Hi zusammen,
mein Mann und ich sitzen grad über unser Finanzplanung, da wir uns immer noch nicht ganz sicher sind, welchen Kredit (mit unterschiedlicher Ratenhöhe) wir unterschreiben wollen.
Wir nutzen daher Mal die Anonymität des Internets und hauen hier unsere Zahlen raus.
Erstmal zu unserer persönlichen Einkommens- und Ausgabensituation - die Ausgaben zeigen den Durchschnitt der letzten drei Jahre für uns beide zusammen - Angaben pro Monat.
Lebensmittel = 712€
enthalten ist auch Alkohol, Fisch- und Fleischbestellungen bei 'Gourmethändlern', etc
Entertainment = 459€
Essen gehen im Restaurant, ausgehen (Kino, Eintritte, etc.), Geschenke für andere, Handy, Netflix, Bücher und Zeitschriften
Body = 371€
Frisörbesuche, Barbier, Haarpflegeartikel, Kosmetikbesuche, Schminke, Arztbehandlungen, Medikamente
Shoppen = 296€
alles Bekleidung und Schuhe
Wohnen = 350€
KEINE Miete, nur Eichrichtung, Haushaltsgeräte, Garten, etc.
Zur Info: Wir haben eine große Renovierung des jetzt bewohnten Hauses bezahlt und wohnen dieses Investment nun als Miete ab bis wir nächstes Jahr ausziehen.
Versicherungen = 1.370€
mehrere Rentenversicherungen, Bausparen, Berufsunfähigkeit, Zahnversicherung, Haftpflicht, Unfall, Hausrat, Gebäude, etc.
Auto = 221€
wir haben nur ein Auto, enthalten sind Versicherungen, Tanken und Reparaturen
Zur Info: Auto ist vor 4 Jahren neu gekauft (Jahreswagen für 40k), beide in naher Zukunft Dienstwagen
Sonstiges = 25€
alles was sonst nirgendwo reinpasst
Für Urlaub haben wir die letzten Jahre (selbst 2020 noch!) zusätzlich einen dicken Batzen ausgegeben, der aufgrund unseres anstehendes Babys und Hauses so erstmal nicht weiter für die Zukunft beplant ist.
Sodele, bitte keine Kommentare zu den Ausgaben - wir haben immer sehr gut gelebt und es uns gut gehen lassen 🙂
In Summe haben wir also in den letzten drei Jahren ohne Urlaub im Monat 3.803€ ausgegeben und haben ohne jegliche Einschränkung gelebt.
Wir setzen diese absolut echten Zahlen nun Mal für unsere Zukunftsrechnung als gegeben an.
Einkommen Sie, 4.000€ - ab November 4.500€ (ist aber eigentlich auch erst in einem Jahr relevant, da ab November Mutterschutz)
Einkommen Er, 3.900€ - Tendenz ebenfalls steigend
Aktuelle variable Boni / Sonderzahlungen im Jahr liegen für uns beide zusammen bei ca. 6.000€ im Jahr, Tendenz deutlich steigend (bei ihr durch neues Gehalt auch höheren Bonus). Einkommen Stand heute, konservativ gerechnet: 7.900€ pro Monat
Nach Abzug der Lebenshaltungskosten liegen wir also nun bei einem verfügbaren Betrag von (7.900€ - 3.803€) 4.097€ pro Monat.
Das Jahr mit Elterngeld reicht um unsere Ausgaben zu decken, aber es wird kein weiteres Kapital mehr angespart. Mit unseren flexiblen Jobs ist eine Dreiviertelstelle in der Kita möglich, aber trotzdem können wir beide Vollzeit arbeiten (wenn wir das so wollen). Die Bedienung des vollen Kredits (also die Zahlung der vollen Ratenhöhe) ist erst kurz vor meinem Wiedereintritt ins Arbeitsleben notwendig.
Meine Cash Flow Hochrechnung sieht wie folgt aus:
4.100€ Überschuss nach 'alter' Lebensweise
+ 400€ Kindergeld und Erhöhung Nettogehalt durch Kinderfreibetrag
- 1.000€ Kosten Kind (Kita und was alles rund ums Kind anfällt, Kleidung, Essen, Ausflüge, Spielzeug, etc.)
