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ᐅ Hauskauf Bestandsimmobilie finanzierbar?


Erstellt am: 12.09.25 11:43

Y
YoungFamily
12.09.25 11:43
Hallo liebe Forum-Experten,

wir möchten gerne eine Immobilie zur Eigennutzung kaufen. Wir haben schon länger den Gedanken Eigentum zu erwerben, sind aber noch nie in die wirkliche Realisierung eingestiegen, da wir vor mehr als einem Jahr unser Kind bekommen haben. Jetzt haben wir durch Zufall ein Objekt gefunden, welches uns sehr gefällt. Wir würden daher gerne wissen, wie Ihr unsere Situation einschätzt und ob eine Finanzierung wie von uns angedacht möglich ist. Wenn etwas in den Angaben fehlt, werde ich dies auf Nachfrage einfach ergänzen.

Allgemeines zu Euch:

  • Wer seid ihr / Alter? 37 und 37 verheiratet
  • Gibt es Kinder? 1 Kind (1 Jahr)
  • Sind Kinder geplant? Nein
  • Was macht Ihr beruflich? Berufssoldat + Angestellte Ärztin unbefristet
  • Wie viele Stunden arbeitet Ihr? Mann 100 %, Frau z.Z. 30 %, April 2026 50 %
Einkommen- und Vermögenssituation:
  • Welche Einkünfte habt Ihr (netto)? Z.Z. 7400 € ab April 2026 und 50 % Teilzeit: 8700 € bei SK 4/4
  • Wie viel Kindergeld gibt es? 255 €
  • Weitere Transferleistungen wie Elterngeld, Krankengeld, etc...? Keine
  • Wie viel Eigenkapital habt ihr? 185.000 €
  • Wie viel Eigenkapital wollt Ihr davon in das Projekt Haus stecken? 150.000
Ausgabensituation:

Wohnkosten:

  • aktuelle Warmmiete: 1.500€ (Kaltmiete: 1150 €)
  • Strom: 70€
  • Stehplatz 75 €
  • Gas, Wasser, Abwasser, Müllgebühren, Straßenreinigung: in Warmmiete enthalten
  • Telefon, Internet, Mobilfunk, Streaming, etc.: 200€ im gesamten Haushalt
  • Summe: 1.845€
Mobilitätskosten:
  • Zwei Autos (Eigentum), alle weiteren Zahlen für beide Autos
  • Versicherung: 135 €
  • Steuern: 15 €
  • Kraftstoff: 75 €
  • Summe: 225 €
Versicherungskosten:
  • Private Krankenversicherung (Anwartschaft, PKV Restkosten): 125 €
  • Haftpflicht- Hausrat, Rechtsschutz, Unfall: 115 €
  • Berufsunfähigkeitsversicherung: 200 €
  • Summe: 440 €
Lebenshaltungskosten:
  • Lebensmittel, Restautant ect.: 700 €
  • Pflege/Drogerie: 200 €
  • Kita/Schul-Gebühren (und Essensgeld): 250 €
  • Summe: 1150 €
Sparleistungen:
  • Urlaub: 200 €
  • Haus: 1500 €
  • Altersvorsorge: 550 €
  • Summe: 2250 €

Einnahmen- und Ausgabensummen:
  • Einnahmen gesamt: 7655 € / April 2026: 8955 €
  • Ausgaben gesamt: 5910
  • Saldo: + 1490 € / 2790 €
  • Maximale Tilgungsrate 2850 €
Das Geld, welches am Monat übrig ist, wird einfach auf einem Unterkonto geparkt

Allgemeines zur Immobilie:
  • Bestandshaus ca. 10 Jahre alt, ich möchte an dieser Stelle nicht weiter in die Details gehen, Kostenpunkt 700.000 €
Bau- oder Kaufkosten:
  • Kaufnebenkosten: 85.000 €
Kostenzusammenstellung:
  • Gesamtkosten: 785.000 €
  • abziehbares Eigenkapital (geplant eingesetzten Eigenkapital): 150.000 €
  • Finanzierungssumme:635.000 €
Absicht ist es die Darlehensarte in bei steigenden Einkommen weiter zu erhöhen und pro Jahr min. 3000 € Sondertilgung durchzuführen.
N
nordanney
12.09.25 11:50
LOL - bei dem Einkommen die Frage nach der Finanzierbarkeit zu stellen, mutet schon seltsam an. Du startest mit einer Mindestrate von 2.500-3.000€ mtl.
Hast also 4-5.000€ für die Lebenshaltung einer kleinen Familie im Monat über. Wenn das nicht funktioniert, dann darf niemand mehr bauen/kaufen...

