Hallo zusammen,
meine Frau und ich beschäftigen uns aktuell intensiv mit dem Thema Hauskauf und würden gerne ein paar Meinungen bzw. Erfahrungen hören, da wir etwas zwischen Vernunft und „jetzt oder nie“-Gefühl hängen.
Zu uns:
ich 43 meine Frau 40 1 gemeinsames Kind 4 Jahre alt
gemeinsames Nettoeinkommen ich 2500 Euro meine Frau hängt ein bißchen von den zuschlägen ab aber so ca. 2450 Euro damit rechnen wir jetzt erstmal
ich arbeite im öffentlichen Dienst
meine Frau ist examinierte Altenpflegerin, aktuell noch befristet hat den Job gewechselt 01/26 war vorher WG Leitung, ihr wurde vom neuen Arbeitgeber gesagt es hat nix mit ihrer Qualifizierung zutun jeder bekommt erstmal 1 Jahr befristet wenn man sich dann beschnuppert hat gibt es unbefristet.
Da mach ich mir auch keine Sorgen sie war in den letzten 15 Jahren in der Branche nicht einen Tag arbeitslos.
Eigenkapital ist leider kaum vorhanden. Wenn wir alles zusammenkratzen, kommen wir vielleicht auf ca. 11.000 €
Wir haben inzwischen bereits ein erstes Finanzierungsgespräch bei der LBS gehabt und grundsätzlich positives Feedback bekommen.
Zitat:
Die Rate beträgt ca. 1570 EUR pro Monat
Die Finanzierung besteht aus folgenden Bausteinen:
a) Annuitätendarlehen der Bank über ca. 163.000 EUR
b) Tilgungsausgesetztes Darlehen der KFW über 100.000 EUR
c) Bausparvertrag als Tilgungsersatzprodukt für das KFW Darlehen, der dafür sorgt, dass Sie hier keinerlei Zinsänderungsrisiken nach Auslauf der Sollzinsbindung in 10 Jahren haben.
Zum Haus :
Fertighaus von Streif Haus
Kaufpreis 249k Inkl. Nebenkosten ca. 275K
Wohnfläche 117 m2
Eigentumsgrundstück ca. 751 m2
Baujahr 1980er
Energieklasse F
Ölheizung von 1997
trockener Keller
Sauna im Keller
allerdings wohl Asbest unter der Außenfassade bzw. hinter der Verkleidung. Fassade aber nicht Brüchig oder beschädigt.
Mein großes Problem:
Ich bin absolut kein Handwerker
Ich suche kein Luxushaus, aber auch keine komplette Baustelle, die mich finanziell oder nervlich auffrisst.
Andererseits habe ich mit Anfang 40 auch das Gefühl, dass die Zeit langsam davon läuft und gute Häuser in unserer Gegend inzwischen eher Richtung 350k+ gehen.
Aktuell wohnen wir zur Miete in einem Reihenendhaus seit 7 Jahren mit einer Miete + Betriebskosten 930 Euro einmal im Jahr dann noch Heizöl Tanken + Strom und Wasser an die Stadtwerke 200 Euro.
Mich würden ehrliche Einschätzungen interessieren:
Wie kritisch seht ihr das Asbest-Thema? Uns wurde von der LBS geraten eine Einschätzung eines Baugutachters einzuholen.
Wie hoch würdet ihr die monatliche Gesamtbelastung realistisch ansetzen?
Würdet ihr bei unserer Situation eher noch warten oder sagen: wenn das Haus passt, machen? Oder gar davon abraten?
Danke euch
meine Frau und ich beschäftigen uns aktuell intensiv mit dem Thema Hauskauf und würden gerne ein paar Meinungen bzw. Erfahrungen hören, da wir etwas zwischen Vernunft und „jetzt oder nie“-Gefühl hängen.
Zu uns:
ich 43 meine Frau 40 1 gemeinsames Kind 4 Jahre alt
gemeinsames Nettoeinkommen ich 2500 Euro meine Frau hängt ein bißchen von den zuschlägen ab aber so ca. 2450 Euro damit rechnen wir jetzt erstmal
ich arbeite im öffentlichen Dienst
meine Frau ist examinierte Altenpflegerin, aktuell noch befristet hat den Job gewechselt 01/26 war vorher WG Leitung, ihr wurde vom neuen Arbeitgeber gesagt es hat nix mit ihrer Qualifizierung zutun jeder bekommt erstmal 1 Jahr befristet wenn man sich dann beschnuppert hat gibt es unbefristet.
