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ᐅ Haus finanziell machbar bei etwa 5.000 netto?

Erstellt am: 08.02.22 10:28
D
Dell2022
Hallo zusammen,

da auch bei meinem Freund und mir inzwischen der Wunsch nach einem Eigenheim aufkeimt, wir von den Preis aber derzeit erschlagen sind, wollten wir mal sehen, ob ein Haus für uns überhaupt machbar ist.
Wir haben derzeit nichts Konkretes im Auge, tendenziell auch eher in 1-2 Jahren, die dauert ja. Für uns stellt sich aber die Frage, ob wir uns den Traum vom Eigenheim überhaupt erfüllen können oder davon schon mal verabschieden müssen. (Für uns kommt sowohl Bauen wie auch Kaufen in Frage, allerdings keine ETW).
Wir befinden uns im nördlichen NRW/OWL - also wohl noch bezahlbar, für uns aber fast unvorstellbar.

Daher würden wir uns über eine Einschätzung freuen.

Allgemeines zu uns:
  • Wie alt seid Ihr? Noch 26/27
  • Gibt es Kinder? nein
  • Sind Kinder geplant? Ja, 2
  • Was macht Ihr beruflich? Er: SB Vertrieb, Sie:Juristin
  • Wie viele Stunden arbeitet Ihr? beide Vollzeit 40
Einkommens- und Vermögenssituation:
  • Welche Einkünfte habt Ihr (netto)? Er: 1850, sie 3050 (bei ihm in absehbarer Zeit Jobwechsel, dann eher 2.000-2.200)
  • Wie viel Eigenkapital habt ihr? Etwa 65k, aber etwa die Hälfte in Aktien (Er etwa 50k, sie etwa 15k - zur Erklärung, ich (sie) arbeite erst seit knapp 2 Jahren, das erste Jahr für 1000 netto weniger, plus gerade Auto bar bezahlt für 15.000)
  • Wie viel Eigenkapital wollt Ihr davon in das Projekt Haus stecken? Keine Aktien, nur Bar etwa 20-25.000, ob Haus, Einrichtung oder Nebenkosten ist nicht konkret geplant
  • Ausgabensituation:

Mobilitätskosten (2 bezahlte Autos):
-Versicherung: 67
-Steuern: 15
-Tanken: 120
Zwischensumme gerundet: 205 Euro

Versicherungskosten:
-Haftpflichtversicherung 10 (derzeit 2 Versicherungen)
-Brille 10
Zwischensumme: 20 Euro

Wohnkosten aktuell:
Kaltmiete 828
Nebenkosten 160
Strom: 60
Internet: 45
Zwischensumme gerundet: 1.100

Lebenshaltungskosten
-Lebensmittel + Drogerie 300
- GEZ, Netflix, Spotify: 50
- Fitnessstudio: 20
- Sonstige Freizeit: 300
Zwischensumme: 670

dazu kommt, dass wir häufig in den Urlaub fahren, das wird bislang vom Sparkonto bezahlt, würde dafür in der Rechnung pauschal 500/mtl ansetzen

Sparen
- Sie: 1500 Tagesgeld + 200 ETF
- Er: 500-700, wird nicht direkt bei Seite gelegt, sondern verbleibt auf dem Konto, daher schwankend
Zwischensumme: 2.200 Euro

Einnahmen: 4900
Ausgaben: 2000
(Ausgaben mit Urlaub 2500)
Sparen: 2200

Dankeschön!
W
WilderSueden
10.02.22 22:35
Das versetzte Pultdach fand ich ganz nett und vor dem Haus war auch das Dach so weit rausgezogen, dass man da sicherlich nett sitzen kann. Aber dann hatte er noch so Spielereien wie eine kleine Empore über dem Eingangsbereich damit man den Luftraum über dem Wohnzimmer gut beobachten kann...das wäre jetzt absolut nicht mein Ding. Ich hätte lieber einen ordentlichen Dachboden 😉

Aber ne, da war jetzt nichts dabei was 510k + Kaufnebenkosten (immerhin ohne Maklergebühr) + nochmal 200k(?) für den kompletten Innenausbau, Außenputz, eventuell Dämmung, Außenanlagen, usw rechtfertigen würde.
OWLer10.02.22 22:39
Bei den Preisen kann es eigentlich ja nur etwas nördlich von Herford sein. Ich würde mich da ehrlich gesagt nach soliden Gebrauchthäusern mit mit anständigem Energiestandard umsehen. Die haben dann meistens auch gleich den entsprechenden Garten.

Für Westlich von Gütersloh ist es zu günstig außer direkt von der Gemeinde. Die sind aber gnadenlos überbucht.

Sucht erst einmal ein Grundstück und sehr dann weiter. Bei den Preisen solltet ihr das mit Eigenkapital und ggf Schenkung oder Abeitgeberdarlehen oÄ hinbekommen und dann weiterplanen. Wird kein Palast.
askforafriend10.02.22 22:48
Ich hab hier grad ein Haus entdeckt mit 140qm BJ 1981 für 500k+Nebenkosten auf 650qm Grund. Ist einfach im Nachbarkaff. Das sind unsaniert ca. 4000 Euro pro qm
D
Dell2022
11.02.22 06:58
Hamburch schrieb:

P.S.: Euer Eigenkapital wird auf jeden Fall drauf gehen müssen bis auf eine eiserne Reserve. Nebenkosten müssen idR eh bezahlt werden und ihr solltet die Beleihung drücken für einen besseren Zins, magische Grenzen liegen meist bei 90%, 80% usw., je nach Bank.

unsererseits war eigentlich auch noch eine Sparphase angefacht, dann wäre etwas mehr Eigenkapital da. Über einen Verkauf von Aktien könnte man dann nochmal nachdenken, aber auf keinen Fall alles, da sie teilweise auch als Altersvorsorge dienen (ETFs)
OWLer schrieb:

Bei den Preisen kann es eigentlich ja nur etwas nördlich von Herford sein. Ich würde mich da ehrlich gesagt nach soliden Gebrauchthäusern mit mit anständigem Energiestandard umsehen. Die haben dann meistens auch gleich den entsprechenden Garten.

Für Westlich von Gütersloh ist es zu günstig außer direkt von der Gemeinde. Die sind aber gnadenlos überbucht.

Das trifft es ganz gut
D
driver55
11.02.22 08:03
askforafriend schrieb:

Ich hab hier grad ein Haus entdeckt mit 140qm BJ 1981 für 500k+Nebenkosten auf 650qm Grund. Ist einfach im Nachbarkaff. Das sind unsaniert ca. 4000 Euro pro qm
Das kann ich auch anbieten, bzw. „überbieten“.
Einfamilienhaus 95qm, BJ1965 für 685k+Nebenkosten auf 483qm Grund. 🙄
(ist um’s Eck bei der „911er-Schmiede“)
T
Tassimat
11.02.22 08:33
askforafriend schrieb:

Ich hab hier grad ein Haus entdeckt mit 140qm BJ 1981 für 500k+Nebenkosten auf 650qm Grund. Ist einfach im Nachbarkaff. Das sind unsaniert ca. 4000 Euro pro qm
Beim Neubau ist die Summe pro m² höher, wenn du Baunebenkosten, Garage, Garten und Grundstück mit der Wohnfläche verrechnest. Aber so macht man das nicht so, sondern die Posten werden in die gängigen zuvor genannten Kategorien aufgeschlüsselt. Das geht auch im Bestand.
gartengrundstückeigenkapitalnebenkosten