Hallo in die Runde,
meine Frau und ich planen den Bau eines freistehenden Einfamilienhaus (160qm ohne Keller) mit Garage in NRW.
In dem Zuge haben wir uns schon mehr oder weniger für einen Bauträger entschieden, der das Haus "fast" schlüsselfertig erstellen soll.
Eine erste Kostenplanung gab es auch schon. Dabei wurden nicht nur die Kosten für den Bauträger ermittelt, sondern auch Placeholder (Garten, Pflaster, Anschlusskosten, Gebühren, ...) für alles sonstige was dazu gehört berücksichtigt.
Ich habe damit im Vorfeld ganz grob schon mal einige Banken/Finanzdienstleister abgeklappert.
Da waren die Vorzeichen bzgl. Machbarkeit erstmal ganz gut - trotzdem würde ich mich über eure Meinungen zu der Situation freuen.
Dass wir bauen steht fest, es geht eher darum wie groß bzw. wie gesund das Projekt aussehen soll.
Erstmal zu uns:
Er: 30 Jahre alt, Angestellter (IG M+E), 35h/Woche (vor Corona waren es noch 40...)
Sie: 30 Jahre alt, in Elternzeit (sonst auch Angestellte in der IG M+E), nach der einjährigen Elternzeit geht es zurück in Lohn & Brot mit 25h/Woche
Kind1: 5 Monate alt, macht nix außer Arbeit und natürlich den Papa stolz wie Oskar!
Kind2: Noch nicht existent, aber Gedanken gehen in die Richtung (in 2-3 Jahren vll., auf jeden Fall nach dem Projekt Hausbau).
Unser Einkommen
Er: 3000€ netto (ohne Urlaubs/-Weihnachstgeld und Gewinnbeteiligung), Tendenz steigend nach eigenen Einschätzung, will ich hier aber nicht verkalkulieren
Sie: 1800€ Elterngeld, danach auch 1800€ netto bei 25h/Woche (sehr konservativ gerechnet, ebenfalls ohne Sonderzahlungen)
Sonstiges: 200€ Kindergeld
Insgesamt also 5000€ p.m.
Unser Eigenkapital:
650qm Grundstück (nicht erschlossen, aber in einem Wohngebiet und nicht jenseits der Zivilisation, Bodenrichtwert 185€/m²)
Davon abgesehen noch ca. 50.000€ auf dem Tagesgeld
Aktuelle Wohnkosten:
500€ Kaltmiete
65€ Strom
85€ Gas
40€ Internet
80€ sonstiges über die NKA (Müll, Schornsteinfeger, Versicherungen, Abgaben, ...)
Mobilitätskosten für 2 Autos (jeweils Bar gekauft, sollten noch 5 Jahre locker ausreichen):
150€ Benzin/Diesel
100€ Versicherungen
150€ Wartung/Service/TÜV/Kleinigkeiten/Rücklage
25€ Steuern
Lebenshaltungskosten:
600€ für Lebensmittel, Drogerie und sonstige kleinere Besorgungen
100€ Versicherungen
80€ Mobiltelefone
250€ diverse Anschaffungen (persönlicher Learning Point: irgendwas fehlt immer, gerade wenn man Nachwuchs hat)
200€ Hobby
200€ Urlaub
200€ Restaurant und/oder schaskern gehen
100€ Klamotten
Sparen:
Das ist etwas tricky, da sich die Einkommenssituation durch Job --> Mutterschutz --> und jetzt Elternzeit der Dame immer etwas verändert hat.
Vorher war es in 90% der Monate problemlos möglich mindestens 2.500€ pro Monat an die Seite zu legen (wenn es die Sonderzahlungen gab natürlich auch mal mehr!).
Dazu ein kurzer Exkurs:
Wir haben in unseren 3 1/2 bzw. 4 Jahren im festen Berufsleben ca. 85T€ gespart (Die Differenz zum o.g. Eigenkapital stammt aus dem Grundstückskauf)
Die Dame hat noch 20T€ KFW Studienkredit getilgt.
Wir haben eine Hochzeit mit 15T€ Eigenanteil gefeiert.
