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ᐅ Finanzierung bzw. Kostenplan realistisch

Erstellt am: 30.10.14 13:28
H
Haeusle_bauer
T
toxicmolotof
31.10.14 10:26
Haeusle_bauer schrieb:

Kann durchaus sein, dass Ihr wesentlich mehr für weniger Fläche ausgegeben habt. vermutlich habt Ihr euch dann hier und da etwas mehr Luxus geleistet. z.B. bessere Dämmung, Heizung oder Erker/Gauben, Designer Bodenbeläge und Sanitärobjekte, Schornstein, weniger Eigenleistung. Das Angebot habe ich hier liegen, wenn Du das nicht glauben magst, dann steht es Dir natürlich frei das nicht zu tun.

Nein, nein, nein... niemals! Keine Extras, kein Keller, kein Erker, kein nix, Sanitär Standard, nichtmal Oberböden, von Design nicht mal zu sprechen.

Ihr seid, ohne dass ich die Maße kenne sicherlich bei 750m^3 . Das entspräche einem Preis von unter 300Euro/m^3 oder 1200 Euro Brutto je m^2

Legt vorsichtshalber mal 30TEUR zusätzlich zur Seite, ihr werdet Euch noch wundern.
B
Bauexperte
31.10.14 10:28
Hallo,
Haeusle_bauer schrieb:

Abzüglich der geplanten Baunebenkosten von 25.000€ bleiben also noch 167.500€ für das Haus übrig.
Eher weniger ...
Haeusle_bauer schrieb:

Mir ist klar, dass das nicht viel ist und wir einiges in Eigenleistung machen müssen.

Auch wenn ich selbst kein Handwerker bin (was nicht heißt, dass ich nicht handwerklich begabt bin), haben wir doch viele Handwerker in der Familie. Außerdem bin ich in einem großen Verein aktiv, wo man mit einem Taschengeld aus oben genannten beiseite gelegten 20.000€ viel erreichen kann. Folgendes kann ich in Eigenleistung machen:

- Erdaushub (Familie - Baggerfahrer und Straßenbaumeister)
- Entsorgung der Erde (Familie - auf anderen eigenen Grundstücken)
- Innenausbau Beplankung (Familie - Zwei Schreinermeister)
- Innenausbau Zimmereiarbeiten (Familie - Zwei Schreinermeister)
- Außengestaltung Pflaster (Familie - Straßenbaumeister)
- Außengestaltung (Familie - Gärtner)
- Bodenbeläge abgesehen von Fliesen (Familie)
- Montage der Sanitärendeinrichtungen (Familie)
- Küche (Familie - Zwei Schreinermeister)
- Elektroinstallation (generell Familie - Elektrikermeister, wird aber wohl schwierig mit der Abnahme)
- Maler und Tapezierarbeiten (Familie / Verein)
- Dach (Verein - zwei Dachdecker)
- Fließen (Verein - Fliesenleger)

Familie schließt dabei mich mit ein und soll nur zeigen, dass hier keine Lohnkosten entstehen.
Mir ist bewußt, daß nahezu jeder Bauherr, welcher sich mit großer Eigenleistung belasten will, meine Einwände nicht hören (lesen) möchte. Trotzdem wiederhole ich an dieser Stelle: überlege Dir das gut! Es ist nicht damit getan, daß Freunde/Bekannte/Familie zusagen, zu helfen; sie müssen konsequent bei der Fahne bleiben. Wie das mit einem Verein aussieht, kann ich nicht beantworten, denke aber, das auch deren Mitglieder ein Eigenleben führen 😉

Vom geschossenen Rohbau ab, benötigen Profi´s für den Innenausbau ca. 3-4 Monate, je nach Hausgröße - sie sind dann aber ständig auf der Baustelle. Können/wollen Deine Freunde/Bekannte/Familie diese dauerhafte Doppelbelastung über gute 1- 1.5 Jahre - außer mit dem Mund - auch real leisten? Hast Du Dir auch schon Gedanken über den Fall der Fälle gemacht? Was, wenn Mängel auftreten, Gewährleistungsansprüche entstehen? Hält die connection Freunde/Bekannte/Familie dies sicher aus oder besteht eher die Gefahr, daß - wenn das Einfamilienhaus mal fertig sein sollte, der Verband Freunde/Bekannte/Familie große Risse bekommt?

