In den Threads zu Wärmepumpenverbrauch und Vorlauftemperatureinstellung geht es hoch her mit Fachbegriffen, Werten und Einstellungen. Mitunter wird geschrieben, dass sich die Errichter wenig um optimale die Einstellung kümmern und man selbst bereits bei der Auslegung besser mit aufpassen sollte. Wenn ich das richtig lese verlieren falsch dimensionierte und/oder mangelhaft eingestellte Wärmepumpen ihre wirtschaftlichen Vorteile. Daher habe ich drei Fragen:
1. Wie viel Wissen und Können muss sich eigentlich ein Häuslebauer aneignen um die Wirtschaftlichkeit, die er sich von seiner Entscheidung verspricht auch tatsächlich zu erreichen?
2. Wie wahrscheinlich ist eine Fehlnutzung durch unbedarfte Anwender, die es einfach nur angenehm warm in ihrem Haus haben wollen?
3. Welche Lebensgewohnheiten muss sich ein Mensch abgewöhnen, der zum ersten Mal in einem Haus mit Wärmepumpe wohnt, um die erwartete Wirtschaftlichkeit zu erreichen?
1. Wie viel Wissen und Können muss sich eigentlich ein Häuslebauer aneignen um die Wirtschaftlichkeit, die er sich von seiner Entscheidung verspricht auch tatsächlich zu erreichen?
2. Wie wahrscheinlich ist eine Fehlnutzung durch unbedarfte Anwender, die es einfach nur angenehm warm in ihrem Haus haben wollen?
3. Welche Lebensgewohnheiten muss sich ein Mensch abgewöhnen, der zum ersten Mal in einem Haus mit Wärmepumpe wohnt, um die erwartete Wirtschaftlichkeit zu erreichen?
Ein Lemur ist auch fast eine Katze :p
A
Alessandro23.11.21 16:12Deliverer schrieb:
Der Empfehlung kann man im Notfall auch folgen - an der Stelle hat man aber schon tausende Euro zum Fenster herausgeschmissen. Ist also eher doof. Im Standard ist es so, weil es Pflicht für irgenwelche Energieeinsparverordnung-Einstufungen geworden ist. Lobbyismus wäre da als Hauptgrund anzunehmen. Vielleicht noch ein bisschen Rückständigkeit. Früher war es nicht ganz so doof, nicht zu heizen.der Grund ist, dass die Wärmepumpe früher ausschaltet wenn die ERR beim Erreichen der Raumsolltempereratur den Durchfluss abwürgt. Das bewirkt dass die Wärmepumpe nicht durchläuft und häufigere Stillstandzeiten hat.
Das wiederum entlastet das Stromnetz. Und genau das ist das Ziel.
Gleichzeitig startet deine Wärmepumpe dadurch häufiger, was wiederum auf die Lebensdauer der Maschine geht (zumindest bei abnormal vielen Starts).
Das A und O ist die Auslegung der Fußbodenheizung und die Dimensionierung der Wärmepumpe nach Heizlast!
Alles andere ist Feintuning an der Anlage...
Leider hat der Heizi weder Bock auf Rechnen, noch auf Diskussionen mit dem Bauherren. Deswegen macht er es so, wie er es immer gemacht hat und knallt 45°C Wasser durch die Leitungen...
D
Deliverer23.11.21 17:11Alessandro schrieb:
Das wiederum entlastet das Stromnetz. Und das wiederum ist falsch. Eine kontinuierliche, kleine Last ist viel besser fürs Stromnetz, als viele kurze aber hohe Lasten. Und durch die höhere Effizienz wird auch insgesamt weniger Strom benötigt, was ebenfalls nicht so schlecht sein kann.A
Alessandro23.11.21 17:44Ist als würdest du behaupten dass eine immer eingeschaltete Beleuchtung das Netz weniger belastet als eine zeitweise ausgeschaltete.
Was hat die Effizienz damit zutun?
Was hat die Effizienz damit zutun?
O
Oetzberger23.11.21 18:02Alessandro schrieb:
Ist als würdest du behaupten dass eine immer eingeschaltete Beleuchtung das Netz weniger belastet als eine zeitweise ausgeschaltete.
Was hat die Effizienz damit zutun?Genau so ist es. Transienten belasten das Stromnetz ungleich stärker als eine konstant hohe Grundlast. Lies dich mal in die Grundlagen ein.Bei gleicher Durchschnittsleistung ist die on off Wärmepumpe wesentlich belastender für das Netz als die konstant mit niedriger Leistung laufende. Vorausgesetzt, die Ein- und Ausschaltsignale werden nicht durch eine Netzsteuerung vorgegeben zur kurzfristigen Lastkontrolle. Auch das wird noch kommen.
D
Deliverer23.11.21 18:29Oetzberger schrieb:
Auch das wird noch kommen.Das ist doch schon lange bei Wärmepumpentarifen gang und gäbe?! Darum hängt meine Wärmepumpe ja am Hauszähler! ;-)Ähnliche Themen