- 2.200€ Rate fürs Haus (Kfw 40+)
- 500€ Nebenkosten fürs Haus
= 800€ Überschuss im Monat (für Urlaub und Unvorhergesehenes)
+ Bonus (als kleines Sahnehäubchen)
Ehrlich gemeinte Frage: Rechnen wir uns das schön? Übersehen wir was? Wir sind einen großzügigen Lebensstil gewohnt und ein wenig Angst macht die finanzielle Bindung ans Haus schon - meinem Mann mehr als mir.
Ich würde aber trotzdem sagen: es passt alles, das kriegen wir hin.
In den 2.200€ Rate steckt ein Kredit von 550k, mit dem wir zuzüglich Eigenkapital (200k) und zuzüglich bezahltem Grundstück (120k) und späteren KfW Zuschuss + Speicherförderung unser Haus inkl. Einrichtung, den Hof und Garten vollständig nach unseren Wünschen gestalten können. Es ist also kein 'darauf sparen wir dann noch ein paar Jahre' unterstellt. Der Kredit soll den vollständigen Hausbau bedienen, wenn dann wieder Geld (durch z.B. Ersparnisse oder Bonus über ist), soll dieses für Urlaub / berufliche Auszeiten genutzt werden.
Was denkt ihr???
mein Mann und ich sitzen grad über unser Finanzplanung, da wir uns immer noch nicht ganz sicher sind, welchen Kredit (mit unterschiedlicher Ratenhöhe) wir unterschreiben wollen.
Wir nutzen daher Mal die Anonymität des Internets und hauen hier unsere Zahlen raus.
Erstmal zu unserer persönlichen Einkommens- und Ausgabensituation - die Ausgaben zeigen den Durchschnitt der letzten drei Jahre für uns beide zusammen - Angaben pro Monat.
Lebensmittel = 712€
enthalten ist auch Alkohol, Fisch- und Fleischbestellungen bei 'Gourmethändlern', etc
Entertainment = 459€
Essen gehen im Restaurant, ausgehen (Kino, Eintritte, etc.), Geschenke für andere, Handy, Netflix, Bücher und Zeitschriften
Body = 371€
Frisörbesuche, Barbier, Haarpflegeartikel, Kosmetikbesuche, Schminke, Arztbehandlungen, Medikamente
Shoppen = 296€
alles Bekleidung und Schuhe
Wohnen = 350€
KEINE Miete, nur Eichrichtung, Haushaltsgeräte, Garten, etc.
Zur Info: Wir haben eine große Renovierung des jetzt bewohnten Hauses bezahlt und wohnen dieses Investment nun als Miete ab bis wir nächstes Jahr ausziehen.
Versicherungen = 1.370€
mehrere Rentenversicherungen, Bausparen, Berufsunfähigkeit, Zahnversicherung, Haftpflicht, Unfall, Hausrat, Gebäude, etc.
Auto = 221€
wir haben nur ein Auto, enthalten sind Versicherungen, Tanken und Reparaturen
Zur Info: Auto ist vor 4 Jahren neu gekauft (Jahreswagen für 40k), beide in naher Zukunft Dienstwagen
Sonstiges = 25€
alles was sonst nirgendwo reinpasst
Für Urlaub haben wir die letzten Jahre (selbst 2020 noch!) zusätzlich einen dicken Batzen ausgegeben, der aufgrund unseres anstehendes Babys und Hauses so erstmal nicht weiter für die Zukunft beplant ist.
Sodele, bitte keine Kommentare zu den Ausgaben - wir haben immer sehr gut gelebt und es uns gut gehen lassen 🙂
In Summe haben wir also in den letzten drei Jahren ohne Urlaub im Monat 3.803€ ausgegeben und haben ohne jegliche Einschränkung gelebt.
Wir setzen diese absolut echten Zahlen nun Mal für unsere Zukunftsrechnung als gegeben an.
Einkommen Sie, 4.000€ - ab November 4.500€ (ist aber eigentlich auch erst in einem Jahr relevant, da ab November Mutterschutz)
Einkommen Er, 3.900€ - Tendenz ebenfalls steigend
Aktuelle variable Boni / Sonderzahlungen im Jahr liegen für uns beide zusammen bei ca. 6.000€ im Jahr, Tendenz deutlich steigend (bei ihr durch neues Gehalt auch höheren Bonus). Einkommen Stand heute, konservativ gerechnet: 7.900€ pro Monat
Nach Abzug der Lebenshaltungskosten liegen wir also nun bei einem verfügbaren Betrag von (7.900€ - 3.803€) 4.097€ pro Monat.