Da mach ich mir auch keine Sorgen sie war in den letzten 15 Jahren in der Branche nicht einen Tag arbeitslos.
Eigenkapital ist leider kaum vorhanden. Wenn wir alles zusammenkratzen, kommen wir vielleicht auf ca. 11.000 €
Wir haben inzwischen bereits ein erstes Finanzierungsgespräch bei der LBS gehabt und grundsätzlich positives Feedback bekommen.
Zitat:
Die Rate beträgt ca. 1570 EUR pro Monat
Die Finanzierung besteht aus folgenden Bausteinen:
a) Annuitätendarlehen der Bank über ca. 163.000 EUR
b) Tilgungsausgesetztes Darlehen der KFW über 100.000 EUR
c) Bausparvertrag als Tilgungsersatzprodukt für das KFW Darlehen, der dafür sorgt, dass Sie hier keinerlei Zinsänderungsrisiken nach Auslauf der Sollzinsbindung in 10 Jahren haben.
Zum Haus :
Fertighaus von Streif Haus
Kaufpreis 249k Inkl. Nebenkosten ca. 275K
Wohnfläche 117 m2
Eigentumsgrundstück ca. 751 m2
Baujahr 1980er
Energieklasse F
Ölheizung von 1997
trockener Keller
Sauna im Keller
allerdings wohl Asbest unter der Außenfassade bzw. hinter der Verkleidung. Fassade aber nicht Brüchig oder beschädigt.
Mein großes Problem:
Ich bin absolut kein Handwerker
Ich suche kein Luxushaus, aber auch keine komplette Baustelle, die mich finanziell oder nervlich auffrisst.
Andererseits habe ich mit Anfang 40 auch das Gefühl, dass die Zeit langsam davon läuft und gute Häuser in unserer Gegend inzwischen eher Richtung 350k+ gehen.
Aktuell wohnen wir zur Miete in einem Reihenendhaus seit 7 Jahren mit einer Miete + Betriebskosten 930 Euro einmal im Jahr dann noch Heizöl Tanken + Strom und Wasser an die Stadtwerke 200 Euro.
Mich würden ehrliche Einschätzungen interessieren:
Wie kritisch seht ihr das Asbest-Thema? Uns wurde von der LBS geraten eine Einschätzung eines Baugutachters einzuholen.
Wie hoch würdet ihr die monatliche Gesamtbelastung realistisch ansetzen?
Würdet ihr bei unserer Situation eher noch warten oder sagen: wenn das Haus passt, machen? Oder gar davon abraten?
Danke euch
Lass die Finger vom bsp damit verdient die Bank und ihr habt in 10 jahren ein viel höhere monatliche Tilgung. Da ihr nur Zinsen und eine kleine besparung getätigt habt. Hat die Bank einen Riester mit eingebaut?
Aber viel wichtiger bei ca 1500 rase kommen noch mindestens 500 Nebenkosten im Monat dazu. Ihr habt jetzt schon nix gespart dann erst Recht nicht und das Kind wir immer älter und braucht mehr.
Ansonsten die Häuser aus den Jahren haben oft Probleme mit Belastung durch pcp Formaldehyd usw.
Aber viel wichtiger bei ca 1500 rase kommen noch mindestens 500 Nebenkosten im Monat dazu. Ihr habt jetzt schon nix gespart dann erst Recht nicht und das Kind wir immer älter und braucht mehr.
Ansonsten die Häuser aus den Jahren haben oft Probleme mit Belastung durch pcp Formaldehyd usw.
Meine Gedanken in Kürze:
Wieso kaum Eigenkapital mit 40? Altersvorsorge steht?
Mein Tipp: Eigenkapital aufbauen und 5 Jahre warten. Dann besseres Haus auf kleinerem Grundstück suchen.
Mit Mitte 40 seid ihr zwar nicht früh dran, aber doch auch nicht spät. Sucht euch dann etwas, das im Alter für euch zwei auch noch gut passt.
Wieso kaum Eigenkapital mit 40? Altersvorsorge steht?
Mein Tipp: Eigenkapital aufbauen und 5 Jahre warten. Dann besseres Haus auf kleinerem Grundstück suchen.
