Wir (2 Eltern, 2 Kinder) leben seit einigen Jahren in den USA, mit kurzer Unterbrechung. Unser ältester kommt nun bald in die Schule, und wir machen uns Gedanken ob wir unsere Zukunft hier oder "back Home" in Deutschland sehen. Wir wollen ihn ungern später mitten in der Schulzeit in ein komplett anderes System bringen, und denken deshalb dass wir jetzt langfristig planen sollten. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle, aber eben auch ob es machbar sein wird ein Haus zu finanzieren. Wir spielen also verschiedene Modelle durch, ob wir jetzt, in 4 Jahren (nach Elementary School), oder vielleicht gar nicht mit einer Rückkehr planen.
Hier verdiene ich recht gut, was in Deutschland zwar wohl weiter ordentlich aber trotzdem deutlich weniger sein würde. Wir waren bereits zwischendurch für ein Jahr temporär zurück in Deutschland, und in der Zeit kam ich auf 5.700 EUR netto. Das war zwar vor 4 Jahren, aber dem gegenüber steht hier ein US Gehalt von derzeit gut $10,000.
Dafür sind unsere Kosten in den USA jedoch auch hoch, z.B. zahlen wir momentan $4,000 kalt monatlich Miete für unser Haus.
Wir waren lange weg und würden daher auch erst mal nicht sofort kaufen wollen selbst wenn wir uns jetzt entscheiden wieder nach Deutschland zu ziehen. Trotzdem: Wir sind beide 35 Jahre alt und all zu lange wollen wir uns auch nicht mehr Zeit lassen. Vielleicht in 2-3 Jahren nach dem Umzug wäre daran zu denken.
Die Frage ist aber ob das zumindest potenziell machbar sein wird. Wir haben derzeit knapp netto $70,000 an US Pension die ich im Fall eines Umzugs auszahlen lassen würde. Dazu kommt noch Eigentum wie Autos, aber das ignorieren wir. Derzeit würden pro Jahr weitere $40,000 dazu kommen, so lange wir in den USA bleiben.
D.h. unsere Ausgangslage wird wohl sein (Annahme wir sparen monatlich 1.500 EUR in Deutschland):
Vorab vielen Dank für Eure Meinung!
Hier verdiene ich recht gut, was in Deutschland zwar wohl weiter ordentlich aber trotzdem deutlich weniger sein würde. Wir waren bereits zwischendurch für ein Jahr temporär zurück in Deutschland, und in der Zeit kam ich auf 5.700 EUR netto. Das war zwar vor 4 Jahren, aber dem gegenüber steht hier ein US Gehalt von derzeit gut $10,000.
Dafür sind unsere Kosten in den USA jedoch auch hoch, z.B. zahlen wir momentan $4,000 kalt monatlich Miete für unser Haus.
Wir waren lange weg und würden daher auch erst mal nicht sofort kaufen wollen selbst wenn wir uns jetzt entscheiden wieder nach Deutschland zu ziehen. Trotzdem: Wir sind beide 35 Jahre alt und all zu lange wollen wir uns auch nicht mehr Zeit lassen. Vielleicht in 2-3 Jahren nach dem Umzug wäre daran zu denken.
Die Frage ist aber ob das zumindest potenziell machbar sein wird. Wir haben derzeit knapp netto $70,000 an US Pension die ich im Fall eines Umzugs auszahlen lassen würde. Dazu kommt noch Eigentum wie Autos, aber das ignorieren wir. Derzeit würden pro Jahr weitere $40,000 dazu kommen, so lange wir in den USA bleiben.
D.h. unsere Ausgangslage wird wohl sein (Annahme wir sparen monatlich 1.500 EUR in Deutschland):
- Umzug jetzt: $70,000 + 2 Jahre in Deutschland = Hausbau mit 37 und ca. 100.000 EUR
- Umzug in 4 Jahren: $230,000 + 2 Jahre in Deutschland = Hausbau mit 41 und ca. 245.000 EUR
- Umzug nie: Kein Hausbau in Deutschland
Vorab vielen Dank für Eure Meinung!
Schimi1791 schrieb:
So erging es mir als ich meine letzte Wohnung ausgeräumt habe und der Sperrmüll an der Straße stand. Noch während des Ausräumens kamen "sie" - tlw. mit Auto - fast in Scharen, um den "Müll" zu durchsuchen. Einiges wurde mitgenommen, sogar alte Matratzen. Ich dachte, ich seh' nicht richtig.Hey, das ist fies. Habe ich auch erst noch mit meiner Frau letzte Woche gemacht. 2 Hocker und einen Oma-Ohrensessel abgestaubt - wäre sonst im Sperrmüll gelandet und sind nun unsere ersten Möbelstücke im Haus.Aber wie kriegen wir nach diesen Exkursen nun wieder die Kurve zum ursprünglichen Anliegen des TEs?
OWLer schrieb:
...
