Hallo zusammen,
ich hatte das Thema schon in einem anderen Zusammenhang hier reingestellt.
https://www.hausbau-forum.de/threads/kochfeld-defekt-gewesen-falsch-angeschlossen.39778/
Nochmal kurz zum Hintergrund:
Wir sind im Januar eingezogen. Im gleichen Monat wurde zuvor die neue Küche von einem lokalen Studio eingebaut. Bestandteil der Küche ist ein Bora Kochfeld Pure X.
Ca. 6 Monate später, Anfang Juli, will ich Nudelwasser aufsetzen, auf der linken Seite des Feldes und Peng, die beiden linken Kochfelder fallen aus mit einem Fehler E6. Die beiden rechten funktionierten noch.
Ich hab am nächsten Tag das Küchenstudio kontaktiert. Die haben mich an Bora verwiesen mit dem Hinweis, dass sie zwar rauskommen können, aber im Falle eines defekten Kochfeldes selber auch nur Bora kommen lassen können, weil sie es schließlich selbst nicht reparieren können.
So weit so gut und auch nachvollziehbar.
Also hab ich mich an Bora gewendet, die dann auch nach ca. 1,5 Wochen kamen und eine Steuerplatine ersetzt haben, die unter anderem für die Stromversorgung zuständig ist. An dieser Platine wird ebenfalls das Stromkabel angeklemmt. Nach dem Tausch der Platine und Einschalten der Sicherung, so wie eines ersten Testes trat der Fehler unmittelbar wieder auf. Der Bora-Techniker machte ein ziemlich ratloses Gesicht und sagte, dass er sich das nun nicht erklären könne.
Wir haben darauf hin die Sicherung nochmals rausgenommen und der Techniker hat in seiner Ratlosigkeit die Kabel des Stromanschlusses an der Platine noch mal überprüft und angezogen.
Sicherung also wieder rein, zweiter Test, Kochfeld geht. Alle 4 Felder auf volle Pulle. Läuft. Techniker geht, wir sind glücklich.
Hab am Abend haben wir erstmal richtig ordentlich gekocht.
Einen Monat später, alles lief bis dahin wunderbar, trat exakt der gleiche Fehler wieder auf. Auch hier wieder der Fehler E6, beide linken Felder fallen aus. Diesmal habe ich eines der rechten benutzen wollen.
Ziemlich genervt habe ich am nächsten tag Bora wieder kontaktiert und sie darüber informiert, dass der gleiche Fehler wieder aufgetreten ist und sie das bitte beheben sollen. Am Telefon sagte man mir dann direkt, dass ein weiterer Defekt der Platine nahezu ausgeschlossen sei. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Bauteil (dass nebenbei wohl grundsätzlich so gut wie nie kaputt ginge) zweimal innerhalb so kurzer Zeit ausfiele, sei so gering, dass es eigentlich nur an unserer Hauselektrik liegen könne, oder aber für den Fall, dass wir eine Photovoltaikanlage haben, diese das Verhalten verursache. Man erklärte mir, dass dieser Fehler E6 dann auftrete, wenn das Kochfeld nur 2-phasig angeschlossen sei, oder aber die Toleranz der 230V-Versorgung bei 220V unter- oder bei 240V überschritten werde.
Wenn alles andere ausgeschlossen sei, würden sie die Platine natürlich nochmals unter Garantie tauschen. Er sei sich aber sicher, dass dies nicht die Ursache is. Damit war für sie die Sache erstmal vom Tisch.
Etwas ratlos habe ich sämtliche Gewerke kontaktiert, die irgendwie beteiligt sind.
Elektriker: hat recht lange mit mir zusammen überlegt. Er konnte sich keinen Reim machen. Das Kochfeld ist 3-phasig angeschlossen. Darüber hinaus würden aus seiner Sicht bei entsprechenden Schwankungen im Stromnetz auch andere Verbraucher Ausfälle aufweisen. Man könne überlegen, ob man an der Dose, wo der Herd angeschlossen ist einen Überspannungsschutz installiert. Er glaube aber nicht, dass dies etwas bringen würde. ich bin mit ihm so verblieben, dass ich mich wieder melde, wenn ich mehr weiß.
