeiten waren nicht fertig, diese wurden im Übergabeprotokoll festgehalten, das erschien mir ehrlich und fair. Der Bauleiter zog Kosten für die verschiedenen, noch nicht ausgeführten Arbeiten ab, so dass wir am Ende einen Einbehalt von ca. 7.000, Euro hatten. Leider haben wir versäumt, eine Frist mit in das Übergabeprotokoll aufzunehmen.
Im Sommer waren dann Handwerkerferien und uns war klar, dass z.B. der Kundendienst von Büdenbender so schnell nicht vorbeikommen würde. Im September haben wir uns dann darum bemüht, BB zu erreichen und die Erledigung der Restarbeiten anzuleiern. Eigentlich falsch, dass wir auf BB zugehen mussten, denke ich, schließlich sollten sie sich darum bemühen, ihre Arbeiten zu erledigen. Entweder man hat bei BB niemanden erreicht oder auf Emails wurde nicht reagiert. Unser Ansprechpartner war also nicht greifbar. Da ich ihn an unterschiedlichen Tagen nicht über seine Durchwahl erreicht habe, rief ich in der Zentrale an. Die Dialoge waren ungefähr so - und das mehrmals:
"Sie haben die Durchwahl von Herrn X?"
"Ja."
"Und Sie haben es schon versucht und er ging nicht ran"?
"Ja."
"Dann versuche ich es jetzt einmal..."
Nach kurzer Zeit:
"Okay, ich kann ihn leider auch nicht erreichen. Schauen Sie, Sie haben es jetzt über seine Durchwahl versucht. Ich habe es über seine Durchwahl versucht - es hat beide Male nicht geklappt. Was soll ich Ihnen sagen.. Melden Sie sich bei der Geschäftsleitung..". Das wars.
Einmal sagte der Herr am Telefon: "Hier ist gerade Frau Y, sie ist Teil der Geschäftsleitung - wollen Sie einmal mit ihr sprechen?"
Ich sprach fast eine Stunde mit der Dame und erklärte ihr, was noch alles zu erledigen ist. Sie sagte voller Verständnis, dass das nachvollziehbar sei, dass wir nicht zufrieden seien, dass das jetzt total gut sei, dass sie das direkt von mir hören würde und so weiter. Am Ende sagte sie: "Wissen Sie was? Ich werde mich direkt selbst darum kümmern! Heute Nachmittag - spätestens morgen haben Sie eine Mail von mir mit Informationen, wann es wie bei Ihnen weitergeht!". Wirklich: Ich habe nie wieder von dieser Dame gehört. Auch auf Anrufe oder Mails hat sie NIE wieder reagiert. Das kann doch nicht sein!? Beschämend.
Aktuell: Am 17. Februar habe ich eine Nachricht unserer recht neuen zuständigen Bearbeiterin vom Kundendienst bekommen. Noch am selben Tag habe ich ihr zurückgeschrieben. Ich habe ihr am 24. Februar, am 05. März und gestern (11. März) geschrieben - bislang habe ich keine Antwort bekommen. Am 27.02. habe ich sie versucht persönlich zu erreichen, bin bei der Zentrale gelandet, die ihr eine Nachricht zukommen ließ, sie möge sich doch bitte bei mir melden. Nichts. Das gleiche dann noch einmal am 04. März - ich habe sogar die Mail von der Zentrale an die Dame im CC bekommen, sehe also, dass diese Nachricht tatsächlich von der Zentrale an die Dame verschickt wurde - sogar mit dem Zusatz "..schon letzte Woche bat ich dich um einen Rückruf, der wohl nicht stattgefunden hat...". Nichts. Auf meine Frage an den Herren der Zentrale, ob sie denn im Haus sei, wurde das bejaht. Es geht um Entscheidungen, um Terminabsprachen, um Dinge, die geklärt werden müssen. Ich verstehe also nicht, warum man niemanden erreicht.
Der Kundendienst war mittlerweile schon dreimal da und noch sind nicht alle Arbeiten erledigt.
