Hallo, wir hätten nach langer Suche ein für uns passendes Haus gefunden, und wollte euch mal um eure Meinung bitten, ob mein Plan so aufgehen kann?
Kind ist in Zukunft geplant, von daher muss man damit rechnen das sich ein Gehalt über einen gewissen Zeitraum reduziert. Generell kann man glaub ich sagen das bis zum 1. Kind die Finanzierung ohne Probleme möglich ist. Bis dahin wäre mein Plan nochmals einen Puffer beiseite zu legen, in denen das Geld knapp werden könnte! Geplant ist das meine Frau etwa 2 Jahre zuhause bleiben kann, und dann wenn möglich 70-80 Prozent arbeiten geht! (Je nachdem wie es sich finanziell ausgeht)
Geplant wurde auf 35 Jahre damit ich genug monatlichen Puffer habe im Falle einer Schwangerschaft. Ziel wäre es über Sondertilgungen auf 25-30 Jahre zu kommen, aufgrund Erbschaft wäre aber ohnehin nach spätestens 30 Jahren Schluss (eher früher)! Bezüglich des Plans nach der Zinsbindung habe ich mir überlegt, noch einen Bausparvertrag abzuschließen dort liegen die Zinsen noch bei 1,5 Prozent, das muss ich allerdings noch im Detail besprechen!
Was meint ihr umsetzbar?
Grüße
Allgemeines zu Euch:
Wohnkosten:
Einnahmen- und Ausgabensummen:
Allgemeines zur Immobilie:
(bei mehreren Bausteinen für alle Bausteine angeben, bei mehreren Varianten diese bitte deutlich voneinander abgrenzen):
Kind ist in Zukunft geplant, von daher muss man damit rechnen das sich ein Gehalt über einen gewissen Zeitraum reduziert. Generell kann man glaub ich sagen das bis zum 1. Kind die Finanzierung ohne Probleme möglich ist. Bis dahin wäre mein Plan nochmals einen Puffer beiseite zu legen, in denen das Geld knapp werden könnte! Geplant ist das meine Frau etwa 2 Jahre zuhause bleiben kann, und dann wenn möglich 70-80 Prozent arbeiten geht! (Je nachdem wie es sich finanziell ausgeht)
Geplant wurde auf 35 Jahre damit ich genug monatlichen Puffer habe im Falle einer Schwangerschaft. Ziel wäre es über Sondertilgungen auf 25-30 Jahre zu kommen, aufgrund Erbschaft wäre aber ohnehin nach spätestens 30 Jahren Schluss (eher früher)! Bezüglich des Plans nach der Zinsbindung habe ich mir überlegt, noch einen Bausparvertrag abzuschließen dort liegen die Zinsen noch bei 1,5 Prozent, das muss ich allerdings noch im Detail besprechen!
Was meint ihr umsetzbar?
