ᐅ "Bieterverfahren" (Grundstück)
Erstellt am: 03.05.22 23:06
B
BackSteinGotik08.05.22 11:19Joedreck schrieb:
Also mal ernsthaft: es ist doch völlig legitim für ein Gut welches man besitzt, beim Verkauf den höchst möglichen Preis zu erzielen? Oder verschenkt hier jeder andere seine Besitztümer bzw Arbeitsleistung?Das viel Spaß beim dynamic pricing im Supermarkt. Wenn es kurz vor Ladenschluss ist, und die KI der Kette mit deinen Android-Daten errechnet hat, dass du dringend die Milch, Butter und die eine fehlende Zutat für das Sonntagessen benötigst. Kann man ja auch mal Tankstellenpreise nehmen, oder gleich Apothekenpreise? Man ist nie allein, sondern immer zu Zweit bei einem Geschäft. Und davon wird die allgemeine Geschäftskultur geprägt.
Joedreck schrieb:
Also mal ernsthaft: es ist doch völlig legitim für ein Gut welches man besitzt, beim Verkauf den höchst möglichen Preis zu erzielen? Oder verschenkt hier jeder andere seine Besitztümer bzw Arbeitsleistung?Vielleicht liegt es daran, dass in diesem Forum vor allem Käufer aktiv sind, die das aus der anderen Perspektive sehen. Für Käufer ist per se alles, was den Preis erhöhen könnte, schlecht - aus Eigeninteresse, kann ich verstehen.
Aber das macht nicht automatisch jeden Verkäufer, der seinen Gewinn maximieren möchte, zum gewissenlosen, steuerhinterziehendem Abzocker.
BackSteinGotik schrieb:
Das viel Spaß beim dynamic pricing im Supermarkt.Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich... Willst Du jetzt echt Pferdekoppel mit Supermarkt gleichsetzen?
K
K a t j a08.05.22 11:59andre_xs schrieb:
Irgendwie kann ich nicht so ganz glauben, dass ich der einzige Verkäufer bin, der Interesse hat mit legitimen Mitteln den höchsten Verkaufspreis zu erzielen ...
Bist Du nicht und ich kann Dir nur beipflichten. Die überzogenen Reaktionen von einigen hier ist unangebracht. Natürlich will man sein Grundstück so gut es geht verkaufen. Die Jagd nach dem höchsten Angebot kann allerdings auch zur fixen Idee werden. Wir haben es anders herum gemacht und den Preis fest gelegt, den wir unbedingt haben wollten. Da drauf haben wir noch jegliche Kosten des Verkaufs gepackt. Diese Summe würde ich als Minimum nennen und dann das Bieterverfahren starten. Ferdsch.
(Bei uns ging das Grundstück allerdings schon vorher weg es gab kein Bieterverfahren mehr.)
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