Beispiel: Bei einer Glasschiebetür ist eine Holzleiste im Schacht, in dem die Tür verschwindet, gebrochen.
1. Besuch Kundendienst (Anfang Oktober 2025): "Oh ja, das ist kaputt. Aber die Leiste gehört auch gar nicht dorthin, die muss eigentlich nach oben...". Achse, nein, sie hätten das Ersatzteil nicht dabei.
2. Besuch Kundendienst (Mitte Januar): "Ja, diese Leiste ist gebrochen.. Aber die gehört auch gar nicht dorthin, die muss hier an die Seite..". Nein, so eine Leiste haben sie jetzt nicht dabei.
3. Besuch Kundendienst (Anfang Februar) - gleicher Trupp wie beim 2. Besuch: "Ach stimmt - die Leiste..!" Man fragte sich dann fachsimpelnd, ob diese Leiste überhaupt sein müsse oder ob man sie weglassen könne. Und nein, so eine Leiste hätte man jetzt nicht dabei.. Ernsthaft?
Die Wange der Holztreppe ins OG ist rechts normal hoch und schließt genau auf der Höhe ab, auf der dann die Sockelleiste beginnt, das sieht also gut und stimmig aus. Auf der linken Seite ist die Wange zu tief/ zu niedrig. Es gibt daher einen Höhenunterschied von Ende Wange - Sockelleiste von ca. 2cm. Das sieht nicht schön aus, wurde jetzt irgendwie bei einem Besuch des Kundendienstes abgefeilt und angemalt. Sieht nicht schön aus.
Eine der Duschen wurde nicht fertiggestellt; die Glastür war drin, in der Dusche lag das Gegenstück, eine Art Aluleiste, die dafür sorgt, dass die Tür dicht ist. An der Seite der Dusche waren schon die Löcher und Dübel in der Wand, damit man dieses Gegenstück zur Tür montieren konnte. Ich habe mich immer gefragt, wer einfach beim Montieren der Duschtür mit dem Arbeiten aufgehört hat, ohne fertig zu sein. Eines Tages rief uns eine Firma an und bat um einen Termin für ein Aufmaß. Der Herr kam eine Woche später, machte sein Aufmaß und war in weniger als einer halben Stunde wieder weg. Am SELBEN Tag erhielten wir die Nachricht, dass in der DARAUFFOLGENDEN Woche jemand vorbeikäme, um noch einmal ein Aufmaß der Dusche zu machen...? Ein paar Wochen später kam die Firma, hatte eine neue Tür und das Alu-Seitenteil dabei und montierte alles. Dann erst erfuhren wir vom Handwerker, was das eigentliche Problem war: Die Maße der Dusche wurden vorab genommen, nicht nach dem Estrich und den Fliesen, so dass die erste Tür einfach nicht passen konnte. So etwas muss ich doch aber von BB gesagt bekommen und nicht vom Handwerker, der das ganze ausbügeln muss? Montiert hatte die Tür nämlich eine andere Firma, wenn ich mich recht erinnere waren es Handwerker von BB. Schlecht: Da die Löcher und Dübel schon in der Wand waren, musste der Handwerker die Aluleiste so drehen, dass nun das zu sehen ist, was eigentlich IN der Dusche ist. Von außen gesehen ist also diese Leiste nicht bündig mit der Wand, sondern leicht zurückgesetzt.. Die Laune des Handwerkers war mäßig gut.
Der erste Elektriker war die Vollkatastrophe, hat z.B. das Kabel für die Kücheninsel vergessen zu verlegen, musste das nachholen, als der Estrich schon drin war und hat es dann geschafft, die Kabel des Drehstroms nicht abzuisolieren.. Es standen aus dem Boden also nicht isolierte Kabel nach oben, die Strom führten - lebensgefährlich! Die Sicherung im Schaltschrank konnte ich nicht so einfach auslösen, da der Schaltschrank nur zum Teil beschriftet war..
Der Elektriker war am Tag unseres Einzugs, ein Samstag, bei uns im Haus: Es war ein Samstag, er kam um 14:30 und ging nachts um kurz vor 12 Uhr, während wir hier am Einziehen waren. Und das sind nur zwei Episoden, was den Elektriker anbelangt..