Grüße
Allgemeines zu Euch:
- Wer seid ihr? Ehepaar
- Wie alt seid Ihr? 27,32
- Gibt es Kinder? nein
- Sind Kinder geplant? ja eins
- Seid Ihr angestellt? Fest beide
- Wie viele Stunden arbeitet Ihr? 40h
- Welche Einkünfte habt Ihr (brutto/netto)? Sie 2100.- Netto, Er 3000,-€ plus 13. Monatsgehalt und Prämie (2000,-€)
- Einkünfte bei Kind? 3300,-€ plus 650,- Elterngeld auf 2 Jahre und Kindergeld 219,-
- Wie viel Eigenkapital habt ihr? 260.000€
- Wie viel Eigenkapital wollt Ihr davon in das Projekt Haus stecken? 240.000€
Wohnkosten:
- aktuelle Warmmiete 75qm 950,-€
- Strom 80.-€
- Telefon, Internet, Mobilfunk 110,-€
- Garage 80€
- Kfz-Kredit (oder Sparrate für neues Auto) 250,-€
- Versicherung 75,-€
- Steuern 20,-€
- Kraftstoff 200,-€
- Motorrad Vers. 27,- €
- Haftpflichtversicherung 7€
- Unfallversicherung wird bezahlt durch AG
- Hausratversicherung 5,-€
- Rechtsschutzversicherung 25€
- Tierkrankenvers. 18€
- Lebensmittel 400€ (etwas höher angesetzt aufgrund Inflation)
- Pflege/Drogerie 40€
- Haustiere 150€
- Kleidung 100€
- Netflix,GEZ etc. 40€
- Ausgaben während der Arbeit 100,-€
- Urlaub wird gezahlt durch Prämie
- Haus 1400€
Einnahmen- und Ausgabensummen:
- Einnahmen gesamt: 5100,-€
- Ausgaben gesamt: 4077€
- Saldo 1033€
- davon Summe Kaltmiete und verzichtbare Sparleistungen 2330€
Allgemeines zur Immobilie:
- Wie groß ist das Grundstück? 600qm
- Wie hoch ist der Bodenrichtwert? ca. 300€
- Neubau, Altbau (Baujahr), Haustyp? Altbau Baujahr 2000
- Garagen? Doppelgarage
- Wie groß ist das Haus? (Wohnfläche / Nutzfläche) 115qm
- Welchen Marktwert haben Grundstück und Haus nach Fertigstellung? 620.000€
- Erwerbsnebenkosten (Notar, Gericht, Grunderwerbsteuer, Makler) 55.000€
- Renovierungs- und oder Sanierungskosten: Vorerst nichts geplant
- Küche ist vorhanden
- Möbel, Lampen, Deko werden übernommen
- Gesamtkosten 675.000€
- abziehbares Eigenkapital 240.000€
- Finanzierungssumme 435.000€
(bei mehreren Bausteinen für alle Bausteine angeben, bei mehreren Varianten diese bitte deutlich voneinander abgrenzen):
- Kreditbetrag 435.000
- Kreditart Annuitätendarlehen
- Zinssatz (p.a. nominal, sonst effektiv) 3,4%
- Zinsbindungsdauer 20 Jahre
- Restschuld bei Ende der Zinsbindung 250.000€
- fiktive Gesamtlaufzeit bis zur vollständigen Tilgung 35 Jahre
- anfänglicher Tilgungssatz 1,49%
- monatliche Rate 1800,-
Also so wie ich das im Internet gelesen habe, darf ich Ölheizung in jedem fall verbauen wenn ich A keine Alternativen wie gas etc. habe und B wenn ich eine Solarthermie verbaue! Im zweifel wenn Luft-Wasser-Wärmepumpe nicht geht, könnte ich auch auf Pelleltheizung umrüsten was in etwa 10-20k sein dürften!
Günstig finde ich das Angebot auch nicht! Aber es grenzt an Unmöglichkeit an einen bezahlbaren Grund zu kommen, 3x im Bewerbungsverfahren im Einheimischen Model gescheitert( einmal waren wir sogar schon beim Losen dabei). Das alles zieht sich jetzt über 2 Jahre, im nachhinein betrachtet hätte ich vor 2 Jahren ein Haus für 800.000 kaufen können und hätte beinahe die selben Kosten wie jetzt! Ich war schon soweit zu sagen wir lassen das jetzt mit einem Kauf, aber wenn ich dann sehe das für Mietshaus aus den 80er 1500 Kalt verlangt werden ( Renoviert 2000), ist die Ersparniss nicht sonderlich groß im vergleich zum Kauf? Zudem mein Bankberater meinte Inflationsbereinigt muss man inzwischen von 1800 Kaltmiete ausgehen! Nun hab ich die Qual der Wahl, 1800 Rate oder 1500 Miete! Ziehen die Mietspreise wirklich nochmal an, steh ich in 5 Jahren ggf. finanziell mit Miete genauso schlecht oder gut da wie mit dem Kauf!
Was den Kita Platz angeht, das Dorf hat eine eigene Kita, abgelehnt wurde dort bisher niemand. Kita Kosten dort ca 250€, da wir in Bayern leben gibts ab dem 13. Lebensmonat nochmal 250€ Erziehungsgeld vom Staat!