Photovoltaik-Installateur: konnte sich auch keinen rechten Reim daraus machen. Er räumte ein, dass es vorkommen könne, dass durch den Wechselrichter Spannungsspitzen entstehen könnten, wenn die Anlage richtig fett produziert. Dem steht aber entgegen, dass unsere Photovoltaikanlage mehr oder weniger exakt nach Süden ausgerichtet ist und zu den beiden Zeitpunkten, als das Kochfeld jeweils am frühen Abend ausfiel, die Sonne bereits weit im Westen und recht niedrig stand. Die Anlage hat zwar noch produziert, aber nur noch auf totaler Sparflamme. Hinzukommt, dass das Kochfeld bis Anfang Juli einwandfrei funktioniert hat und nach dem Tausch der Platine ebenfalls 1 Monat lang. Wir kochen mehr oder weniger jeden Abend. Warum tritt der Fehler also nicht öfter auf? nun gut, der Photovoltaik-Installateur will sich schlau machen, ob es möglich ist, hinter den Wechselrichter ein Gerät zu schalten, dass die Spannung loggt. Wir bleiben in Kontakt.
Küchenstudio: Assistentin am Telefon, der Chef sei noch zwei Wochen im Urlaub, sie sei nur Aushilfe. Ich habe ihr erklärt, dass es ja nicht sein könne, dass wir nun zwei Wochen warten müssen nur weil Chef im Urlaub ist. Sie wolle einen Monteur informieren, der werde sich melden. Das tat er dann auch. Der gleiche Monteur, der auch damals die Küche verbaut hat. Ich habe ihm die Situation erklärt und auch das falsche Anschlusskabel aus dem oben verlinkten Thread erwähnt. Kurz dazu, dem Bora-Techniker war aufgefallen, dass das Kochfeld nur mit einem 1,5qmm-Kabel angeschlossen ist, statt wie üblich mit einem 2,5qmm-Kabel. Das könne aus seiner Sicht zwar nicht den Ausfall des Feldes verursachen, er müsse uns aber darauf hinweisen.
Der Monteur des Küchenstudios sagte darauf hin, dass er nicht glaube, dass das Kochfeld aufgrund des Kabels ausfalle, er würde aber gerne vorbeikommen und das Kabel tauschen. Das hat er dann auch getan. Nachdem das Kabel getauscht war und wir einen ersten Test machten, passierte etwas kurioses. Das gesamte(!) Kochfeld fiel direkt aus, allerdings mit einem Fehler E5 und nicht E6 wie bisher. Wieder Ratlosigkeit. Jetzt ist so ein Monteur eines Küchenstudios natürlich kein Experte für Kochfelder. Er konnte mit dem Fehler nix anfangen, das Handbuch gab auch nichts her. Also wieder Sicherung raus. Kabel gelöst (lustige Parallelen zum Bora-Techniker, oder?) und wieder neu angeklemmt. Diesmal hatte der Monteur die Kabel in anderer Reihenfolge an der Platine angeklemmt, als er das üblicherweise tue. Er erklärte mir (keine Ahnung von Elektrik), dass es egal sei, wie das Kabel angeschlossen ist. Hauptsache alle 5 sind dran. Mit der geänderten Reihenfolge wolle er aber ausschließen, dass es mit den Phasen zu tun hat. Wenn der Fehler wieder auftritt und dann bspw. die rechten Felder betroffen sind, wäre das ein Hinweis, dass es an der Phasen, bzw. der Hauselektrik liegen könne. Seien hingegen wieder die beiden linken betroffen, wäre dies ein Indiz für das Kochfeld selbst.
Kabel also in anderer Reihenfolge angeklemmt, Sicherung wieder rein und der nächste Test. Siehe da, kein E5 und auch kein E6. Der Monteur sichtlich verdutzt. Aber gut, Kochfeld geht. Bevor er ging bat er mich noch, vielleicht einen Monat später oder so, mal mitzuteilen, ob alles noch läuft. Er glaube, wie bereits gesagt nicht, dass das Kabel Ursache sei, aber man könne ja nie wissen und man lerne ja immer gerne dazu. Dann war er durch die Tür.
Wir konnten also wieder fleißig kochen.
Bis gestern Abend. Wieder E6, wieder links.
Nun stehe ich wieder am Anfang und hab keinen Plan, wie ich so recht vorgehen soll. Es ist genau die Situation eingetreten, die ich befürchtet habe. Alle sagen "hat nix mit uns zu tun" und ich fühle mich, wie ein Fußballspieler der auf dem Feld steht und den gegnerischen Spielern nur hinterherlaufen kann, weil sie sich in bester spanischer Tikitaka-Manier den Ball hin und her spielen.