Nach unserer ersten Nacht kam am Sonntagmorgen um 10 Uhr der Bodenleger und legte noch 6qm Parkett in einem der Räume..?
Ich könnte ein Buch über meine Erfahrungen mit dem Hausbau schreiben..
# Mir ist klar, dass meine/ unsere Erfahrungen nunmal unsere Erfahrungen sind und es bei anderen Bauherren ganz anders laufen kann.
# Ich möchte niemanden in ein schlechtes Licht rücken oder gar Dinge "erzählen", die sich so gar nicht zugetragen haben, aber das ist nunmal unsere Erfahrung mit BB.
# Für eine etwaig unzufriedenstellende Arbeit von Subunternehmern ist eine Firma wie BB nur irgendwie bedingt "schuld". Letzten Endes vergibt sie Arbeiten an eine Fremdfirma, aber z.B. mit dem Elektriker haben sie sich keinen Gefallen getan. Und uns auch nicht.
Ein paar Dinge ärgern mich daran wahnsinnig:
1. Wir haben uns wirklich Gedanken zum Hausbau und den verschiedenen Anbietern gemacht. Letzten Endes hatten wir bei BB ein gutes Gefühl und waren der Meinung, hier ein Unternehmen gefunden zu haben, bei dem man weiß, woran man ist und mit wem man es zu tun hat, wer für was zuständig ist und so weiter. Nicht zu groß und "undurchsichtig", sondern irgendwie "normal", somit auch verlässlich und vertrauenswürdig.
2. Dass man sich nicht wahr- und ernstgenommen fühlt. Es ist ziemlich sicher überall so: Zu Beginn wird man umworben und getätschelt, bis man an einen gewissen Punkt kommt. Und dann wird es (meist) nicht besser, sondern eher - sagen wir - weniger. Aber dass sich BB, so wie wir es erleben, jetzt auf der Zielgeraden so hängen lässt, finde ich wirklich katastrophal. Dem Unternehmen muss doch etwas daran liegen, so einen Hausbau auch irgendwann abzuschließen und am Ende zufriedene Kunden zu haben!
3. Die fehlende Kommunikation. Beispiel: Wir haben eine Besonderheit: Wir haben ein altes Haus abreißen, den Keller aber stehen lassen. BB hat nun gesagt, jawoll, wie schaffen das, wir bauen direkt auf den Keller drauf, kriegen wir hin. NACH dem positiven Bescheid unseres Bauantrags, was fünf oder sechs Monate gedauert hat, kam BB auf die Idee sich gar nicht sicher zu sein, wie tragfähig der alte Keller überhaupt noch ist. Nach Wochen des Schweigens, also auch schon zu dem Zeitpunkt, - war dann niemand zu erreichen - kam man mit der Idee auf uns zu, auf den Keller eine Holzdecke zu legen, damit diese die Last des Hauses auf die tragenden Wände abführt. Da man das ja nun erst spät gemerkt habe, wurde uns ein gutes Angebot gemacht: Diese Holzdecke wurde uns mit 20.000,- Euro berechnet. Ich weiß nicht, was uns zu dem Zeitpunkt geritten hat, aber wir haben einfach "...ooookay, dann machen wir das wohl so..." gesagt. (Die Alternative waren ein Eisenträger quer unten in den Keller oder eine komplett neue Kellerdecke, Kosten einmal ca. 35.000 bzw. ca. 45.000, Euro. Vielleicht waren wir dann mit den 20.000,. "zufrieden").
