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ᐅ Erfahrungen mit Büdenbender Hausbau


Erstellt am: 30.04.23 09:58

1
11ant
13.03.26 15:45
SebastianS schrieb:
ein Unternehmen gefunden zu haben, bei dem man weiß, woran man ist und mit wem man es zu tun hat, wer für was zuständig ist und so weiter. Nicht zu groß und "undurchsichtig", sondern irgendwie "normal", somit auch verlässlich und vertrauenswürdig.

Das habt Ihr also schon´mal halb richtig gemacht, Augenhöhe bei der Unternehmensgröße beachtet. Die andere Hälfte der Miete ist die Relevanz des sauber gehaltenen Rufes der Firma am Ort des Kunden ...SebastianS, post: r8h4e4, member: v0v0j7

Dem Unternehmen muss doch etwas daran liegen, so einen Hausbau auch irgendwann abzuschließen und am Ende zufriedene Kunden zu haben!

... denn grundsätzlich gilt das so - allerdings eben nur unter der Bedingung, daß nicht dank der Entfernung von Firmensitz und "Tatort" auch die Methode "hit & run" funktioniert.

SebastianS schrieb:
Wir haben eine Besonderheit: Wir haben ein altes Haus abreißen, den Keller aber stehen lassen. BB hat nun gesagt, jawoll, wie schaffen das, wir bauen direkt auf den Keller drauf, kriegen wir hin. NACH dem positiven Bescheid unseres Bauantrags, was fünf oder sechs Monate gedauert hat, kam BB auf die Idee sich gar nicht sicher zu sein, wie tragfähig der alte Keller überhaupt noch ist. [...] Wir brauchten plötzlich eine Wohnungsabschlusstür vom EG vor der Treppe in den Keller für 800,- Euro anstatt einer normalen Tür,

Das ist eine auch von mir häufig vorgeschlagene Umgangsweise mit der Bestandssubstanz. Es muß einem dabei allerdings klar sein, daß Oberkante Kellerdecke hier an die Stelle des "Baugrundes" tritt und folglich denselben Nachweis seiner Eignung erbringen sollte. Der Keller ist dann schwieriger in die "Thermische Hülle" zu integrieren (, bleibt daher also meist schon da außen vor) und auch hinsichtlich der QNG-Zertifizierung des Hausherstellers eine unbekannte Größe. Mindestens die Grenze zu diesem "ausgeklammerten" Bereich ist dann natürlich klar zu definieren. Nur mit einer Tür bekannt geeigneten U-Wertes wart Ihr da noch günstig bedient.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
F
Fleur123
24.03.26 11:37
SebastianS schrieb:
Bei dem ganzen Ablauf unseres Bauvorhabens gibt die Firma Büdenbender kein gutes Bild ab. Ich schwanke zwischen "ist in Ordnung" und "Katastrophe". Wirklich schade - das haben wir uns anders vorgestellt.

Das waren noch nicht alle Dinge, die bei uns falsch gelaufen sind - wie bereits erwähnt, könnte ich ein Buch schreiben.
Schade auch, dass man die Zeit, die man mit Mails und Anrufen verbringt, damit mal etwas passiert, nicht bezahlt bekommt. Ich habe echt schon sehr viel Zeit investiert und das sehe ich eigentlich auch nicht als meine Aufgabe - ich bin kein Bauleiter.

Wir haben leider nahezu ähnliche Erfahrungen gemacht, falls wir uns hierzu mal austauschen möchten. Ich weiß allerdings nicht wie man hier direkt mit anderen in Kontakt treten kann bzw. Nachrichten schreiben kann. 
S
SebastianS
24.03.26 12:06
11ant schrieb:
Danke, daß Du Deine Erfahrungen dennoch geteilt hast. Meine Feststellung ist keine "ausgeklügelte Annahne" und erst recht kein "seltsames Argument", sondern schlicht ein beobachteter kausaler Zusammenhang: je nobler eine Marke zumindest in Nimbus und Marketing auftritt - eine objektive Fremdeinordnung in dieses Segment ist häufig keineswegs damit verbunden - desto größer ist die Fallhöhe zwischen Anspruch und Wirklichkeit, und entsprechend auch herber die Enttäuschung wenn hui und pfui sich nur hinten reimen.

Sie scheinen sich in dem Bereich gut auszukennen - ich leider nicht. Mittlerweile kann ich nur sagen: Wir haben dazu gelernt und würden bestimmte Dinge nicht mehr so machen, wie wir sie gemacht haben. Aber so ist es jetzt nun einmal.