Das Jahr mit Elterngeld reicht um unsere Ausgaben zu decken, aber es wird kein weiteres Kapital mehr angespart. Mit unseren flexiblen Jobs ist eine Dreiviertelstelle in der Kita möglich, aber trotzdem können wir beide Vollzeit arbeiten (wenn wir das so wollen). Die Bedienung des vollen Kredits (also die Zahlung der vollen Ratenhöhe) ist erst kurz vor meinem Wiedereintritt ins Arbeitsleben notwendig.
Meine Cash Flow Hochrechnung sieht wie folgt aus:
4.100€ Überschuss nach 'alter' Lebensweise
+ 400€ Kindergeld und Erhöhung Nettogehalt durch Kinderfreibetrag
- 1.000€ Kosten Kind (Kita und was alles rund ums Kind anfällt, Kleidung, Essen, Ausflüge, Spielzeug, etc.)
- 2.200€ Rate fürs Haus (Kfw 40+)
- 500€ Nebenkosten fürs Haus
= 800€ Überschuss im Monat (für Urlaub und Unvorhergesehenes)
+ Bonus (als kleines Sahnehäubchen)
Ehrlich gemeinte Frage: Rechnen wir uns das schön? Übersehen wir was? Wir sind einen großzügigen Lebensstil gewohnt und ein wenig Angst macht die finanzielle Bindung ans Haus schon - meinem Mann mehr als mir.
Ich würde aber trotzdem sagen: es passt alles, das kriegen wir hin.
In den 2.200€ Rate steckt ein Kredit von 550k, mit dem wir zuzüglich Eigenkapital (200k) und zuzüglich bezahltem Grundstück (120k) und späteren KfW Zuschuss + Speicherförderung unser Haus inkl. Einrichtung, den Hof und Garten vollständig nach unseren Wünschen gestalten können. Es ist also kein 'darauf sparen wir dann noch ein paar Jahre' unterstellt. Der Kredit soll den vollständigen Hausbau bedienen, wenn dann wieder Geld (durch z.B. Ersparnisse oder Bonus über ist), soll dieses für Urlaub / berufliche Auszeiten genutzt werden.
Was denkt ihr???
H
HausTmMike25.08.21 23:29Ypsi aus NI schrieb:
Siehste, der nächste der sich in die Lobeshymne einreiht 😉schulzhaus sind auch gut und lokal hat sowieso viele Vorteile.Mein individualbau hat halt leider überall den Kosten/nutzen Rahmen gesprengt so dass ich alles selbst vergeben hab. Aber wenn man sich überlegt ein Projekt für 500k in fremde Hände zu geben bin ich definitiv in pro Lokal mit seriösen Partnern.
Ein Nachbar von mir hat n fertighaus einer tschechischen Firma bauen lassen.
Viel spaß bei Beanstandungen. günstig waren sie aber immerhin 😀
Ich gehe davon aus das ihr massiv baut und gebe euch nur den Rat. innenwände aus Kalksandstein stein. Am besten die Außenwände auch. Wieviel mehr kostet das. 3-5000€? Dafür habt ihr trägermasse im Haus.
Sowohl für schallschutz als auch für sommerlichen Wärmeschutz/Speichermasse und ein angenehmes Raumklima ist es jeden Cent wert.
Dann lieber das Geld in die Wände investieren und den panoramakamin statt grundofen. Die Masse federt das dann ab.
P
Pinkiponk26.08.21 07:57Ypsi aus NI schrieb:
Keine Ahnung 🙄
Weil ich das Gefühl habe Andere haben bessere Konditionen angeboten bekommen?Dem "Gefühl" kannst Du etwas entgegensetzen, nämlich die Verifikation. Ist bei einem Finanz-Thema ohnehin, meine ich, hilfreich. Starte doch einen neuen Thread mit ungefähr dem Titel "Eure aktuellen Finanzangebote, nicht älter als zwei Wochen" oder so ähnlich. Und dann könntest Du Dir selbst auch noch eine Frist setzen, bis wann Du das Thema mental und emotional abgeschlossen haben möchtest. Außer selbstverständlich, Du hast beliebig Zeit und beliebig freie Kapazitäten ... und Spaß daran natürlich auch. ;-)Ich finde es absolut bewunderswert und verantwortungsbewusst, wie Du an dem, eher trockenen Thema, dran bleibst und freue mich schon auf weitere Threads von Dir, wenn es beispielsweise um Außengestaltung, Fliesen, Grundriss etc. geht ... da kann ich, die ich eher ein wenig oberflächlich an die Sache herangehe, viel lernen und andere vermutlich auch.