Aus meiner Sicht, ist eigentlich das Küchenstudio in der Pflicht. Sie haben mir das Kochfeld verkauft und stehen in der Gewährleistungspflicht. Auf der anderen Seite, wie kann ich ausschließen, dass das Problem nicht doch irgendwo in der Hauselektrik liegt. Auch wenn das keiner glaubt. Was kann das Küchenstudio in dem Fall machen? Ich könnte Bora das Feld nochmals tauschen lassen. Gebe Bora aber auch prinzipiell erstmal recht, dass es grundsätzlich sehr unwahrscheinlich, dass das gleiche Bauteil innerhalb so kurzer Zeit zweimal kaputt geht. Statistisch mag das vorkommen, Elektronik kann halt kaputt gehen, aber sonst?
Und vor allem, wer kann garantieren, dass nach einem erneuten tausch der Platine nicht wieder der Fehler auftritt?
Vielleicht hat jemand einen Rat, wie ich am Besten vorgehe? Gerne auch Ideen, was aus Eurer Sicht noch ursächlich sein kann, sollte jemand Plan von Elektrik haben.
Viele Grüße
ein frustrierter, genervter und ratloser Tarnari
ich hatte das Thema schon in einem anderen Zusammenhang hier reingestellt.
https://www.hausbau-forum.de/threads/kochfeld-defekt-gewesen-falsch-angeschlossen.39778/
Nochmal kurz zum Hintergrund:
Wir sind im Januar eingezogen. Im gleichen Monat wurde zuvor die neue Küche von einem lokalen Studio eingebaut. Bestandteil der Küche ist ein Bora Kochfeld Pure X.
Ca. 6 Monate später, Anfang Juli, will ich Nudelwasser aufsetzen, auf der linken Seite des Feldes und Peng, die beiden linken Kochfelder fallen aus mit einem Fehler E6. Die beiden rechten funktionierten noch.
Ich hab am nächsten Tag das Küchenstudio kontaktiert. Die haben mich an Bora verwiesen mit dem Hinweis, dass sie zwar rauskommen können, aber im Falle eines defekten Kochfeldes selber auch nur Bora kommen lassen können, weil sie es schließlich selbst nicht reparieren können.
So weit so gut und auch nachvollziehbar.
Also hab ich mich an Bora gewendet, die dann auch nach ca. 1,5 Wochen kamen und eine Steuerplatine ersetzt haben, die unter anderem für die Stromversorgung zuständig ist. An dieser Platine wird ebenfalls das Stromkabel angeklemmt. Nach dem Tausch der Platine und Einschalten der Sicherung, so wie eines ersten Testes trat der Fehler unmittelbar wieder auf. Der Bora-Techniker machte ein ziemlich ratloses Gesicht und sagte, dass er sich das nun nicht erklären könne.
Wir haben darauf hin die Sicherung nochmals rausgenommen und der Techniker hat in seiner Ratlosigkeit die Kabel des Stromanschlusses an der Platine noch mal überprüft und angezogen.
Sicherung also wieder rein, zweiter Test, Kochfeld geht. Alle 4 Felder auf volle Pulle. Läuft. Techniker geht, wir sind glücklich.
Hab am Abend haben wir erstmal richtig ordentlich gekocht.
Einen Monat später, alles lief bis dahin wunderbar, trat exakt der gleiche Fehler wieder auf. Auch hier wieder der Fehler E6, beide linken Felder fallen aus. Diesmal habe ich eines der rechten benutzen wollen.
Ziemlich genervt habe ich am nächsten tag Bora wieder kontaktiert und sie darüber informiert, dass der gleiche Fehler wieder aufgetreten ist und sie das bitte beheben sollen. Am Telefon sagte man mir dann direkt, dass ein weiterer Defekt der Platine nahezu ausgeschlossen sei. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Bauteil (dass nebenbei wohl grundsätzlich so gut wie nie kaputt ginge) zweimal innerhalb so kurzer Zeit ausfiele, sei so gering, dass es eigentlich nur an unserer Hauselektrik liegen könne, oder aber für den Fall, dass wir eine Photovoltaikanlage haben, diese das Verhalten verursache. Man erklärte mir, dass dieser Fehler E6 dann auftrete, wenn das Kochfeld nur 2-phasig angeschlossen sei, oder aber die Toleranz der 230V-Versorgung bei 220V unter- oder bei 240V überschritten werde.
Wenn alles andere ausgeschlossen sei, würden sie die Platine natürlich nochmals unter Garantie tauschen. Er sei sich aber sicher, dass dies nicht die Ursache is. Damit war für sie die Sache erstmal vom Tisch.
