ᐅ Beeinflussen KfW-Auflagen den Hauskauf für Familien, Erfahrungen?
Erstellt am: 06.12.24 15:09
T
Thiago1
Hallo,
ich frage mich, ob die aktuellen Auflagen der KfW-Förderprogramme den Hauskauf für Familien wirklich erschweren. Die KfW, also die Kreditanstalt für Wiederaufbau, bietet ja eigentlich Förderungen an, um den Erwerb von Wohneigentum zu erleichtern. Dennoch habe ich den Eindruck, dass die Anforderungen an die Energieeffizienz und den energetischen Standard, die für die Inanspruchnahme dieser Förderungen erforderlich sind, ziemlich hoch sein können. Insbesondere bei älteren Immobilien könnte es herausfordernd und kostspielig sein, diese Standards zu erreichen. Glaubt ihr, dass diese Auflagen Familien, die sich ein Eigenheim wünschen, eher abschrecken oder sogar vom Kauf abhalten? Was sind eure Erfahrungen oder Meinungen dazu, speziell wenn es um die energetische Sanierung älterer Gebäude geht?
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/
LG
ich frage mich, ob die aktuellen Auflagen der KfW-Förderprogramme den Hauskauf für Familien wirklich erschweren. Die KfW, also die Kreditanstalt für Wiederaufbau, bietet ja eigentlich Förderungen an, um den Erwerb von Wohneigentum zu erleichtern. Dennoch habe ich den Eindruck, dass die Anforderungen an die Energieeffizienz und den energetischen Standard, die für die Inanspruchnahme dieser Förderungen erforderlich sind, ziemlich hoch sein können. Insbesondere bei älteren Immobilien könnte es herausfordernd und kostspielig sein, diese Standards zu erreichen. Glaubt ihr, dass diese Auflagen Familien, die sich ein Eigenheim wünschen, eher abschrecken oder sogar vom Kauf abhalten? Was sind eure Erfahrungen oder Meinungen dazu, speziell wenn es um die energetische Sanierung älterer Gebäude geht?
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/
LG
T
Teimo198806.12.24 20:20nordanney schrieb:
Ist eine Steuer der Bundesländer in erheblicher Höhe. Da will keiner drauf verzichten (+/- 15 Mrd. €).Schon klar. Ich sag ja nur, wenn Politiker das wichtig wäre könnte man es einfach lösen.nordanney schrieb:
Ist dann aber mit der Gießkanne für alle.Ja und? Bauen für alle billiger => Wohnen für alle billiger.Zugegebenermaßen bin ich aber generell bei allem für weniger Steuer
N
nordanney06.12.24 21:30Teimo1988 schrieb:
Ja und? Bauen für alle billigerKlar, wer 250k im Jahr verdient, soll auch noch gefördert werden und gleichgestellt zur Familie mit zwei Kindern und 65k Familieneinkommen?Das sorgt für noch mehr Ungleichheit in Deutschland.
Finde ich kacke
T
Teimo198807.12.24 08:37nordanney schrieb:
Klar, wer 250k im Jahr verdient, soll auch noch gefördert werden und gleichgestellt zur Familie mit zwei Kindern und 65k Familieneinkommen?
Das sorgt für noch mehr Ungleichheit in Deutschland.
Finde ich kackeMit dieser Art zu denken gehörst du ja auch zur Mehrheit in Deutschland. Ist ja auch ok. Ich persönlich finde es nicht schlimm wenn alle profitieren. Warum billigere Baupreise für mehr Ungleichheit sorgt erschließt sich mir nicht. Wobei ich Ungleichheit auch als Bestandteil des Lebens ansehen würde. Wenn alle gleich sind, sind immer alle gleich arm, siehe beliebiges kommunistisches Land.Wir haben vor 11 Jahren unser Haus von 1930 gekauft. Damals waren wir 29 und 30 Jahre und hatten gerade den ersten Nachwuchs bekommen. Die Förderung damals lag bei 50.000€ verbilligten Kredit, also sehr überschaubar...
Heute sanieren wir unter Zuhilfenahme der Bafa EM Förderung. Ein Umbau auf KFW x hätte unglaubliche Maßnahmen erfordert, die selbst mit Förderung absurd gewesen wären.
Generell stimme ich zu, dass weniger die Förderung an sich, als eher die Planungssicherheit notwendig ist.
Und ich sehe, dass viele junge Familien vieles unbedingt haben müssen, weil es chic und en Vogue ist. Stichwort Anspruchsdenken.
Das habe ich vor 11 Jahren so nicht in meinem Umfeld gesehen...
Heute sanieren wir unter Zuhilfenahme der Bafa EM Förderung. Ein Umbau auf KFW x hätte unglaubliche Maßnahmen erfordert, die selbst mit Förderung absurd gewesen wären.
Generell stimme ich zu, dass weniger die Förderung an sich, als eher die Planungssicherheit notwendig ist.
Und ich sehe, dass viele junge Familien vieles unbedingt haben müssen, weil es chic und en Vogue ist. Stichwort Anspruchsdenken.
Das habe ich vor 11 Jahren so nicht in meinem Umfeld gesehen...
N
nordanney07.12.24 11:45Teimo1988 schrieb:
Warum billigere Baupreise für mehr Ungleichheit sorgt erschließt sich mir nicht.Weil 10% günstiger bauen denen nicht hilft, die mit relativ hohen Raten kämpfen müssen. Und die, die bauen können, bauen sowieso. Unabhängig von Preis und Zins.Teimo1988 schrieb:
Wobei ich Ungleichheit auch als Bestandteil des Lebens ansehen würde.Ja, aber die Ungleichheit wächst. Und Ungleichheit in starkem Maße sorgt für viel Unruhe in der Bevölkerung. Das soziale Gefüge fällt dann einfach auseinander und ein Gemeinschaft zerbricht. Bauen / Wohnen ist nur ein Teil davon.Teimo1988 schrieb:
Wenn alle gleich sind, sind immer alle gleich arm, siehe beliebiges kommunistisches Land.Es geht nicht darum, dass alle gleich sind. Aber es geht darum, dass Arme auch Chancen und Möglichkeiten bekommen müssen.T
Teimo198808.12.24 10:09OK dann anderer. Bis zu einer Einkommensgrenzen, kann man Baukosten auch bei selbst genutztem Wohneigentum absetzen.
Mir geht es hauptsächlich darum, dass ich dieses Fördersystem für sehr ineffizient halte und überzeugt davon bin, dass es relativ einfach wäre die Bürger zu entlasten, wenn man denn wollen würde.
Mir geht es hauptsächlich darum, dass ich dieses Fördersystem für sehr ineffizient halte und überzeugt davon bin, dass es relativ einfach wäre die Bürger zu entlasten, wenn man denn wollen würde.
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