Es bringt nix sich an fremden Deals zu ergötzen. Bestenfalls kommt da noch ein „Geheimtipp“ bei rum, der ggf wieder zur Ernüchterung führt.
Wenn die 0,9% real sind (also nicht nur Vermittler-Geschwätz), dann nimm die jetzt. Auch die 1,0 kannst du gut nehmen.
Du hast mehr als genug Kanäle bedient, um einen einen für Konditionen in eurer Situation zu bekommen.
Wenn die 0,9% real sind (also nicht nur Vermittler-Geschwätz), dann nimm die jetzt. Auch die 1,0 kannst du gut nehmen.
Du hast mehr als genug Kanäle bedient, um einen einen für Konditionen in eurer Situation zu bekommen.
Y
Ypsi aus NI26.08.21 09:48@HausTmMike
Aufgrund der Abgrenzung der zwei Wohneinheiten, sind die meisten Innenwände sowieso schon auf 25er Kalksandstein gemauert. Wo hast du denn gebaut, wenn du das hier verraten magst?
Von Schulz Haus hatten wir vorher noch nie gehört und ich bin auch nicht während meiner Recherche darauf gestoßen. Aber komischerweise bist du in dieser Woche der dritte (!) der mir von denen erzählt / sie empfiehlt. Anyway, zu spät. PS ist (hoffentlich) auch die richtige Entscheidung 😉
@Pinkiponk
Danke für deine lieben Worte. Es folgen sicherlich noch einige Fragen :p
Ein neuer Thread zu den Finanzen lohnt sich, glaube ich, nicht. In diesen Faden hier haben so viele reingeschaut. Meistens wohl erst aus Neugier, wenn es um die Kohle der anderen geht 😉, aber es haben ja nun schon viele ihr Feedback gegeben. Da halte ich es ganz wie @guckuck2 wenn ich nichts besseres kriege, dann muss ich halt das beste Angebot nehmen. Hab vorher aber alles gegeben 😎:p
Aufgrund der Abgrenzung der zwei Wohneinheiten, sind die meisten Innenwände sowieso schon auf 25er Kalksandstein gemauert. Wo hast du denn gebaut, wenn du das hier verraten magst?
Von Schulz Haus hatten wir vorher noch nie gehört und ich bin auch nicht während meiner Recherche darauf gestoßen. Aber komischerweise bist du in dieser Woche der dritte (!) der mir von denen erzählt / sie empfiehlt. Anyway, zu spät. PS ist (hoffentlich) auch die richtige Entscheidung 😉
@Pinkiponk
Danke für deine lieben Worte. Es folgen sicherlich noch einige Fragen :p
Ein neuer Thread zu den Finanzen lohnt sich, glaube ich, nicht. In diesen Faden hier haben so viele reingeschaut. Meistens wohl erst aus Neugier, wenn es um die Kohle der anderen geht 😉, aber es haben ja nun schon viele ihr Feedback gegeben. Da halte ich es ganz wie @guckuck2 wenn ich nichts besseres kriege, dann muss ich halt das beste Angebot nehmen. Hab vorher aber alles gegeben 😎:p
Entscheidungen im Nachgang mit neuen Informationen zu bewerten, ist müßig.
Frage dich wenn du das Geld brauchst und mit dem Bauen anfangen willst:
- Habe ich alle Vergleichspools abgeklappert (Dr. Klein etc.) und wie sind die "Lockangebote"?
- Sind die Lockangebote in der Detaildiskussion belastbar?
- Habe ich mit lokalen Banken gesprochen und mit den vergleichsangeboten verhandelt und an der Mitteleinsatzschraube gedreht?
- Gibt es noch sinnvolle Empfehlungen aus dem privaten Umfeld?
