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ᐅ Finanzierung Einfamilienhaus 140m2 Bayern - Ist es möglich?


Erstellt am: 02.03.25 00:00

M
Musketier
04.03.25 10:07
Das in Griechenland alles besser ist, hab ich mit meinem Beitrag gar nicht ausdrücken wollen. Das hast du komplett fehlinterpretiert.
Jedes Land hat vor und Nachteile und man kann sich halt nicht überall die Rosinen rauspicken und dann Länder miteinander vergleichen.

11ant hat das ganz aber gut erkannt. Man könnte ja einen Komplettbau beantragen und dann nach und nach bauen. Aber nach 3 Jahren ist in Deutschland der Bauantrag verfallen. Deshalb müsste man tatsächlich jedes "Kinderzimmer" einzeln beantragen und damit wird der Modulbau unattraktiv.

Wir haben z.B. einen Bauantrag für unser nachträglich errichtetes Terrassendach gestellt. Das ganze mit der Option das Dach nachträglich noch mit Glasschiebetüren einzuhausen. Da nicht innerhalb von 3 Jahren ausgeführt ist diese Option offiziell wieder verfallen. Warum? Ich hab schon fragende Blicke erhalten, weil ich mit dem Bauantrag einen Nachbarn mit ne Schafweide fragen musste, ob er gegen das 15 m entfernt stehende Terrassendach was dagegen hat.
W
wiltshire
04.03.25 10:12
War ein ernst gemeinter Vorschlag, sich in die Richtung serielles Bauen und Modulbauweise zu erkundigen. Wollen wir die politische Diskussion auslagern?
M
Musketier
04.03.25 10:23
Einfach wieder zurück zur Ausgangsfrage. Das sollte keine politische Diskussion werden.
N
nordanney
04.03.25 10:54
wiltshire schrieb:

War ein ernst gemeinter Vorschlag, sich in die Richtung serielles Bauen und Modulbauweise zu erkundigen.
Für ein einzelnes Einfamilienhaus gibt es dafür aber zu wenig (mir gar kein einziger Anbieter bekannt) Anbieter. Modulbauweise/Serielles Bauen macht dort Sinn, wo Unfimormität akzeptiert wird und eine entsprechende Stückzahl möglich ist (ca. 10 Häuser).
Y
ypg
04.03.25 13:30
nordanney schrieb:

könnte ein Massa Haus Ausbauhaus eine vielleicht noch mögliche Alternative sein.
11ant schrieb:

Die bessere Basis ist in solchen Fällen eindeutig ein Rohbau / Ausbauhaus.
Sehe ich nicht so.
Wer sich Fachfremd nennt und schreibt..
Fachfremd schrieb:

Mir ist bewusst, dass neben dem Rohbau noch viele weitere Kosten auf mich zukommen (Ausbau, Elektrik, Heizung, Sanitär, Außenanlagen etc.), hier habe ich schon eine Kostenkalkulation gestar
Fachfremd schrieb:

Vielleicht noch ein paar Randinfos:
Es soll viel Eigenleistung passieren durch Eltern, Freunde und Bekannte. Die "Profi-Arbeiten" müssen aber von Firmen gemacht werden.
.. den sehe ich nicht in der Lage, ein Ausbauhaus bezugsfertig zu bekommen.
@Fachfremd
An was für Eigenleistungen hast Du denn so gedacht?
1
11ant
04.03.25 14:35
ypg schrieb:

Sehe ich nicht so.
Wer sich Fachfremd nennt und schreibt..
.. den sehe ich nicht in der Lage, ein Ausbauhaus bezugsfertig zu bekommen.
Nein, das sehen wir genauso, siehe:
11ant schrieb:

Wenn Dein Forenname leidlich passend ist, rate ich Dir von einer Rohbauveredelung in Eigenregie ab.
11ant schrieb:

Die bessere Basis ist in solchen Fällen eindeutig ein Rohbau / Ausbauhaus.
bezog sich ja schließlich nicht darauf, daß der TE diesen Weg wählen solle. Sondern wenn-dann darauf, daß er im Falle des abgeratenen Vorhabens das Haus als "Halbzeug" aus Rudiment und Einzelgewerken zusammenzuklöppeln besser eine Basis "Rohbau plus" als "Einzugsfertig minus" wählen sollte.

Ich bleibe dabei - und da sehe ich uns gar nicht im Widerspruch - der TE solle als erstgebärender Bauherr nicht das Abenteuer suchen, sondern seinen Architekten das Haus mit Ausschreibung planen lassen, und bei dieser Ausschreibung bei den Gewerken I, O, U und Y seinen eigenen Hut in den Ring werfen, während auf die Lose der Gewerke A, E und alle Konsonanten nur die Profis bieten. Also A bis H (Erdarbeiten, Fundament/Bodenplatte und kompletter Rohbau) an einen Rohbau-GU, und danach er selbst wo er kann und darf, in Kombination mit den Profis.

Für die Gewerke wo er kann und darf, soll er Angebote schreiben, die dem selben Standard wie diejenigen von Auftragnehmern genügen müssen. Dann legt er an seine Eigenleistungen einen echt vergleichbaren Maßstab an und wird sich wundern, gar nicht immer billiger zu sein (selbst wenn er realistisch mit dem halben* Stundenlohn seines Berufes kalkuliert).

*) Faustformel für Eigenleister-Stundenlohn: Tariflohn des Brotberufes (nicht Grundlohn, nur Überstundenzuschlag, meist 25%) mal 2 (weil wegen mangelnder Erfahrung und steil abfallender Kondition pauschal im Durchschnitt halb so schnell wie ein Geselle schaffend) ergibt effektiv den halben Stundenlohn - alles andere ist in die Tasche gelogene unbegründete Hoffnung
https://www.instagram.com/11antgmxde/
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