Wir haben zwei Autos für insgesamt 13T€ Cash gekauft (klingt wenig für zwei Autos, sind aber beide Baujahr 2015 und tiptop in Schuss. Einmal gabs nen special Familiy Rabatt :-))
Das soll nur zeigen, dass wir durchaus versuchen gut was an die Ecke zu legen, was sich nicht unbedingt im aktuellen Eigenkapital widerspiegelt.
Bestehende Kredite:
ca. 10T€ BaföG, die melden sich wohl dieses Jahr, aktuell tendiere ich zur Rückzahlungsvariante über die nächsten 1000 Jahre, da wir das Eigenkapital besser nutzen können.
Sonst nichts
Die Summen von Einnahmen uns Ausgaben:
5.000€ auf der Habenseite
abzgl. 2.925€ Ausgaben, sagen wir besser 3.000 (ist insgesamt sehr großzügig)
bleiben also erstmal 2.000€ übrig (ohne die wegfallende Kaltmiete i.H.v. 500€)
Jetzt zu unserem Vorhaben:
Grundstück 650qm (bereits vorhanden, Bodenrichtwert liegt bei 185€/m²)
Neubau Einfamilienhaus als Stadtvilla mit Garage ohne Keller
Insgesamt ca. 160qm Wohnfläche nach KFW 55 Standard (ggf. KFW40)
Kosten für den Spaß:
Kosten rund um das Grundstück (Erschließung, Zuwegung, bißchen Garten, ...): 35.000€
Baukosten: 450.000€
Küche und Möbel: 30.000€
Also insgesamt 515.000€
-30.000€ Möbel und Küche (wird aus dem vorhandenem Eigenkapital bezahlt).
Finanzierungsbedarf 485.000€
Favorisierte Finanzierungsvariante:
KFW 153 bzw. diesen neuen Kram ab 01.07.2021 Darlehen mit entsprechendem Tilgungszuschuss (das hat natürlich erstmal keinen Impact auf die Rate)
Rest über Annuitätendarlehen 15 oder 20 Jahre mit 2,5% - 3% Tilgung
Mit der Kombi landet man so ca. bei 1.800€ Annuität.
Wow, ist ein ganz schon langer Text geworden.
Schreibt sich erstmal noch recht Konsistent runter (in meinem jugendlichen Leichtsinn).
Ich freue mich schon auf eure Kommentare und Anmerkungen.
Ein Punkt noch:
Ich bin für jegliche Kritik und Punkte offen, aber bitte denkt dran "Der Ton macht die Musik" ;-)
Danke euch im Voraus und noch ein schönes Wochenende!
meine Frau und ich planen den Bau eines freistehenden Einfamilienhaus (160qm ohne Keller) mit Garage in NRW.
In dem Zuge haben wir uns schon mehr oder weniger für einen Bauträger entschieden, der das Haus "fast" schlüsselfertig erstellen soll.
Eine erste Kostenplanung gab es auch schon. Dabei wurden nicht nur die Kosten für den Bauträger ermittelt, sondern auch Placeholder (Garten, Pflaster, Anschlusskosten, Gebühren, ...) für alles sonstige was dazu gehört berücksichtigt.
Ich habe damit im Vorfeld ganz grob schon mal einige Banken/Finanzdienstleister abgeklappert.
Da waren die Vorzeichen bzgl. Machbarkeit erstmal ganz gut - trotzdem würde ich mich über eure Meinungen zu der Situation freuen.
Dass wir bauen steht fest, es geht eher darum wie groß bzw. wie gesund das Projekt aussehen soll.
Erstmal zu uns:
Er: 30 Jahre alt, Angestellter (IG M+E), 35h/Woche (vor Corona waren es noch 40...)
Sie: 30 Jahre alt, in Elternzeit (sonst auch Angestellte in der IG M+E), nach der einjährigen Elternzeit geht es zurück in Lohn & Brot mit 25h/Woche
Kind1: 5 Monate alt, macht nix außer Arbeit und natürlich den Papa stolz wie Oskar!
Kind2: Noch nicht existent, aber Gedanken gehen in die Richtung (in 2-3 Jahren vll., auf jeden Fall nach dem Projekt Hausbau).
