Hallo liebes Forum,
offen gestanden weiß ich gar nicht, was ich mir von meinem Beitrag hier erwarte.
Wahrscheinlich geht es einfach nur darum mal meinen seit Jahren angestauten Frust zum Thema Eigenheim rauszulassen.
Ich bin 35 Jahre alt und komme aus dem Köln-Bonner Umland.
Zusammen mit meinem Partner suchen wir schon sehr lange ein eigenes Haus, aber es ist einfach alles unbezahlbar.
Mein Partner und ich arbeiten beide Vollzeit in doch recht passablen Positionen (er ist verbeamtet und ich angestellt) und haben zusammen ein gutes monatliches Gehalt.
Wir wohnen nicht mal direkt in einer großen Stadt, sondern außerhalb und würden auch gerne eher ländlich wohnen bleiben. Ich bilde mir ein, dass wir keine besonders großen Ansprüche haben. Aber es ist völlig egal – es ändert an den Preisen rein gar nichts, auch wenn man sogar noch außerhalb der Speckgürtel schaut.
Wie sollen denn normale Menschen jemals in der Lage sein solche Preise zu bezahlen? Aus meiner Sicht ist dies unmöglich, außer man ist reich oder man erbt ein Eigenheim.
Vor 15 Jahren waren die Immobilienpreise noch einigermaßen in Ordnung. Damals bekam ich von der Bank allerdings keinen Kredit, weil ich nur einen befristeten Arbeitsvertrag hatte. Heute hat sich das Problem umgekehrt, weil man aufgrund des Alters solche Summen niemals wird zurück zahlen können.
Ich gönne jedem sein Eigenheim, dennoch macht es mich einfach wütend zu sehen, dass andere, die nicht wesentlich mehr verdienen, dies geschafft haben, obwohl sie quasi in der gleichen Gehaltsklasse sind, aber eben nochmal 15 Jahre älter sind und deshalb noch Glück hatten schnell kaufen zu können.
Und dann ist es so, dass der gesamte Wohnungsmarkt (dabei geht es ja nicht nur um Eigenheime, sondern generell um Wohnen) durch die ganze Masseneinwanderung noch angeheizt wird, denn Einheimische konkurrieren auf dem Wohnungsmarkt faktisch eben mit Ausländern, auch wenn es die Politik natürlich ganz anders versucht darzustellen.
Ich sehe ehrlich gesagt schwarz für die Zukunft. Und wenn man dann noch liest, dass unsere Bauministerin Klara Geywitz vor einigen Tagen sagte, dass für die junge Generation (zu der ich mich und meinen Partner per Definition eh schon gar nicht mehr zählen würde, da wir beide Ü30 sind) der Traum vom Eigenheim ausgeträumt ist, könnte ich einfach nur kotzen.
Wie gesagt, ich weiß, dass man auf meinen Beitrag wahrscheinlich eh nichts sinnvolles antworten kann, aber es war mir wichtig das mal rauszulassen.
Danke für’s Lesen!
offen gestanden weiß ich gar nicht, was ich mir von meinem Beitrag hier erwarte.
Wahrscheinlich geht es einfach nur darum mal meinen seit Jahren angestauten Frust zum Thema Eigenheim rauszulassen.
Ich bin 35 Jahre alt und komme aus dem Köln-Bonner Umland.
Zusammen mit meinem Partner suchen wir schon sehr lange ein eigenes Haus, aber es ist einfach alles unbezahlbar.
Mein Partner und ich arbeiten beide Vollzeit in doch recht passablen Positionen (er ist verbeamtet und ich angestellt) und haben zusammen ein gutes monatliches Gehalt.
Wir wohnen nicht mal direkt in einer großen Stadt, sondern außerhalb und würden auch gerne eher ländlich wohnen bleiben. Ich bilde mir ein, dass wir keine besonders großen Ansprüche haben. Aber es ist völlig egal – es ändert an den Preisen rein gar nichts, auch wenn man sogar noch außerhalb der Speckgürtel schaut.
Wie sollen denn normale Menschen jemals in der Lage sein solche Preise zu bezahlen? Aus meiner Sicht ist dies unmöglich, außer man ist reich oder man erbt ein Eigenheim.
Vor 15 Jahren waren die Immobilienpreise noch einigermaßen in Ordnung. Damals bekam ich von der Bank allerdings keinen Kredit, weil ich nur einen befristeten Arbeitsvertrag hatte. Heute hat sich das Problem umgekehrt, weil man aufgrund des Alters solche Summen niemals wird zurück zahlen können.