Ist es bei Euch die Sorge wegen großer Schulden?
Y
YoungFamily
12.09.25 12:47
nordanney schrieb:

LOL - bei dem Einkommen die Frage nach der Finanzierbarkeit zu stellen, mutet schon seltsam an. Du startest mit einer Mindestrate von 2.500-3.000€ mtl.
Hast also 4-5.000€ für die Lebenshaltung einer kleinen Familie im Monat über. Wenn das nicht funktioniert, dann darf niemand mehr bauen/kaufen...

Ist es bei Euch die Sorge wegen großer Schulden?
Ja genau in diese Richtung geht es, bisher ist es absolut komfortabel mit einer sechsstelligen Summe im Depot zu leben, ohne jegliche Verbindlichkeiten.

Nicht jeden Tag trifft man finanzielle Entscheidungen über eine Summe von 750.000 € und mehr.

Zudem ist es das erste Objekt, welches uns wirklich interessiert und wir besichtigen.
N
nordanney
12.09.25 12:54
YoungFamily schrieb:

Ja genau in diese Richtung geht es, bisher ist es absolut komfortabel mit einer sechsstelligen Summe im Depot zu leben, ohne jegliche Verbindlichkeiten.
Und zukünftig ändert sich de facto am Vermögen gar nichts. Du hast ein Haus für 700k als Vermögen und dagegen stehen 635k Schulden. Saldo: Vermögen 65k, das sich jeden Monat durch fortschreitende Tilgung erhöht.
YoungFamily schrieb:

Nicht jeden Tag trifft man finanzielle Entscheidungen über eine Summe von 750.000 € und mehr.
Die Summe ist egal. Du hast auch die Entscheidung getroffen, für aktuell 1.150€ kalt zu mieten. Das ist eine Millionenentscheidung - wenn Du diese Miete die nächsten 40 Jahre mit 3% jährlicher Mietsteigerung bezahlst. Hört sich auch verrückt an. Deine neue "Miete" = Zinsen aus der Finanzierung sind viel weniger, die Tilgung erhöht Dein Vermögen sogar (im Gegensatz zur Miete, die ist komplett weg, auch wenn sie ein wenig Objektunterhalt beinhaltet).

Vielleicht hilft Dir das bei der Betrachtung. Über die Frage "Kann ich mir das leisten?" braucht man bei Euch nicht groß diskutieren, da das Einkommen überdurchschnittlich ist.
Y
ypg
12.09.25 14:50
@nordanney hat da schon recht.
Und das Einkommen ist ja sehr sehr überdurchschnittlich, dass die Frage an sich überflüssig ist.
YoungFamily schrieb:

Zudem ist es das erste Objekt, welches uns wirklich interessiert und wir besichtigen.
Allerdings sollte man bei Bestand noch die Investitionen rechnen. Auch wenn 10 Jahre kein Alter ist, so will man ja doch den Maler durchschicken oder etwas verändern.

Würde aber auch nochmal drauf hinweisen wollen, dass abbezahlte Autos auch irgendwann ersetzt werden wollen, insofern fehlt dort die Sparrate, nur mal so als Hinweis.
M
MachsSelbst
14.09.25 19:20
Puh... mit dem Gehalt wahrscheinlich höherer Offizier und dann so unsicher schon bei nun wirklich recht risikolosen Entscheidungen mit 9.000 Netto ein Haus für 750.000 EUR zu kaufen... Natürlich geht das. Wer soll denn sonst noch Häuser kaufen?

Das mit der Miete... zunächst mal sind 1.100 EUR/Monat auf 40 Jahre keine Million. Zum anderen kann man eine Mietwohnung wesentlich(!) leichter wechseln als ein Haus zu verkaufen, vor allem wenn man verkaufen muss
Auch gewisse Risiken treffen den Mieter deutlich schwächer als den Hausbesitzer. Heizung kaputt? Vermieter anrufen, passt.
Sturmschaden am Dach? Sache des Vermieters. Wasserschaden durch Rohrbruch oder Überflutung... notfalls kündigt man und sucht sich ne neue Mietwohnung. Was macht der Hausbesitzer? 😉

Ich sehe mein Haus als Luxus, den ich mir leiste, weil es geht. Das ist keine Vorsorge fürs Alter oder sowas. Mieten wäre hier definitiv der günstigere Weg gewesen.
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