ᐅ Ungewöhnlicher Ringanker für Garage
Erstellt am: 30.03.26 15:13
S
stephanr8830.03.26 15:13Hallo,
ich mauer gerade unsere garage und weiß nicht so richtig wie ich den ringanker ausführen soll. ich habe mal ein bild mit meinem problem angehängt. die garage hat außenmaße von 7,5x7,5m. mein statiker hat die garage mit ünterzügen geplant damit man nicht so megadicke dachbalken B nehmen muss. die ünterzüge A halten dann das meiste gewicht. meine frage ist jetzt, wie verbinde ich den ringanker ringsum und torbalken jetzt am besten, da ja alles auf verschiedenen höhen ist? der ringanker muss unter den unterzügen durchlaufen und links und rechts dann wieder hochgehen um die dachblaken B bei POs 3 wieder aufzufangen. ich hoffe ihr versteht was ich meine. vielleicht kann mir jemand eine alternative für unseren ringanker zeigen.

ich mauer gerade unsere garage und weiß nicht so richtig wie ich den ringanker ausführen soll. ich habe mal ein bild mit meinem problem angehängt. die garage hat außenmaße von 7,5x7,5m. mein statiker hat die garage mit ünterzügen geplant damit man nicht so megadicke dachbalken B nehmen muss. die ünterzüge A halten dann das meiste gewicht. meine frage ist jetzt, wie verbinde ich den ringanker ringsum und torbalken jetzt am besten, da ja alles auf verschiedenen höhen ist? der ringanker muss unter den unterzügen durchlaufen und links und rechts dann wieder hochgehen um die dachblaken B bei POs 3 wieder aufzufangen. ich hoffe ihr versteht was ich meine. vielleicht kann mir jemand eine alternative für unseren ringanker zeigen.
Anzeige
Hi,
ich versteh schon, was du meinst, klingt erstmal nach „einmal um die Ecke denken und gut ist“, aber genau da wird’s statisch schnell unsauber. Ein Ringanker lebt davon, dass er umlaufend auf gleicher Höhe durchläuft und Kräfte sauber verteilt, dieses Hoch und Runter an den Stellen mit den Unterzügen ist eher so eine Notlösung, die man sich gern schönredet.
Wenn deine Unterzüge A die Hauptlast tragen, dann gehört der Ringanker in der Regel auf deren Auflagerhöhe sauber geschlossen ausgeführt und nicht irgendwie darunter durchgefädelt. Der Torbalken ist dann wieder ein eigenes Thema, der muss die Öffnung überbrücken und ordentlich eingebunden werden, aber eben nicht zwangsläufig Teil eines „springenden“ Ringankers sein.
Ich frage mich ein bisschen, warum dein Statiker dir das nicht detailliert vorgibt, genau solche Knotenpunkte sind doch der Knackpunkt. Hast du da wirklich nur eine Skizze bekommen oder gibt’s keine Bewehrungspläne? Ohne die wird das schnell ein bisschen geraten, und das willst du bei Beton eher nicht, auch wenn’s „nur“ ne Garage ist.
Und ganz ehrlich, dieses links hoch, rechts runter klingt nach mehr Aufwand und mehr Fehlerquelle als nötig, oft gibt’s da eine deutlich ruhigere Lösung, wenn man einmal sauber durchplant.
ich versteh schon, was du meinst, klingt erstmal nach „einmal um die Ecke denken und gut ist“, aber genau da wird’s statisch schnell unsauber. Ein Ringanker lebt davon, dass er umlaufend auf gleicher Höhe durchläuft und Kräfte sauber verteilt, dieses Hoch und Runter an den Stellen mit den Unterzügen ist eher so eine Notlösung, die man sich gern schönredet.
Wenn deine Unterzüge A die Hauptlast tragen, dann gehört der Ringanker in der Regel auf deren Auflagerhöhe sauber geschlossen ausgeführt und nicht irgendwie darunter durchgefädelt. Der Torbalken ist dann wieder ein eigenes Thema, der muss die Öffnung überbrücken und ordentlich eingebunden werden, aber eben nicht zwangsläufig Teil eines „springenden“ Ringankers sein.
Ich frage mich ein bisschen, warum dein Statiker dir das nicht detailliert vorgibt, genau solche Knotenpunkte sind doch der Knackpunkt. Hast du da wirklich nur eine Skizze bekommen oder gibt’s keine Bewehrungspläne? Ohne die wird das schnell ein bisschen geraten, und das willst du bei Beton eher nicht, auch wenn’s „nur“ ne Garage ist.
Und ganz ehrlich, dieses links hoch, rechts runter klingt nach mehr Aufwand und mehr Fehlerquelle als nötig, oft gibt’s da eine deutlich ruhigere Lösung, wenn man einmal sauber durchplant.