Mit Mitte 40 seid ihr zwar nicht früh dran, aber doch auch nicht spät. Sucht euch dann etwas, das im Alter für euch zwei auch noch gut passt.
M
MachsSelbst12.05.26 19:05Das Haus ist 40 Jahre alt, da wäre jetzt eigentlich Zeit für eine Komplettsanierung und nicht für kaufen, einziehen und 20 Jahre nix dran machen.
Mit den Finanzen und keinerlei handwerklichem Hintergrund?
Das wird leider nichts, sorry.
Mit den Finanzen und keinerlei handwerklichem Hintergrund?
Das wird leider nichts, sorry.
Danke euch erstmal für die ehrlichen Einschätzungen, genau deshalb habe ich das Thema ja eingestellt 🙂
Mir ist bewusst, dass das finanziell kein „lockerer“ Kauf wäre und dass bei einem 40 Jahre alten Haus früher oder später Investitionen kommen werden. Genau deshalb beschäftigen uns die Themen Asbest, Energieklasse und mögliche Sanierungen auch.
Zum Thema Eigenkapital: Da lief in den letzten Jahren nicht alles optimal, wir hatten allerdings größere laufende Kredite, die inzwischen weg sind Deshalb verbessert sich unsere Situation aktuell deutlich. Im Öffentlichen Dienst bin ich seit 10 Jahren mein Einkommen war vorher wesentlich geringer bei meiner Frau auch .
Uns geht es ehrlich gesagt auch nicht darum, ein perfektes Traumhaus zu finden, sondern eher ein solides Haus ohne komplette Kernsanierung. Ich bin zudem absolut kein Handwerker 😄, deshalb wollen wir gerade keine Bastelbude kaufen.
Das mit dem Bausparmodell werden wir auf jeden Fall noch genauer hinterfragen, insbesondere wie die Belastung nach den ersten 10 Jahren aussieht.
Beim Fertighaus selbst würden wir definitiv einen Gutachter mitnehmen, gerade wegen möglicher Schadstoffe oder versteckter Probleme.
Ich nehme eure Punkte aber auf jeden Fall ernst 👍
Mir ist bewusst, dass das finanziell kein „lockerer“ Kauf wäre und dass bei einem 40 Jahre alten Haus früher oder später Investitionen kommen werden. Genau deshalb beschäftigen uns die Themen Asbest, Energieklasse und mögliche Sanierungen auch.
Zum Thema Eigenkapital: Da lief in den letzten Jahren nicht alles optimal, wir hatten allerdings größere laufende Kredite, die inzwischen weg sind Deshalb verbessert sich unsere Situation aktuell deutlich. Im Öffentlichen Dienst bin ich seit 10 Jahren mein Einkommen war vorher wesentlich geringer bei meiner Frau auch .
Uns geht es ehrlich gesagt auch nicht darum, ein perfektes Traumhaus zu finden, sondern eher ein solides Haus ohne komplette Kernsanierung. Ich bin zudem absolut kein Handwerker 😄, deshalb wollen wir gerade keine Bastelbude kaufen.
Das mit dem Bausparmodell werden wir auf jeden Fall noch genauer hinterfragen, insbesondere wie die Belastung nach den ersten 10 Jahren aussieht.
Beim Fertighaus selbst würden wir definitiv einen Gutachter mitnehmen, gerade wegen möglicher Schadstoffe oder versteckter Probleme.
Ich nehme eure Punkte aber auf jeden Fall ernst 👍
Hausweg schrieb:
sondern eher ein solides Haus ohne komplette Kernsanierung. Ich bin zudem absolut kein Handwerker 😄, deshalb wollen wir gerade keine Bastelbude kaufen.Spätestens, wenn Du ein älteres Haus kaufst, solltest Du Dich mit Handwerken und DiY vertraut machen. Die meisten Frauen bringen sich Kochen, Nähen, Lebensmittelwissen, Haushaltsführung usw. selbst bei. Dann wirst Du wohl auch ins Selbststudium gehen können. Fachleute sind teuer. Wenn Du selbst nichts kannst, macht Dich das Haus arm oder Deine Frau sitzt an der Bohrmaschine. Und oben sagt der machesselbst ja schon: die Zeit, dass man nach 40 Jahren allerspätestens ran muss, ist jetzt.
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