Ehrlich gesagt verstehe ich das Argument trotzdem nicht ganz. Eine Firma sollte doch immer den Anspruch haben, ordentliche Arbeit zu liefern. Ich habe Bekannte, die mit einer - ich denke - polnischen Firma gebaut haben, die total glücklich sind. So werden nach der Tochter nun auch die Eltern ein Haus mit besagter Firma bauen - am letzten Zipfel des Bodensees wohlgemerkt. Nichts gegen andere Länder usw. und ich will auch keine Vorurteile schüren, aber z.B. ist doch hier die Entfernung noch eine viel größere - und trotzdem hat es so gut funktioniert, dass diese Firma ein zweites Mal im Familienumfeld zum Zuge kommt.
Außerdem hatte ich Büdenbender nicht als "Nobelmarke" wahrgenommen. So wie ich das sehe und verstanden habe, ist BB eine "ordentliche", mittelständige Firma, da gibt es nach unten bestimmt, aber auch nach oben noch Luft - Bien-Zenker z.B. würde ich "höher" ansiedeln, ebenso vielleicht Fingerhaus.

11ant schrieb:
Die Eigenverantwortung des Kunden für sein Geld ist also intellektuell durchaus für Jedermann leistbar.

Das kann sein. Aber - um auf Ihren kompletten Beitrag einzugehen: Das Sanitärunternehmen war wirklich in Ordnung und hat saubere Arbeit geleistet, kam aus der Nähe Olpe. Gipser kam, meine mich zu erinnern, hier aus der Gegend. Hat unter anderem überschüssiges Baumaterial mitgenommen, was wohl mit dem Polier abgesprochen war. Hat mich trotzdem überrascht, als sie dann auch Schaltafeln einpackten, die definitiv ganz woanders ums Haus lagen und mir gehören.. Türen und Böden war eine Firma aus Ostdeutschland, den genauen Standort kenne ich nicht - Arbeit in Ordnung. Estrich kann ich leider nicht sagen. Hier war aber keine der Arbeiter in der Lage, sich mit mir zu unterhalten. Der (erste) Elektriker kam aus der Nähe Darmstadt und war, wie bereits erwähnt, die volle Vollkatastrophe. Der zweite Elektriker kommt aus einer ähnlichen Richtung und muss nun die Scherben aufkehren, die der erste hinterlassen hat. Da sind wir auch noch nicht durch, weil z.B. Verkabelungen so wirr sind, dass sie niemand nachvollziehen kann und somit Fehler nicht gefunden werden können.

Und ich finde nicht, dass es meine Eigenverantwortung ist, mich nach dem Standort der Firma zu richten. Die Herren, die das Haus gestellt haben, kamen alle ebenfalls aus Ostdeutschland. Der Kundendienst kam von irgendwo bei Berlin - da hilft es mir auch nicht, wenn ich näher an Netphen baue. Außerdem weiß ich, dass 30 Kilometer von hier ebenfalls in dem Zeitraum, in dem unser Haus gestellt wurde, ein BB-Haus gestellt wurde. Und ich weiß, dass der Bauleiter - vom Bodensee kommend - Bauvorhaben zwischen Allgäu (Nähe Kempten) und Südschwarzwald zu beaufsichtigen/ begleiten hatte. Darüber haben wir gesprochen.

Kurzum: Wenn die Firma mir ein Angebot macht, dann sieht sie, wo ich bauen möchte. Und dann müsste sie im Zweifelsfall sagen, dass das schwierig ist. Klar, das tut kein Unternehmen, es will ja jeder ein Geschäft machen. Trotzdem liegt das, wie ich finde, nicht in meinem Verantwortungsbereich. Ich unterschreibe einen Vertrag, plane mit der Firma und sie muss liefern. Ich bezahle die Rechnungen.
S
SebastianS
24.03.26 12:35
11ant schrieb:
Das ist eine auch von mir häufig vorgeschlagene Umgangsweise mit der Bestandssubstanz. Es muß einem dabei allerdings klar sein, daß Oberkante Kellerdecke hier an die Stelle des "Baugrundes" tritt und folglich denselben Nachweis seiner Eignung erbringen sollte. Der Keller ist dann schwieriger in die "Thermische Hülle" zu integrieren (, bleibt daher also meist schon da außen vor) und auch hinsichtlich der QNG-Zertifizierung des Hausherstellers eine unbekannte Größe. Mindestens die Grenze zu diesem "ausgeklammerten" Bereich ist dann natürlich klar zu definieren. Nur mit einer Tür bekannt geeigneten U-Wertes wart Ihr da noch günstig bedient.

