ᐅ Wieviel kostet eine gute neue Wärmepumpe? Erfahrungen gesucht!
Erstellt am: 23.02.21 09:57
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hi zusammen, zurzeit planen wir unseren hausbau relativ intensiv und bei der frage der heizart sind wir am überlegen, mit wärmepumpe zu heizen, da wir von freunden gehört haben, dass das langfristig gesehen, günstiger kommt, weil heizkosten eingespart werden. diese freunde haben selbst noch keine, spielen lediglich mit dem gedanken. wie seht ihr das, was gäbe es da zu beachten? wäre das empfehlenswert? wir wollen uns vielleicht demnächst mal bei Vaillant beraten lassen, weil die dort einen relativ guten kundenservice haben, soweit ich mitbekommen habe. generell freue ich mich aber über tipps zu dem thema. danke schon mal!
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Deliverer06.05.21 13:49Pelletheizungen gehen schon kaputt, wenn die Pellets mal nicht ganz der Normgröße entsprechen, wenn sie nicht ordentlich mit Wachs überzogen sind oder wenn es mal zu sehr staubt...
Ne. Was Du brauchst ist eine Hackschnitzel-Heizung.
Ne. Was Du brauchst ist eine Hackschnitzel-Heizung.
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taschenonkel06.05.21 14:26Deliverer schrieb:
Ich weiß nicht, ob ihr so mitgekriegt habt, was aktuell abgeht...
(Jetzt folgt eine rein subjektive Beobachtung! Ich habe keine Statistik!)
In meinem Bekanntenkreis bauen aktuell vier leute einen Pelletkessel ein. Mein Sanitär-Fachmann nimmt erst ab Mitte 2022 wieder Aufträge an, weil er so viele Pelletkessel einbaut. Mein Solarteur! der vorher eher im Bereich Solarthermie und Kamin mit Wassertasche aktiv war, baut jetzt auch Pellets ein - und kann daher vor Februar keine Photovoltaik-Anlagen mehr aufbauen.
Ich rechne daher mit einer Verdopplung der Nachfrage in dt. innerhalb der nächsten zwei, drei Jahre. Vielleicht hilft der Borkenkäfer dann noch ein bisschen. Aber in 10 Jahren ist das Holz auch weg (und noch keines nachgewachsen). Spätestens dann hat sich auch der Pelletspreis verdoppelt (plus Inflation, die gerade wieder anzieht) und pünktlich genau dann kommt der Schornsteinfeger und erklärt dir, was Du innerhalb Jahresfrist gegen deinen Feinstaubausstoß tun musst...
Ich wünsche es keinem. Aber zumindest ich hätte momemtan ganz große Bauchschmerzen, wenn ich mir Pellets einbauen lassen müsste.Ich muss sagen, dass ich ähnliche Bauchschmerzen auch bei einer Wärmepumpe habe. Da gibt es zwar keinen Brennstoff an sich, aber der viele, viele Strom für die ganzen neuen Wärmepumpen muss auch irgendwo her kommen (und vor allem genau dann, wenn die Sonne nicht scheint oder der Wind nicht weht). Gucken wir mal, was die Zukunft bringt ...
P.S. Wer Paletten oder Holzscheite vergasen will, der kann einen Pellet-/Scheitholzkombikessel nehmen.
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Deliverer06.05.21 15:19taschenonkel schrieb:
Gucken wir mal, was die Zukunft bringt ...Die müsste schon nächste Woche anfangen. Bin gespannt, was die Schulze vorlegt (und wie schnell sie dafür verklagt wird, weil es immer noch nicht reicht! ;-) )Und bezüglich Strom, Wärme, Transport hat sich schon das Fraunhofer Institut Gedanken gemacht. Zusammenfassung: ALLES mit Erneuerbaren: geht.
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