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ᐅ Q3 Putz angestrichen vs. Tapete im Bezug auf Empfindlichkeit


Erstellt am: 30.10.24 06:34

nordanney30.10.24 20:09
andyhaax schrieb:

Im Grunde haben wir uns für Wände mit Q3-Putz
Was für ein Putz? Gips? Zement? Kalk? ...
andyhaax schrieb:

1. Ist angestrichener Q3 Putz tatsächlich so empfindlich und lässt er sich wenn mal ein Wachsmalstift drübergeht oder mal eine Macke reinkommt wirklich so schlecht ausbessern?
Gipsputz ist tatsächlich super weich und jedes Gegenstoßen macht Macken. Kalkzement ist richtig hart und macht eigentlich keine Probleme.
Der Wachsmalstift macht Farbe auf jede Wand, aber keine Macken. "Nur" verputzt ist die einfachste Art, um kleine Macken wieder zu beheben. Spachteln, schleifen, schleifen, schleifen und neu streichen.
andyhaax schrieb:

2. Wenn man es ausbessert, sieht man dies tatsächlich so deutlich?
Nein, man sieht es höchstens durch eine leicht andere Farbe.
andyhaax schrieb:

3. Sind Tapeten wirklich so unempfindlicher?
Welche Tapeten? Malervlies = nein. Dicke Vliestapete = ja
Dazwischen gibt es noch verschiedenste Tapetentypen.
andyhaax schrieb:

4. Wenn wir über eine Tapete als robustere Alternative sprechen, welche Tapete nimmt man dann? Vlies? Raufaser?
Sprich lieber darüber, mit dem Haus pfleglich umzugehen. Auch mit drei Kindern und Hund haben unseren Gipswänden nicht geschadet. Aktuell habe ich teilweise Gips und teilweise Kalkzement. Und noch immer keine ernsthaften Macken.

Ein Haus ist ein Gebrauchsgegenstand. Da kommen immer irgendwelche Macken dran. Mach das, was Du optisch ansprechend findest (ich finde Tapeten ätzend und hatte die letzten vor gut 30 Jahren an der Wand). Malervlies ist immer eine gute Wahl. Ergibt eine toll glatte Wand wie Putz, schützt leicht und kann problemlos später wieder entfernt werden.
Alternativ kann man auch z.B. einen Rollputz aufbringen. Schöne Optik und kleine Macken sind gut zu reparieren.
andyhaax30.10.24 21:06
nordanney schrieb:

Was für ein Putz? Gips? Zement? Kalk? ...

Gipsputz ist tatsächlich super weich und jedes Gegenstoßen macht Macken. Kalkzement ist richtig hart und macht eigentlich keine Probleme.
Der Wachsmalstift macht Farbe auf jede Wand, aber keine Macken. "Nur" verputzt ist die einfachste Art, um kleine Macken wieder zu beheben. Spachteln, schleifen, schleifen, schleifen und neu streichen.

Nein, man sieht es höchstens durch eine leicht andere Farbe.

Welche Tapeten? Malervlies = nein. Dicke Vliestapete = ja
Dazwischen gibt es noch verschiedenste Tapetentypen.

Sprich lieber darüber, mit dem Haus pfleglich umzugehen. Auch mit drei Kindern und Hund haben unseren Gipswänden nicht geschadet. Aktuell habe ich teilweise Gips und teilweise Kalkzement. Und noch immer keine ernsthaften Macken.

Ein Haus ist ein Gebrauchsgegenstand. Da kommen immer irgendwelche Macken dran. Mach das, was Du optisch ansprechend findest (ich finde Tapeten ätzend und hatte die letzten vor gut 30 Jahren an der Wand). Malervlies ist immer eine gute Wahl. Ergibt eine toll glatte Wand wie Putz, schützt leicht und kann problemlos später wieder entfernt werden.
Alternativ kann man auch z.B. einen Rollputz aufbringen. Schöne Optik und kleine Macken sind gut zu reparieren.
Es steht noch nicht fest, wird aber wenn dann wahrscheinlich Kalkzementputz.
Tapeten hatte ich jetzt mein ganzes Leben lang und möchte eine glatte Wand ohne Tapete, am liebsten auch ohne Vliestapete. Es muss nicht 100% perfekt sein an der Wand, normale Gebrauchsspuren kann ich tolerieren.
So eine Aussage wie: "Ja, ist empfindlich, würde mich aber dennoch immer wieder dafür entscheiden" hilft mir ja schon enorm weiter.
nordanney30.10.24 21:50
andyhaax schrieb:

