ᐅ Welche Heizung und wie mit Photovoltaik / Solarthermie kombinieren?
Erstellt am: 28.01.22 22:28
E
Elias_dee
Hallo!
Ich lese mich seit Wochen in das Thema Heizung für den Neubau unseres Einfamilienhaus ein und finde keine abschließende Meinung zu dem Thema.
Wir bauen ein "normales" Haus, es wird wahrscheinlich so in etwa ein KFW55 Haus ohne jedoch irgendwelche Förderungen etc., der Käse ist ja gebissen. Das Einfamilienhaus wird in Hanglage mit Dach Richtung Süden errichtet, im Bebauungsplan ist Photovoltaik / Solarthermie ausdrücklich erwünscht (eigene Dachhaut ist möglich).
Es ist ein Gasanschluss direkt ans Grundstück gelegt. Eigentlich wollte ich keine Gasheizung, aber jetzt bin ich doch etwas verunsichert. Meine beiden direkten Nachbarn, die in diesem Neubaugebiet ebenso bauen, setzen auf Gas + Solarthermie.
Eigentlich hatte ich mich für Erdwärme interessiert. Laut lokalem Heizungsbauer darf in der Stadt aber nur bis 50 Meter gebohrt werden, daher lohnt sich das nicht.
Dann habe ich mich bzgl. Ringgrabenkollektor und Flächenkollektor erkundigt. Fällt inzwischen aber wieder weg, weil viele sagen, dass man dann kaum noch was pflanzen kann (und wir sind schon richtige Gartenfans).
Bleibt eigentlich nur a) Gas (aber ich bin eigentlich kein Fan von fossilen Brennstoffen) oder --> und das ist aktuell der Favorit b) Luftwärmepumpe. Mein bislang favorisierter Heizungsbauer aus dem Ort verbaut Wolf CHA Monoblock, ich finde jedoch nicht so viel Erfahrungsberichte darüber, scheint recht neu aber auch recht leise zu sein.
Würdet ihr in dieser Situation auch auf Luft-Wasser-Wärmepumpe gehen?
Und dann stellt sich die nächste Frage: wie kombinieren? Mit Solarthermie oder Photovoltaik? Oder sogar beides? Auch hier gibt es hunderte Foren und Artikel und ich lese viel, bin am Ende aber nur verwirrter, weil jeder wieder was anderes sagt.
Was denkt ihr?
Grüße!
Elias
Ich lese mich seit Wochen in das Thema Heizung für den Neubau unseres Einfamilienhaus ein und finde keine abschließende Meinung zu dem Thema.
Wir bauen ein "normales" Haus, es wird wahrscheinlich so in etwa ein KFW55 Haus ohne jedoch irgendwelche Förderungen etc., der Käse ist ja gebissen. Das Einfamilienhaus wird in Hanglage mit Dach Richtung Süden errichtet, im Bebauungsplan ist Photovoltaik / Solarthermie ausdrücklich erwünscht (eigene Dachhaut ist möglich).
Es ist ein Gasanschluss direkt ans Grundstück gelegt. Eigentlich wollte ich keine Gasheizung, aber jetzt bin ich doch etwas verunsichert. Meine beiden direkten Nachbarn, die in diesem Neubaugebiet ebenso bauen, setzen auf Gas + Solarthermie.
Eigentlich hatte ich mich für Erdwärme interessiert. Laut lokalem Heizungsbauer darf in der Stadt aber nur bis 50 Meter gebohrt werden, daher lohnt sich das nicht.
Dann habe ich mich bzgl. Ringgrabenkollektor und Flächenkollektor erkundigt. Fällt inzwischen aber wieder weg, weil viele sagen, dass man dann kaum noch was pflanzen kann (und wir sind schon richtige Gartenfans).
Bleibt eigentlich nur a) Gas (aber ich bin eigentlich kein Fan von fossilen Brennstoffen) oder --> und das ist aktuell der Favorit b) Luftwärmepumpe. Mein bislang favorisierter Heizungsbauer aus dem Ort verbaut Wolf CHA Monoblock, ich finde jedoch nicht so viel Erfahrungsberichte darüber, scheint recht neu aber auch recht leise zu sein.
Würdet ihr in dieser Situation auch auf Luft-Wasser-Wärmepumpe gehen?