NIEMAND der Firma BB kam jemals auf uns zu und sagte "Da ist uns ein Fehler unterlaufen, wir haben da etwas versäumt, das tut uns leid." Nicht bei der zusätzlichen Decke, nicht bei der später doch noch notwendigen Überprüfung der Statik, da wir in der Erdbebezone 3 wohnen - das wollte uns anfangs auch keiner glauben, dass wir die brauchen und siehe da, wir brauchten sie doch (Mehrkosten 3.5000,-Euro). Wir brauchten plötzlich eine Wohnungsabschlusstür vom EG vor der Treppe in den Keller für 800,- Euro anstatt einer normalen Tür, kein Kommentar zur falsch gemessenen Dusche, kein Kommentar zur oben erwähnten ungleich hohen Wange der Treppe und so weiter. Das Treppengeländer vom EG ins OG wurde auch erst im Januar angebracht, die Raumthermostate in den einzelnen Zimmern sind noch nicht angebracht, da irgendeine Verkabelung in den beiden Verteilerkästen (EG und OG) nicht stimmt und nun kein weiß, ob das der Elektriker falsch gemacht, der Heizungsbauer vergessen hat oder eigentlich doch der Kundendienst von BB machen müsste. Zumindest ist das unser letzter Stand, hier weiß bei BB auch die linke Hand nicht, was die rechte tut. Und so weiter und so weiter..
Als ich vor einem Monat danach gefragt habe, wo die beiden Balken verbaut sind, die wir extra bemustert haben (vor dem Haus für ein Vordach und hinter dem Haus für eine Markise), wurde ich freundlich darauf verwiesen, dass man das eigentlich bezahlen müsse. Verstehe ich nicht: Man bemustert zwei extra starke Balken in der Fassade, bezahlt das natürlich nach laufendem Meter - und dann bekommt man nicht gleichzeitig die Pläne dafür? Wie soll man denn dann nachher wissen, wo die Markise angeschraubt werden kann? Wenn ich das eine buche, dann muss doch der Plan direkt mit dabei sein..? Wie auch immer: Aus Kulanzgründen wurden mir dann aber die Pläne doch zugeschickt. Aus Kulanzgründen? Klingt für mich wie Hohn. Im Ernst: Da habe ich kein Verständnis.
Bei dem ganzen Ablauf unseres Bauvorhabens gibt die Firma BB kein gutes Bild ab. Ich schwanke zwischen "ist in Ordnung" und "Katastrophe". Wirklich schade - das haben wir uns anders vorgestellt.
Das waren noch nicht alle Dinge, die bei uns falsch gelaufen sind - wie bereits erwähnt, könnte ich ein Buch schreiben.
Schade auch, dass man die Zeit, die man mit Mails und Anrufen verbringt, damit mal etwas passiert, nicht bezahlt bekommt. Ich habe echt schon sehr viel Zeit investiert und das sehe ich eigentlich auch nicht als meine Aufgabe - ich bin kein Bauleiter.
Was ich gelernt habe: Viel mehr Dinge dokumentieren, sich genau aufschreiben oder sich schriftlich geben lassen.
Und: Bei verschiedenen "Etappenzielen" (Estrich fertig/ Rohbaukontrolle, Hausübergabe usw.) würde ich aus heutiger Sicht immer jemanden mitnehmen, der sich gut auskennt (Bausachverständiger oder ähnliches - fertighausexperte.de bietet so etwas an, habe ich aber zu spät daran gedacht).
Ob nun meine Unzufriedenheit vor allem daher kommt, weil ich Kunde einer Firma bin, die manch einer dem Segment "Nobelmarke" zuordnet? Eine ganz ausgeklügelte Annahme..
Grüße, S
11ant schrieb:
Baut Ihr denn so weit vom Firmensitz entfernt, daß zu den örtlichen Subunternehmern keine wirklich aktiven Verbindungen bestehen ?
Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob das miteinander zusammenhängt, aber falls es hilft: Wir haben etwas südlich von Stuttgart gebaut. Die "örtlichen" Subunternehmer gab es kaum. Es gab ein Gewerk aus der Nähe von Karlsruhe und noch den Gipser/ Maler, der keinen allzu weiten Anfahrtsweg hatte. Der Elektriker kommt aus der Frankfurter Gegend. Alle anderen kamen von weiter weg.