Unser Einkommen
Er: 3000€ netto (ohne Urlaubs/-Weihnachstgeld und Gewinnbeteiligung), Tendenz steigend nach eigenen Einschätzung, will ich hier aber nicht verkalkulieren
Sie: 1800€ Elterngeld, danach auch 1800€ netto bei 25h/Woche (sehr konservativ gerechnet, ebenfalls ohne Sonderzahlungen)
Sonstiges: 200€ Kindergeld
Insgesamt also 5000€ p.m.
Unser Eigenkapital:
650qm Grundstück (nicht erschlossen, aber in einem Wohngebiet und nicht jenseits der Zivilisation, Bodenrichtwert 185€/m²)
Davon abgesehen noch ca. 50.000€ auf dem Tagesgeld
Aktuelle Wohnkosten:
500€ Kaltmiete
65€ Strom
85€ Gas
40€ Internet
80€ sonstiges über die NKA (Müll, Schornsteinfeger, Versicherungen, Abgaben, ...)
Mobilitätskosten für 2 Autos (jeweils Bar gekauft, sollten noch 5 Jahre locker ausreichen):
150€ Benzin/Diesel
100€ Versicherungen
150€ Wartung/Service/TÜV/Kleinigkeiten/Rücklage
25€ Steuern
Lebenshaltungskosten:
600€ für Lebensmittel, Drogerie und sonstige kleinere Besorgungen
100€ Versicherungen
80€ Mobiltelefone
250€ diverse Anschaffungen (persönlicher Learning Point: irgendwas fehlt immer, gerade wenn man Nachwuchs hat)
200€ Hobby
200€ Urlaub
200€ Restaurant und/oder schaskern gehen
100€ Klamotten
Sparen:
Das ist etwas tricky, da sich die Einkommenssituation durch Job --> Mutterschutz --> und jetzt Elternzeit der Dame immer etwas verändert hat.
Vorher war es in 90% der Monate problemlos möglich mindestens 2.500€ pro Monat an die Seite zu legen (wenn es die Sonderzahlungen gab natürlich auch mal mehr!).
Dazu ein kurzer Exkurs:
Wir haben in unseren 3 1/2 bzw. 4 Jahren im festen Berufsleben ca. 85T€ gespart (Die Differenz zum o.g. Eigenkapital stammt aus dem Grundstückskauf)
Die Dame hat noch 20T€ KFW Studienkredit getilgt.
Wir haben eine Hochzeit mit 15T€ Eigenanteil gefeiert.
Wir haben zwei Autos für insgesamt 13T€ Cash gekauft (klingt wenig für zwei Autos, sind aber beide Baujahr 2015 und tiptop in Schuss. Einmal gabs nen special Familiy Rabatt :-))
Das soll nur zeigen, dass wir durchaus versuchen gut was an die Ecke zu legen, was sich nicht unbedingt im aktuellen Eigenkapital widerspiegelt.
Bestehende Kredite:
ca. 10T€ BaföG, die melden sich wohl dieses Jahr, aktuell tendiere ich zur Rückzahlungsvariante über die nächsten 1000 Jahre, da wir das Eigenkapital besser nutzen können.
Sonst nichts
Die Summen von Einnahmen uns Ausgaben:
5.000€ auf der Habenseite
abzgl. 2.925€ Ausgaben, sagen wir besser 3.000 (ist insgesamt sehr großzügig)
bleiben also erstmal 2.000€ übrig (ohne die wegfallende Kaltmiete i.H.v. 500€)
Jetzt zu unserem Vorhaben:
Grundstück 650qm (bereits vorhanden, Bodenrichtwert liegt bei 185€/m²)
Neubau Einfamilienhaus als Stadtvilla mit Garage ohne Keller
Insgesamt ca. 160qm Wohnfläche nach KFW 55 Standard (ggf. KFW40)
Kosten für den Spaß:
Kosten rund um das Grundstück (Erschließung, Zuwegung, bißchen Garten, ...): 35.000€
Baukosten: 450.000€
Küche und Möbel: 30.000€
Also insgesamt 515.000€
-30.000€ Möbel und Küche (wird aus dem vorhandenem Eigenkapital bezahlt).
Finanzierungsbedarf 485.000€
Favorisierte Finanzierungsvariante:
KFW 153 bzw. diesen neuen Kram ab 01.07.2021 Darlehen mit entsprechendem Tilgungszuschuss (das hat natürlich erstmal keinen Impact auf die Rate)
Rest über Annuitätendarlehen 15 oder 20 Jahre mit 2,5% - 3% Tilgung
Mit der Kombi landet man so ca. bei 1.800€ Annuität.