Und dann stellt sich die nächste Frage: wie kombinieren? Mit Solarthermie oder Photovoltaik? Oder sogar beides? Auch hier gibt es hunderte Foren und Artikel und ich lese viel, bin am Ende aber nur verwirrter, weil jeder wieder was anderes sagt.
Was denkt ihr?
Grüße!
Elias
E
Elias_dee29.01.22 09:19CC35BS38 schrieb:
Ohne. Die sind noch zu teuer um sich zu lohnen. Kann man später nachrüsten wenn es finanziell Sinn macht. Ist aktuell aber zu teurer.Okay! Vielleicht wird ja dafür auch in naher Zukunft ein Förderprogramm aufgelegt...
D
Deliverer29.01.22 10:31Gas muss innerhalb der nächsten 15 Jahre auf null heruntergefahren werden. Da würde ich jetzt nicht mehr damit anfangen.
Zur Wolf: Soweit ich weiß, hat der Hersteller sein 4 kW-Modell aktuell auf Eis gelegt. D.h. es gibt aktuell nur die 7 und die 10 kW-Variante. Die sind zwar sehr gut, für einen Neubau aber deutlich überdimensioniert. Schau, dass Du irgend ein aktuelles Modell mit einer zum Haus passenden Heizleistung bekommst.
Zur Wolf: Soweit ich weiß, hat der Hersteller sein 4 kW-Modell aktuell auf Eis gelegt. D.h. es gibt aktuell nur die 7 und die 10 kW-Variante. Die sind zwar sehr gut, für einen Neubau aber deutlich überdimensioniert. Schau, dass Du irgend ein aktuelles Modell mit einer zum Haus passenden Heizleistung bekommst.
@Deliverer ich hab jetzt nicht die Historie vom TE durchsucht, aber ich hab hier im Faden nix von Heizlastberechnung, Region oder Größe des Hauses gelesen. Von daher würde ich nicht sagen dass 7kw zu groß sind. Zumal wir von einer modulierenden Variante sprechen glaube ich.
120qm ohne Keller an der Mosel ist halt was anderes als 160qm plus beheiztem Keller im Allgäu.
120qm ohne Keller an der Mosel ist halt was anderes als 160qm plus beheiztem Keller im Allgäu.
D
Deliverer29.01.22 11:12Ein Neubau, der 7 kW Heizleistung benötigt, ist in meinen Augen ein neugebauter Altbau. Und in den Augen unserer Gesetzgeber mNn. gar nicht mehr zulässig. Daher würde ich wetten, dass die Heizlast irgendwo zwischen 3 und 5 kW liegt. Ohne mehr vom Haus zu wissen.
Dass man die CHA 7 durchaus in einem solchen Haus einsetzen kann und dass sie wahrscheinlich ganz ordentliche Resultate liefert, stimmt aber natürlich auch. Kostet halt mehr.
Dass man die CHA 7 durchaus in einem solchen Haus einsetzen kann und dass sie wahrscheinlich ganz ordentliche Resultate liefert, stimmt aber natürlich auch. Kostet halt mehr.
Deliverer schrieb:
Ein Neubau, der 7 kW Heizleistung benötigt, ist in meinen Augen ein neugebauter Altbau. Und in den Augen unserer Gesetzgeber mNn. gar nicht mehr zulässig. Daher würde ich wetten, dass die Heizlast irgendwo zwischen 3 und 5 kW liegt. Ohne mehr vom Haus zu wissen.
Dass man die CHA 7 durchaus in einem solchen Haus einsetzen kann und dass sie wahrscheinlich ganz ordentliche Resultate liefert, stimmt aber natürlich auch. Kostet halt mehr.Also weiß auch nicht. Du lässt irgendwie die Rahmenbedingungen außen vor. Wenn man im magentafarbenen Forum mitliest gibts genug EFHs die KFW 55 sind und aufgrund Volumen und Lage irgendwo zwischen 5-7 Heizlast rauskommen (nach Trenchplanner). Das hat nix mit Altbau oder sonst was zu tun. Der TE geht in die Richtung KFW55 also vielleicht auch schlechter.
Das ist hier nicht Thema aber gerade wo nichts mehr gefördert wird macht’s wirtschaftlich oft keinen Sinn sich zusätzlich abzumühen.
Zunächst würde ich mir mal über eine richtige Planung Gedanken machen. Sprich im Zweifel paar Hundert Euro zahlen und eine TGA Planer beauftragen. Schauen was da raus kommt und je nachdem dann entscheiden.
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