Hallo,
da wir noch auf der Suche nach einer Wohnung bzw. einem Haus sind, möchte ich mich allgemein über die nachträgliche Installation einer Fußbodenheizung schlau machen.
1. ist eine nachträgliche Fußbodenheizung überhaupt sinnvoll, wenn eine bestehende Gasheizung mit Heizkörpern vorhanden ist? Wenn ein Garten vorhanden ist, macht es Sinn eine Luftwärmepumpe zu machen, insbesondere bei den Altbauten, die grundsätzlich nicht sehr gut gedämmt sind? Ist Gasheizung für eine Luftwärmepumpe geeignet?
2. da die Altbauten in der Regel eine geringe Raumhöhe haben, mache ich mir Sorgen, ob die Dämmung am Boden + Fußbodenheizung nicht zu viel Platz beansprucht und dann Probleme mit der Türhöhe verursacht. Welche Möglichkeiten gibt es für die Türen, müssen diese einfach kleiner sein?
3. Kann die Verteilung für die Fußbodenheizung im Untergeschoss erfolgen oder gibt es dann zu lange Strecken für die Fußbodenheizung im Haus?
4. Da es sich um eine Nachrüstung handelt, wie kompliziert ist es, einen vertikalen Schacht für die Fußbodenheizung zu bauen, zum Beispiel für drei Geschosse (Erdgeschoss, 1. OG und 2. OG)? Darf dafür den Schornstein genutzt werden?
Danke!
da wir noch auf der Suche nach einer Wohnung bzw. einem Haus sind, möchte ich mich allgemein über die nachträgliche Installation einer Fußbodenheizung schlau machen.
1. ist eine nachträgliche Fußbodenheizung überhaupt sinnvoll, wenn eine bestehende Gasheizung mit Heizkörpern vorhanden ist? Wenn ein Garten vorhanden ist, macht es Sinn eine Luftwärmepumpe zu machen, insbesondere bei den Altbauten, die grundsätzlich nicht sehr gut gedämmt sind? Ist Gasheizung für eine Luftwärmepumpe geeignet?
2. da die Altbauten in der Regel eine geringe Raumhöhe haben, mache ich mir Sorgen, ob die Dämmung am Boden + Fußbodenheizung nicht zu viel Platz beansprucht und dann Probleme mit der Türhöhe verursacht. Welche Möglichkeiten gibt es für die Türen, müssen diese einfach kleiner sein?
3. Kann die Verteilung für die Fußbodenheizung im Untergeschoss erfolgen oder gibt es dann zu lange Strecken für die Fußbodenheizung im Haus?
4. Da es sich um eine Nachrüstung handelt, wie kompliziert ist es, einen vertikalen Schacht für die Fußbodenheizung zu bauen, zum Beispiel für drei Geschosse (Erdgeschoss, 1. OG und 2. OG)? Darf dafür den Schornstein genutzt werden?
Danke!
L
littlebird06.01.22 19:05Wir wissen schon, dass es um das Haus, das wir besuchen möchten, um eine Gasheizung mit Heizkörpern geht. Gebäudealter ist nicht alles was uns wichtig ist, sondern der allgemeine Stand des Hauses. Bedeutet, wie schwierig (und kostenaufwändig) ist das Haus auf einem Stand zu bringen, mit dem wir zufrieden wären.
Deshalb wundert es mich ein wenig, dass es so komisch ist sowas zu fragen. Natürlich muss man vorher wissen, wie sinnvoll oder ob es überhaupt möglich ist, ein Gebäude mit z.B. Fußbodenheizung nachzurüsten und was das alles kostet.
Deshalb wundert es mich ein wenig, dass es so komisch ist sowas zu fragen. Natürlich muss man vorher wissen, wie sinnvoll oder ob es überhaupt möglich ist, ein Gebäude mit z.B. Fußbodenheizung nachzurüsten und was das alles kostet.
L
littlebird06.01.22 19:16Deliverer schrieb:
Es gibt Systeme mit geringeren Aufbauhöhen - kosten aber halt etwas mehr. Habe ich erst letztes Jahr eingebaut, aus genau dem Grund (mehr Details gerne per PM).Hallo Deliverer, ich würde dich gerne kontaktieren, leider reicht die Anzahl meiner Beiträge nicht aus, um eine Konversation mit dir zu beginnen. Kannst du mir bitte deine Email-Adresse schicken (firesim1990@gmail.com)? Danke.
B
Benutzer20006.01.22 19:41littlebird schrieb:
Das Thema Fußbodenheizung ist uns wichtig und wenn es um die Erneuerung der Heizung geht, finde ich eine Wärmepumpe mit Kombination mit Fußbodenheizung sehr gut. Ich wusste nicht, dass es viel einfacher ist, als ich dachte.Einfach ist relativ. Spontan fällt mir ein:- energetisch berechnen lassen inkl. Verlegeplan für die Fußbodenheizung
- alter Fußbodenbelag raus
- alter Estrich raus
- Dämmung nach unten oder Kellerdecke dämmen
- Fußbodenheizung verlegen (tackern, klipsen oder wie auch immer)
- neuer Estrich drauf
- ein wenig Elektrik anpassen
- Durchbrüche nach oben/unten machen bzw. durch die Wand für die Zuleitung der Wärmepumpe
- Warmwasserspeicher anschließen und an die "alte" Verrohrung anklemmen
- neue Bodenbeläge
- Wände spachteln, da ERR auch verlegt werden müssen (oder man arbeitet mit Funk pro forma, um sie dann wieder abzugeben).
Wenn der alte Boden raus ist, kann man den Boden auch für die Verlegung von Elektroleitungen bei einer Erneuerung nutzen.
Hab das ganze letztes Jahr im 60er Jahre Bau selbst gemacht.
D
Deliverer06.01.22 21:36Benutzer200 schrieb:
- Wände spachteln, da ERR auch verlegt werden müssen (oder man arbeitet mit Funk pro forma, um sie dann wieder abzugeben).Ich hab 2020 meinen Altbau mit Förderunge modernisiert, und da waren ERR (anders als im Neubau) keine Pflicht. Hat sich das geändert?Ähnliche Themen