Etwas ratlos habe ich sämtliche Gewerke kontaktiert, die irgendwie beteiligt sind.
Elektriker: hat recht lange mit mir zusammen überlegt. Er konnte sich keinen Reim machen. Das Kochfeld ist 3-phasig angeschlossen. Darüber hinaus würden aus seiner Sicht bei entsprechenden Schwankungen im Stromnetz auch andere Verbraucher Ausfälle aufweisen. Man könne überlegen, ob man an der Dose, wo der Herd angeschlossen ist einen Überspannungsschutz installiert. Er glaube aber nicht, dass dies etwas bringen würde. ich bin mit ihm so verblieben, dass ich mich wieder melde, wenn ich mehr weiß.
Photovoltaik-Installateur: konnte sich auch keinen rechten Reim daraus machen. Er räumte ein, dass es vorkommen könne, dass durch den Wechselrichter Spannungsspitzen entstehen könnten, wenn die Anlage richtig fett produziert. Dem steht aber entgegen, dass unsere Photovoltaikanlage mehr oder weniger exakt nach Süden ausgerichtet ist und zu den beiden Zeitpunkten, als das Kochfeld jeweils am frühen Abend ausfiel, die Sonne bereits weit im Westen und recht niedrig stand. Die Anlage hat zwar noch produziert, aber nur noch auf totaler Sparflamme. Hinzukommt, dass das Kochfeld bis Anfang Juli einwandfrei funktioniert hat und nach dem Tausch der Platine ebenfalls 1 Monat lang. Wir kochen mehr oder weniger jeden Abend. Warum tritt der Fehler also nicht öfter auf? nun gut, der Photovoltaik-Installateur will sich schlau machen, ob es möglich ist, hinter den Wechselrichter ein Gerät zu schalten, dass die Spannung loggt. Wir bleiben in Kontakt.
Küchenstudio: Assistentin am Telefon, der Chef sei noch zwei Wochen im Urlaub, sie sei nur Aushilfe. Ich habe ihr erklärt, dass es ja nicht sein könne, dass wir nun zwei Wochen warten müssen nur weil Chef im Urlaub ist. Sie wolle einen Monteur informieren, der werde sich melden. Das tat er dann auch. Der gleiche Monteur, der auch damals die Küche verbaut hat. Ich habe ihm die Situation erklärt und auch das falsche Anschlusskabel aus dem oben verlinkten Thread erwähnt. Kurz dazu, dem Bora-Techniker war aufgefallen, dass das Kochfeld nur mit einem 1,5qmm-Kabel angeschlossen ist, statt wie üblich mit einem 2,5qmm-Kabel. Das könne aus seiner Sicht zwar nicht den Ausfall des Feldes verursachen, er müsse uns aber darauf hinweisen.
Der Monteur des Küchenstudios sagte darauf hin, dass er nicht glaube, dass das Kochfeld aufgrund des Kabels ausfalle, er würde aber gerne vorbeikommen und das Kabel tauschen. Das hat er dann auch getan. Nachdem das Kabel getauscht war und wir einen ersten Test machten, passierte etwas kurioses. Das gesamte(!) Kochfeld fiel direkt aus, allerdings mit einem Fehler E5 und nicht E6 wie bisher. Wieder Ratlosigkeit. Jetzt ist so ein Monteur eines Küchenstudios natürlich kein Experte für Kochfelder. Er konnte mit dem Fehler nix anfangen, das Handbuch gab auch nichts her. Also wieder Sicherung raus. Kabel gelöst (lustige Parallelen zum Bora-Techniker, oder?) und wieder neu angeklemmt. Diesmal hatte der Monteur die Kabel in anderer Reihenfolge an der Platine angeklemmt, als er das üblicherweise tue. Er erklärte mir (keine Ahnung von Elektrik), dass es egal sei, wie das Kabel angeschlossen ist. Hauptsache alle 5 sind dran. Mit der geänderten Reihenfolge wolle er aber ausschließen, dass es mit den Phasen zu tun hat. Wenn der Fehler wieder auftritt und dann bspw. die rechten Felder betroffen sind, wäre das ein Hinweis, dass es an der Phasen, bzw. der Hauselektrik liegen könne. Seien hingegen wieder die beiden linken betroffen, wäre dies ein Indiz für das Kochfeld selbst.
