ᐅ Grundstück separat kaufen oder mitfinanzieren?
Erstellt am: 02.09.22 15:14
driver5503.09.22 10:16
Interessant, was hier die Experten und der Experte so berichten und empfehlen.
Ich würde das Grundstück auch für sich betrachten (finanzieren).
btw: wo läge denn der Zins für diesen Konsumer?
Ich würde das Grundstück auch für sich betrachten (finanzieren).
btw: wo läge denn der Zins für diesen Konsumer?
Joedreck03.09.22 11:33
Die Frage ist doch auch wieviel Geld für die Tilgung des Grundstückkredites zur Verfügung steht?
Wenn du das sehr schnell tilgen kannst, ist es ja fast egal wie du die übrigen Schulden finanzierst
Wenn du das sehr schnell tilgen kannst, ist es ja fast egal wie du die übrigen Schulden finanzierst
SaniererNRW12303.09.22 12:54
driver55 schrieb:
btw: wo läge denn der Zins für diesen Konsumer?Ab 0,70% für 84 Monate - realistisch eher 1,6-2,0% für diese Laufzeit (gerechnet T€ 20 Kredit zur freien Verfügung)stefan_baut04.09.22 13:23
Vielen Dank euch allen für euer Feedback. Gut zu wissen, was man alles nicht weiß 😉
Ich lese als Tenor heraus, dass man sich das Grundstück sichern und einzeln finanzieren sollte, anschließend in die konkrete Hausplanung geht und mit dem dann identifizierten Finanzierungsbedarf in die Hausfinanzierung geht. Ggf. inkl. Ablösung des Grundstückskredits, falls das bis dahin noch nicht abgezahlt sein sollte.
Ob es dann ein Konsumentenkredit oder ein variabler oder kurzfristiger Immobilienkredit wird, dazu gibt es unterschiedliche Meinungen. Müsste ich mir also einmal genau durchrechnen, wenn es ernst wird.
Könnte es auch Sinn machen, das Grundstück (nahezu) ohne Eigenkapital-Einsatz zu 80-100% variabel zu finanzieren, und dann den variablen Kredit durch einen Gesamtkredit abzulösen? Oder ist das vielleicht sogar dringend notwendig, um das Eigenkapital für nicht finanzierbare Teile des Hausbaus (Baunebenkosten, Küche etc.) zurückzuhalten?
Nur gewinnen klingt sympathisch, das gefällt mir 😉
Aber nochmal zu diesem Grundstücksankaufkredit: ist das eine spezielle Finanzierungsform, die ich gezielt anfragen sollte? Bei kurzem Überfliegen der Suchmaschine habe ich das nur im gewerblichen und Projektentwicklungskontext wiedergefunden, ist das für privat überhaupt möglich/relevant?
Du schreibst, dass bei einer variablen Finanzierung die Kosten höher sind als beim Privatkredit. Ist das grundsätzlich so oder "nur" deine Vermutung durch die aktuelle Zinsentwicklung? Oder weil in dieser Rechnung auch die Grundschuldbestellung eingepreist ist, die beim Privatkredit wegfällt?
Ich würde bei 25k€ Kredit von einer Laufzeit von 18-24 Monaten ausgehen.
Deinen zweiten Satz verstehe ich in dem Kontext leider nicht. Die "übrigen Schulden" wären ja dann die Immobilienfinanzierung für den Hausbau, das wird dann logischerweise ein normales Annuitätendarlehen.
Ich lese als Tenor heraus, dass man sich das Grundstück sichern und einzeln finanzieren sollte, anschließend in die konkrete Hausplanung geht und mit dem dann identifizierten Finanzierungsbedarf in die Hausfinanzierung geht. Ggf. inkl. Ablösung des Grundstückskredits, falls das bis dahin noch nicht abgezahlt sein sollte.
Ob es dann ein Konsumentenkredit oder ein variabler oder kurzfristiger Immobilienkredit wird, dazu gibt es unterschiedliche Meinungen. Müsste ich mir also einmal genau durchrechnen, wenn es ernst wird.