Ich gönne jedem sein Eigenheim, dennoch macht es mich einfach wütend zu sehen, dass andere, die nicht wesentlich mehr verdienen, dies geschafft haben, obwohl sie quasi in der gleichen Gehaltsklasse sind, aber eben nochmal 15 Jahre älter sind und deshalb noch Glück hatten schnell kaufen zu können.
Und dann ist es so, dass der gesamte Wohnungsmarkt (dabei geht es ja nicht nur um Eigenheime, sondern generell um Wohnen) durch die ganze Masseneinwanderung noch angeheizt wird, denn Einheimische konkurrieren auf dem Wohnungsmarkt faktisch eben mit Ausländern, auch wenn es die Politik natürlich ganz anders versucht darzustellen.
Ich sehe ehrlich gesagt schwarz für die Zukunft. Und wenn man dann noch liest, dass unsere Bauministerin Klara Geywitz vor einigen Tagen sagte, dass für die junge Generation (zu der ich mich und meinen Partner per Definition eh schon gar nicht mehr zählen würde, da wir beide Ü30 sind) der Traum vom Eigenheim ausgeträumt ist, könnte ich einfach nur kotzen.
Wie gesagt, ich weiß, dass man auf meinen Beitrag wahrscheinlich eh nichts sinnvolles antworten kann, aber es war mir wichtig das mal rauszulassen.
Danke für’s Lesen!
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xMisterDx19.03.23 14:41Unser großer Chef fährt seit nem Jahr ein Elektro-Auto... der legt 60.000km im Jahr damit zurück.
Letztens zur Weihnachtsfeier kam er 30 Minuten zu spät, weil er kurz vor Ankunft nochmal laden musste. Er hats mit Humor genommen 😉
Es geht, wenn man will. Alle 300-400km muss man halt laden... aber man sollte ohnehin alle 3-4 Stunden mal ne Pause einlegen und sich die Beine vertreten...
Letztens zur Weihnachtsfeier kam er 30 Minuten zu spät, weil er kurz vor Ankunft nochmal laden musste. Er hats mit Humor genommen 😉
Es geht, wenn man will. Alle 300-400km muss man halt laden... aber man sollte ohnehin alle 3-4 Stunden mal ne Pause einlegen und sich die Beine vertreten...
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xMisterDx19.03.23 15:14Mein großer Chef ist kein CEO, da kommen noch so 3, 4 Ebenen.
Aber klar, du gehst zum CEO und hustest dem was. Zumindest träumst du das 😉
Aber klar, du gehst zum CEO und hustest dem was. Zumindest träumst du das 😉
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xMisterDx19.03.23 15:19Abgesehen davon spielt es keine Rolle, ob er 60 oder 80 Stunden pro Woche arbeitet, kostet dasselbe.
Der wird ja nicht nach Tarif bezahlt und schreibt ab 35 Stunden Überstunden und Mehrarbeit auf, so wie ich 😉
Der wird ja nicht nach Tarif bezahlt und schreibt ab 35 Stunden Überstunden und Mehrarbeit auf, so wie ich 😉
Dir ist nicht klar dass die CEOs meine Angestellten sind oder?
Es ist wichtig dass sie effizient arbeiten und auch ausreichend Freizeit haben. Nur so ist gute Arbeit möglich.
Termine verpassen weil sie an einer Ladestation stehen ist keines von Beidem.
Bei einer Feier mag das nicht so schlimm sein…
Es ist wichtig dass sie effizient arbeiten und auch ausreichend Freizeit haben. Nur so ist gute Arbeit möglich.
Termine verpassen weil sie an einer Ladestation stehen ist keines von Beidem.
Bei einer Feier mag das nicht so schlimm sein…
B
Bookstar8719.03.23 16:44xMisterDx schrieb:
Wenn ich mit meinem Diesel im Winter Kurzstrecke in der Stadt fahre, dann steht da entspannt ne 8 vorm Komma. Ein Benziner kommt bei solchen Fahrprofilen locker auf 10l.Sorry aber was für ein Käse. Die neuen Benziner bspw. ein Audi Q3 braucht im Mittel ca. 6 bis 7 Liter auf 100km. Fahre ich gerade. Ein eAuto im Jahresmittel 20 bis 25 kwh/100km. Die meisten Anbieter verlangen für Schnellladen über 70 Cent. AC Ladung mindestens 40 Cent. Wirtschaftlich ist da nix mehr. Anschaffungspreis mindestens 10k höher.
Ob es der Umwelt gut tut, hängt vom Strommix und vom Nutzungsprofil ab.