Haeusle_bauer schrieb:

Etwa 140qm Nettogrundfläche (3 Schlafzimmer, Bad, Toilette im EG, Offene Küche/Wohn/Esszimmer, kleines Büro)
Keller
Fußboden-/Wandheizung (Gas, im Optimalfall aber bereits für Wärmepumpen ausgelegt)
kontrollierte Be- und Entlüftung
Rollläden
KfW 70
Zusätzliche Fenster im Wohnzimmer

Optional (wird wohl am Geld scheitern)

Garage mit Carport vor der Haustüre (kann noch nachträglich angebaut werden)
Solar zur Warmwassergewinnung

Verzichten können wir auf (bzw. ggf. verschieben):

Außengestaltung
Erker
Gauben
Wärmepumpe
Designpakete
Kellerausbau

Wie ist eure Einschätzung? Realistisch? Hat jemand vielleicht einen Tipp für eine Baufirma die unseren Anforderungen entgegen kommt?
Ich antworte jetzt mal von meinem Standpunkt aus mit einer Gegenfrage: weshalb sollte ich mir Mühe mit Dir/Deinem BV geben (der temporäre Kontakt zwischen Bauherr und mir beträgt im Regelfall 1 Jahr), wenn Du am Ende die Sahne abschöpfst, meine Leistung nicht entlohnt wird?

Bei dem Umfang, der Dir vorschwebt, solltest Du Dir einen Architekten suchen und die Gewerke - soweit erforderlich - vergeben. Dann weiß jeder Handwerker, woran er ist und ein Jeder ist zufrieden 😉

Grüße, Bauexperte
L
lastdrop
31.10.14 11:02
Für die ganzen Eigenleistungen gibts auch keine Gewährleistung. Außerdem bleiben alle Materialkosten unverändert.
H
Haeusle_bauer
31.10.14 11:27
Kikolool schrieb:
4-Köpfige Familie mit 3200€ Einkommen sollen 350.000-400.000 stemmen können?
Wir sind zu zweit, ohne Kinder, haben ein Nettoeinkommen von 4.500€ und das maximum waren 400.000 Kredit. Bei einem "normalen" Leben inkl. Versicherungen, Zwei Autos usw.
Vertraue mal lieber nicht auf irgendwelche Rechner im Netz. Einfach Haushaltsbuch führen, dann weisst du schon was du dir bei gleichbleibenden Verhältnissen leisten kannst. Pauschale Aussagen kannst du vergessen. Außerdem bedenke immer auch, dass ein Haus mehr laufende Kosten nach sich zieht. Höhere Versicherungen, Rücklagen für zukünftige Investitionen, Höhere Heizkosten etc etc. die Liste ist lang..


Naja, mit den 3200€ habe ich gerechnet. 14 Monatgehälter sind bei mir garantiert, die Bank kann also mit netto 3628€ rechnen. Ich hatte mehrere Rechner bemüht und im Schnitt kamen sie auf eine mögliche Belastung gemäß der Pauschalen von etwa 1500€. Wie gesagt: Das ist mir zu viel.
toxicmolotow schrieb:
Nein, nein, nein... niemals! Keine Extras, kein Keller, kein Erker, kein nix, Sanitär Standard, nichtmal Oberböden, von Design nicht mal zu sprechen.

Ihr seid, ohne dass ich die Maße kenne sicherlich bei 750m^3 . Das entspräche einem Preis von unter 300Euro/m^3 oder 1200 Euro Brutto je m^2

Legt vorsichtshalber mal 30TEUR zusätzlich zur Seite, ihr werdet Euch noch wundern.

