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ᐅ Lichtschacht im Keller - Wasser läuft nicht ab/versickert nicht

Erstellt am: 10.05.26 17:56
D
dnmnn
D
dnmnn
10.05.26 17:56

Hallo zusammen,

ich habe ein Problem mit der Entwässerung eines Lichtschachts und benötige euren fachlichen Rat.

Die Situation:
Der Lichtschacht ist ca. 50 cm tief und 1,50 m unter der Erdoberfläche (Fensterunterkante). Er ist nicht montiert, sondern vermutlich mit Ziegeln gemauert und verputzt. (das Haus wurde 1968 gebaut)
Bodenaufbau im Schacht: Unten befindet sich eine Betonplatte, die eine Neigung vom Haus weg aufweist.
Problem: Nach einem Test bei dem ich ca. 2 Litern Wasser in den Ablauf gekippt habe steht dieses auch nach 24 Stunden noch immer im Ablauf. Es versickert kaum.

Bisherige Maßnahmen:
Ich habe das Sickerloch bereits ca. 30 cm tief von Schlamm und Steinen befreit, spüre aber kein Ende der Betonplatte.
Die Folgen:
Im Keller war es im Bereich der Fußleisten feucht. Nachdem die Leisten entfernt wurden und es zur Zeit auch schon lange nicht geregnet hat, ist es aktuell trocken.

Meine Fragen an das Forum:
Sollte ich versuchen, den Bereich am Ende der Betonplatte (vom Haus weg) gezielt horizontal zu vertiefen, damit es nach hinten (in Richtung Garten) abfließen kann?
Besteht bei stehendem Wasser über 24 Stunden (trotz Trockenperiode) die Gefahr, dass es sich um Grundwasser/Schichtenwasser handelt?
Welchen Aufbau empfehlt ihr für das Sickerloch, sobald ich den Durchfluss wiederhergestellt habe (Kiespackung o.ä.)?

Vielen Dank für eure Einschätzungen!


F
FKuent
10.05.26 18:29
Hallo

Wenn nach 24 Stunden noch immer Wasser im Ablauf steht obwohl es länger trocken war, dann würde ich das nicht mehr als normale träge Versickerung sehen. Gerade bei einem Baujahr von 1968 ist es gut möglich, dass die ursprüngliche Sickerlösung mit den Jahren komplett zugesetzt wurde oder damals konstruktiv ohnehin eher knapp dimensioniert war.

Bevor Du jetzt einfach horizontal Richtung Garten weiter aufgräbst, würde ich erstmal versuchen herauszufinden ob die Betonplatte überhaupt irgendwo endet oder ob darunter vielleicht noch ein alter Ablauf sitzt. Nur seitlich tiefer zu graben bringt wenig, wenn der umgebende Boden stark lehmhaltig ist und das Wasser dort ebenfalls stehen bleibt. Weißt Du ungefähr, was bei euch für Boden vorhanden ist? Das wäre für die Einschätzung schon wichtig.

Schichtenwasser würde ich zumindest im Hinterkopf behalten. Dass selbst in einer längeren Trockenphase Wasser stehen bleibt und gleichzeitig früher Feuchtigkeit an den Fußleisten vorhanden war, passt leider durchaus dazu. Das muss nicht sofort ein großes Problem bedeuten, aber ignorieren würde ich es auch nicht.

Wenn der Ablauf wieder funktioniert, würde ich den Bereich unten mit grobem Kies 16/32 auffüllen und darüber ein Vlies legen, damit sich nicht wieder alles mit Feinteilen zusetzt. Feinere Mischungen verschlammen mit der Zeit oft erneut, gerade bei älteren Lichtschächten.
D
dnmnn
10.05.26 19:22
Danke dir für die Einschätzung! 

Aktuell ist der Ablauf so eng, dass ich gerade so mit der Hand reinkomme. Bei ca. 30 cm Tiefe (horizontal von der Hauswand weg) ist noch kein Ende der Betonplatte zu spüren.

Bodenbeschaffenheit: Mein Gartenboden besteht nach den ersten 20 cm Mutterboden fast nur aus Bauschutt und Kies. Das Haus wurde vor 5 Jahren kernsaniert, aber die Lichtschächte wurden dabei scheinbar nicht angefasst.


Sollte ich das Loch jetzt vorsichtig vergrößern, um das Ende der Betonplatte überhaupt erst einmal zu finden? 

Vielen Dank für deine Hilfe!
F
FKuent
10.05.26 19:28
Genau das wäre jetzt der sinnvolle nächste Schritt. Solange Du nicht weißt ob die Betonplatte irgendwo endet oder ob früher mal ein richtiger Ablauf vorhanden war, suchst Du im Prinzip im Blindflug. Bei Häusern aus den60ern wurde im Lichtschacht oft nur eine einfache Sickerlösung gebaut, die nach Jahrzehnten schlicht zugesetzt ist.

Ich würde das Loch vorsichtig vergrößern und dabei gezielt Richtung Garten freilegen, aber kontrolliert und nicht einfach tiefer stemmen. Wenn unterhalb nur eine geschlossene Betonfläche sitzt, bringt zusätzliche Tiefe wenig, außer dass sich dort noch mehr Wasser sammeln kann. Entscheidend ist eher, ob die Platte ausläuft oder ob irgendwo ein alter Ablaufanschluss sitzt. Hast Du mal geprüft ob außen eventuell noch ein altes Tonrohr oder eine Drainleitung vorhanden ist?

Der Bodenaufbau mit Bauschutt und Kies spricht eigentlich eher für brauchbare Versickerung. Deshalb passt es nicht ganz dazu, dass selbst nach24h kaum Wasser verschwindet. Genau deshalb würde ich zuerst den tatsächlichen Aufbau klären bevor irgendwas neu verfüllt wird.

Wenn der Durchgang wieder frei ist, würde ich unten groben Kies16/32 einbauen und darüber ein Vlies legen, damit sich die Sickerstelle nicht schon wieder gleich zusetzt. Kein Feinmaterial oder Splitt verwenden, das verschlammt mit der Zeit wieder! Und wenn schon2l Wasser praktisch stehen bleiben, dann funktioniert die aktuelle Entwässerung im Grunde nicht mehr richtig, das muß man leider so sehen.