WilderSueden schrieb:
Neue Ölheizung dürfte schwierig werden, es gibt zwar Ausnahmen aber nicht so viele. Bei 70kWh/qm dürftest du die Bude auch mit niedrigerer Vorlauftemperatur warm bekommen, gut ist das aber eher nicht.
Das Haus selbst finde ich recht teuer und behaupte, dass du zu dem Budget auch 115qm neu bauen kannst. Dann sparst du dir den größten Teil der Kaufnebenkosten und hast eine moderne Haustechnik
Günstig finde ich das Angebot auch nicht! Aber es grenzt an Unmöglichkeit an einen bezahlbaren Grund zu kommen, 3x im Bewerbungsverfahren im Einheimischen Model gescheitert( einmal waren wir sogar schon beim Losen dabei). Das alles zieht sich jetzt über 2 Jahre, im nachhinein betrachtet hätte ich vor 2 Jahren ein Haus für 800.000 kaufen können und hätte beinahe die selben Kosten wie jetzt! Ich war schon soweit zu sagen wir lassen das jetzt mit einem Kauf, aber wenn ich dann sehe das für Mietshaus aus den 80er 1500 Kalt verlangt werden ( Renoviert 2000), ist die Ersparniss nicht sonderlich groß im vergleich zum Kauf? Zudem mein Bankberater meinte Inflationsbereinigt muss man inzwischen von 1800 Kaltmiete ausgehen! Nun hab ich die Qual der Wahl, 1800 Rate oder 1500 Miete! Ziehen die Mietspreise wirklich nochmal an, steh ich in 5 Jahren ggf. finanziell mit Miete genauso schlecht oder gut da wie mit dem Kauf!
Was den Kita Platz angeht, das Dorf hat eine eigene Kita, abgelehnt wurde dort bisher niemand. Kita Kosten dort ca 250€, da wir in Bayern leben gibts ab dem 13. Lebensmonat nochmal 250€ Erziehungsgeld vom Staat!
Mein Plan wäre, im Falle der Schwangerschaft sofort die Steuerklassen von 4/4 auf Steuerklasse 3 für meine Frau zu setzen, dafür hab ich meines wissens Zeit bis zur 8. Schwangerschaftswoche... Nachdem das Elterngeld am Nettoeinkommen berrechnet wird, hätten wir somit 150€ mehr im Monat Elterngeld! Nachdem das Kind geboren wurde, werden die Steuerklassen getauscht logischerweise! Damit komme ich auf ca. 3300 Netto und Frau auf ca 750 Elterngeld auf 2 Jahre plus Kindergeld... macht zusammen ca. 4300 Nettoeinkommen im 1. Jahr und 4500 Netto im 2. Jahr aufgrund Erziehungsgeld ( Nachzahlungen wird es keine geben hab ich ausgerechnet). Ab dem 3. Jahr muss Frau wieder arbeiten da führt kein Weg dran vorbei! Als Puffer wäre da noch die Prämie in höhe von 2000€ und Trinkgeld mit im Schnitt 300€, Rechne aber gerne ohne das Trinkgeld daher wurde es anfangs nicht mit aufgeführt!
D
Deliverer21.07.22 10:59Applefan schrieb:
Also so wie ich das im Internet gelesen habe, darf ich Ölheizung in jedem fall verbauen wenn ich A keine Alternativen wie gas etc. habe und B wenn ich eine Solarthermie verbaue! Im zweifel wenn Luft-Wasser-Wärmepumpe nicht geht, könnte ich auch auf Pelleltheizung umrüsten was in etwa 10-20k sein dürften!Alle Alternativen zur Wärmepumpe werden in den nächsten Jahren so madig gemacht, dass Du damit mMn. nicht kalkulieren solltest. Schon jetzt sind alle Alternativen im Betrieb teurer, Tendenz steigend.Das Problem mit Geld und Kindern ist leider oft, dass es a) anders kommt und b) als man denkt.