Ok, danke für deine Einschätzung. Trotzdem habe ich das Angebot vorliegen. Wie im Eingangspost beschrieben habe ich etwa 20TEUR Cash beiseite gelegt. Davon plane ich 5TEUR als Taschengeld für Helfer. Es kommen dann noch 20TEUR Notreserve hinzu. Damit komme ich insg. auf 35TEUR.
Bauexperte schrieb:
Mir ist bewußt, daß nahezu jeder Bauherr, welcher sich mit großer Eigenleistung belasten will, meine Einwände nicht hören (lesen) möchte. Trotzdem wiederhole ich an dieser Stelle: überlege Dir das gut! Es ist nicht damit getan, daß Freunde/Bekannte/Familie zusagen, zu helfen; sie müssen konsequent bei der Fahne bleiben. Wie das mit einem Verein aussieht, kann ich nicht beantworten, denke aber, das auch deren Mitglieder ein Eigenleben führen 😉

Vom geschossenen Rohbau ab, benötigen Profi´s für den Innenausbau ca. 3-4 Monate, je nach Hausgröße - sie sind dann aber ständig auf der Baustelle. Können/wollen Deine Freunde/Bekannte/Familie diese dauerhafte Doppelbelastung über gute 1- 1.5 Jahre - außer mit dem Mund - auch real leisten? Hast Du Dir auch schon Gedanken über den Fall der Fälle gemacht? Was, wenn Mängel auftreten, Gewährleistungsansprüche entstehen? Hält die connection Freunde/Bekannte/Familie dies sicher aus oder besteht eher die Gefahr, daß - wenn das Einfamilienhaus mal fertig sein sollte, der Verband Freunde/Bekannte/Familie große Risse bekommt?

Ein guter Einwand und es ist sicher so, dass nicht alle so ausdauernd sind. Von meinem Vater und mir selbst erwarte ich das aber schon. Die Übrigen benötige ich jeweils nur für spezielle Aufgaben, also max. 1-2 Wochenenden. Eine längere Bauzeit ist kein großes Problem da wir günstig und in der Nähe in Miete wohnen.
Bauexperte schrieb:
Ich antworte jetzt mal von meinem Standpunkt aus mit einer Gegenfrage: weshalb sollte ich mir Mühe mit Dir/Deinem BV geben (der temporäre Kontakt zwischen Bauherr und mir beträgt im Regelfall 1 Jahr), wenn Du am Ende die Sahne abschöpfst, meine Leistung nicht entlohnt wird?

Ich kann Deine Standpunkt durchaus nachvollziehen. Ich hatte aber auch nicht im Sinn hier professionelle Hilfe zu finden. In einem Forum erwartet man im Normalfall kostenfrei Hilfe bzw. Einschätzungen von anderen Laien aufgrund deren Erfahrung. So gebe ich meine Erfahrungen auch in anderen Foren kostenfrei weiter. Wenn ich professionelle Hilfe suche (was ich sicher machen werden, wenn es ernst wird) werde ich einen Berater in meiner Nähe suchen. Tatsächlich habe ich schon auf Deiner Homepage geschaut, wo der Sitz Deiner Firma ist. Leider ist die Netferung beträchtlich.

insgesamt komme ich durch Euer Feedback zu dem Schluss, dass es mit 300.000€ Budget nicht sinnvoll ist zu bauen. Ich werde mal mit meinem Bankberater sprechen, was für mich tatsächlich möglich ist.
H
Haeusle_bauer
31.10.14 11:28
lastdrop schrieb:
Für die ganzen Eigenleistungen gibts auch keine Gewährleistung. Außerdem bleiben alle Materialkosten unverändert.

Das ist mir bewusst, Materialkosten sind einkalkuliert. Möglicherweise zu gering.
B
Bauherren2014
31.10.14 11:52
Es kommt nicht darauf an, was Dein Bankberater sagt, sondern was IHR realistisch leisten könnt. Die Bankpauschalen können lediglich ein Anhaltspunkt sein, mehr aber nicht. Erfahrungsgemäß fallen die nämlich bei einem Großteil deutlich zu gering aus. Die realen Lebenshaltungskosten (gerade mit Kindern) sind meist deutlich höher.
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