ᐅ Okal Haus von 1987 das richtige für uns ?
Erstellt am: 13.03.26 22:04
Hallo aus dem hohen Norden ????
Wir haben evtl die Möglichkeit ein Okal Haus, Typ laut Unterlagen : F104-SOG, Baujahr 1987 zu kaufen.
Da wir keine weitere Material Daten dazu finden, fragen wir uns ob es da evtl Schadstoffbelastungen geben könnte hinsichtlich Asbest, Formaldehyd etc.?
Das Haus macht insgesamt einen guten gepflegten Eindruck aber es muss doch einiges gemacht werden wie Zb neue Bäder, Haustür und Küche.
Könnte jemand evtl etwas darüber sagen oder einen Hinweis geben worauf zu achten wäre?
Wir haben evtl die Möglichkeit ein Okal Haus, Typ laut Unterlagen : F104-SOG, Baujahr 1987 zu kaufen.
Da wir keine weitere Material Daten dazu finden, fragen wir uns ob es da evtl Schadstoffbelastungen geben könnte hinsichtlich Asbest, Formaldehyd etc.?
Das Haus macht insgesamt einen guten gepflegten Eindruck aber es muss doch einiges gemacht werden wie Zb neue Bäder, Haustür und Küche.
Könnte jemand evtl etwas darüber sagen oder einen Hinweis geben worauf zu achten wäre?
Moin moin
auf den uns vorliegenden Kopien der Bauunterlagen ist keine ID zu entnehmen.
Folgendes kann ich in den Unterlagen aber sehen:
Holztafelbauweise nach Din 1052 Teil 1.
Verleimte Holzbalkendecke, Wärmedämmstoff zwischen den Balken.
Fußbodenbelag: Dämmstoff, Trägerplatte, Textil - bzw Pvc-Belag.
Werksmäßig vorgenommen Holzschutz gem. Din 68800.
Brandschutz F 30gem. DIN 4102
Schutz gegen Feuchtigkeit : Bitumenpappe und Bitumenanstrich.
Bekommt man anhand der o. g Typ Bezeichnung evtl von Okal Haus selbst Informationen?
Hinsichtlich des Gutachtens werden wir uns mal schlau machen?
auf den uns vorliegenden Kopien der Bauunterlagen ist keine ID zu entnehmen.
Folgendes kann ich in den Unterlagen aber sehen:
Holztafelbauweise nach Din 1052 Teil 1.
Verleimte Holzbalkendecke, Wärmedämmstoff zwischen den Balken.
Fußbodenbelag: Dämmstoff, Trägerplatte, Textil - bzw Pvc-Belag.
Werksmäßig vorgenommen Holzschutz gem. Din 68800.
Brandschutz F 30gem. DIN 4102
Schutz gegen Feuchtigkeit : Bitumenpappe und Bitumenanstrich.
Bekommt man anhand der o. g Typ Bezeichnung evtl von Okal Haus selbst Informationen?
Hinsichtlich des Gutachtens werden wir uns mal schlau machen?
Aus welchem Portal ist denn das Angebot?
Und dazu gibt es eine ID.
Wir können es auch so machen: Du nennst uns Ort, Hausgrösse und Preis, und dann suchen wir selbst.
Was erwartest Du? Dass sie sagen, dass das Haus voll Formaldehyd ist? Oder nicht?
Ein Haus ist letztendlich immer ein Einzelfall. Fahr hin, überzeug Dich, nimm Proben. Wenn das nicht möglich ist, dann nehme Sachverstand mit. Anders geht sowas nicht.
Hast Du das Haus schon gesehen?
Und dazu gibt es eine ID.
Wir können es auch so machen: Du nennst uns Ort, Hausgrösse und Preis, und dann suchen wir selbst.
KuddelHH schrieb:
Bekommt man anhand der o. g Typ Bezeichnung evtl von Okal Haus selbst Informationen?
Was erwartest Du? Dass sie sagen, dass das Haus voll Formaldehyd ist? Oder nicht?
Ein Haus ist letztendlich immer ein Einzelfall. Fahr hin, überzeug Dich, nimm Proben. Wenn das nicht möglich ist, dann nehme Sachverstand mit. Anders geht sowas nicht.
Hast Du das Haus schon gesehen?
ypg schrieb:
Zur Belastung: es empfiehlt sich immer ein Schadstoffgutachten, auch wenn „man sagt, dass über die Jahre alles weggedampft ist“.Wieviel Konzentration an heute erkannten Schadstoffen seit dem Einbau aus den Materialien ausgegast ist, hängt natürlich von der Exposition der Materialien ab - eingeschlosseneres natürlich weniger. Dennoch würde ich im Mittel davon ausgehen, daß eine frisch eingebaute, nach heutigen Grenzwerten hergestellte Spanplatte in der Schadstoffkonzentration höher liegt als der Belastungsrestwert des alten Materials. 1987 ist immerhin nun 39 Jahre her.
KuddelHH schrieb:
Bekommt man anhand der o. g Typ Bezeichnung evtl von Okal Haus selbst Informationen?Der Hersteller ist noch am Markt aktiv, wenn auch nicht mehr in der Hand der Familie Kreibaum in Lauenstein / Salzhemmendorf, sondern im rlp. Simmern im Hunsrück. Ich gehe aber davon aus, daß das Werksarchiv noch hergibt, wie deren Produkte (allesamt, die Modellbezeichnung ist da gar nicht spezifisch) in 1987 hergestellt wurden.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
11ant schrieb:
Dennoch würde ich im Mittel davon ausgehen, daß eine frisch eingebaute, nach heutigen Grenzwerten hergestellte Spanplatte in der Schadstoffkonzentration höher liegt als der Belastungsrestwert des alten Materials.Das bedeutet in der Konsequenz: sofern man die Wände innen entplanken würde, empfähle sich vermutlich eher die Wiederverwendung der alten Platten als deren Ersatz. Allerdings wird man bei diesem Baujahr die Wände noch nicht öffnen, um effizientere Dämmung einzuwechseln (weil das hier nicht nötig / lohnend ist). Maximal wird man bei entsprechender Automatisierungslust eine Installationsebene nachrüsten.
Im übrigen bin ich der Meinung, Okal sei eine überbewertete Marke, die sich selbst höher ins Premiumsegment einordnet als marktkundig nachvollziehbar ist. Kein Schrott, aber architektonisch eher Ford/Opel als innovative Avantgarde entsprechend ihrer Selbstsicht.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/