11ant schrieb:
Das Phänomen der Kundenunzufriedenheit tritt naturgemäß bei Anbietern im Segment "Nobelmarken" gehäuft auf ;-)
Das ist ja ein seltsames Argument, welches mir ehrlicherweise ziemlich unpassend vorkommt: Egal, mit wem ich baue (oder was auch immer ich plane), egal, wie viel Geld ich ausgebe vertraue ich doch immer darauf, dass Profis am Werk sind, die wissen, was sie tun. Ich wähle ja niemanden, von dem ich schon zu Beginn das Gefühl habe, dass es nichts wird. Zumindest denke ich so und irgendwie erscheint es mir auch logisch. Bei so einer Aussage hat man ja gleich Lust, hier seine Erfahrungen zu teilen..
Kurze Beispiele zu unseren Erfahrungen mit BB:
Vorab: Das Haus wurde im Februar 2025 gestellt, Ende Juli hatten wir die Übergabe mit dem Bauleiter. Einige Arbeiten waren nicht fertig, diese wurden im Übergabeprotokoll festgehalten, das erschien mir ehrlich und fair. Der Bauleiter zog Kosten für die verschiedenen, noch nicht ausgeführten Arbeiten ab, so dass wir am Ende einen Einbehalt von ca. 7.000, Euro hatten. Leider haben wir versäumt, eine Frist mit in das Übergabeprotokoll aufzunehmen.
Im Sommer waren dann Handwerkerferien und uns war klar, dass z.B. der Kundendienst von Büdenbender so schnell nicht vorbeikommen würde. Im September haben wir uns dann darum bemüht, BB zu erreichen und die Erledigung der Restarbeiten anzuleiern. Eigentlich falsch, dass wir auf BB zugehen mussten, denke ich, schließlich sollten sie sich darum bemühen, ihre Arbeiten zu erledigen. Entweder man hat bei BB niemanden erreicht oder auf Emails wurde nicht reagiert. Unser Ansprechpartner war also nicht greifbar. Da ich ihn an unterschiedlichen Tagen nicht über seine Durchwahl erreicht habe, rief ich in der Zentrale an. Die Dialoge waren ungefähr so - und das mehrmals:
"Sie haben die Durchwahl von Herrn X?"
"Ja."
"Und Sie haben es schon versucht und er ging nicht ran"?
"Ja."
"Dann versuche ich es jetzt einmal..."
Nach kurzer Zeit:
"Okay, ich kann ihn leider auch nicht erreichen. Schauen Sie, Sie haben es jetzt über seine Durchwahl versucht. Ich habe es über seine Durchwahl versucht - es hat beide Male nicht geklappt. Was soll ich Ihnen sagen.. Melden Sie sich bei der Geschäftsleitung..". Das wars.
Einmal sagte der Herr am Telefon: "Hier ist gerade Frau Y, sie ist Teil der Geschäftsleitung - wollen Sie einmal mit ihr sprechen?"
Ich sprach fast eine Stunde mit der Dame und erklärte ihr, was noch alles zu erledigen ist. Sie sagte voller Verständnis, dass das nachvollziehbar sei, dass wir nicht zufrieden seien, dass das jetzt total gut sei, dass sie das direkt von mir hören würde und so weiter. Am Ende sagte sie: "Wissen Sie was? Ich werde mich direkt selbst darum kümmern! Heute Nachmittag - spätestens morgen haben Sie eine Mail von mir mit Informationen, wann es wie bei Ihnen weitergeht!". Wirklich: Ich habe nie wieder von dieser Dame gehört. Auch auf Anrufe oder Mails hat sie NIE wieder reagiert. Das kann doch nicht sein!? Beschämend.