Wow, ist ein ganz schon langer Text geworden.
Schreibt sich erstmal noch recht Konsistent runter (in meinem jugendlichen Leichtsinn).
Ich freue mich schon auf eure Kommentare und Anmerkungen.
Ein Punkt noch:
Ich bin für jegliche Kritik und Punkte offen, aber bitte denkt dran "Der Ton macht die Musik" ;-)
Danke euch im Voraus und noch ein schönes Wochenende!
J
Juicy199029.06.21 22:20Push Push und Moin Moin,
Nur 4 Monate vergangen und doch hat sich einiges getan, manches in eine positive, andere Dinge wiederum in eine negative Richtung.
Bei uns geht es in jedem Fall Richtung September/Oktober los. Der GU hat schon nen Bauzaun mit Werbung aufs Grundstück gestellt (ohne zu fragen... :-))
Diverse Vorgespräche mit Banken und Finanzierern waren positiv, auch wenn bisher nichts in trockenen Tüchern ist.
Ich bin schon gespannt, was die KFW da übermorgen an Konditionen raushaut.
Naja, back to topic...
Ich gebe mal ein kleines Update zur geplanten Finanzierung und bin gespannt auf eure Reaktionen.
Die Kosten und der Finanzierungsbedarf:
Aktueller Finanzierungsbedarf: 570.000€ (Wahnsinn, was für eine Zahl)
Die Beleihung liegt zwischen 80 und 90%. Das kommt darauf an, wie das Grundstück angerechnet wird, bei Bodenrichtwert 80%.
Zwischen Herstellkosten, also das was für die Beleihung relevant ist und den Gesamtkosten liegen dann nochmal 60.000€.
Aus Faulheit schlüssel ich das jetzt hier nicht bis ins letzte Detail auf, aber ich glaube man kann erstmal das Gesamtgefüge erkennen.
Bzgl. der Finanzierung tendiere ich zu KFW (150.000) + Annuitätendarlehen (420.000) bei 2,5% Tilgung.
Kurzzeitig hatte ich sogar mal nur Annuitätendarlehen gedacht, da die KFW die Förderung jetzt auch auszahlt, aber wie gesagt will ich erstmal schauen, wie sich die Konditionen hinlegen.
Ich fand das ganz charmant, weil man dann hintenraus etwas Liquidität hat und man selbst über Sondertilgung oder eben nicht entscheiden kann.
Naja, halten wir fest: 570.000€ brauchen wir von der Bank.
Die letzten Angebote aus April und Mai lagen dann so bei ca. 1.800€ Annuität bei bspw. 15 Jahren und 1,3% Zinsen
Das Einkommen:
Beim Einkommen hat sich allerdings auch etwas getan.
Sie
Wie eingangs beschrieben ist meine bessere Hälfte aktuell noch in Elternzeit.
Wiedereinstieg ist allerdings ab Oktober fest geplant und auch mit dem Arbeitgeber vertraglich fixiert.
Sie liegt dann ohne jegliche Sonderzahlungen wie Urlaubsgeld/Weihnachtsgeld/T-Zug/Bonus bei 1.800€ Netto im Monat bei 25h Teilzeit.
Er
Mein festes Monatsgehalt liegt ab Juli bei 3.900€ Netto (ca. 10% Bonus p.a. auf das Grundgehalt sind nicht enthalten, da zumindest teilweise variabel).
Die kleine holt weiterhin jeden Monat 219€ nach Hause.
Unterm Strich sind es also 5.900€ festes Haushaltseinkommen.
Die Zweifel:
Diverse Faustformeln wie Max. Kreditbetrag = 110*Netto oder Annuität nicht größer als 35-40% vom Netto, ... gehen auf. Ist ja toll, hilft mir aber irgendwie nicht weiter.
Auch mein Haushaltsbuch gibt das her (die Angaben auf Seite 1 haben sich da nicht großartig geändert). Wir hätten die Rate in den letzten Monaten auch bei weniger Einkommen relativ entspannt gestemmt und zusätzlich noch nen paar hundert Euro an die Ecke gelegt. Während der Coronazeit hatten die Kneipen allerdings auch weitestgehend dicht ;-)
Trotzdem bin ich angesichts dieser Zahlen doch immer wieder hin- und hergerissen!