Könnte es auch Sinn machen, das Grundstück (nahezu) ohne Eigenkapital-Einsatz zu 80-100% variabel zu finanzieren, und dann den variablen Kredit durch einen Gesamtkredit abzulösen? Oder ist das vielleicht sogar dringend notwendig, um das Eigenkapital für nicht finanzierbare Teile des Hausbaus (Baunebenkosten, Küche etc.) zurückzuhalten?
SaniererNRW123 schrieb:
Das schöne daran ist a), dass Du Dir jetzt die eine Bank aussuchst, die Du aber später nicht zwingend nehmen musst und b) diese eine Bank sich im Zweifel etwas mehr Mühe gibt, Dich als Kunden zu halten.
Du kannst also nur gewinnen.
Nur gewinnen klingt sympathisch, das gefällt mir 😉
Aber nochmal zu diesem Grundstücksankaufkredit: ist das eine spezielle Finanzierungsform, die ich gezielt anfragen sollte? Bei kurzem Überfliegen der Suchmaschine habe ich das nur im gewerblichen und Projektentwicklungskontext wiedergefunden, ist das für privat überhaupt möglich/relevant?
Hyponex GmbH schrieb:
ich würde dann wohl das komplette Kapital einsetzen, und den kleinen Teil was fehlt (25 TEUR) mit einem günstigen Privatkredit finanzieren, weil:
- Kleine Baufinanzierungen (also 50 TEUR oder auch 75 TEUR) nur marginal günstiger sind als Privatkredit
- für die Grundschuldbestellung auch Kosten entstehen (Notar/Amtsgericht)
- man erstmal gebunden ist an die Bank (es sei denn man finanziert das variabel, und hier spätestens sind die Kosten höher als beim Privatkredit)
- man Privatkredite bei den meisten Banken direkt, und ohne Kosten ablösen kann
Du schreibst, dass bei einer variablen Finanzierung die Kosten höher sind als beim Privatkredit. Ist das grundsätzlich so oder "nur" deine Vermutung durch die aktuelle Zinsentwicklung? Oder weil in dieser Rechnung auch die Grundschuldbestellung eingepreist ist, die beim Privatkredit wegfällt?
Joedreck schrieb:
Die Frage ist doch auch wieviel Geld für die Tilgung des Grundstückkredites zur Verfügung steht?
Wenn du das sehr schnell tilgen kannst, ist es ja fast egal wie du die übrigen Schulden finanzierst
Ich würde bei 25k€ Kredit von einer Laufzeit von 18-24 Monaten ausgehen.
Deinen zweiten Satz verstehe ich in dem Kontext leider nicht. Die "übrigen Schulden" wären ja dann die Immobilienfinanzierung für den Hausbau, das wird dann logischerweise ein normales Annuitätendarlehen.
SaniererNRW12304.09.22 13:34
stefan_baut schrieb:
Könnte es auch Sinn machen, das Grundstück (nahezu) ohne Eigenkapital-Einsatz zu 80-100% variabel zu finanzieren, und dann den variablen Kredit durch einen Gesamtkredit abzulösen? Oder ist das vielleicht sogar dringend notwendig, um das Eigenkapital für nicht finanzierbare Teile des Hausbaus (Baunebenkosten, Küche etc.) zurückzuhalten?Eigenkapital ist Eigenkapital. Das kann Cash sein oder ein bezahlten (oder teilweise bezahltes) Grundstück. Ändert nichts an den Gesamtkosten und der Finanzierungsstruktur.Übrigens sind bis auf die Küche (oder Möbel oder das Auto) alle Kosten Baukosten. Auch die Baunebenkosten. Und die kann man genauso wie Steine, TGA, Innenausbau, Garten- und Landschaftsbau (GALA-Bau) usw. mitfinanzieren.
driver5504.09.22 13:59
SaniererNRW123 schrieb:
Ab 0,70% für 84 Monate - realistisch eher 1,6-2,0% für diese Laufzeit (gerechnet T€ 20 Kredit zur freien Verfügung)2% Konsumer und 4% Immo? Kann ich nicht glauben. (Auch wenn die Summen und Laufzeiten natürlich komplett unterschiedlich sind.)Ähnliche Themen