Kabel also in anderer Reihenfolge angeklemmt, Sicherung wieder rein und der nächste Test. Siehe da, kein E5 und auch kein E6. Der Monteur sichtlich verdutzt. Aber gut, Kochfeld geht. Bevor er ging bat er mich noch, vielleicht einen Monat später oder so, mal mitzuteilen, ob alles noch läuft. Er glaube, wie bereits gesagt nicht, dass das Kabel Ursache sei, aber man könne ja nie wissen und man lerne ja immer gerne dazu. Dann war er durch die Tür.
Wir konnten also wieder fleißig kochen.
Bis gestern Abend. Wieder E6, wieder links.
Nun stehe ich wieder am Anfang und hab keinen Plan, wie ich so recht vorgehen soll. Es ist genau die Situation eingetreten, die ich befürchtet habe. Alle sagen "hat nix mit uns zu tun" und ich fühle mich, wie ein Fußballspieler der auf dem Feld steht und den gegnerischen Spielern nur hinterherlaufen kann, weil sie sich in bester spanischer Tikitaka-Manier den Ball hin und her spielen.
Aus meiner Sicht, ist eigentlich das Küchenstudio in der Pflicht. Sie haben mir das Kochfeld verkauft und stehen in der Gewährleistungspflicht. Auf der anderen Seite, wie kann ich ausschließen, dass das Problem nicht doch irgendwo in der Hauselektrik liegt. Auch wenn das keiner glaubt. Was kann das Küchenstudio in dem Fall machen? Ich könnte Bora das Feld nochmals tauschen lassen. Gebe Bora aber auch prinzipiell erstmal recht, dass es grundsätzlich sehr unwahrscheinlich, dass das gleiche Bauteil innerhalb so kurzer Zeit zweimal kaputt geht. Statistisch mag das vorkommen, Elektronik kann halt kaputt gehen, aber sonst?
Und vor allem, wer kann garantieren, dass nach einem erneuten tausch der Platine nicht wieder der Fehler auftritt?
Vielleicht hat jemand einen Rat, wie ich am Besten vorgehe? Gerne auch Ideen, was aus Eurer Sicht noch ursächlich sein kann, sollte jemand Plan von Elektrik haben.
Viele Grüße
ein frustrierter, genervter und ratloser Tarnari
Sodele, die Mängelrüge ist raus. Habe freundlich um Erfüllung des Vertrages durch Nacherfüllung gebeten. Als Frist habe ich „unverzüglich“ angegeben, da so weit ich das sehen konnte der BGH entschieden hat, dass es nicht einer Frist bedarf, sondern lediglich hervorgehen muss, dass „Eile geboten ist“. So in einem Urteil im Streit einer Frau gegen ein Küchenstudio, aufgrund diverser Mängel.
Parallel habe ich den Elektriker gebeten, mir zu bestätigen, dass die Elektrik nicht ursächlich ist, so wie den Photovoltaik-Installateur, dass auch eben diese nicht Ursache ist.
Parallel habe ich den Elektriker gebeten, mir zu bestätigen, dass die Elektrik nicht ursächlich ist, so wie den Photovoltaik-Installateur, dass auch eben diese nicht Ursache ist.
Kleines Update. Das Studio hat sich heute morgen direkt um 8h gemeldet. Ich konnte zu dem Zeitpunkt nicht rangehen. Hab dann später zurückgerufen, „Chef ist im Beratungsgespräch, er wird sich am späten Nachmittag melden.“
Um 11h klingelte wieder das Telefon.
„Ja, voll ärgerlich.“
„Hmm, das ist erstaunlich, sie sind die einzigen.“
„Das ist natürlich eine Sache für den Kundendienst.“
„Wir selber können ja schließlich keine Kochfelder reparieren.“
„Wenn Bora sagt, das Feld läuft einwandfrei, kann es ja nur die Hauselektrik sein.“
„Das ist eine Sache für den Kundendienst.“
ich habe dann freundlich erklärt, dass ich keine Lust mehr habe, mich darein zu hängen. Ich könne verstehen, dass sie keine Reparaturen durchführen können, aber sie seien schließlich mein Vertragspartner und ich würde darum bitten, dass sie sich kümmern, da ich nicht möchte, dass alles in drei Ecken läuft. Die Hauselektrik würde ich ausschließen, da ja alle anderen kritischen Geräte auch ohne Probleme laufen. Windows-Server, pyrolysebackofen, Heizung, etc.
„Jaja, das stimmt.“
ich sage, wenn ein Drucker kaputt sei, würde ich ja nicht ins Geschäft gehen und erwarten, dass der Verkäufer das Gerät repariert. Ich erwarte aber durchaus, dass der Verkäufer die Reparatur durch den Hersteller steuert.