Freut mich zu lesen, dass der Umgang mit unserem alten Keller immerhin "normal" ist. 

Die zusätzliche Decke wurde gleich gedämmt, so dass wir - wie ursprünglich geplant - die Kellerdecke von unten nicht mehr dämmen mussten. So ist nun das neue Haus (Kfw 40) vom alten Keller getrennt und als eigene, in sich geschlossene "Hülle" zu betrachten. Das ist schon einigermaßen schlau gelöst, weil es eben abgekapselt ist. In diesem Zuge wurde uns eben auch beim Abgang in den Keller eine "Wohnungsabschlusstür" in Rechnung gestellt. Jetzt soll eben unten im Keller noch eine zweite folgen. Beides nie mit uns besprochen. Fun Fact: Die Tür im EG wurde nicht richtig installiert, da unten eine Art Kamm/ Leiste ausgefahren werden muss, damit sie wirklich dicht ist. Durch den Schlitz kam es aber ordentlich kalt aus dem Keller. Erst beim dritten Besuch des Kundendienstes fanden die Herren heraus, dass diese "Sperre" noch nie "ausgefahren" wurde. Leute.. Wieso macht man das nicht gleich, wenn man die Tür anbringt? Das ist doch der Sinn und Zweck, dass sie eben gut isoliert?! Wenn ich so arbeiten würde..

Das große Problem ist aber, dass man uns das mit dem Keller von Anfang an hätte mitteilen müssen! Es gab zwei Termine, an denen Mitarbeiter von Büdenbender bei uns waren, um sich den alten Keller, oben schon frei, da das alte Haus schon abgerissen worden ist, angeschaut haben. Nach dem ersten Termin gab es wieder eine Weile keine Infos von Seiten der Firma BB. Erst nach Wochen und unzähligen Mails und Anrufen wurde mich kleinlaut erklärt, dass der erste Mitarbeiter "wohl nicht richtig geprüft habe und ein zweiter Termin notwendig sei...". Bis dann der zweite Mitarbeiter kam, vergingen natürlich noch einmal Wochen.
Beide Male wurden also Probebohrungen gemacht, um festzustellen, wie "gut" und tragfähig der Keller noch ist. Da gab es keine Beanstandungen oder Befürchtungen. Erst als die Genehmigung des Bauantrages vom Bauamt bei uns einging und man loslegen hätte können, machte sich die Firma Büdenbender darüber plötzlich ganz anders Gedanken. Da wurde die Planungsabteilung von BB plötzlich ganz emsig und wie aus dem Himmel, sah man nun ein Problem beim alten Keller. DAS ist der Knackpunkt und das darf nicht sein!

Was mir auch an Ihrem, 11fant, Beitrag fehlt ist, dass alle Unstimmigkeiten, Schwierigkeiten, Wartezeiten, unbeantwortete Mails und Anrufe als normal hingenommen werden - zumindest scheint es mir so, denn darauf gehen Sie nicht ein. Und das ist ein großer Punkt, den ich einfach nicht verstehe und akzeptieren kann! Es gibt doch Leute, die für uns zuständig sind? Die machen da irgendwie (und das "irgendwie" ist wohl das Problem) ihre Arbeit. Dann müssen doch diese Leute uns als Kunden - ob wir nun Laien im Bereich Hausbau sind oder nicht - an die Hand nehmen und so gut wie möglich informieren. Dass ich wochenlang - und das immer und immer wieder über die gesamte Planungs- und Bauphase gesehen - einfach nicht weiß, wo wir gerade stehe und warum es nicht weitergeht und warten muss, kann einfach nicht sein. Ich fühle mich nicht ernst genommen und auf gut Deutsch gesagt veräppelt. Da muss ich kein Studium absolviert haben, um festzustellen, dass das ein schlechter Umgang mit dem Kunden ist..

Wie bereits geschrieben: Ich habe mehrere Mails an die Dame geschickt, die für uns zuständig ist, die erste am 17.02., zwischendurch noch drei weitere, ich habe zweimal angerufen und habe die Mail von der Zentrale, die sie bekommen hat mit der Bitte, man möge sich bei mir melden, als Kopie erhalten - und bis zum heutigen Tag ist nichts passiert - DAS kann einfach nicht sein! Wenn ich so arbeiten würde, stünde nach zwei Tagen meine Chefin bei mir und würde mich fragen, was in aller Welt ich eigentlich gerade fabriziere.