Das Forum hier ist ja auch durchaus kritisch, daher freue ich mich schon auf eure Gedanken dazu.
Wenn euch doch noch wesentliche Details fehlen, liefere ich das natürlich gerne nach.
Schon mal Danke an alle und nen schönen Restabend trotz des Ergebnisses in Wembley!
PS: Wie im Erstellungspost bitte ich wieder um ein angemessenes Miteinander, was bisher sehr gut funktioniert hat.
Nur 4 Monate vergangen und doch hat sich einiges getan, manches in eine positive, andere Dinge wiederum in eine negative Richtung.
Bei uns geht es in jedem Fall Richtung September/Oktober los. Der GU hat schon nen Bauzaun mit Werbung aufs Grundstück gestellt (ohne zu fragen... :-))
Diverse Vorgespräche mit Banken und Finanzierern waren positiv, auch wenn bisher nichts in trockenen Tüchern ist.
Ich bin schon gespannt, was die KFW da übermorgen an Konditionen raushaut.
Naja, back to topic...
Ich gebe mal ein kleines Update zur geplanten Finanzierung und bin gespannt auf eure Reaktionen.
Die Kosten und der Finanzierungsbedarf:
Aktueller Finanzierungsbedarf: 570.000€ (Wahnsinn, was für eine Zahl)
Die Beleihung liegt zwischen 80 und 90%. Das kommt darauf an, wie das Grundstück angerechnet wird, bei Bodenrichtwert 80%.
Zwischen Herstellkosten, also das was für die Beleihung relevant ist und den Gesamtkosten liegen dann nochmal 60.000€.
Aus Faulheit schlüssel ich das jetzt hier nicht bis ins letzte Detail auf, aber ich glaube man kann erstmal das Gesamtgefüge erkennen.
Bzgl. der Finanzierung tendiere ich zu KFW (150.000) + Annuitätendarlehen (420.000) bei 2,5% Tilgung.
Kurzzeitig hatte ich sogar mal nur Annuitätendarlehen gedacht, da die KFW die Förderung jetzt auch auszahlt, aber wie gesagt will ich erstmal schauen, wie sich die Konditionen hinlegen.
Ich fand das ganz charmant, weil man dann hintenraus etwas Liquidität hat und man selbst über Sondertilgung oder eben nicht entscheiden kann.
Naja, halten wir fest: 570.000€ brauchen wir von der Bank.
Die letzten Angebote aus April und Mai lagen dann so bei ca. 1.800€ Annuität bei bspw. 15 Jahren und 1,3% Zinsen
Das Einkommen:
Beim Einkommen hat sich allerdings auch etwas getan.
Sie
Wie eingangs beschrieben ist meine bessere Hälfte aktuell noch in Elternzeit.
Wiedereinstieg ist allerdings ab Oktober fest geplant und auch mit dem Arbeitgeber vertraglich fixiert.
Sie liegt dann ohne jegliche Sonderzahlungen wie Urlaubsgeld/Weihnachtsgeld/T-Zug/Bonus bei 1.800€ Netto im Monat bei 25h Teilzeit.
Er
Mein festes Monatsgehalt liegt ab Juli bei 3.900€ Netto (ca. 10% Bonus p.a. auf das Grundgehalt sind nicht enthalten, da zumindest teilweise variabel).
Die kleine holt weiterhin jeden Monat 219€ nach Hause.
Unterm Strich sind es also 5.900€ festes Haushaltseinkommen.
Die Zweifel:
Diverse Faustformeln wie Max. Kreditbetrag = 110*Netto oder Annuität nicht größer als 35-40% vom Netto, ... gehen auf. Ist ja toll, hilft mir aber irgendwie nicht weiter.
Auch mein Haushaltsbuch gibt das her (die Angaben auf Seite 1 haben sich da nicht großartig geändert). Wir hätten die Rate in den letzten Monaten auch bei weniger Einkommen relativ entspannt gestemmt und zusätzlich noch nen paar hundert Euro an die Ecke gelegt. Während der Coronazeit hatten die Kneipen allerdings auch weitestgehend dicht ;-)
Trotzdem bin ich angesichts dieser Zahlen doch immer wieder hin- und hergerissen!