Aktuell: Am 17. Februar habe ich eine Nachricht unserer recht neuen zuständigen Bearbeiterin vom Kundendienst bekommen. Noch am selben Tag habe ich ihr zurückgeschrieben. Ich habe ihr am 24. Februar, am 05. März und gestern (11. März) geschrieben - bislang habe ich keine Antwort bekommen. Am 27.02. habe ich sie versucht persönlich zu erreichen, bin bei der Zentrale gelandet, die ihr eine Nachricht zukommen ließ, sie möge sich doch bitte bei mir melden. Nichts. Das gleiche dann noch einmal am 04. März - ich habe sogar die Mail von der Zentrale an die Dame im CC bekommen, sehe also, dass diese Nachricht tatsächlich von der Zentrale an die Dame verschickt wurde - sogar mit dem Zusatz "..schon letzte Woche bat ich dich um einen Rückruf, der wohl nicht stattgefunden hat...". Nichts. Auf meine Frage an den Herren der Zentrale, ob sie denn im Haus sei, wurde das bejaht. Es geht um Entscheidungen, um Terminabsprachen, um Dinge, die geklärt werden müssen. Ich verstehe also nicht, warum man niemanden erreicht.
Der Kundendienst war mittlerweile schon dreimal da und noch sind nicht alle Arbeiten erledigt.
Beispiel: Bei einer Glasschiebetür ist eine Holzleiste im Schacht, in dem die Tür verschwindet, gebrochen.
1. Besuch Kundendienst (Anfang Oktober 2025): "Oh ja, das ist kaputt. Aber die Leiste gehört auch gar nicht dorthin, die muss eigentlich nach oben...". Achse, nein, sie hätten das Ersatzteil nicht dabei.
2. Besuch Kundendienst (Mitte Januar): "Ja, diese Leiste ist gebrochen.. Aber die gehört auch gar nicht dorthin, die muss hier an die Seite..". Nein, so eine Leiste haben sie jetzt nicht dabei.
3. Besuch Kundendienst (Anfang Februar) - gleicher Trupp wie beim 2. Besuch: "Ach stimmt - die Leiste..!" Man fragte sich dann fachsimpelnd, ob diese Leiste überhaupt sein müsse oder ob man sie weglassen könne. Und nein, so eine Leiste hätte man jetzt nicht dabei.. Ernsthaft?
Die Wange der Holztreppe ins OG ist rechts normal hoch und schließt genau auf der Höhe ab, auf der dann die Sockelleiste beginnt, das sieht also gut und stimmig aus. Auf der linken Seite ist die Wange zu tief/ zu niedrig. Es gibt daher einen Höhenunterschied von Ende Wange - Sockelleiste von ca. 2cm. Das sieht nicht schön aus, wurde jetzt irgendwie bei einem Besuch des Kundendienstes abgefeilt und angemalt. Sieht nicht schön aus.
Eine der Duschen wurde nicht fertiggestellt; die Glastür war drin, in der Dusche lag das Gegenstück, eine Art Aluleiste, die dafür sorgt, dass die Tür dicht ist. An der Seite der Dusche waren schon die Löcher und Dübel in der Wand, damit man dieses Gegenstück zur Tür montieren konnte. Ich habe mich immer gefragt, wer einfach beim Montieren der Duschtür mit dem Arbeiten aufgehört hat, ohne fertig zu sein. Eines Tages rief uns eine Firma an und bat um einen Termin für ein Aufmaß. Der Herr kam eine Woche später, machte sein Aufmaß und war in weniger als einer halben Stunde wieder weg. Am SELBEN Tag erhielten wir die Nachricht, dass in der DARAUFFOLGENDEN Woche jemand vorbeikäme, um noch einmal ein Aufmaß der Dusche zu machen...? Ein paar Wochen später kam die Firma, hatte eine neue Tür und das Alu-Seitenteil dabei und montierte alles. Dann erst erfuhren wir vom Handwerker, was das eigentliche Problem war: Die Maße der Dusche wurden vorab genommen, nicht nach dem Estrich und den Fliesen, so dass die erste Tür einfach nicht passen konnte. So etwas muss ich doch aber von BB gesagt bekommen und nicht vom Handwerker, der das ganze ausbügeln muss? Montiert hatte die Tür nämlich eine andere Firma, wenn ich mich recht erinnere waren es Handwerker von BB. Schlecht: Da die Löcher und Dübel schon in der Wand waren, musste der Handwerker die Aluleiste so drehen, dass nun das zu sehen ist, was eigentlich IN der Dusche ist. Von außen gesehen ist also diese Leiste nicht bündig mit der Wand, sondern leicht zurückgesetzt.. Die Laune des Handwerkers war mäßig gut.