Ich würde mit großer Sicherheit ein gewisses Maß an Verständnis aufbringen, wenn es gerade irgendwo Unklarheiten gibt und hakt, ich bin eigentlich in Ordnung 🙂 - aber: Dann müsste man mir das auch mitteilen. Und das tut niemand. Nicht aktuell und nicht in der Vergangenheit, seit wir mit Büdenbender planen/ bauen. Dabei, so stelle ich es mir vor, wäre das kein großer Aufwand. Das empfinde ich als das größte Problem. Ich wiederhole mich: Das stört mich maßlos und kann und will ich nicht akzeptieren. 



S
SebastianS
24.03.26 12:38
Fleur123 schrieb:
Wir haben leider nahezu ähnliche Erfahrungen gemacht, falls wir uns hierzu mal austauschen möchten. Ich weiß allerdings nicht wie man hier direkt mit anderen in Kontakt treten kann bzw. Nachrichten schreiben kann.

Das tut mir leid zu lesen! Einfach nur ärgerlich, was da an Zeit und Energie draufgeht.
Wo habt ihr (ungefähr) gebaut? Wir, wie bereits geschrieben, ca. 30 Kilometer südlich von Stuttgart.

Leider habe ich auch keine Funktion gesehen, wie man persönliche Nachrichten schreiben kann. Kann da jemand weiterhelfen? Würde mich ja sehr interessieren, wo es bei euch klemmt..!
1
11ant
24.03.26 15:02
SebastianS schrieb:
Ehrlich gesagt verstehe ich das Argument trotzdem nicht ganz.

Es ist ja auch nie ein Argument gewesen, sondern ganz banal eine Feststellung aus meiner Erfahrung, daß "noble" Firmen - egal, ob jeder Kunde sie also solche wahrnimmt - ein signifikant höheres Maß an Kundenzufriedenheitsdefiziten aufweisen. 

SebastianS schrieb:
Und ich finde nicht, dass es meine Eigenverantwortung ist, mich nach dem Standort der Firma zu richten.

"Richten" wäre das falsche Wort. Aber es ist durchaus eine für Jedermann auch als Laie tragbare Verantwortung, Verstand und Logik zu bemühen. Die polnische Firma mit der die Bekannten zufrieden sind hat wohl eine andere Einstellung zur Reisebereitschaft der Monteure. In Deutschland ist es so, daß für die Anbieter nur solche Bauaufträge (auch organisatorisch) wirtschaftlich interessant sind, die im Tagespendelbereich rund um Werksstandorte und Niederlassungen liegen. Hier wäre am Bodensee ganz klar ein Mißtrauen ggü. einer aus NRW anreisenden Firma angesagt gewesen, nördlichstenfalls sollte ein Anbieter dort in Stuttgart eine Niederlassung haben, sonst funktioniert das "naturgemäß" nicht. Verstandesmäßig langt mir da absolut meine Hausapotheke, meine oberen Etagen einer höheren Bildung brauche ich dafür nicht zu bemühen. Wenn ein Unternehmen in so unwirtschaftlicher Entfernung überhaupt tätig wird, dann sagt das über seine Auftragslage meist nichts Gutes.

SebastianS schrieb:
Das große Problem ist aber, dass man uns das mit dem Keller von Anfang an hätte mitteilen müssen!

Euer Architekt oder sonstiger freier Bauberater ja, klar.

SebastianS schrieb:
Was mir auch an Ihrem, 11fant, Beitrag fehlt ist, dass alle Unstimmigkeiten, Schwierigkeiten, Wartezeiten, unbeantwortete Mails und Anrufe als normal hingenommen werden - zumindest scheint es mir so, denn darauf gehen Sie nicht ein.

Hoffmann mit zwei f, 11ant nur mit einem ;-)
Wenn ich jeden Buchstaben "abarbeiten" würde, müßte ich manche Beiträge mehrseitig kommentieren (was m.E. für keinen der Beteiligten einschließlich der Mitleser ein Gewinn wäre). Selbstverständlich ist das Kommunikationsverhalten des Anbieters unterirdisch, auch ohne daß ich es ausdrücklich rüge. Im übrigen darf auch @Fleur123 gerne vom Weg über meine Signatur Gebrauch machen - PN sind hier administrativ nicht vorgesehen.
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