Nicht alle Kinder lassen sich problemlos in den KiGa eingewöhnen. Nicht alle Jobs lassen sich halbtags bestreiten.
Und Kinder werden leider nicht günstiger, je älter sie werden. D.h. von dem (dann wahrscheinlich halbtags)Job eines Elternteils bleibt bei weitem nicht so viel übrig, wie es ohne Kind gewesen wäre.
Ich will weder Angst machen, noch habe ich deine Zahlen im Detail angeschaut. Aber wenn man schon mit der Steuerklassenverschiebung (die meines Wissens schon ein Jahr vor Geburt gemacht werden muss) rechnen muss...
Deliverer schrieb:
Alle Alternativen zur WP werden in den nächsten Jahren so madig gemacht, dass Du damit mMn. nicht kalkulieren solltest. Schon jetzt sind alle Alternativen im Betrieb teurer, Tendenz steigend.
Das Problem mit Geld und Kindern ist leider oft, dass es a) anders kommt und b) als man denkt.
Nicht alle Kinder lassen sich problemlos in den KiGa eingewöhnen. Nicht alle Jobs lassen sich halbtags bestreiten.
Und Kinder werden leider nicht günstiger, je älter sie werden. D.h. von dem (dann wahrscheinlich halbtags)Job eines Elternteils bleibt bei weitem nicht so viel übrig, wie es ohne Kind gewesen wäre.
Ich will weder Angst machen, noch habe ich deine Zahlen im Detail angeschaut. Aber wenn man schon mit der Steuerklassenverschiebung (die meines Wissens schon ein Jahr vor Geburt gemacht werden muss) rechnen muss...Gezählt werden die letzten 7 Monate, ich muss nicht damit rechnen, verschenken tu ich allerdings auch ungern etwas 😉
Applefan schrieb:
Mein Plan wäre, im Falle der Schwangerschaft sofort die Steuerklassen von 4/4 auf Steuerklasse 3 für meine Frau zu setzen, dafür hab ich meines wissens Zeit bis zur 8. Schwangerschaftswoche... Nachdem das Elterngeld am Nettoeinkommen berrechnet wird, hätten wir somit 150€ mehr im Monat Elterngeld!Bin jetzt zu faul zum Rechnen, aber um auf die maximale Summe zu kommen musst du vielleicht jetzt schon wechseln, da das Elterngeld aus dem netto der letzten 12 Monate berechnet wird.Applefan schrieb:
könnte ich auch auf Pelleltheizung umrüstenPallets brauchen noch mehr Lagerfläche als so ein blöder Öltank. Hast du den Platz überhaupt?Bei 115m² Wohnfläche wäre ich dankbar über jeden m², der frei wird im Kram zu lagern.
Ich rechne damit, dass du Solarthermie auch bei einer Wärmepumpe kaufen werden musst, da du anteile regenerativer Energieen brauchst. Alternativ Photoltaik, aber da ist der Investment noch höher.
Tassimat schrieb:
Bin jetzt zu faul zum Rechnen, aber um auf die maximale Summe zu kommen musst du vielleicht jetzt schon wechseln, da das Elterngeld aus dem netto der letzten 12 Monate berechnet wird.Das stimmt so nicht ganz, es wird ein fiktives Netto der letzten 12 Monate berechnet. Grundlage ist dabei das Bruttogehalt, welches dann mit der Steuerklasse die in den letzten 7 Monaten vor Geburt galt versteuert wird. Man kann im Zweifel noch auf die Ausklammerung des letzten Monats verzichten. Aber es empfiehlt sich natürlich schon dann zu Beginn zu wechseln bzw. wenn man in die Kinderplanung geht, dann kann man es natürlich schon machen, denn am Ende tut es sich nach der Steuererklärung wenig bis gar nichts.
Das direkte Zurückwechseln könnte dann allerdings zu einer Steuernachzahlung führen insbesondere wenn man die Steuerklassen umdreht, da also aufpassen!
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