Der erste Elektriker war die Vollkatastrophe, hat z.B. das Kabel für die Kücheninsel vergessen zu verlegen, musste das nachholen, als der Estrich schon drin war und hat es dann geschafft, die Kabel des Drehstroms nicht abzuisolieren.. Es standen aus dem Boden also nicht isolierte Kabel nach oben, die Strom führten - lebensgefährlich! Die Sicherung im Schaltschrank konnte ich nicht so einfach auslösen, da der Schaltschrank nur zum Teil beschriftet war..
Der Elektriker war am Tag unseres Einzugs, ein Samstag, bei uns im Haus: Es war ein Samstag, er kam um 14:30 und ging nachts um kurz vor 12 Uhr, während wir hier am Einziehen waren. Und das sind nur zwei Episoden, was den Elektriker anbelangt..
Nach unserer ersten Nacht kam am Sonntagmorgen um 10 Uhr der Bodenleger und legte noch 6qm Parkett in einem der Räume..?
Ich könnte ein Buch über meine Erfahrungen mit dem Hausbau schreiben..
# Mir ist klar, dass meine/ unsere Erfahrungen nunmal unsere Erfahrungen sind und es bei anderen Bauherren ganz anders laufen kann.
# Ich möchte niemanden in ein schlechtes Licht rücken oder gar Dinge "erzählen", die sich so gar nicht zugetragen haben, aber das ist nunmal unsere Erfahrung mit BB.
# Für eine etwaig unzufriedenstellende Arbeit von Subunternehmern ist eine Firma wie BB nur irgendwie bedingt "schuld". Letzten Endes vergibt sie Arbeiten an eine Fremdfirma, aber z.B. mit dem Elektriker haben sie sich keinen Gefallen getan. Und uns auch nicht.
Ein paar Dinge ärgern mich daran wahnsinnig:
1. Wir haben uns wirklich Gedanken zum Hausbau und den verschiedenen Anbietern gemacht. Letzten Endes hatten wir bei BB ein gutes Gefühl und waren der Meinung, hier ein Unternehmen gefunden zu haben, bei dem man weiß, woran man ist und mit wem man es zu tun hat, wer für was zuständig ist und so weiter. Nicht zu groß und "undurchsichtig", sondern irgendwie "normal", somit auch verlässlich und vertrauenswürdig.
2. Dass man sich nicht wahr- und ernstgenommen fühlt. Es ist ziemlich sicher überall so: Zu Beginn wird man umworben und getätschelt, bis man an einen gewissen Punkt kommt. Und dann wird es (meist) nicht besser, sondern eher - sagen wir - weniger. Aber dass sich BB, so wie wir es erleben, jetzt auf der Zielgeraden so hängen lässt, finde ich wirklich katastrophal. Dem Unternehmen muss doch etwas daran liegen, so einen Hausbau auch irgendwann abzuschließen und am Ende zufriedene Kunden zu haben!
3. Die fehlende Kommunikation. Beispiel: Wir haben eine Besonderheit: Wir haben ein altes Haus abreißen, den Keller aber stehen lassen. BB hat nun gesagt, jawoll, wie schaffen das, wir bauen direkt auf den Keller drauf, kriegen wir hin. NACH dem positiven Bescheid unseres Bauantrags, was fünf oder sechs Monate gedauert hat, kam BB auf die Idee sich gar nicht sicher zu sein, wie tragfähig der alte Keller überhaupt noch ist. Nach Wochen des Schweigens, also auch schon zu dem Zeitpunkt, - war dann niemand zu erreichen - kam man mit der Idee auf uns zu, auf den Keller eine Holzdecke zu legen, damit diese die Last des Hauses auf die tragenden Wände abführt. Da man das ja nun erst spät gemerkt habe, wurde uns ein gutes Angebot gemacht: Diese Holzdecke wurde uns mit 20.000,- Euro berechnet. Ich weiß nicht, was uns zu dem Zeitpunkt geritten hat, aber wir haben einfach "...ooookay, dann machen wir das wohl so..." gesagt. (Die Alternative waren ein Eisenträger quer unten in den Keller oder eine komplett neue Kellerdecke, Kosten einmal ca. 35.000 bzw. ca. 45.000, Euro. Vielleicht waren wir dann mit den 20.000,. "zufrieden").