„Jaja, das ist richtig. Das werden ich selbstverständlich auch sehr gerne machen.“
Bin gespannt.
Um 11h klingelte wieder das Telefon.
„Ja, voll ärgerlich.“
„Hmm, das ist erstaunlich, sie sind die einzigen.“
„Das ist natürlich eine Sache für den Kundendienst.“
„Wir selber können ja schließlich keine Kochfelder reparieren.“
„Wenn Bora sagt, das Feld läuft einwandfrei, kann es ja nur die Hauselektrik sein.“
„Das ist eine Sache für den Kundendienst.“
ich habe dann freundlich erklärt, dass ich keine Lust mehr habe, mich darein zu hängen. Ich könne verstehen, dass sie keine Reparaturen durchführen können, aber sie seien schließlich mein Vertragspartner und ich würde darum bitten, dass sie sich kümmern, da ich nicht möchte, dass alles in drei Ecken läuft. Die Hauselektrik würde ich ausschließen, da ja alle anderen kritischen Geräte auch ohne Probleme laufen. Windows-Server, pyrolysebackofen, Heizung, etc.
„Jaja, das stimmt.“
ich sage, wenn ein Drucker kaputt sei, würde ich ja nicht ins Geschäft gehen und erwarten, dass der Verkäufer das Gerät repariert. Ich erwarte aber durchaus, dass der Verkäufer die Reparatur durch den Hersteller steuert.
„Jaja, das ist richtig. Das werden ich selbstverständlich auch sehr gerne machen.“
Bin gespannt.
Ich hatte mal eine ähnliche Diskussion mit einem defekten Elektrogerät, welches ich in einer deutschlandweit aktiven Fachhandelskooperation für Unterhaltungselektronik gekauft hatte.
Geschäftsführer vor Ort hat einfach frech das Gewährleistungsrecht ignoriert. Hat behauptet, es gäbe nur Garantie beim Hersteller und mich fast rausgeworfen. Habe ernsthaft überlegt, ob ich das aus Prinzip über einen Anwalt "einklage", war mir dann für 150€ Warenwert doch zu doof und ich habe es über die Herstellergarantie geregelt und war seitdem nie wieder da.
Das schöne bei dir scheint zu sein, dass man dem Händler nur einmal freundlich und bestimmt auf die Sprünge helfen musste und er durchaus seine Pflichten kennt und ernst nimmt. Im ersten Reflex würde ich auch versuchen, das Problem von mir abzuwälzen, ist glaube ich sehr menschlich.
Bitte weiter berichten!
Geschäftsführer vor Ort hat einfach frech das Gewährleistungsrecht ignoriert. Hat behauptet, es gäbe nur Garantie beim Hersteller und mich fast rausgeworfen. Habe ernsthaft überlegt, ob ich das aus Prinzip über einen Anwalt "einklage", war mir dann für 150€ Warenwert doch zu doof und ich habe es über die Herstellergarantie geregelt und war seitdem nie wieder da.
Das schöne bei dir scheint zu sein, dass man dem Händler nur einmal freundlich und bestimmt auf die Sprünge helfen musste und er durchaus seine Pflichten kennt und ernst nimmt. Im ersten Reflex würde ich auch versuchen, das Problem von mir abzuwälzen, ist glaube ich sehr menschlich.
Bitte weiter berichten!
Update:
Heute hat sich BORA gemeldet. Termin ist für nächste Woche Mittwoch gesetzt. Ich weiß natürlich nicht, was das Küchenstudio denen gesagt hat. Bin gespannt.
Dazu kommt am Freitag ein Elektriker des Photovoltaik-Installateurs. Die werden die Photovoltaikanlage überprüfen. Ich muss sagen, die sind wirklich am Start. Nah am Kunden. Auch da bin ich gespannt.
Elektriker hat sich leider noch nicht gemeldet. 🙁
Heute hat sich BORA gemeldet. Termin ist für nächste Woche Mittwoch gesetzt. Ich weiß natürlich nicht, was das Küchenstudio denen gesagt hat. Bin gespannt.
Dazu kommt am Freitag ein Elektriker des Photovoltaik-Installateurs. Die werden die Photovoltaikanlage überprüfen. Ich muss sagen, die sind wirklich am Start. Nah am Kunden. Auch da bin ich gespannt.
Elektriker hat sich leider noch nicht gemeldet. 🙁
Es geht vorwärts. Bitte berichten!
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