Es steht noch nicht fest, wird aber wenn dann wahrscheinlich Kalkzementputz.
Wenn es so ein harter Putz wird, dann würde ich tatsächlich gar nicht über Tapeten etc. nachdenken.

Aber bitte beachten. Q3 Kalkzementputz wird nicht so einfach wie bei Gipsputz erreicht. "Geglättet" gibt es dabei nämlich nicht. Q3 erreicht Du nur durch einen zweiten Arbeitsgang, z.B. Spachteln mit Kalkglätte. Bei der Vergabe einfach drauf achten, dass alles korrekt beschrieben wird.
Gipsputz ist nämlich viel feiner als der grobe Kalkzementputz.
Josefstraße30.10.24 22:18
andyhaax schrieb:

Habt ihr denn Macken mal ausgebessert? Sieht man die Ränder und bekommt man den Farbton beim Überstreichen einigermaßen hin oder ist die Stelle dann fleckig?
man sieht rein gar nichts wenn man scharf abzieht. Mit der ursprünglichen Farbe einmal rüber. Fleckig wird das nur wenn man eine andere Farbe nimmt.
Tolentino31.10.24 01:47
Und jetzt komme ich und bringe euch nochmal durcheinander. Ich empfehle schweres Malervlies (Minimum 130g/m²) und darüber zu streichen. Das ist einerseits nämlich schon robuster als Gipsputz andererseits viel glatter als Kalkzementputz.
Es lässt sich dann auch sehr leicht in Eigenleistung streichen.
An Kalkzementputz ratscht man sich die Ellenbogen auf, da hätte ich keinen Bock drauf.
chand198631.10.24 05:33
Tolentino schrieb:

Und jetzt komme ich und bringe euch nochmal durcheinander. Ich empfehle schweres Malervlies (Minimum 130g/m²) und darüber zu streichen. Das ist einerseits nämlich schon robuster als Gipsputz andererseits viel glatter als Kalkzementputz.
Es lässt sich dann auch sehr leicht in Eigenleistung streichen.
An Kalkzementputz ratscht man sich die Ellenbogen auf, da hätte ich keinen Bock drauf.
Das unterstütze ich. So haben wir es jetzt im Haus. In der Wohnung vorher hatten wir glatten Gipsputz.
Das Vlies haben wir seinerzeit sogar selbst verklebt. Die Wände müssen vorher dennoch recht glatt verputzt sein - dann erhält man ein super Ergebnis, dass definitiv unempfindlich ist als Gipsputz alleine.

Flecken durch Hund: Wird sich bei uns in ca. 18 Monaten zeigen, ob das ein Problem ist.
Flecken durch Kinder kann man aberziehen und sollten nicht dauernd auszubessern sein.

Flecken in unseren leider recht schmalen Treppenfluren machen wir beim Tragen von Kartons eher selbst.
Statt Tupfen streiche ich mit dem Pinsel und wenig(!) Farbe unregelmäßig vom Fleck weglaufend, so als würde man zu wenig Butter auf Brot verstreichen.
War ein Tipp vom Maler, sehr gut, keine plakative Wirkung, sieht aus wie neu.

Es gibt Farben, die eine lange Renovierfähigkeit haben, da ihre Veränderung sehr langsam ist und sie vor Ausgrauen geschützt sind.
Nach Jahren wird dieselbe Farbe in dennoch eine leicht andere Tönung haben.

Nach 15-20 Jahren sollte meiner Meinung nach einmal im Zuge einer Renovierung neu gestrichen werden.
Unvermeidliche Kleinigkeiten gucken sich bis dahin weg, Wohnen ist immer eine Form des Abputzens.
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