NIEMAND der Firma BB kam jemals auf uns zu und sagte "Da ist uns ein Fehler unterlaufen, wir haben da etwas versäumt, das tut uns leid." Nicht bei der zusätzlichen Decke, nicht bei der später doch noch notwendigen Überprüfung der Statik, da wir in der Erdbebezone 3 wohnen - das wollte uns anfangs auch keiner glauben, dass wir die brauchen und siehe da, wir brauchten sie doch (Mehrkosten 3.5000,-Euro). Wir brauchten plötzlich eine Wohnungsabschlusstür vom EG vor der Treppe in den Keller für 800,- Euro anstatt einer normalen Tür, kein Kommentar zur falsch gemessenen Dusche, kein Kommentar zur oben erwähnten ungleich hohen Wange der Treppe und so weiter. Das Treppengeländer vom EG ins OG wurde auch erst im Januar angebracht, die Raumthermostate in den einzelnen Zimmern sind noch nicht angebracht, da irgendeine Verkabelung in den beiden Verteilerkästen (EG und OG) nicht stimmt und nun kein weiß, ob das der Elektriker falsch gemacht, der Heizungsbauer vergessen hat oder eigentlich doch der Kundendienst von BB machen müsste. Zumindest ist das unser letzter Stand, hier weiß bei BB auch die linke Hand nicht, was die rechte tut. Und so weiter und so weiter..
Als ich vor einem Monat danach gefragt habe, wo die beiden Balken verbaut sind, die wir extra bemustert haben (vor dem Haus für ein Vordach und hinter dem Haus für eine Markise), wurde ich freundlich darauf verwiesen, dass man das eigentlich bezahlen müsse. Verstehe ich nicht: Man bemustert zwei extra starke Balken in der Fassade, bezahlt das natürlich nach laufendem Meter - und dann bekommt man nicht gleichzeitig die Pläne dafür? Wie soll man denn dann nachher wissen, wo die Markise angeschraubt werden kann? Wenn ich das eine buche, dann muss doch der Plan direkt mit dabei sein..? Wie auch immer: Aus Kulanzgründen wurden mir dann aber die Pläne doch zugeschickt. Aus Kulanzgründen? Klingt für mich wie Hohn. Im Ernst: Da habe ich kein Verständnis.
Bei dem ganzen Ablauf unseres Bauvorhabens gibt die Firma BB kein gutes Bild ab. Ich schwanke zwischen "ist in Ordnung" und "Katastrophe". Wirklich schade - das haben wir uns anders vorgestellt.
Das waren noch nicht alle Dinge, die bei uns falsch gelaufen sind - wie bereits erwähnt, könnte ich ein Buch schreiben.
Schade auch, dass man die Zeit, die man mit Mails und Anrufen verbringt, damit mal etwas passiert, nicht bezahlt bekommt. Ich habe echt schon sehr viel Zeit investiert und das sehe ich eigentlich auch nicht als meine Aufgabe - ich bin kein Bauleiter.
Was ich gelernt habe: Viel mehr Dinge dokumentieren, sich genau aufschreiben oder sich schriftlich geben lassen.
Und: Bei verschiedenen "Etappenzielen" (Estrich fertig/ Rohbaukontrolle, Hausübergabe usw.) würde ich aus heutiger Sicht immer jemanden mitnehmen, der sich gut auskennt (Bausachverständiger oder ähnliches - fertighausexperte.de bietet so etwas an, habe ich aber zu spät daran gedacht).
Ob nun meine Unzufriedenheit vor allem daher kommt, weil ich Kunde einer Firma bin, die manch einer dem Segment "Nobelmarke" zuordnet? Eine ganz ausgeklügelte Annahme..
Grüße, S