Das Forum hier ist ja auch durchaus kritisch, daher freue ich mich schon auf eure Gedanken dazu.
Wenn euch doch noch wesentliche Details fehlen, liefere ich das natürlich gerne nach.
Schon mal Danke an alle und nen schönen Restabend trotz des Ergebnisses in Wembley!
PS: Wie im Erstellungspost bitte ich wieder um ein angemessenes Miteinander, was bisher sehr gut funktioniert hat.
Schön, dass du nach all der Zeit ein Update gibts, das machen die wenigsten. Vielen Dank 🙂
Aktuell haben wir einige parallele Threads, die wesentlich "optimistischer" / blauäugiger kalkulieren. Vergleicht man deine erste Planung hier mit der aktuellen Situation ist schon ein ordentlicher Preissprung. Dabei fand ich die Planung damals schon gewissenhafter, als in den anderen aktuellen Threads.
Damals, also vor wenigen Monaten noch:
Tja, wo ich schon so alte Posts zitiere....
Ich sehe keine Probleme. Einfach machen.
Aktuell haben wir einige parallele Threads, die wesentlich "optimistischer" / blauäugiger kalkulieren. Vergleicht man deine erste Planung hier mit der aktuellen Situation ist schon ein ordentlicher Preissprung. Dabei fand ich die Planung damals schon gewissenhafter, als in den anderen aktuellen Threads.
Damals, also vor wenigen Monaten noch:
Juicy1990 schrieb:Jetzt:
Finanzierungsbedarf 485.000€
Juicy1990 schrieb:Ja, krasse Zahl, aber eine ehrliche Zahl.
Die Beleihung liegt zwischen 80 und 90%.
[..]
Aktueller Finanzierungsbedarf: 570.000€ (Wahnsinn, was für eine Zahl)
Juicy1990 schrieb:
Trotzdem bin ich angesichts dieser Zahlen doch immer wieder hin- und hergerissen!
Das Forum hier ist ja auch durchaus kritisch, daher freue ich mich schon auf eure Gedanken dazu.
Tja, wo ich schon so alte Posts zitiere....
Tassimat schrieb:Stand heute: Einkommen gut, Sparrate gut, Eigenkapital gut, Kalkulation gut.
Einkommen gut, Sparrate gut, Eigenkapital gut, Kalkulation gut.
Ich sehe keine Probleme. Einfach machen
Ich sehe keine Probleme. Einfach machen.
Juicy1990 schrieb:
Push Push und Moin Moin,
Nur 4 Monate vergangen und doch hat sich einiges getan, manches in eine positive, andere Dinge wiederum in eine negative Richtung.
Bei uns geht es in jedem Fall Richtung September/Oktober los. Der GU hat schon nen Bauzaun mit Werbung aufs Grundstück gestellt (ohne zu fragen... :-))
Diverse Vorgespräche mit Banken und Finanzierern waren positiv, auch wenn bisher nichts in trockenen Tüchern ist.
Ich bin schon gespannt, was die KFW da übermorgen an Konditionen raushaut.
Naja, back to topic...
Ich gebe mal ein kleines Update zur geplanten Finanzierung und bin gespannt auf eure Reaktionen.
Die Kosten und der Finanzierungsbedarf:
Aktueller Finanzierungsbedarf: 570.000€ (Wahnsinn, was für eine Zahl)
Die Beleihung liegt zwischen 80 und 90%. Das kommt darauf an, wie das Grundstück angerechnet wird, bei Bodenrichtwert 80%.
Zwischen Herstellkosten, also das was für die Beleihung relevant ist und den Gesamtkosten liegen dann nochmal 60.000€.
Aus Faulheit schlüssel ich das jetzt hier nicht bis ins letzte Detail auf, aber ich glaube man kann erstmal das Gesamtgefüge erkennen.
Bzgl. der Finanzierung tendiere ich zu KFW (150.000) + Annuitätendarlehen (420.000) bei 2,5% Tilgung.
Kurzzeitig hatte ich sogar mal nur Annuitätendarlehen gedacht, da die KFW die Förderung jetzt auch auszahlt, aber wie gesagt will ich erstmal schauen, wie sich die Konditionen hinlegen.