Dann die augenscheinlich guten Angebote selbst in einer Excel-Datei mal gegengerechnen und die Gesamtkosten mit Worst-Case Kalkulation (z.B. 4% Zinsen) nach Auslauf der Zinsbindung vor Augen führen. Dann ein nachweislich günstiges Angebot von einem Anbieter mit dem besten Bauchgefühl oder Ruf (von Bekannten/Freunden 1. Grades) annehmen und ggf. noch bereitstellungsfreie Zeit nachverhandeln.
Dann hast du wirklich alles getan was möglich ist und brauchst kein schlechtes Gewissen/Gefühl haben. Am Ende wird alles gut!
Mein persönliches Beispiel:
Ich hatte das absolute Tief der Bauzinsen Anfang 2020 vor Corona verpasst und erst nach dem 1. Lockdown abschließen können. Ich habe mich sehr geärgert, weil hier im Forum von super Konditionen berichtet wurde. Hatte auch die gleichen Bedenken wie du. Warten war für uns keine Option mehr und deshalb haben wir dann das beste vorliegende Angebot angenommen von der sehr sympathischen Sparkasse aus zwei Dörfern weiter. Irgendwann hatte ich ehrlich gesagt auch keine Lust mehr, weiter anzufragen, zu rechnen, oder zu verhandeln und war froh das Thema um meinen Seelenfriedens willen mit dem Thema abzuschließen.
Rückblickend war es das beste, was wir machen konnten, nicht weiter zu zaudern. Wir haben immer noch vergleichsweise Top Konditionen obwohl absolutes Minimum verpasst, aber dafür die extremen Preissteigerungen und Materialengpässe 2021 vermieden.
Frage dich wenn du das Geld brauchst und mit dem Bauen anfangen willst:
- Habe ich alle Vergleichspools abgeklappert (Dr. Klein etc.) und wie sind die "Lockangebote"?
- Sind die Lockangebote in der Detaildiskussion belastbar?
- Habe ich mit lokalen Banken gesprochen und mit den vergleichsangeboten verhandelt und an der Mitteleinsatzschraube gedreht?
- Gibt es noch sinnvolle Empfehlungen aus dem privaten Umfeld?
Dann die augenscheinlich guten Angebote selbst in einer Excel-Datei mal gegengerechnen und die Gesamtkosten mit Worst-Case Kalkulation (z.B. 4% Zinsen) nach Auslauf der Zinsbindung vor Augen führen. Dann ein nachweislich günstiges Angebot von einem Anbieter mit dem besten Bauchgefühl oder Ruf (von Bekannten/Freunden 1. Grades) annehmen und ggf. noch bereitstellungsfreie Zeit nachverhandeln.
Dann hast du wirklich alles getan was möglich ist und brauchst kein schlechtes Gewissen/Gefühl haben. Am Ende wird alles gut!
Mein persönliches Beispiel:
Ich hatte das absolute Tief der Bauzinsen Anfang 2020 vor Corona verpasst und erst nach dem 1. Lockdown abschließen können. Ich habe mich sehr geärgert, weil hier im Forum von super Konditionen berichtet wurde. Hatte auch die gleichen Bedenken wie du. Warten war für uns keine Option mehr und deshalb haben wir dann das beste vorliegende Angebot angenommen von der sehr sympathischen Sparkasse aus zwei Dörfern weiter. Irgendwann hatte ich ehrlich gesagt auch keine Lust mehr, weiter anzufragen, zu rechnen, oder zu verhandeln und war froh das Thema um meinen Seelenfriedens willen mit dem Thema abzuschließen.
Rückblickend war es das beste, was wir machen konnten, nicht weiter zu zaudern. Wir haben immer noch vergleichsweise Top Konditionen obwohl absolutes Minimum verpasst, aber dafür die extremen Preissteigerungen und Materialengpässe 2021 vermieden.
Ypsi aus NI schrieb:
Wir bauen mit Peters&SchulzHausTmMike schrieb:
schulzhaus sind auch gutSind das zwei verschiedene, so wie der blaue und der rote Splietker ?Pinkiponk schrieb:
und freue mich schon auf weitere Threads von Dir, wenn es beispielsweise um Außengestaltung, Fliesen, Grundriss etc. geht ... da kann ich, die ich eher ein wenig oberflächlich an die Sache herangehe, viel lernenWas ist denn bei Dir überhaupt noch zu klären / bemustern offen ?https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
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