Hallo zusammen, ich habe eine recht spezielle Frage: Ich habe in meinem Keller ein Kallax-Regal von IKEA stehen, das ich als Stauraum für diverse Dinge wie Werkzeuge und Kartons nutze. Leider habe ich festgestellt, dass die Rückwände an dem Regal teilweise feucht geworden sind, wahrscheinlich wegen der generell hohen Luftfeuchtigkeit im Keller und vielleicht auch wegen etwas darunter liegender Feuchtigkeit an der Wand.
Meine Frage ist nun: Hat jemand Erfahrungen mit feuchten Rückwänden am Kallax aus Kellerräumen? Wie habt ihr das Problem gelöst oder verhindert? Haben diese Feuchtigkeitsschäden die Stabilität oder das Material des Regals langfristig beeinträchtigt? Und was kann man sinnvoll tun, um die Rückwand trocken zu halten, ohne das Regal komplett aus dem Keller zu verbannen?
Ich freue mich über hilfreiche Vorschläge oder Erfahrungen, die speziell diese Kombination von feuchten Kellerräumen und Kallax-Rückwänden betreffen. Danke im Voraus!
Meine Frage ist nun: Hat jemand Erfahrungen mit feuchten Rückwänden am Kallax aus Kellerräumen? Wie habt ihr das Problem gelöst oder verhindert? Haben diese Feuchtigkeitsschäden die Stabilität oder das Material des Regals langfristig beeinträchtigt? Und was kann man sinnvoll tun, um die Rückwand trocken zu halten, ohne das Regal komplett aus dem Keller zu verbannen?
Ich freue mich über hilfreiche Vorschläge oder Erfahrungen, die speziell diese Kombination von feuchten Kellerräumen und Kallax-Rückwänden betreffen. Danke im Voraus!
M
matthewon24.08.15 19:04homer schrieb:
Hat jemand Erfahrungen mit feuchten Rückwänden am Kallax aus Kellerräumen?Interessante Frage. Ehrlich gesagt halte ich es für einen Kardinalfehler, ein Holz- oder Spanplattenmöbel in einem feuchten Keller aufzustellen und dann zu erwarten, dass es ewig hält.
Wenn die Rückwände feucht werden, liegt das Problem eigentlich nicht beim Möbel selbst, sondern an der falschen Lagerumgebung. Die feuchte Luft dehnt sich aus, zieht in die Platten rein – irgendwann verzieht sich alles oder die Rückwand wird matschig.
Ich würde tatsächlich überlegen, ob du nicht eher auf Metallregale oder Kunststoff setzen solltest. Kallax kann man auch irgendwie umrüsten, aber das ist immer ein Krampf.
Mal ehrlich, wer verputzt seinen Keller schon richtig trocken? 😉
matthewon schrieb:
Ich würde tatsächlich überlegen, ob du nicht eher auf Metallregale oder Kunststoff setzen solltest.Das stimmt, Alternativen wie Metall regale benutzen ist sinnvoll.
Ansonsten unbedingt Lüftung schaffen, vielleicht einen Luftentfeuchter oder regelmäßig lüften. Das hilft.
Kallax im feuchten Keller ist eigentlich nicht ideal.
Ich hab meinem Kallax im Keller auch mit „Keller-Kniffen“ zu neuem Leben verholfen 😄 Ich habe einfach eine robuste PE-Folie als Spritzschutz hinter die Rückwand geklemmt und das Regal auf kleine Holzklötze gestellt, sodass unter dem Regal immer Luft zirkulieren kann.
Klar, das ist keine Volllösung, aber für meine Zwecke halt ziemlich gut.
Zudem regelmäßig mal lüften und Luftentfeuchter sind meine Freunde geworden. Man kann dem Kellerfeuchtigkeitsmonster manchmal wenigstens ein Schnippchen schlagen 😉
Klar, das ist keine Volllösung, aber für meine Zwecke halt ziemlich gut.
Zudem regelmäßig mal lüften und Luftentfeuchter sind meine Freunde geworden. Man kann dem Kellerfeuchtigkeitsmonster manchmal wenigstens ein Schnippchen schlagen 😉
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass MDF- oder Spanplattenrückwände wie beim Kallax für feuchte Kellerumgebungen nicht geeignet sind.
Eine dauerhafte Maßnahme zur Prävention ist die Schaffung eines dauerhaften Mindestabstands zwischen Rückwand und Kellerwand, um Hinterlüftung zu gewährleisten und bei erhöhter Luftfeuchtigkeit Schimmelbildung oder Verformungen zu vermeiden.
Außerdem empfehle ich das Anbringen einer feuchtigkeitsresistenten Sperrschicht (Feuchtigkeitsfolie) hinter dem Möbel und den Einsatz von Luftentfeuchtern.
Langfristig kann auch eine Kellertrockenlegung sinnvoll sein, die jedoch technisch anspruchsvoll und kostenintensiv ist.
Eine dauerhafte Maßnahme zur Prävention ist die Schaffung eines dauerhaften Mindestabstands zwischen Rückwand und Kellerwand, um Hinterlüftung zu gewährleisten und bei erhöhter Luftfeuchtigkeit Schimmelbildung oder Verformungen zu vermeiden.
Außerdem empfehle ich das Anbringen einer feuchtigkeitsresistenten Sperrschicht (Feuchtigkeitsfolie) hinter dem Möbel und den Einsatz von Luftentfeuchtern.
Langfristig kann auch eine Kellertrockenlegung sinnvoll sein, die jedoch technisch anspruchsvoll und kostenintensiv ist.