Ich fand das ganz charmant, weil man dann hintenraus etwas Liquidität hat und man selbst über Sondertilgung oder eben nicht entscheiden kann.
Naja, halten wir fest: 570.000€ brauchen wir von der Bank.
Die letzten Angebote aus April und Mai lagen dann so bei ca. 1.800€ Annuität bei bspw. 15 Jahren und 1,3% Zinsen
Das Einkommen:
Beim Einkommen hat sich allerdings auch etwas getan.
Sie
Wie eingangs beschrieben ist meine bessere Hälfte aktuell noch in Elternzeit.
Wiedereinstieg ist allerdings ab Oktober fest geplant und auch mit dem Arbeitgeber vertraglich fixiert.
Sie liegt dann ohne jegliche Sonderzahlungen wie Urlaubsgeld/Weihnachtsgeld/T-Zug/Bonus bei 1.800€ Netto im Monat bei 25h Teilzeit.
Er
Mein festes Monatsgehalt liegt ab Juli bei 3.900€ Netto (ca. 10% Bonus p.a. auf das Grundgehalt sind nicht enthalten, da zumindest teilweise variabel).
Die kleine holt weiterhin jeden Monat 219€ nach Hause.
Unterm Strich sind es also 5.900€ festes Haushaltseinkommen.
Die Zweifel:
Diverse Faustformeln wie Max. Kreditbetrag = 110*Netto oder Annuität nicht größer als 35-40% vom Netto, ... gehen auf. Ist ja toll, hilft mir aber irgendwie nicht weiter.
Auch mein Haushaltsbuch gibt das her (die Angaben auf Seite 1 haben sich da nicht großartig geändert). Wir hätten die Rate in den letzten Monaten auch bei weniger Einkommen relativ entspannt gestemmt und zusätzlich noch nen paar hundert Euro an die Ecke gelegt. Während der Coronazeit hatten die Kneipen allerdings auch weitestgehend dicht ;-)
Trotzdem bin ich angesichts dieser Zahlen doch immer wieder hin- und hergerissen!
Das Forum hier ist ja auch durchaus kritisch, daher freue ich mich schon auf eure Gedanken dazu.
Wenn euch doch noch wesentliche Details fehlen, liefere ich das natürlich gerne nach.
Schon mal Danke an alle und nen schönen Restabend trotz des Ergebnisses in Wembley!
PS: Wie im Erstellungspost bitte ich wieder um ein angemessenes Miteinander, was bisher sehr gut funktioniert hat.Ist bei uns ähnlich. Erdarbeiten sond ab 13.09. eingeplant wenn das Amt mitspielt. Haushaltseinkommen bei einem Kind liegt bei 6.200 € + Kindergeld. Finanzierungsbedarf bei 494.000 € bei 20 %+ Eigenkapital. Soviel Geld aufzunehmen bereitet uns etwas Kopfschmerzen.
Juicy1990 schrieb:
Aktueller Finanzierungsbedarf: 570.000€ (Wahnsinn, was für eine Zahl)Das war schonmal aufgeschlüsselter. Man könnte bessere Ratschläge geben, wenn man weiß, ob die Kostensteigerung aus Materialmehrkosten resultiert oder einer dezidierteren Auseinandersetzung mit Nebenkosten und Puffer.
Grundsätzlich sehe ich das alles weiterhin als solide machbar an.
Juicy1990 schrieb:
Mein festes Monatsgehalt liegt ab Juli bei 3.900€ Netto Glückwunsch! 😉
Glückwunsch, dass es bald losgeht! 🙂
Juicy1990 schrieb:Wahnsinn! Es gibt Menschen, die kaufen sich dafür eine Uhr von Richard Mille, z. B. die RM 11-03 McLaren.
...
Aktueller Finanzierungsbedarf: 570.000€ (Wahnsinn, was für eine Zahl)
...
Acof1978 schrieb:
Erdarbeiten sond ab 13.09. eingeplant wenn das Amt mitspielt.Bei uns hieß es erst, Erdarbeiten gehen 2-3 Wochen nach Erhalt der Baugenehmigung los, die haben wir seit 9 Wochen...
Dann hieß es 21.6.
Da dachte ich tatsächlich es ginge los, jedoch war außer der Lieferung des Baustellen WC nichts dabei.. 🙄
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