Habe ich auch erst noch mit meiner Frau letzte Woche gemacht. 2 Hocker und einen Oma-Ohrensessel abgestaubt - wäre sonst im Sperrmüll gelandet und sind nun unsere ersten Möbelstücke im Haus.
...Dann hoffe ich mal, Du hast auch gefragt, sonst war es Diebstahl ... 😉OWLer schrieb:
Hey, das ist fies.
...???OWLer schrieb:
...
Aber wie kriegen wir nach diesen Exkursen nun wieder die Kurve zum ursprünglichen Anliegen des TEs?Vielleicht ist alles gesagt?shenja schrieb:
Sobald es an der Straße steht, gehört es sogar den Entsorgungsbetrieb. Der müsste eigentlich gefragt werden, nicht der, der es an die Straße gestellt hat.Wir melden den Sperrmüll beim Entsorgungsbetrieb gar nicht mehr, wenn es sich nich um Unmengen handelt.
Stellen das Zeug zum entsprechenden Termin am Abend auf die Straße, paar Stunden später bzw. spätestens am nächsten Morgen ist meist alles weg 🙂
Durran1234 schrieb:
Also sei mir nicht Böse, viel Ahnung hast du leider nicht.
Also die Dachziegel werden ja meist auf einem Anhänger geworfen, damit sie zerbrechen. Ein besseres Material zum Verfüllen von Schlaglöchern auf den Feldwegen gibt es nicht. Von daher nimmt es jeder Landwirt mit Kußhand und stellt dir kostenlos sogar noch einen Anhänger hin.Das nur, wenn du einen Bauern in der Nähe hast, der gerade Bedarf hat. Bei uns könntest das vergessen. Bei meinem Cousin leider auch. Der müsste über einen Container gehen. Gut ist halb so dramatisch. Aber Geld macht er mit denen nicht. Und er hat viel Kontakt zu den umliegenden Bauern. Die Ämter machen denen da einen Strich durch die Rechnung. Sie dürfen damit nicht mehr auffüllen, da es kein geprüftes Material ist.
Durran1234 schrieb:
Alte Balken sind derzeit gesucht wie nie! Da gibt es sogar noch Geld für. Und wenn nicht, Motorsäge und Brennholz machen.Nur wenn sie noch einigermaßen in Takt sind und ohne Haustierchen. Ansonsten lohnt das Geld den Aufwand kaum. Bahnschwellen dagegen gehen richtig gut.
Durran1234 schrieb:
Zum Abriss eines alten Einfamilienhaus reicht ein solider Minibagger vollkommen aus. Es dauert sicherlich etwas länger, aber niemand muss einen 30 Tonnen Kettenbagger dafür bewegen. Dass eine Fachfirma vorgeschrieben ist oder sich die Polizei dafür interessiert höre ich zum ersten mal. Das ist Quatsch.In Hessen darfst es nicht selbst machen. Mein Cousin durfte es in Rostock auch nicht (ging um den Bungalow der Oma). Wir hatten vor unserem Grundstück auch einen Alt-alt-alt-Bau im Blick und hatten vor den dann abzureißen. Auch wir hätten eine Firma nehmen müssen. haben uns 3 Kostenschätzungen geholt. ... 😱
Durran1234 schrieb:
Für Asbest holst du dir die Säcke und tust es da rein. Der Kubikmeter kostet etwa 200 Euro. Das ist nicht sonderlich viel.Sobald du eine Firma nutzen musst, gibt das einen fiesen Aufschlag. Und Asbest solltest du immer mit Vorsicht genießen. Zerschneide mal Asbest-Platten (ich habe das als Kind mal mitgemacht 🤨 ). Der Staub hat mir wochenlang Atemprobleme bereitet, bis der Arzt geholfen hat.
Durran1234 schrieb:
Gebrannte Ziegelsteine mit Reichsmaß wirst du eigentlich auch reißend los. Paar Tage im Regen liegen lassen wäscht sich der gröbste Staub und Mörtel selber ab. Früher gabs nur wenig Zement.Nur wenn du sie noch heil runter bekommst. Bei einem abbruchwürdigen Haus ist das nicht immer gegeben. Ich habe (dank an meine Großeltern) in der Nachbarschaft schon einige Dächer mit abdecken müssen. Da sind vielleicht 40 % heil runter gekommen. Alles andere ging spätestens beim Transport nach unten kaputt.
Durran1234 schrieb:
Metallschrott, egal welcher Art kann man derzeit ebenfalls zu Höchstpreisen verkaufen. Da brauch man keine Connections. Da kommt der Schrotti mit dem LKW und lädt sogar noch selber auf.Das ist regional sehr unterschiedlich. Bei uns geht da nix weg. Die Metallhändler kommen erst ab größeren Mengen. Davor darfst auch noch die Anfahrt zahlen. Bei meinem Cousin würde es dagegen sehr gut funktionieren. Da geht alles, was du an den Straßenrand stellst ruck zuck weg. Bei uns stehen top Möbel wochenlang im Regen, bis sich die Entsorgung ihrer erbarmt.
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