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ᐅ Zinsbindung 10 vs. 15/20 Jahre


Erstellt am: 25.04.23 21:00

Osnabruecker26.04.23 05:47
Meine Glaskugel sagt auch tendenziell drunter.

Ich habe ein gutes Bauchgefühl bei KFW nach 10 Jahren und einem zweiten Part nach 15 oder 20 Jahren, je nach Höhe der Restschuld.

Von Bausparverträgen halte ich persönlich nicjt viel, sollen aber derzeit nicht ganz uninteressant sein...
BackSteinGotik26.04.23 07:35
Osnabruecker schrieb:

Von Bausparverträgen halte ich persönlich nicjt viel, sollen aber derzeit nicht ganz uninteressant sein...

Bausparvertrag als Absicherung für die KfW nach 10 Jahren vielleicht, aber wenn man all die Gebühren und fehlenden Zinsen betrachtet, weiß ich nicht ob paralleles Ansparen auf dem Tagesgeld + Festgeld bei höheren Zinsen nicht eine bessere Wahl ist.
Falls die Zinsen der KfW nach 10 Jahren wirklich richtig hoch sind (KfW ist ja ein nur kleiner Baustein), hat man auch einen hoch verzinsten Kapitalstock aufgebaut. Damit kann man dann eine schnelle Ablöse des Kredits in den Folgejahren forcieren, in dem man die Tilgung des Hauptkredits soweit möglich reduziert und alles Richtung Ablöse KfW umsteuert.
Dachshund9026.04.23 09:16
Guten Morgen zusammen,

vielen Dank für eure bisher schon geschickten Antworten!
WilderSueden schrieb:

Bei FMH gibt es auch einen Rechner zum Laufzeitenvergleich. Dann weißt du, ab welchem Zinssatz bei der Anschlussfinanzierung du mit der längeren besser fährst. Ob das zu erwarten ist...deine Entscheidung.
Genau damit wurden die ca. 4,6% ermittelt. Darum machen wir uns gerade die Gedanken und ich wollte eure Meinungen gerne hören...
mayglow schrieb:

Ich weiß aber auch nicht, wie wir das Stand heute entscheiden würden.
Vielen Dank für deine ausführliche Schilderung! Ich denke wir hätten bei 3% Zinsen und weniger definitiv mit längerer Laufzeit gearbeitet. Meiner Meinung sind wir gerade so im Grenzbereich.
BackSteinGotik schrieb:

Mir ist die heutige Zeit aktuell zu volatil, um generell auf 10 Jahre Laufzeit zu gehen. Ich präferiere eher die 20 Jahre Zinsbindung und sehe den Aufschlag als Versicherungsprämie an.
Einzig ein potentieller KfW-Baustein wäre für mich eine Ausnahme; da wäre der "Gewinn" durch die günstigeren Zinsen in den ersten 10 Jahren mir das Risiko in den nächsten 10 Jahren wert.
Wir meinen, unsere "Versicherungsprämie" liegt in den fehlenden Renditen unseren Ansparungen in den Bausparvertrag. Dieser soll knapp die Hälfte der Restschuld mit ca 1% Zinsen absichern. Wir fragen uns nun, ob uns das als "Absicherung" für die Zeit nach 10 Jahren reicht...
KFW Baustein haben wir keinen enthalten, da die KFW Zinsen zum Zeitpunkt des Angebotes nicht relevant unter der Bank lagen.

BackSteinGotik schrieb:

Bausparvertrag als Absicherung für die KfW nach 10 Jahren vielleicht, aber wenn man all die Gebühren und fehlenden Zinsen betrachtet, weiß ich nicht ob paralleles Ansparen auf dem Tagesgeld + Festgeld bei höheren Zinsen nicht eine bessere Wahl ist.
Falls die Zinsen der KfW nach 10 Jahren wirklich richtig hoch sind (KfW ist ja ein nur kleiner Baustein), hat man auch einen hoch verzinsten Kapitalstock aufgebaut. Damit kann man dann eine schnelle Ablöse des Kredits in den Folgejahren forcieren, in dem man die Tilgung des Hauptkredits soweit möglich reduziert und alles Richtung Ablöse KfW umsteuert.
Wie oben geschrieben gibt es bei uns keinen KFW Baustein, aber bereits den bestehenden Bausparvertrag. Dieser soll uns zumindest knapp die Hälfte der Restschuld absichern. Das sind für mich gesehen "meine" Kosten für die Absicherung (Abschlussgebühr, fehlende Zinsen in der Ansparphase; Wobei Gebühr natürlich bereits vor einem Jahr gezahlt). Hört sich das aus eurer Sicht sinnvoll an? Ändern lässt es sich sowieso schwierig, denke ich...
kati133726.04.23 09:32

Liniengrafik der Zinsentwicklung von 1990 bis 2023

Das ist der Chart über 30 Jahre aktuell. Ist eine schwierige Zeit für eine Prognose.
Mein Bauchgefühl tendiert auch zu "geht wieder runter", aber wissen kann's keiner. Es gab ja auch Prognosen, dass bei 2-3% Zinssteigerungen gewisse Europäische Länder bankrott wären, das ist aber bisher auch nicht eingetreten.
WilderSueden26.04.23 09:47
Die bestehenden Schulden haben ja auch noch eine gewisse Laufzeit. Durchschnittliche Laufzeit in Italien zum Beispiel ist 7 Jahre. Insofern trifft ein Jahr höhere Zinsen die erst einmal nicht so hart. Interessant wird es, wenn sich das verfestigt und die bestehenden Schulden abgelöst werden müssen.
Ich schätze, die Notenbanken hoffen, dass bis dahin die Inflation wieder so weit runter ist, dass man auch mit den Zinsen etwas nach unten kann.
jrth215126.04.23 16:15
NatureSys schrieb:

Womit wir sehr gut schlafen können: wir haben den halben Kredit auf 10 Jahre festgeschrieben und die andere Hälfte auf 20 Jahre. Wenn die Zinsen steigen haben wir dadurch nur das halbe Risiko.

Haben wir auch ähnlich gemacht. Knapp 40% auf 30 Jahre und die anderen 60% auf 10 Jahre. Haben uns so Anfang letztes Jahr noch 2,4% sichern können. Mit dem FHM Rechner hab ich berechnet, dass in 10 Jahren die Zinsen bei 6% liegen könnten und wir es uns so immer noch knapp leisten könnten, wenn das Gehalt gleich bleibt. Wird allerdings in den nächsten 10 Jahren mit Sicherheit nochmal steigen. Sollten die Zinsen in 10 Jahren niedriger als 2,4% sein, lösen wir alles zusammen mit einem günstigeren Kredit ab.
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